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Nach welcher Methode arbeitet ihr?

Diskutiere Nach welcher Methode arbeitet ihr? im Bodenarbeit Forum; Macht ihr Bodenarbeit nach einer bestimmten Methode? Wenn ja, warum gerade diese Methode? Wenn nein, wieso?

  1. Fili

    Fili Inserent

    Macht ihr Bodenarbeit nach einer bestimmten Methode? Wenn ja, warum gerade diese Methode? Wenn nein, wieso?
     
  2. Lorelai

    Lorelai Chaos-Trulla

    Nein, nicht wirklich. Ich hab teilweise was von Parelli übernommen, arbeite aber nicht wirklich komplett nach dem.
    Ich mach einfach das, was funktioniert, hab so mehr oder weniger meine "eigene" Methode aus mehreren Sachen von verschiedenen Trainern zusammengebastelt.
     
  3. Schnuffel

    Schnuffel Guest

    Ich mache insgesamt wenig BA:spinny: Ich denke Bodenarbeit zu machen, ist in vielen Fällen sicherlich nötig, z.B. um die Fronten zu klären etc, aber nicht immer. Also wenn ich mal BA mache, dann nach der Schnuffel-Methode:wink: Ich hab keine Ahnung, nach wem ich das mache, sorry. Ich lese mal hier, mal da und das, was mir sinnvoll erscheint, mache ich halt mal.
     
  4. Chilly

    Chilly Inserent

    Jep, muss mich da auch nicht festlegen. Guck mir hier und da einzelne Sachen ab, die mri sinnvoll erscheinen. Mache aber generell auch wenig Bodenarbeit. Weil: was am Boden klappt funktioniert dann unterm Sattel nicht automatisch. Also erarbeite ich mir vieles übers Reiten (FN-Grundlage bei Bedarf mit Elementen anderer Reitweisen erweitert). Habe dabei auch immer gern einen gymnastizierenden Effekt: Longieren, Doppellonge und Freispringen mag ich bei BA am liebsten. Nach wem? Keine Ahnung ;-))
    Hauptsache OHNE gemeine Psycho-Tricks wie gewisse "Pferdeflüsterer" es tun.
     
    Zuletzt bearbeitet: 1. Aug. 2008
  5. Schnuffel

    Schnuffel Guest

    Ich wüsste ganz gerne mal dazu, WAS an Bodenarbeit ihr macht und aus welchen Gründen?
     
  6. RioNegro

    RioNegro Klugscheißer mit Herz Mitarbeiter

    Also, ich hole mir ganz gerne Anregungen von Linda Tellington-Jones. Allerdings arbeite ich da nicht das ganze Programm durch oder so. Ganz und gar nicht. Viel mehr versuch ich immer, das "Dahinter" zu verstehen. Also das "Warum" genau so und was es bewirken kann.
    Dann kann ich es an meine individuellen Gegebenheiten besser anpassen (also Pferd, Umgebung, Ziel, etc.)

    Was mir bei vielen "Bodenarbeit-Gurus" so bißchen gegen den Strich geht, ist der ganze "Schnickschnack" drumrum. Jeder will der einzig richtige und beste sein. Und es muß genau so gemacht werden. Etc. etc.
    Das geht mir richtig auf die Nerven! Denn erstens kochen die auch nur mit Wasser, wie man so schön sagt. Und zweitens sind manche selbsternannten Ausbildungssysteme in meinen Augen doch oft recht fragwürdig!

    Ansonsten orientiere ich mich auch an der klassischen Handarbeit.

    Aber unterm Strich glaub ich, dass es gut ist, sich Anregungen zu holen. Dass es aber immer dann nicht mehr gut ist, wenn man nur noch kopiert!
    Denn dann wird`s auch für`s Pferd unglaubwürdig. Und ist in meinen Augen echter Blödsinn.
    Jeder muß so bißchen seine eigene "Technik", aber vor allem sein Gespür dafür entwickeln.

    Was ich mache: mit jedem Pferd erstmal Stehen. Und ordentliches Führen.

    Und ansonsten halt je nach AUsbildungsstand und Ziel, aber auch nach Lust und Laune...
     
  7. Dakota

    Dakota Inserent

    ich arbeite nach der methode : was für ein pferd steht vor mir.. wo sind seine schwächen und stärken... und dann macht man was draus... oder eben nicht hehehe....

    ich find dieses neumodische ich arbeite nach XYZ total daneben... man muss für das pferd individuell enscheiden was man mit ihm trainiert und in welche richtung....
    was nutzt es sich an eine richtung zu halten die für das pferd nicht geeignet ist und sich dadurch künstlich probleme zu schaffen....

    ich persönlich mache eigentlich weder dominanzübungen noch bodenarbeit in dem sinne... für mich beginnt so eine arbeit ab dem moment wenn ich den stall betrete und nicht für 20 min das pferd unter druck zu stetzen und dann 2 min später wieder den alten gewohheiten zu verfallen...


    so hehe das ist meine meinung dazu :laugh:
     
  8. rentier

    rentier Inserent

    Ich arbeite nach der Methode: Konsequent und fair!

    feste Bodenarbeits-einheiten habe ich nicht. Es fließt ins tägliche Training automatisch ein.
    Es geht in erster Linie nur darum, dass ich am Boden sicher mit dem Pferd umgehen kann. Das heißt, gesittet zur Weide bringen, verladen, stillstehen beim Putzen usw.
    Die einzige Lektion, die ich am Boden erarbeite ist das anpiaffieren, ansonsten arbeite ich wenig am Boden.

    Trotzdem finde ich hat die gezielte Bodenarbeit durchaus ihre Brechtigung-ich bewundere Ausbilder, die ihre Pferde an der Hand auf hohem Niveau ausbilden. Ebenso erfreulich an der aktuellen Bodenarbeitswelle ist, dass die Leute mehr auf die Erziehung ihres Pferdes achten - da hinken die Englischreiter ganz klar den Westernreiter hinterher.

    Allerdings sollte man sich im klaren sein, Probleme im Sattel lassen sich nicht durch Bodenarbeit lösen.
     
  9. Lorelai

    Lorelai Chaos-Trulla

    Ich hab mit meiner ja eine ganze Zeit lang NUR Bodenarbeit gemacht. Pferd war unerzogen, hat mit mir gemacht was es wollte, daher war der Grund für die Bodenarbeit ganz klar das Verhalten meines Pferdes mir gegenüber zu verbessern und - noch viel wichtiger - MEIN Verhalten dem Pferd gegenüber zu verbessern. Ich hab damals erstmal so grundlegene Sachen wie stehen bleiben, wenn ich das sage und solang ich das sage, rückwärts gehen, keine Menschen anrempeln, weggehen, wenn ich irgendwo am Pferd rumdrücke und will, dass es den Hintern rumdreht etc.
    Später habe ich dann angefangen mit Longieren, da halt drauf geachtet, dass Pferd brav um mich rumläuft, dass ich die Gangart kontrollieren kann usw.
    Später kamen dann auch kleine Trail-Sachen dazu. Vorwärts und rückwärts durchs Stangen-L, über Planen und solche Späße halt. Einfach um dem Pferd möglichst viel zu zeigen und mal Abwechslung reinzubringen.

    Mittlerweile mach ich wirklich gezielte Bodenarbeit nur noch selten. Die "Unstimmigkeiten", die wir mal hatten, sind soweit geklärt.
    Was für mich allerdings auch noch zur Bodenarbeit gehört, ist einfach das konsequente Verhalten dem Pferd gegenüber - und zwar IMMER. Ich verlange von meinem Pferd, dass sie beim Putzen ruhig stehen bleibt, ebenso beim Aufsteigen usw. Sie muss sich brav führen lassen und so "Kleinigkeiten" eben.
     
  10. Schnuffel

    Schnuffel Guest

    Okay, sowas find ich sinnvoll und auch logisch. Wenn das Pferd unerzogen ist etc klar. Dann muss es sein. Und wenn "ihr" (mal allgemein gesagt, hab nur Lores Beitrag rausgepickt) darunter auch das übliche, wie normales Führen, longieren etc versteht, stimme ich vollkommen zu. Oder wenn das Pferd krank ist.

    Wenn man´s so sieht, mache ich auch Bodenarbeit:laugh:
     
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