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Möglichkeiten und Grenzen des Mitspracherechts einer RB

Diskutiere Möglichkeiten und Grenzen des Mitspracherechts einer RB im Reitbeteiligung Forum; Einfach nur schön ist das, Steady, dass es solche PB-RB-Gespanne gibt. Freu Dich einfach :), dass Ihr so eine tolle Beziehung habt.

  1. Elchhexe

    Elchhexe Bekanntes Mitglied

    Einfach nur schön ist das, Steady, dass es solche PB-RB-Gespanne gibt. Freu Dich einfach :), dass Ihr so eine tolle Beziehung habt.
     
  2. Steady

    Steady Nur echt mit dem Q!

    Ich würde auch nicht mehr tauschen wollen.
     
  3. satine

    satine Inserent

    Schönes Thema.

    Als junges Mädel wusste ich grundsätzlich alles besser als die PB… was muss ich für ein angenehmer Mensch gewesen sein.
    Später dann (ab 20) hatte ich einfach immer das Glück, dass ich mit den Besitzern harmonierte, bzw. ihnen beweisen konnte, dass das bisher nach Schema A gemachte nicht so erfolgreich ist wie Schema B.
    Bestes beispiel: Pferd I hat über Jahre einen Hüftschiefstand. Laut drei TÄ ist der nicht behandelbar. Ich frage PB L ob sie sich vorstellen könnte das eine Physio da mal rüberschaut. Ich würde es auch zahlen. L willigt ein und ist beim Termin dabei. Physio H stellt schnell fest, dass das Thema in einem Jahr erledigt sein könnte, wenn wir uns an einen speziellen Trainingsplan halten, sie 1x im Monat kommt, der Schmied gewechselt wird und zwangsläufig auch der Sattel. Da nun auf L große Kosten zukommen schlage ich vor, Physio H weiter selbst zu zahlen und mich am Sattel zu beteiligen. PB L überlegt, möchte kein Geld für den Sattel haben findet es aber gut, dass ich die Physio zahle und bittet mich jeden zweiten Schmiedbesuch zu zahlen.
    Alles tutti. Win/Win für beide Seiten.

    PB L kommt zu mir und hat einen neuen RL. Damit wir an einem Strang ziehen bittet sie mich, eine Probestunde bei Frau K zu reiten. Ich mache das, zahle die 70 Euro dafür. Nach der Stunde fragt L mich, wie ich K fand. Ich sage ihr, was mich an K´s Unterricht stört und wo ich Probleme sehe. L reitet noch zwei Mal bei K und stellt fest, dass ich mit meiner Prognose recht hatte.

    SO sollte es laufen.
    Hätte L jetzt darauf bestanden, dass ich alle zwei Wochen 70 Euro für Unterricht bei K zahle den ich ablehne, wäre ich gegangen.
     
  4. Viva Hollandia

    Viva Hollandia Neues Mitglied

    Ich bin sogar mal als ziemlicher Anfänger bei einer RB weggegangen.
    Einfach aus dem Grund, dass es mir unverständlich war, wie die Besitzer mit dem Pferd umgegangen sind. Es war ein riesiger, zwar lieber, aber extrem frecher Wallach, der immer nur gebettelt hat und ausgerissen ist. Die Leute haben sein Verhalten nur bestärkt und es sogar bekritisiert, wenn ich mal beim reiten die Gerte benutzt habe (der Wallach hatte da kein Problem mit und ich bin wirklich nicht agressiv damit, eher im Gegenteil). Sie haben ihn einfach enorm vertüddelt und er durfte alles machen. Jedes Betteln wurde mit einem Lekkerli belohnt. Er hatte teilweise richtig respektloses Verhalten Menschen gegenüber.
    Naja, bei mir durfte er sich nicht gleich nach dem Reiten an mir jucken, er durfte auch nicht betteln oder bettelnd mit den Hufen auf dem Boden scharren. Das hatte er dann irgendwann verstanden. Ich war halt sehr lange konsequent mit ihm. Das hatte sehr viel Geduld gebraucht. Nur sobalt die Besitzer da waren hat er alles wieder abgezogen, er ist mir dann regelrecht auf der Nase rumgetanzt. Er musste die nur um die Ecke kommen hören und er war wieder am Hufe scharren. Er wusste ja, dass ich sobalt die da waren, nicht mal den kleinsten Klaps geben durfte. Die haben den nicht mal ermahnt, sondern standen dann vor ihm und haben in Babystimme mit ihm geredet. Weil er ja so süß ist, wenn er bettelt.
    Ende vom Lied war, dass er sich ständig total daneben benommen hat wenn die Besitzer da waren. Und wenn ich alleine war stand er ruhig da, hat sich satteln lassen, und zu meiner Freude lief es im Reitunterricht auch immer besser. Nur blöd, dass die Besitzer das nie gesehen haben. Schade fand ich das, vor allem, weil die RL und der Besitzer vom Stall denen mehrmals erzählt hat, dass das ansonsten sehr gut geklappt hat mit ihm und mir. Naja, ist schon ein paar Jahre her.

    Weil ich die Besitzer ansonsten total nette Leute fand, hab ich dann irgendwann aufgehört da. Ich wusste zwar, dass der Wallach ein ganz lieber sein kann, aber es ging einfach nicht. Das gab nur Konflikte.
    Und es wäre auch wirklich nicht angepasst wenn ich denen als Anfänger erzähle, wie die mit ihrem Pferd umzugehen haben. Wenn es für die funktioniert...prima, sollen se machen... nur ich konnte das nicht so!
     
     
  5. PAweide

    PAweide Bekanntes Mitglied

    Ich hatte ab 15 eine Reitbeteiligung. Bei dieser hatte ich freie Hand, habe allerdings z.B vor dem ersten Ausritt o. wenn ich einen Tagesritt machen wollte, um Erlaubnis gefragt. Es war für mich aber auch eine Selbstverständlichkeit, dass ich, als unsre Stallhilfe nicht mehr ausmisten konnte, die Box immer in einem sauberen Zustand hinterlassen habe. Da gab es einfach keine Diskussion. Auch habe ich meinen PB ganz klar gesagt, dass ich es nicht so toll finde, wenn er eine Fuchsjagd mit fehlendem Eisen geht. Er hat es trotzdem gemacht(dann in der Hälfte abgebrochen), aber es war ja auch sein Pferd. Ansonsten gab es nie größere Probleme. Als er die Stute dann verkaufen wollte( sie hatte mehrmals nach ihm getreten, und getroffen ), kam der Besi gar nicht auf die Idee, dass ich evtl. das Pferd behalten will, er war richtig geschockt, als ich mich für das Pferd und gegen ihn entschied, war er doch wirklich ein sehr netter Mensch und die Stute ein Stinktier( das ich aber sehr mochte).

    Jedenfalls habe ich aus dieser RB/PB Beziehung mitgenommen, dass ich mir eine RB erst mal genau anschaue, wenn ich aber dann denke es passt, dann ist mir sehr wichtig, auch mal von der RB kritisiert zu werden, wenn sie irgendwo Fehler sieht, die ich mache. Schließlich ist keiner perfekt. Auch dass die Chemie zw. mir und der RB stimmt , ist mir wichtig, suche ich mir doch RBs zum gemeinsamen Reiten.

    Wenn die RB der Meinung ist, sie muss das Pferd neu mit Satteldecke, Halfter... ausstatten, darf sie das gerne tun, soll aber nie vergessen, dass alles bereits in funktionellem Zustand vorhanden ist.
    Ein absolutes NoGo ist für mich das Rumschnippeln an Mähne oder Schweif, das mache ausschließlich ich. Da musste ich dann auch schon mal sauer werden.
    Eine RB mussten wir vor vielen Jahren auch mal feuern, weil sie einen Turnierstart über das Wohl des Pferdes stellte. Sie trainierte trotz Satteldruck und obwohl der Sattel beim Sattler war, mit geliehenem Sattel weiter.

    Wenn ich aber angesprochen werde: Du , ich finde der Hufschmied sollte dieses Mal nach sechs Wochen kommen, oder: Ich denke , der wirkt verspannt, sollte da nicht mal einen Ostheopath drüber schauen--warum nicht ?
     
  6. witch

    witch Neues Mitglied

    Also ich habe erst seit etwas über 1,5 Jahren eine feste RB bei der es funktioniert. Davor bin ich in Schulbetrieben geritten bei denen mir einiges gegen den Strich ging, aber ich nichts an den Umständen ändern konnte. Auch die RB die ich vor meiner jetzigen einen Monat auf Probe hatte, war nicht wirklich optimal.

    Der Haken an der ganzen Sache ist, das man ja nicht nur nach einem passenden Pferd als RB sucht, sondern auch nach einem Pferdebesitzer mit dem es gut und harmonisch läuft.

    Die beste Beziehung zwischen RB und Pferd bringt einem überhaupt nichts wenns mit dem Besitzer nicht klappt. Genauso problematisch ist es wenns zwar mit dem Besitzer aber mit dem Pferd nicht passt.

    Ich finds sehr schwer was passendes zu finden, da es 3 Beteiligte an so einer Vereinbarung gibt.

    Ich hatte Glück. Ich habe eine RB gefunden die gut zu mir gepasst hat und mit der ich sehr zufrieden bin. Gleichzeitig verstehe ich mich gut mit der Besitzerin. Wenn ich was machen möchte oder mir etwas bei meiner RB auffällt dann kann ich offen mit ihr darüber reden.

    Natürlich muss man sich als RB klar sein, das man nicht der Besitzer ist und man sich schon nach diesem und seinen Wünschen richten muss. Jedoch ist dies bei allem im Leben so. Ich habe selbst immer die Wahl was ich akzeptieren kann und was nicht. Im Härtefall muss ich mich leider von Besitzer und Pferd trennen, denn auf Dauer sind Konflikte kein Zustand. Das ist nicht nur für RB und Besitzer doof, sondern auch fürs Pferd.

    Also ich bin echt froh das ich so ein Glück habe und viele Freiheiten gelassen bekomme was meine RB angeht :)
     
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