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Nach Unfall, Angst vor´m verladen? Was soll ich tun?

Diskutiere Nach Unfall, Angst vor´m verladen? Was soll ich tun? im Pferdeflüsterer Forum; Hallo, ich habe schon etwas Angst. Wenn Stafir zu mir kommt müssen wir ihn mit dem Hänger die 150km transportieren. Aber er hatte mal einen...

  1. Stafir

    Stafir Neues Mitglied

    Hallo,

    ich habe schon etwas Angst. Wenn Stafir zu mir kommt müssen wir ihn mit dem Hänger die 150km transportieren.

    Aber er hatte mal einen Unfall, der Hänge löste sich vom Fahrzeugund überschlug sich. Ein Wunder den Stafir hat unverletzt überlebt.

    Nun wurde das verladen auch nicht mehr geübt.

    Was soll ich tun? Täglich üben kann ich das nicht die Noch-Besi macht es nicht weil sie Angst hat und schwanger ist.

    Die RBs haben keine Geduld und wenn sie dann aufgeben, weiß Stafir das er damit durch kommt.

    Ich glaube sedieren also ein beruhigungsmittel spritzen wäre das beste, wenn er erstmal oben ist und alles zu ist, soll er wieder ganz brav sein.
    Zuhause können wir dann hier ja üben bis er wieder Vertrauen hat.

    Mit einen dunklen Tuch vor den Augen würde es auch gehen sagt die Besi, aber wenn er fällt, stürzt oder daneben tritt, nein ich denke das ist geht nicht gut.
     
  2. murmelmaus

    murmelmaus Araber-ohne-Bremse-Bezwingerin

    hmm mit sedieren würd eich vorsichtig sien, hatten das auch mal gemacht bei einer stute im stall, die war nacher so weggetreten, das sie die klappe runtegerutscht is bzw die stufe nich beachtet hat un solche faxen ... und schneller gings damit qauch nciht...ich würde einfach and em tag ganz ganz viel gedult mitbringen und es gegebenenfalls mit dem tuch versuchen....
     
  3. Lorelai

    Lorelai Chaos-Trulla

    Ich wäre auch vorsichtig mit dem sedieren.
    Wenn man nur ganz wenig gibt, dann ist das Pferd nicht so sehr "weggetreten", dass es nicht trotzdem noch Probleme beim Verladen machen würde - die kapieren ja trotzdem, was da passiert und wehren sich dagegen.
    Das heißt, man müsste ihm eine Dosis geben, die so hoch ist, dass er so eine "alles-egal"-Haltung bekommt, damit er brav auf den Hänger geht - das klappt aber dann mit dem Fahren nicht mehr, vor allem ist der Weg ja nun auch nicht grade der nächste. Ich finde, das Pferd sollte schon voll bei Kräften sein, damit während der Fahrt nichts passiert. Es gibt genug Pferde, die sich nach Sedation ständig versuchen hinzulegen und solche Späße - das sollte halt beim Hängerfahren nicht unbedingt sein. Vor allem sollte das Pferd ja schon ganz da sein, damit er sich während der Fahrt auch ausbalancieren kann usw - so eine Hängerfahrt ist für Pferde, die es nicht gewohnt sind, sehr anstrengend.
    Mal ganz davon abgesehen ist es auch nicht sooo leicht, die richtige Dosis für ein Pferd abzuschätzen, weil die meist unterschiedlich drauf reagieren. Unser ehemaliges Shetty zum Beispiel hat eine richtig hohe Dosis gebraucht, damit man überhaupt was damit bewirken konnte - sprich sehr viel mehr, als bei ihrem Gewicht normalerweise angemessen gewesen wäre. Meine Stute dagegen braucht für ihr Gewicht eine verhältnismäßig geringe Dosis, sprich sie ist bei einer kleineren Dosis schon komplett weggetreten.

    Ich denke mal, du weißt nicht, wie das bei der Sedierung mit deinem Stafir ist, oder? Bzw, wie hoch die Dosis sein darf, damit er eben genau so einen Zustand kriegt, dass er zwar brav auf den Hänger geht, sich drin aber nicht hinlegen versucht, oder ganz weggetreten ist.
    Mir wäre das Ganze viel zu vage und vor allem zu gefährlich.

    Dann nimm dir lieber viel viel Zeit zum Verladen und mach das Ganze in Ruhe. Zur Not steht ihr eben zwei, drei Stunden auf dem Hof und übt das Verladen, bevor es losgeht.
     
  4. getmohr

    getmohr ************

    hey,

    das mit dem Sedieren würd ich auch lassen, nachher ist dein Pferdi so weggetreten, dass er sich während der Fahrt nicht richtig ausbalancieren kann oder beim ein oder auladen neben die Rampe tritt.

    Ich würd auch mit viel Ruhe und Gelduld versuchen. Lock ihn mit etwas leckerem Futter, evtl nehmt ne Longe zur Hand und lasst ihm einfach Zeit.
    Du schreibst ja, dass seitdem das verladen auch nicht mehr geübt wurde, evtl gibts ja auch gar keine Probleme...

    Würd da erstmal möglichst unvoreingenommen rangehen, das vermittelt deinem Pferd auch Sicherheit und guck dass der Hänger an einer seite an ner Wand steht und dass nicht allzuviel Trubel um euch herum herrscht!
     
  5. Foxy

    Foxy Inserent

    Das betäuben eines Pferdes ist wirklich eine heikle Sache!
    Das Risiko einer Betäubung im Allgemeinen und das Risiko des Verladens eines benebelten Pferdes im speziellen wird gerne unterschätzt.

    Denke du musst es einfach drauf ankommen lassen und schauen wie er sich benimmt.
    Die Alternative wäre sonst auch ein schöööööön langer Wanderritt :laugh:

    Wünsche auf jeden Fall alles gute


    LG FOXY
     
  6. Cordina

    Cordina Inserent

    Ojee.. bei der Geschichte wäre ich sehr vorsichtig. Sedieren würd ich nicht, haben die anderen ja schon begründet.
    Aber auch mit der fahrt an sich wäre ich vorisichtig. wenn dein pferd jetzt nach dem erlebnis direkt so eine lange fahrt überstehen soll, ist das sehr viel verlangt. aauf jeden fall ganz vorsichtig und langsam fahren und gaaaanz viel geduld mit dem pferd. auf keinen fall druck machen, denn seine angst ist ja berechtigt.
     
  7. MercedesTina

    MercedesTina Inserent

    hab ihr es dann schon mal als "Selbstverständlichkeit" probiert? z.B. ein Pferd rein und zügig mit deinem hinterher...

    oder weißt du das er probleme machen wird?
     
  8. sanyschatzilein

    sanyschatzilein Neues Mitglied

    Ich kenne das Problem was du beschreibst. Zwar nicht von meinem eigenden Pferd sondern das von einer bekannten.
    Das Pferd hatte zwar kein Unfall ging aber trotzdem nicht auf dem Hänger.
    Sedieren ist für den Moment eine gute Lösung du solltest dann aber wenn er bei dir ist dringend daran arbeiten. Das mit dem Augen verbingen bringt nichts. Denn das PFerd sieht nichts aber sobald er ein Huf auf der Rampe hat weis es ganz gegenau wo er ist und was du von ihm willst.
    ich würde sagen du solltest ihn sedieren und wenn du zu hause bist und er sich eingewöhnt hat. Solltest du einHänger offen auf die Koppel stellen oder in eine Halle/platz und die mittelwand wenn sie beweglich ist zurzeite machen das da PLatz ist und am Kopf ende des Hänger Futter rein stellen so verbindet er den Hänger mit etwas gutem und er kan von sich aus entscheiden wann er rein gehen möchte. Bringt was kostet aber sehr viel zeit
     
  9. blackbeauty

    blackbeauty Sieger Fotowettbewerb September 09

    Meine Haffi-Stute konnten wir nur mit dunklem Pulli über den AUgen verladen. Wir haben ihr dann vorsichtig die Hufe voreinander gesetzt, damit sie nicht hinfällt. Das ging dann total problemlos. Alles andere ging nicht.
    Sedieren würde ich nicht - Gründe sind hier bereits alle aufgeführt.
     
  10. Huhu. das Thema ist aus Mai 08. Ich denke, das Pferd konnte inzwischen verladen werden. :biggrin:
    Allgemein wäre dazu zu sagen, es ist sehr individuell, was bei welchem Pferd hilft. Augen verbinden hab ich auch schon vielfach gehört, wobei ich das selber nicht versuchen würde. Sedieren kann auch voll daneben gehen. Wir hatten auch mal ein Pferd mit Hängerunfall. Wobei der wohl reichlich verletzt wurde, dabei. Er ging auch nur schwierig auf den Hänger. Verständlich.
     
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