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Mit der Bewegung mitkommen

Diskutiere Mit der Bewegung mitkommen im Springen Forum; Hallo zusammen, also ich muss grad mal meinem Frust Luft machen, aber vielleicht hat ja auch jemand einen Rat. Ich bin ja eigentlich der...

  1. BlueHorse85

    BlueHorse85 Inserent

    Hallo zusammen,

    also ich muss grad mal meinem Frust Luft machen, aber vielleicht hat ja auch jemand einen Rat.
    Ich bin ja eigentlich der totale Dressurreiter. Leider ist nur meine RB ein Springpferd. War früher mal M-Springen platziert und hat auch viel Spaß dran. Also tu ich uns beiden den Gefallen, gönne uns Spaß und Abwechslung und gehe einmal die Woche mit ihm in die Springstunde. Wir machen momentan noch nur mehr Springgymnastik, weil viele mit jungen Pferden dabei sind.
    Mir und dem Pferd macht das alles auch echt Spaß und er macht das wirklich toll. War ja auch nicht anders zu erwarten. Aber ich hab ein Problem: Sobald der Sprung etwas höher oder weiter wird, sodass er mehr Springen muss, komme ich mit der Bewegung nicht gut mit, verliere bei der Landung etwas das Gleichgewicht und muss mich immer mehr oder weniger auf seinem Hals abstützen.
    Gibt es irgendwas was ich tun kann, damit ich besser mit der Bewegung mitkomme oder hilft da nur üben, üben, üben?

    LG
    BlueHorse
     
  2. mascho

    mascho Inserent

    Ich würd mir an deiner Stelle mal ein sicheres Pferd "chartern" und dann ohne Zügel springen . Das hilft sehr gut . :yes: Natürlich nicht ganz ohne Zügel , aber überm Sprung :yes:
     
  3. Furina

    Furina Inserent

    Von Zügel wegschmeissen übern Sprung halte ich nicht viel. Auch wenn das Pferd erfahren ist und gut springt, übern Sprung auseinander fallen kann böse ins Auge gehn.
    Ich denke, dein Problem ist es, dass deine Knie nicht genügend geschlossen sind. Dressurreiter sitzen eher tief im Sattel, aufrecht, mit langen Beinen. Springreiter eher nach vorne gebeugt und Knie fest dran (Achtung: Nicht klammern!!!).
    Würde an deiner Stelle auch nicht gleich mit dem Springen anfangen. Erst viel leichter Sitz, dann Stangenarbeit (damit du weißt, wann dein Pferd abspringt), dann Cavalettis und dann würd ich erst mit den richtigen Sprüngen anfangen. Das muss sich ja nicht über Wochen hinziehen, einfach damit du besser taxieren kannst, wann dein Pferd wo abspringt.
     
  4. Pia

    Pia Inserent

    Das Problem hatte ich auch mal.
    Meine knie waren nicht richtig geschlossen und ich habe mich etwas zu weit nach vorne gebeugt.
    Da hilft nur üben, üben, üben. Am besten viel leichten sitz üben.

    LG
     
  5. Aila

    Aila Inserent

    Ich denke auch das du nicht die Knie nicht genug dran hast. Da war anfangs
    auch mein Problem. Mir hat es geholfen mal ohne Bügel zu springen, aber dann
    nur Cavalettihöhe und nicht ohne Reitlehrer. Bei sowas kann man sich nämlich
    auch schnell das klammern angewöhnen. Ansonsten halt üben, üben! :wink:
     
  6. Chilly

    Chilly Inserent

    Hi,

    das mit dem "hinter der Bew. bleiben" liegt daran, dass sich der Bewegungsablauf bei höheren Sprüngen ändert. Hinter der Bewegung ist besser als vor der Bewegung, das stört das Pferd wesentlich weniger. Das Bewegungsgefühl kommt mit der Routine.
    Ansonsten: Stimmt die Bügellänge? Bist Du vielleicht unsicher? Lass Dich einfach mitnehmen, nicht klammern (auch nicht mit dem Knie) leicht (!) mit dem Oberkörper nach vorne gehen. Ziehst Du beim zurück bleiben am Zügel? Bei der Landung kannst Du dich vielleicht etwas am Hals abstützen, das stört das Pferd auch kaum. Wichtig ist auch, dass Du dich nicht zu sehr nach vorne wirfst (um in die Bewegung zu kommen), bleib im Zweifelsfall lieber dichter am Sattel sitzen und versuch einfach der Bewegung des Pferdes zu folgen. Legst Du vor den eine Absprungstange? Oder eine Galoppstange? Das ist meist auch eine gute Orientierungshilfe: "Noch ein Galoppsprund dann der Absprung". Oder vesuche es mit Distanzen/Kombinationen mit festgelegter Anzahl von Galoppsprüngen und zähl die Galoppsprünge mit. (Dabei kann auch der Reitlehrer helfen.) Dann kommt der Absprung nicht so überraschend: Kleiner Sprung zuerst (einfache Bew.-ablauf) größerer Sprung als 2.
    Zuletzt fällt mir noch die in-Out-Gymnastikreihe mit nach hinten höher werdenden Sprüngen ein (Vorischt manche Pferde werden da sehr schnell!) z.B. 2x kleine Kreuze, dann 2x kleine Steils und zum Schluß ein höherer Oxer (evtl auch als Kombi mit 1 Galoppsprung zwischen letztem Steil und dem Oxer)

    Ich hoffe das hilft Dir ein wenig

    gruß!

    PS. Viele Dressureiter reiten Anfangs auch mit zu wenig Grundtempo, so dass das Pferd keine flüssige Bewegung machen kann und der Absprung oft etwas "unbequem" wird. Vielleicht hilft auch eine andere Anreitgeschwindigkeit??
     
    Zuletzt bearbeitet: 6. Dez. 2007
  7. ninchen777

    ninchen777 Inserent

    Ich kann mich dem was Chilly geschrieben hat, nur anschließen...

    Gruß ninchen777
     
  8. BlueHorse85

    BlueHorse85 Inserent

    Also zunächst mal: Ein sichereres Pferd als meine RB gibts in Sachen Springen nicht. Als M-Springpferd springt der alles aus jeder Situation und immer.
    Das Problem, dass ich mit der Bewegung nicht so mitkomme habe ich bei IN-Outs z.B. gar nicht. Nur wenn wir dann mal nen "ochser" springen oder so. NUr wie gesagt, wir springen von der Höhe her noch nicht mal ein E und mit dem leichten Sitz hab ich auch keine Probleme. Ist ja auch nicht so dass ich total unerfahren bin. Das kleine RAZ hab ich immerhin schon ;) und da mussten wir ja auch springen. Bin da scheinbar nur was eingerostet, weil das schon was länger her ist. Bügellänge stimmt, hab immer nen RL dabei und wir haben sie jetzt mal ein Loch kürzer gemacht. KLappt schon besser. Taxieren ist auch nicht mein Problem. Das krieg ich gut hin, nur vielleicht muss ich daran arbeiten, das bewusster wahrzunehmen. Mit den Knien mehr ran, kann gut sein, ich will ja als Dressurreiter immer schön alles nach vorne raus lassen, da ist das Knie also schon mal was loser. Ich probiers gleich morgen in der nächsten Springstunde mal aus.
    Danke für die Beiträge!

    BlueHorse
     
  9. Chilly

    Chilly Inserent

    Hi,

    was mir noch eingefallen ist: Je höher dein Tempo, desto flacher die Flugkurve und desto einfacher kannst Du der Bew. folgen. Hab das noch gut in Erinnerung aus meinen ersten Springstunden (mit M-Spring-Routinier): Wenn ich zu langsam war ist er immmer dicht vor den Sprung und dann wie ein Helikopter senkrecht hoch, so dass es mich regelrecht aus dem Sattel gehebelt hat, die Landung war dann auch entsprechend steil und hart und schlecht auszubalancieren.
    Also viel Glück und viel Erfolg beim Trainieren!
     
  10. mascho

    mascho Inserent

    @bluehorse85:Ich setz mal noch was dazu: Ich hatte das gleiche Problem und bei mir hats prima geholfen . :yes:
     
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