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Nimmt die Stallbesitzerin sich zu viel raus?

Diskutiere Nimmt die Stallbesitzerin sich zu viel raus? im Haltung und Pflege Forum; Hallo Ihr, ich weiß nicht, ob ich mit diesem Thema hier richtig bin, aber ich weiß mir keinen Rat mehr. Ich habe meine Pferde auf einem Hof in...

  1. Pferd30

    Pferd30 Neues Mitglied

    Hallo Ihr,
    ich weiß nicht, ob ich mit diesem Thema hier richtig bin, aber ich weiß mir keinen Rat mehr.
    Ich habe meine Pferde auf einem Hof in Teilpension stehen, d.h., daß die Stallbesitzerin meine Pferde füttert und rausstellt, den Rest (misten, Futter stellen, reinholen, Weidepflege etc.) mache ich alles selbst.
    Ich habe jetzt immer mehr das Problem, daß die Stallbesi. meint, meine Pferde selbst behandelnden zu müssen und selbst zu entscheiden, was richtig oder falsch ist.
    1. Beispiel:
    Meine Stute hat sich gestern Nacht wohl festgelegen und hat sich dabei eine dicke Rißwunde im Bauch zugezogen (keine Ahnung wie, aber die Wunde ist da).
    Die Stallbesi. hat mich nicht benachrichtigt, sie hat einfach Desinfektionsspray und danach Zinkspray drauf gemacht. Als ich dann mittags zum Stall kam und die Boxen gemacht habe, habe ich auf dei Wiese geguckt und durch Zufall diesen riesigen weißen Flexk auf dem Bauch meiner Stute gesehen. Total erschrocken bin ich natürlich sofort hin und war erschrocken. Habe dann sofort den TA gerufen, da es richtig dick wurde. Nach gut 1 1/2 Std. kam dann mal die Stallbesi. und meinte nur, daß es nicht so schlimm sei, sie hätte sie schon behandelt und ihr Globulis gegeben. Ich war total erschrocken und zugleich auch stinksauer. Der TA meinte, es hätte eigentlich genäht werden müssen, da jetzt aber schon Salbe drin war, war dies dann nicht mehr möglich. Der TA hat mir dann Salbe dargelassen und meinte nur, daß wir hoffen sollten, daß es sich jetzt nicht entzündet.

    2. Beispiel:
    Mein Opa (27 Jahre alt) hat eine chronische Augenentzündung. Der Tränenkanal ist verstopft. Wird auch regelmäßig behandelt. Der TA meint, es wäre besser, wenn er zur "Fliegenzeit" mit Maske rumläuft, damit die Fliegen nicht ans Auge können und es sich entzündet. Die Stallbesi. meint, er bräuchte keine Mütze mehr, da die Sonne ja nicht mehr scheinen würde. Auf mein Drängen hin, daß er sie aber aus anderen Gründen bräuchte, und daher bitte jeden Tag aufgezogen bekommen soll, bekomme ich nur zur Antwort: Es ist alles nicht so schlimm.

    Meine Frage ist jetzt, sehe ich das alles zu kleinlich oder wie würdet ihr reagieren?
    LG
     
  2. Gromit

    Gromit Punktetierbändiger

    Hi,
    sehe ich genauso wie du, das sind Dinge, die sie nicht zu entscheiden hat! Du bist der Besitzer und musst sofort benachrichtigt werden, wenn sowas (Bauchwunde) ist. Eigentlich ist es unter aller S.. dass sie das selbst behandelt hat und jetzt eine richtige Behandlung nicht mehr möglich ist. Sprich sie darauf an (auch dass sie da einen groben Fehler gemacht hat, der auf Kosten des Tieres geht) und sag ihr, dass es so nicht weiter gehen kann und du dich auf sie verlassen können musst! Wenn sie es nicht einsieht würde ich die Konsequenzen ziehen und wechseln.
    Alles Gute!
    LG
     
  3. Yuna

    Yuna Inserent

    Wie lange hast du deine Pferde denn dort schon stehen bzw. wie lange verhält sich die Stallbesi schon so? Ich find das nicht übertrieben wie du reagierst! Ich wäre definitv genauso wütend! Es sind deine Pferde und du musst entscheiden wie sie behandelt werden! Und wenn deine Pferde sich verletzt haben, ist ein Anruf, meiner Meinung nach, das Mindeste! Selber daran rumdoktoren... also echt. Hast du sie darauf angesprochen? Was sagt sie?​
     
  4. La Geto

    La Geto Inserent

    Hallo Pferd30,
    deiner Beschreibung nach hört sich die ganze Situation recht verzwickt an.
    Komischerweise sind mir genau die gleichen Dinge in den letzten 2 Jahren auch passiert. Einmal hat die Besi die Wunde falsch behandelt, sodass das nötige Nähen der Wunde unmöglich war und jetzt vor kurzen kam mein Dicker nie mit Fliegenmaske auf die Weide, obwohl er deine Bindehautentzündung hat und da sowohl die Sonne sch**** ist, als auch die lästigen und fiese Einer legenden Fliegen!

    Mein Tipp (bei mir hat's geholfen) dicke fette Schilder an die Boxen hängen und auf diesen Schildern eindeutig - aber kurz und knackig - draufschreiben was Sache ist. Ich habe z.B. ein neon-gelbes Din A4 Blatt genommen und mit Edding: "ACHTUNG: Einstein darf niemals ohne Fliegenmaske auf die Weide! AKUTE AUGENENTZÜNDUNG! Danke" daraufgeschrieben. Den Zettel habe ich dann in eine Folie gehüllt (am besten ist Einlaminieren) und dann mit Heftzwecken an die Box geklammert.
    Dann steht unter dem Futterplan noch dick und fett geschrieben, dass ich als Besitzerin des Pferdes unbedingt bei Verletzungen/Unfällen o.Ä. benachrichtigt werden muss und dann die Festnetz- und Handynummer von mir.

    Bei mir hat es geholfen - vielleicht bei dir auch ;)
    Kannst mir ja bescheid sagen... interessiert mich.

    Liebe sonnige Grüße
    Lena
     
     
  5. ayla-fan

    ayla-fan Die, die mit sich selber spricht!

    Hi Pferd30,

    ich würde auch sagen, dass du das auf gar keinen Fall zu eng siehst. Du bist die Besitzerin und damit auch die Hauptverantwortliche für dein Pferd. Ich an deiner Stelle würde - wenn das noch mal vorkommt - vermutlich den Stall wechseln. Irgendwann könnte das schließlich auch schlimm ausgehen. Vorher würde ich es aber nochmal mit Reden und auch mit entsprechenden Schildern wie La Geto probieren.

    LG, ayla-fan
     
  6. Kurze70

    Kurze70 Inserent

    Die Dame hätte von meinem Anwalt schon längst eine Abmahnung bekommen. Sie verfügt willkürlich über Dein Eigentum, das ist ungesetzlich.
     
  7. Moritz x3

    Moritz x3 Neues Mitglied

    ich finde du übertreibst nicht und schließ mich den usern vor mir an, das ist nicht ihr Pferd und es ist eine grobe Fahrlässigkeit salbe in die wunde zu schmieren ohne deine einverständnis.
     
  8. Chiara22

    Chiara22 Vorsicht- Chiara Chaos im Anmarsch!

    Wie wäre es ganz einfach und simpel bei einer Tasse Kaffee oder Tee sich an einen Tisch setzen und miteinander reden. Klare Aufgabenverteilungen und Befugnisse schaffen. Genau erklären warum man was nicht möchte und möchte. Das schafft Klarheit und Verständnis für die Handelnsweise des anderen.

    Sie hat das mit der Wunde sicherlich gut gemeint und jeder empfindet und sieht Krankheiten beim Pferd unterschiedlich. Der eine holt sofort den Tierarzt beim lahmenden Pferd, der nächste wartet ein paar Tage der übernächste reitet stur seinen Turn weiter, bis es nicht mehr geht.

    Von daher, keine Zettelarien etc. schaffen, offen und ehrlich miteinander reden. So kennt jeder den Standpunkt des anderen und wenn es dann nicht geht, dann muß man sich eine andere Lösung oder Kompromiß finden, mit dem beide Seiten leben können. Aber so verhärtet das nur die Fronten und Du wirst über kurz oder lang ausziehen.

    Und in Deinem Fall denke ich hat sie es nur gut gemeint.
     
  9. Pferd30

    Pferd30 Neues Mitglied

    Hallo Chiara,

    sicherlich ist Reden da immer besser. Das Problem ist aber, daß es ja nicht das erste mal war. Ich habe ihr schon mehrfach gesagt, daß ich sofort und umgehend benachrichtigt werden möchte, wenn mit meinen Pferden irgend etwas ist. Bisher war dies aber leider ergebnislos.
    Bei einer anderen Einstallerin hat sie das auch so gemacht. Dem Pferd hat sie einfach etwas gespirtzt ohne der Besi irgendetwas davon zu sagen. Als der TA kam und ihm was spritzen wollte meinte sie nur ganz locker, daß dies nicht mehr notwendig sei, da sie ihm schon Antibiotika gespritzt hat. (Hatte sie wohl von einer anderen Behandlung noch über). Die Einstallerin ist dabei beinahe vom Hocker gefallen. Sie hat die Konsequenzen gezogen und ist sofort mit ihrem Pferd gegangen.
    Das Pferd von einer anderen Einstallerin hatte vorletzte Woche eine Kolik. Ich habe sie angerufen und ihr gesagt, daß wir denken, daß er eine Kolik hat, da er die ganze Zeit kratzt, sich zum Bauch umschaut und immer wieder hinschmeißen würde. Sie meinte darauf hin ganz locker, wir sollten ihm mal in Ruhe lassen, sie könne jetzt nicht, wäre am Kochen. Ich habe darauf hin, die Besi angerufen und die geriet sofort in Panik und fragte mich, ob ich das Pferd auf den Platz stellen könnte, damit er mehr Platz zum Laufen hätte. Als die Stallbesi endlich kam, hat sie ihm nur ein paar Globulis gegeben und meinte, "das wird schon wieder". Sie war ganz erschrocken, als die Pferdebsi auf einmal auf den Hof kam. Das Ende der Geschichte war dann, daß das Pferd in die Klinik mußte und operiert wurde.
    Ich stehe mit meinen Pferden jetzt gute 4 Monate da. Am Anfang war alle super, seit gut 2 Monaten schludert sie aber ganz ordentlich. Abgemacht war eigentlich, daß sie meine Pferde morgens rausstellt wenn ich aber manchmal früher als normal komme, dann kann ich mittags meine Pferde erst einmal selbst rausstellen (früher kommen heißt so gegen 13.00 Uhr)
    Ich glaube, daß ich die Konsequenzen ziehen werde und den Hof wieder verlassen werde. Wenn ich versuche mit ihr zu reden, dann bekomme ich wieder zur Antwort, daß ich das alles zu eng sehen würde. Ich bin ja eh nur Hobbyreiterin und sie wäre ja der Profi, da sie zu Turnieren fährt.
    LG
     
  10. Nadine1988

    Nadine1988 Inserent

    Oh oh oh...

    spätestens jetzt nach deinem letzten Beitrag wäre ich schon gestern ausgezogen bzw. gewechselt.

    Wo gibt es denn so etwas, dass die Stallbesitzerin einfach so ein Pferd spritzt :swoon: Das ist ja wohl der Hammer. Hat die überhaupt eine Ausbildung oder ähnliches, dass sie sowas machen kann? Und einfach so was spritzen und dann noch Antibiotika, dass ist doch nicht mal eben so. Läuft so etwas nicht auch ab nach einer gewissen Zeit? Und was hat dein Tierarzt denn daraufhin gesagt?

    Anscheinend hast du es schon mit reden versucht und da es nicht funktioniert rate ich dir, schleunigst einen anderen Stall zu suchen. Das die Frau überhaupt noch Einsteller bei sich hat :realmad:

    Das ist echt unverantwortlich! Mir fehlen da gerade die Worte. Ich glaube, ich würde ausrasten, wenn es um mein Pferd gehen würde.

    LG
     
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