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norweger testet grenzen,unsicherheit

Diskutiere norweger testet grenzen,unsicherheit im Pferdeflüsterer Forum; hallo, ich habe eine norweger reitbeteiligung,das pferd steht im offenstall und ist ca 4/5 jahre alt,so genau weiss man das nicht. es ist...

  1. Eichhörnchen

    Eichhörnchen Neues Mitglied

    hallo,

    ich habe eine norweger reitbeteiligung,das pferd steht im offenstall und ist ca 4/5 jahre alt,so genau weiss man das nicht.
    es ist schwer zuerklären,was genau unser problem ist,weil der norweger,wallach,sich sehr widersprüchlich verhält.

    bevor er zu uns kam,gehörte er einer sehr unsicheren person.sie hatte angst vor allem,vor hunden und fahrrädern und wenn sie auf dem pferd sass,übertrug sich logischerweise ihre unsicherheit auf das pferd,so das sie dachte ihr pferd hätte auch angst vor fahrrädern und hunden.
    also sie konnte ihm nie sicherheit geben,so das er sich geborgen und sicher im gelände mit ihr fühlen konnte.
    zumal hat er immer dummheiten gemacht und gebockt,wenn er keinen bock auf arbeit hatte,und die alte besitzerin ist dann immer gleich abgestiegen und hat ihn in ruhe gelassen,so hat er gelernt,wenn ich rumbocke,lässt man mich in ruhe.

    natürlich probiert er das jetzt auch bei uns.
    wenn wir ins gelände reiten,trabt er hinter den anderen pferden hinterher,dann auf einmal rennt er in die seite rein,ins gestrüpp und zwischen die bäume...dann bleibt er irgendwo stehen und ist total ängstlich und verunsichert,weil er die herde aus den augen verloren hat.

    oder beim spazieren gehen,da läuft er erst ganz ruhig hinter uns her,dann wird er immer schneller und will uns überholen,wenn man links von ihm steht,reisst er sich nach rechts rum und man hat kaum eine chance ihn halten zu können.

    er wird auch auf freiem feld,wenn er rechts und links neben sich nichts hat total nervös und schnaubt und reisst den kopf hoch.

    manchmal ist er total lieb und man ahnt nichts böses,und dann macht er urplötzlich wieder irgendwas und man weiss gar nicht,was ihn jetzt so panisch gemacht hat.

    beim longieren (wir machen das ohne longe) springt er manchmal,wenn er keinen bock mehr hat,einfach pber den elektrozaun (auch ohne anlauf).
    und auf dem reitplatz,ist er gar nicht zu bändigen,er rennt wie ein irrer,man kann ihn nicht im schritt gehen lassen,er galaopiert wie ein wilder,ohne ersichtlichen grund.(wir wissen nicht,ob die vorherige besitzerin,ihn auf dem reitplatz getrieben hat,so das er nichts anderes kennt)

    widersprüchlich ist sein verhalten dahin gehend,das er unsicher ist,aber trotzdem beim geländeritt die herde verlässt und dann angst hat,weil er ohne die herde ist.
    einerseits ist er total unsicher ohne festen halt aber trotzdem manhcmal total dreist und herausfordernt.
    versteht ihr was ich meine?habt ihr ne idee,wie wir das wieder hinbekommen?
     
  2. Chilly

    Chilly Inserent

    Hi,

    wie lange reitest Du ihn schon? Gesundheitlich ist auch alles O.K.?
    Ich glaub, er braucht einfach Zeit Dich kennen zu lernen. Würde ihn nicht mit zuviel neuem auf einmal überfordern, sondern ertsmal ne gewisse Routine in die Arbeit reinbringen. Was die Vorbesitzerin falsch gemacht hat hast Du ja schon selbst erkannt. Jetzt dauert es eben ein bischen, bis er wieder "normal" wird.
    Übringends ist bocken und aufsässig sein bei einem 4-jährigen Pferd nichts ungewöhnliches, sondern "Pferde-Pubertät", das musst Du ihm eben konsequent verbieten, dann legt sich das i.d.R. schnell.
    Zum Beispiel würde ich an deiner Stelle auch erstmal weniger ins Gelände oder Spazieren gehen, sondern erstmal auf nem eingezäunten Platz oder Halle arbeiten, wo er nicht so leicht abhauen kann. Zum beispiel vor dem Reiten oder Longieren immer ein paar Runden führen, dann einfache Arbeit mit ein paar Ruhepausen, also bewußt ein bischen gemütlicher Arbeiten. Wenn ihr dann besser aufeinander eingespielt seid, könnt ihr wieder mit einem ruhigen Begleitpferd ins Gelände.

    LG
     
  3. Eichhörnchen

    Eichhörnchen Neues Mitglied

    hallo,danke dir für deine antwort.
    gesundheitlich ist soweit alles ok.er ist jetzt seit juni bei uns.also wirklich nicht sehr lange.
    denke auch das er erstmal routine braucht.und zeit sich einzugewöhnen und auch zu sehen,das er eben uns vertrauen kann.
     
  4. Leo

    Leo . Mitarbeiter

    Ich denke mal, ihr seid mit einem jungen unerzogenen Pferd genauso überfordert, wie die Vorbesitzerin.
    Chillys Tips kann ich nur unterstützen.
    Erst mal Situationen vermeiden, die ihr nicht handeln könnt und bei null anfangen.
    Wenn das Pferd beim longieren ohne Leine übern Zaun springt, dann halt nur an der Longe arbeiten. etc.
     
     
  5. Eichhörnchen

    Eichhörnchen Neues Mitglied

    an der longe macht er nicht richtig mit und klettet total,er lässt sich nicht wegschicken zum arbeiten.
     
  6. Wanderreiter

    Wanderreiter Inserent

    Für so ein junges Pferd ist es auch wichtig, daß er eine Bezugsperson hat und nicht so viele verschiedene Leute an ihm herumhantieren!
    Außerdem sollten alle Personen ihn mit der gleichen Konsequenz behandeln!
    Da er das Longieren offenbar noch nicht kennt, müßt ihr zunächst zu zweit mit ihm arbeiten. Der Longenführer und jemand, der ihn entweder führt oder ihn nachtreibt, allerdings sehr dosiert.
    Hast du Erfahrungen im Longieren und kannst mit Longe und Peitsche richtig umgehen?
    Wird es mit Hilfszügeln, Gurt und Kappzaum longiert oder nur mit Halfter in der Runde laufen gelassen?
    Bodenarbeit und Führübungen sollten die Grundlage bilden, bevor er geritten wird. So lernt er Respekt und Vertrauen zu euch, ihr könnt dann besser mit ihm umgehen. Dazu gibt es viel Literatur, also ruhig ins Bücherregal greifen und ein wenig nachlesen!
     
  7. Eichhörnchen

    Eichhörnchen Neues Mitglied



    mit Hilfszügeln, Gurt und Kappzaum hat er ja seine probleme,das frei laufen lassen geht prima.

    klar wir machen viel bodenarbeit mit ihm,denke wir scheinen auf einen guten weg zu sein.
     
  8. Leo

    Leo . Mitarbeiter

    Aber beim freilaufen lassen ignoriert er Euch ja, sonst würde er nicht über den Zaun gehen. Langsam anfangen mit der Longiererei, wie Wanderreiter sagte, erst mal mit einer zweiten Person, die führt.
     
  9. RioNegro

    RioNegro Klugscheißer mit Herz Mitarbeiter

    möchte nur noch ergänzend sagen:
    immer vom Vertrauten ausgehend das noch weniger Vertraute erarbeiten!

    Das heißt, erst mal die Dinge machen, wo Pferd und Du sicher seid. Was Ihr gut könnt. Was gut klappt. Und dann, Schritt für Schritt, die neuen Dinge (oder die Dinge, die zumindest noch schwierig sind) erarbeiten.

    Und wie Leo schon sagte, wenn Pferdchen ohne Longe über den Zaun springt, dann MUSS da eine Longe hin. Im Zweifelsfall halt mit Helfer! Aber bei jedem Drüberspringen lernt er, dass das ja `ne super Lösung ist, wenn er keinen Bock mehr hat...! Das ist dann das gleiche Prinzip, dass du bei der Vorbesitzerin bemängelt hast... (bei Widerstand immer abgesessen)

    Und wenn er beim Ausritt plötzlich einfach woanders hin rennt, dann ist das mit hoher Wahrscheinlichkeit auch ein großes Stück Unerzogenheit und Unrittigkeit! Und wenn du diese Situation noch nicht rechtzeitig unterbinden kannst, solltest du einige Schritte zurück gehen. Diese Situationen vorübergehend noch meiden. An Gehorsamkeit und Rittigkeit üben. Und wenn du all die anderen Situationen gut beherrscht und du die nötige Souveränität dir erarbeitet hast, wenn er dich und deine Kommandos akzeptierst, kannst du wieder mit einer Gruppe ins Gelände gehen! Und nicht vorher!

    Das kann auch echt gefährlich ausgehen! Zudem lernt er auch hier jedesmal wieder, dass es ja klappt... (solche Situationen nur eingehen, wenn du das Können hast, dann auch kompetent zu reagieren und das Pferd auch entsprechend im Griff hast!)

    Wobei ich das spazieren gehen nicht aufhören würde. Denn dein Pferd soll ja bißchen was von der Welt sehen! Nicht dass er dann später vor allem Angst hat. Da kannst ja vielleicht noch jemanden mit einem sicheren Pferd mitnehmen. Aber auch da reichen insgesamt 2 Pferde erstmal völlig aus!

    Du solltest mit viel Ruhe, aber auch viel Konsequenz, aber vor allem auch mit viel Köpfchen an die ganze Sache ran gehen!
     
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