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Muskelaufbautraining

Diskutiere Muskelaufbautraining im Allgemein Forum; Hallo Ihr Lieben! Leider musste ich jetzt einen neuen Beitrag aufmachen, weil ich nicht so recht das gefunden habe, was ich gesucht habe.....

  1. Deife

    Deife Bekanntes Mitglied

    Hallo Ihr Lieben!

    Leider musste ich jetzt einen neuen Beitrag aufmachen, weil ich nicht so recht das gefunden habe, was ich gesucht habe..

    Und zwar, haben unsere Hotties ziemlich an Rückenmuskeln abgebaut, da wir sie einige Zeit nicht reiten konnten. Dazu muss man sagen, "unser" Wallach ist jetzt ca. viereinhalb, und ist den Sommer langsam eingeritten worden. Es wurde zwar Bodenarbeit nach Parelli gemacht, aber er hat sehr wenig Rückenmuskeln, und hat davon jetzt auch Rückenschmerzen bekommen, weswegen wir uns jetzt sehr auf Muskelaufbau konzentieren.

    "Unsere" Stute ist ca. 14 Jahre alt, wir haben sie seit ungefähr einem guten Jahr. Sie wurde von Anfang an ned soo viel geritten, sondern auch viel Bodenarbeit und Eingewöhnung hauptsächlich. Sie hatte auch Probleme mit den Hufen, die aber so gut wie vorrüber sind, außerdem ist sie inzwischen trächtig. Sie hat Probleme mit der Durchlässigkeit, und auch mit v/a. Auch ihre Muskeln sind nicht wirklich der Hit.

    Wie kann ich jetzt dem am besten entgegenwirkken? (bei beiden!) Wir reiten jetzt hautpsächlich Schritt. Wir machen Bodenarbeit im Roundpen (unausgebunden) mit Stangen.

    Wir dachten noch an Bergauf und -ab, haben bei uns aber das Problem, das es zu flach ist. Hat jemand noch eine Idee, wir wir den kleinen Problemchen effektiv entgegenwirken können?
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. Okt. 2008
  2. Non_Chalant

    Non_Chalant Neues Mitglied

    Hi,

    also was ganz wichtig ist, wenn ein Pferd seine Muskeln am Rücken stärken soll, ist, dass es lernt vorwärs-abwärts zu gehen und sich zu strecken.Das Longieren kann man dann mit Stangenarbeit kombinieren, dass vehilft zu mehr Trittsicherheit, Konzentration und Aufmerksamkeit und macht den RÜcken frei, sofern das Pferd nicht gerade wie von der Tarantel gestochen über die Stangen fetzt.
    Berg auf und ab ist für Hinter-und Vorderhandmuskulatur des Pferdes sehr effektiv.Desweitern kannst du schauen, ob dein Pferd optimal mit Nährstoffen usw versorgt ist, besonders, wenn es im Aufbautraining oder sich allgemein im Training befindet, ist die Versrogung der Muskeln, Sehnen usw recht wichtig.
    Und och was, dem Pferd auch mal Ruhe gönnen und einfach spazieren gehen oder Schrittausritt...?!?

    LG
     
  3. Gromit

    Gromit Punktetierbändiger

    Wusste gar nicht, dass die auch Bodenarbeit machen...dachte die machen nur Autoreifen ;)

    Zum Thema: Ich würde auch erstmal longieren, evtl. auch ausgebunden (z.B. Chambon), wenn die Pferde noch nicht gelernt haben v/a zu gehen. Über Stangen longieren und dabei auch viele Übergänge machen. An der Hand rückwärtsrichten, wichtig ist, dass das Pferd es sicher und ohne verzögern macht. Es muss einen richtig guten Rückwärts-Schritt entwickeln (dazu muss es dir vertrauen können). Gelände reiten ist auch gut, evtl hier am v/a arbeiten, da viele Pferde im Gelände einen guten Schritt anbieten und es ihnen dann leichter fällt.
    Ich hab mal gelesen, dass Springreiter längere Galoppsequenzen reiten um HH- Muskulatur aufzubauen. Die galoppieren dann 1-2 mal wöchentlich 10-15 Minuten am Stück, das soll gut helfen. Kommt aber darauf an, ob man das mit euren Pferden machen kann. Würde ich erst später einbauen, wenn überhaupt.
    Habt ihr eine Führanlage oder Laufband?
    Wenn du einen guten Trainingsplan hast, kannst du z.B. Magnoturbo dazu füttern, das unterstützt den Aufbau. Zur Erhaltung würde ich dann dauerhaft auf Magnolythe S100 umsteigen.
    LG
     
  4. Lorelai

    Lorelai Chaos-Trulla

    Ich hab das ja vor nem Jahr auch gehabt - Pferd stand lange, hat total Muskeln abgebaut und dann Rückenschmerzen gekriegt.

    Was ich mit meiner gemacht habe und was auch sehr gut gefruchtet hat:
    Anfangs NUR longieren (bin gar nicht mehr draufgesessen, weil Rücken ohne Muskeln = nicht fähig einen Reiter zu tragen ohne Schaden zu nehmen). Da hab ich angefangen mit täglich ner halben Stunde Schritt und ganz ganz wenig Trab dazwischen (nur so drei-vier Runden auf jeder Hand). Alles unausgebunden.
    Die Trabsequenzen hab ich dann täglich gesteigert - pro Tag ne Runde mehr, bis ich bei nem "normalen" Pensum angekommen war. Hat ne Weile gedauert, aber so konnte ich Pferd ganz langsam wieder an die Arbeit und das Laufen ranführen (die war ja total verspannt usw).
    Als das mit dem Traben gut geklappt hat, hab ich ihr auch Stangen mit reingelegt. Zuerst nur eine, paar Tage später dann auch mal zwei oder drei. Später dann auch Cavalettis, zuerst so umgedreht, dass sie nur halb hoch waren, später dann auch aufgestellt. Da hab ich sie drüber traben lassen.
    Irgendwann hat sie dann angefangen, von sich aus in schöner vorwärts-abwärts-Haltung zu laufen. Zu dem Zeitpunkt (und keine Minute früher!) habe ich dann angefangen, sie mit Dreieckszügeln auszubinden.
    Und dann eben mit Dreieckern die Stangearbeit usw.
    Als im Trab soweit alles geklappt hat, hab ich erst mit dem Galopp angefangen. Vorher hab ich sie nicht galoppieren lassen. Und da auch anfangs noch unausgebunden, erst später dann mit Dreieckszügeln.
    Als der Galopp gut war, hab ich sie über In-Out-Cavalettis hüpfen lassen. Immer zwei Cavaletti hintereinander und da mal 5-6 Runden drüber galoppieren lassen.

    Ausserdem hab ich zwischendurch als Abwechslung zu der ständigen Longiererei viel Bodenarbeit gemacht. Rückwärtsrichten, Seitengänge an der Hand, Verbeugen, Leckerli von der Kruppe fressen und solche Späße halt. Grade Verbeugen und die Leckerlis von der Kruppe sind auch so nette Übungen, die man auch ganz gut mal täglich nach der Arbeit machen kann. Beim Verbeugen wird der Rücken kurzzeitig hochgedrückt, bei der Kruppen-Sache werden die Halsmuskeln gedehnt und Biegsamkeit gefördert/trainiert.

    Ja.. So hab ich damals angefangen. Erst nach.. *grübel* Glaub 3 Monaten oder so bin ich dann auch wieder aufs Pferd gesessen. Zuerst nur im Schritt im Gelände zwischendurch mal, später hab ich dann langsam auf dem Platz wieder angefangen, richtig zu reiten. Dabei aber dann auch nur v/a, nicht lange und nicht viel vom Pferd verlangt.
     
     
  5. Deife

    Deife Bekanntes Mitglied

    Leider haben wir nix außer Reitplatz und Roundpen. Aber ich bin froh, das wir das haben! *g* Es is immerhin besser als nichts!

    Also es ist jetzt ned so, das sie gar keine Muskeln haben, sie sind eben nur zu schwach um einen Reiter konstant zu tragen. Der "Kleine" ist auch akupunktiert wurden gegen seine Rückenschmerzen... es könnte bei den beiden auch damit ein bisschen zusammenhängen, das sie keinen Sattel hatten, der 100% gepasst hat, allerdings wurde das inzwischen geändert, die Sättel passen 1a.

    Danke schon mal für eure Tipps, ich werd auf alle Fälle versuchen, da einiges übernehmen zu können. Blöderweise haben wir noch ein Problem, und zwar, das wir es kaum mehr wie zwei bis dreimal die Woche an den Stall schaffen. Die Besi arbeitet zwar auch mit den Beiden, ich hoffe nur, dass das dann nicht zu wenig ist, wenn nicht jeden Tag was gemacht wird...
     
  6. astrid G

    astrid G Neues Mitglied

    Hallo!
    Du kannst auch mit der Dual-Aktivierung sehr gut die gesamte Muskulatur stärken.Besonders wenn wenig Zeit zur Verfügung steht.
    MFG Astrid
     
  7. RioNegro

    RioNegro Klugscheißer mit Herz Mitarbeiter

    na im Prinzip baut man die Rückenmuskeln mit möglichst guter und korrekter Arbeit auf. Sowohl an der Longe (vor allem, wenn so wenig Muskeln da sind, dass das Reitergewicht einfach noch nicht getragen werden kann bzw ergänzend u zur Abwechslung).

    Und natürlich durch dressurmäßiges Reiten. Ordentlich über den Rücken. Denn im Prinzip ist der Aufbau guter, tragender Rückenmuskulatur ja (unter anderem) SInn und Zweck der Dressurarbeit :1:

    Viel vorwärts-abwärts. Gut Hinterbein aktiv halten. Locker und taktvoll/-klar reiten. Etc etc etc

    Also fordern ohne zu überfordern. (also auch nicht zu lange am Stück trainieren, aber regelmäßig)

    Ausserdem viel Schritt ins Gelände. Immer wieder auch mal Zügel lang. Dann mal wieder aufnehmen. Usw.
     
  8. Deife

    Deife Bekanntes Mitglied

    Danke!

    Ich wollt nur noch erwähnen, das die beiden western geritten werden.
     
  9. Hazira

    Hazira offizielle ironische Forums-Klobürste

    hast du mal ein foto von der seite?
     
  10. MandelShift

    MandelShift Neues Mitglied

    Na ja ob sie nun western oder Englisch geritten werden sollte ja egal sein denn bei beiden sollte das Pferd ordentliche Muskeln haben und v/a gehn. Ich kann dir auch nur dazu raten erstmal viel zu longieren. Dabei ausbinden und dann auch Stangen mal dazu und vll auch mal nen Cavaletti auf der kleinesten Stufe. Lass das Pferdi dann aber auf keinen Fall nur so dahingehen sondern achte daraus das er /sie auch beim longieren schön vorwärts geht und den Schub von hinten aufbaut. Viele vergessen dies beim longieren was ein großer fehler ist.
     
Thema: Muskelaufbautraining