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Normale Integration oder "mobbing"?

Diskutiere Normale Integration oder "mobbing"? im Haltung und Pflege Forum; Hallo zusammen! Bin neu hier, habe zwei Isis, zwei Katzen und komme aus dem Rhein Main Gebiet :-) ich bin eine absolute Pflaume was Foren angeht...

  1. Ponypack

    Ponypack Neues Mitglied

    Hallo zusammen! Bin neu hier, habe zwei Isis, zwei Katzen und komme aus dem Rhein Main Gebiet :) ich bin eine absolute Pflaume was Foren angeht und bitte daher schon mal prophylaktisch um Verzeihung falls ich irgendwas falsch mache.

    Zu meinen Anliegen: meine beiden Isis (Stute 28, Wallach 12) sind Samstag vor einer Woche nach zwei Jahren gemeinsam in einer Paddockbox + Auslauf Haltung im "normal" Stall in einen reinen Isi OS gezogen. Beide kennen allerdings Herdenhaltung, war immer problemlos. Wallach in Jungsherde steht derzeit noch separat und wird allmählich mit den verträglichen zeitweise vergesellschaftet, da is erstmal alles gut.

    Mein bzw Stutis Problem sind ihre neuen Kumpanen. Mutter, 29 und ihre Tochter. Alter weiß ich nicht (1 Besitzerin). Reichlich Platz, 2 Unterstände, 2 Heuplätze. 36 h stand meine abgetrennt dann wurden sie zusammen gelassen. Die beiden alten waren sofort kein Problem. Die jüngere hat sich auch erst zurück gehalten. Tja, das ganze gefällt mir irgendwie nicht. Rangfolge klären, womit auch Macken einhergehen habe ich einkalkuliert. Was mich irritiert ist, das sich die Junge meine quasi ohne Not vorknöpft und mutwillig vermöbelt. Aktuelles bsp von heute: ich bring meine (äußerst widerwillig) rein, die beiden anderen fressen an einem Heuplatz. Meine traut sich kaum vom Eingang weg. Schleicht aber dann zur Raufe 2. Beäugt misstrauisch die anderen und trollt sich dann in die hinterletze Ecke. Die junge wechselt nach 10 Minuten zu Raufe 2. Frisst ne Weile geht trinken und schlendert anschließend zu meiner, die immer noch am entgegegesetzen Ende steht und fängt an sie zu verkloppen.

    Roman Ende. Solche Situationen wurden mir auch von Miteinstellern und auch sb seits berichtet. Ich frage mich einfach ob das normales Verhalten ist und Pony da durch muss oder das doch eher "assi" Verhalten der anderen ist und ich das ganze besser zum wohle meiner alten beende?

    LG
     
  2. Kuschelkiwi

    Kuschelkiwi Forenobst

    Hallo und willkommen hier :)

    Ich denke die Konstellation ist allgemein ein wenig schwierig.
    Ein doch schon durchaus älteres Pferd zu einem "eingeschweißten" Mutter-Tochter Duo.
    Dennoch würde ich noch nicht das Handtuch werfen - eine Woche ist für Pferde und die Integration in eine Gruppe noch keine zu lange Zeit.
    Frage ist natürlich auch immer, wie diese Kloppereien aussehen. Bleckt sie die Zähne, drohnt und gibt aber auch nach, wenn deine Stute weicht, dann würde das für mich noch ziemlich klar unter Rangordnung klären und sich positionieren der Tochter fallen.
    Wenn das aber eher so ewiges Gehetze ist, sie beispielsweise deine Stute in eine Ecke drängt, ihr den Arsch zukehrt und am laufenden Band draufhaut, ohne jede Möglichkeit für Deine zu entkommen, da wäre ich dann schon kritischer damit, ob ich mir das langfristig anschauen möchte.

    Momentan würde ich es rein nach deiner Erzählung so einschätzen, als würde die Jüngere der beiden deiner ganz klar machen wollen, wo sie steht. Sie wirkt in deiner Erzählung nicht gestresst und hyperaggressiv, aber schon so, dass sie deine Stute hin und wieder daran erinnern möchte, wo sie sich unterzuordnen hat. Grundsätzlich wird ihre Präsenz auf der Weide ja offenbar toleriert, nur halt noch sehr klar auf Abstand gehalten. Denke sie wird da auch noch eine Weile schützend zwischen der älteren Stute und deiner stehen - gerade wenn Pferde lange nur zu zweit standen und vor allem wenn auch noch enge Bande (Mutter-Tochter-Gespann) bestehen, werden Pferde ja doch etwas besitzergreifend und dann plötzlich ein drittes komplett fremdes dazu.. Wie gesagt nicht die einfachste Konstellation, die ihr euch da ausgesucht habt und wenn es wirklich wildes Gekloppe sein sollte, die in Stress, Abmagerung und schlimmen Macken endet, würde ich vielleicht in Betracht ziehen, ob man deine Stute nicht vielleicht sogar zu den Wallachen dazustellen könnte. Gesetz dem Fall, dass es da ruhiger zugeht.
    Andererseits ist bisher nur eine Woche vergangen und dafür, dass sich da eine fest bestehende Zweier-Gruppe für ein fremdes Pferd öffnen soll ist das halt wirklich zeitlich nichts - sollte sie also keine ausgeprägten Anzeichen von Stress oder gravierende Macken zeigen, würde ich der Sache noch eine Weile zuschauen. Bis auf dein "Verkloppen" klingt es für mich eher so wie ein gelegentlicher Denkzettel für deine Stute, aber nicht nach einer unmöglichen Aufgabe.
     
    Luki und baobap gefällt das.
  3. finncha

    finncha Bekanntes Mitglied

    Naja, so geht es halt zu in manchen erzwungenen Patchworkfamilien. Dauert seine Zeit. Ich lese da nichts, was nicht relativ normal wäre. Klar, es gibt auch Zusammenführungen die sehr einfach und harmonisch verlaufen, aber das ist nicht die Regel. Etwas mehr als eine Woche ist doch keine Zeit für ein echtes Zusammengewöhnen. Bei manchen Menschenfamilien klappt so etwas nie. Da sind Pferde meistens wesentlich kooperativer. Also ruhig Blut.
     
  4. Schlucky

    Schlucky Apokalyptischer Reiter

    Dieses gezielt "drauflosgehen" ist natürlich nicht schön, finde ich aber, wenn sie genug platz zum ausweichen haben erstmal nicht soooo dramatisch. Das ist eine eingeschworene Gemeinschaft und nun kommt ein Fremder dazu, das dauert und kann auch danach phasenweise immer mal wieder zu zickereien kommen.

    Solange mein Pferd a) ans Heu/Futter kommt b) saufen darf und c) nicht pausenlos attackiert wird, sehe ich nach knapp einer Woche noch kein Drama ehrlich gesagt. Das dauert bis sich alles geordnet hat.
     
    Frau Horst und Luki gefällt das.
     
  5. ManicPreacher

    ManicPreacher Gelebte Chaostheorie

    Ich finde das sich das auch alles relativ normal anhört.
    Wir haben jetzt den zweijährigen ach der Kastration zu den Stuten stellen können, vorher stand mit einer da tragenden Stute zusammen.
    Und jetzt ist in der Fünfergruppe natürlich auch erst mal Unruhe.
    Die kleine Stute versucht den nämlich abzuschirmen vor den drei anderen.
    Wir haben aber auch einen, den haben wir schon mit diversen anderen versucht zusammen zu stellen. Sobald die sich einen Stall teilen sollen ist es bei dem vorbei.
    Geht einfach nicht, der blockiert Futter und Wasser und den Stall und wird dann auch Böse.
    Hat meiner schon böse ans Bein getreten und den zweijährigen vor den Kopf.
     
  6. Mirage

    Mirage Bekanntes Mitglied

    Sehe es wie die anderen, dass es sich grundlegend nicht dramatisch anhört, ist nicht schön, aber reguliert sich meistens von selber wenn man dem genug Zeit gibt.

    Nun bin ich aber selber Besitzerin einer älteren Stute und da kommt irgendwie der Mutterinstinkt durch. Man möchte seiner Oma derartigen Stress eigentlich nicht mehr zumuten. Wär´s meine Stute würde ich wohl auch die Wattebäuschchen auspacken und wäre unsicher, wie lange ich mir das anschauen möchte bzw. ob ich es wirklich aussitzen will in der Hoffnung, die Oma verletzt sich nicht.
     
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  7. Princess of Diamond

    Princess of Diamond Bekanntes Mitglied

    Drei ist einfach auch eine ungünstige Zahl.
     
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  8. Ponypack

    Ponypack Neues Mitglied

    Vielen Dank für Eure Antworten. Ich sehe das in Prinzip genau wie ihr. Mein Problem dabei ist das ich meine in 20 Jahren noch nie so panisch erlebt habe. Sie versucht sich schon quasi in Luft aufzulösen und wird trotzdem attackiert. Nachdem es tatsächlich auch heute wieder schwierig war, sie überhaupt wieder rein zu bekommen haben wir ihr wieder ein Stück abgeteilt.

    Sie war wirklich sichtlich erleichtert und hat entspannt gefressen. Auf die Weide gehen sie weiter gemeinsam. Da ist der anderen das Gras gsd wichtiger. Und ich gebe zu mir geht es damit erstmal besser.

    Mal schauen es ist ein recht großer Stall mit einigen Gruppen. Vielleicht finden wir eine in die sie besser passt sonst versuchen wir es vielleicht mit dauerhaft nachts separieren. Da kommt sie wenigstens an Wasser und Futter. Da hat sie sich nämlich überhaupt nicht mehr hingetraut und da hab ich wirklich Angst um Oma bekommen :bahnhof:
     
    melisse und pjoker gefällt das.
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