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Offenstallfrust

Diskutiere Offenstallfrust im Haltung und Pflege Forum; Ich persönlich finde hartgefroren Boden übrigens besser als Matsch. Da kommt man mit der Robbern deutlich einfacher und unfallfreier drüber....

  1. obsession

    obsession ...mag Basketball lieber

    Ich persönlich finde hartgefroren Boden übrigens besser als Matsch. Da kommt man mit der Robbern deutlich einfacher und unfallfreier drüber.

    Überhaupt ist Matsch mein größter Frust im Offenstall. Bzw IM Stall ist der gar nicht so schlimm, da hat sich der SB viel Mühe gegeben. Schlimm ist der Matsch vor der Heuscheune, vorm Misthaufen, auf dem "Parkplatz". Ich schlidder und slide da durch die Gegend, der Matsch saugt meine Schuhe fest und mein Auto sieht aus :autsch:

    Fast so schlimm wie Spencer. Der wälzt sich ja genüsslich im größten Gatsch. Aber wenn's gefroren ist, ist er immer so plüschig und SAUBER :lv25:



    Obsi.
     
  2. nasowas

    nasowas Bekanntes Mitglied

    Matsch hasse ich auch wie die Pest aber Matsch haben wie zum Glück quasi garnicht . Das hat der SB toll gemacht !
    Das ist im alten Stall furchtbar gewesen. Ixh bin da ja noch regelmäßig und ich könnt immer kotzen. Alles matschig eklig und du siehst aus wie Sau, die Schuhe die Hose das Auto .... bäh!

    Ich hab mir den TA auch gesprochen weil ich so nen Gedanken mit Immunsysteme booster hatte aber der meinte (nach Blutbild) da wäre alles ok und er schätzt ihr immunsystem gut ein . Das Einschuss drama haben manche.
    Wobei ich sagen muss wir haben 2 mal Antibiotika gegeben (war echt auch nix anderes möglich) und bei. 3. mal war’s nur leicht da hab ich gesagt da muss sie jetzt durch! Durch die Antibiotika musste sie die Bakterien ja nie „selber“ erledigen. Danach kam nix mehr , evtl hat das was geholfen.
     
  3. sarah2010

    sarah2010 Bekanntes Mitglied

    Neben dem Stall wohnen hilft wirklich gar nicht... außer dass man mehrmals täglich halt nervös nachguckt ob noch alles dran ist.... zumindest in den schlimmen Phasen...

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  4. ManicPreacher

    ManicPreacher Gelebte Chaostheorie

    Die größte Verletzungsgefahr sind für mich Pferde die zusammen stehen müssen obwohl die sich nicht mögen, und ständige Abgänge/Zugänge.
    Das bringt immer Unruhe rein.

    Ich sehe übrigens tatsächlich im Moment jeden Tag aus wie Sau. Die Pferde auch.

    Das regnet hier seit einer Woche durch. Und wir haben Naturboden in den Ausläufen.

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  5. PAweide

    PAweide Bekanntes Mitglied

    Meine stehen nur zum Teil im Offenstall (Shettys), der ist aber noch soweit OK, ist eine Aussenbox direkt am Paddock, direkt vor der Box liegen Paddockmatten, dort ist auch der Eingang und Ablauf in Güllebecken, der Paddock hat Steigung, da steht das Wasser nicht, aufgetreten ist der auch nicht stark.

    Die Großen stehen nachts in der Box, aber bei denen ist es ein wenig schlimmer, weil unser Gastpferd unbedingt einen eigenen kleinen Paddock braucht (es könnte sonst vielleicht verhungern, meint die Besi). Durch den Extrapaddock gibt es eine recht große aufgetretene Fläche, weil es mehr Führstrecke gibt, und die ist auch extrem tief und matschig, wenn nicht gefroren, und jetzt halt sehr uneben.
    Auch die Paddocks haben Steigung, und alles ausser den unteren drei Metern ist gut.

    Also insgesamt eigentlich Ok, sollte jetzt Eisregen kommen, müssten sie wohl auf den Reitplatz umziehen, da wäre mir das mit dem Gefälle zu heikel.
     
  6. Varis

    Varis Aktives Mitglied

    Ich kann das gut nachempfinden. Ich mache mir auch bei jedem Furz Sorgen um mein Pferd. Der steht auf einer riesigen Offenstallweide in einer großen Wallachgruppe und ist dort echt glücklich und zufrieden.
    Aber je nach Wetterlage und Jahreszeit finde ich immer wieder neue Gründe, mir Gedanken zu machen :gi66:

    Ich hatte mein Pferd recht lange in Beinahe-Selbstversorgung und da gewöhnt man sich das wohl irgendwie einfach an, immer Dinge zu sehen, die man optimieren könnte und es lässt einem dann auch keine Ruhe. Dass man dann als Einsteller in so einer riesigen Herde nicht mehr die Dinge selber in dem Ausmaß in die Hand nehmen kann, da muss(te) ich mich echt dran gewöhnen.
     
  7. emmaxx

    emmaxx bekannt bissig ... :)

    Was meinst Du, wie oft ich nachts 'raussause, wenn da ungewöhnliche Geräusche in meine Träume drängen ...
     
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  8. nasowas

    nasowas Bekanntes Mitglied

    Wir hatten mit der Herndenzusammenstellung etwas Pech:

    Der Stall bzw dieser Herde ist recht neu, glaube vor 3 Jahren (nagelt mich nciht fest dadrauf) wurde mit ca 10 Pferde gestartet im Sommer die dann den Winter für sich ahtten, über den nächsten Sommer kamen weitere 10 dazu was natürlich keine Stabilität bringt. Nach dem Winter wars dann recht ok aber leider fehlt ( noch immer ) ein starker Wallach der führt.
    Dann sind leider ziemlich viele gegangen. Aus verschiedenen Gründen von Umzug über Pferd Verkauft über Pferd wurde krank über menschlich inkompatibel.
    Leider gab es eine Gruppe meherer Besis die so aus halb Serlbstversorgung kamen und absolut nicht klar kamen, dass in so einer Haltung wie bei uns halt nicht viel individuell zu machen ist.
    Man kann nicht wirklich geziehlt Heu zufüttern oder nachst in ne Box oder länger/kürzer Koppel und die SB können das schon garnicht leisten und haben das auch ganz klar kommuniziert! Das ist halt einfach nciht bei uns!
    Na ja diese Truppe hat viel Ärger gemacht (die Menschen) weil sie alles auf ihre Pferde gemünzt wollten, die Mehrheit es aber nciht so wollte wie sie. Und dann haben sie im Nachgang üble Lügen verbreitet, alles nciht schön... na ja sie sind weg.
    Fazit : ncoh mehr Umbruch , Herde wieder instabil. Dann kamen insgesamt im Frühjahr inkl uns 6 Neue Pferde und jetzt sind es 15 und seit dem Sommer sit es ziemlich stabil und ruhig.
    Leitwallach haben wir keinen richtigen, es gibt 2 Ranghohe aber nicht wirklich "Leittiere". Das was am ehesten Leittier ist, ist meine Stute. Sie geht als erste zu den neuen (und haut ihnen vor den Öatz weil sie ja die größte und tollste und überhaupt ist :bloed:) also ist sie dann eher an "der Front" in Begleitung der 2 Wallache die meinen sie wären ganz toll. Sie hat sich mangels klarer Führung halt total hochgearbeitet und sie ist nicht gerade "sanft" sie schlägt zwar kaum aber sie steigt andere an (mit über 175 Stockmass ist das recht imposant) und dann ist meist Ruhe oder sie schiebt einfach weg... sie läuft einfach weiter egal ob da wer steht...
    Na ja... alles keine Gründe zu erwarten, dass sie sich bei neuen Pferde raushält!
    Ich hoffe jetzt einfach, dass die Herde so stabil geworden ist in dem 1 Jahr bis zu neuen Integrationen (machen wir nur während dem Sommerhalbjahr) dass es nciht wieder alles umkrempelt sondern die neuen sich einfügen können in die Struktur und die struktur an sich nciht wieder auf links gedreht wird.
     
  9. sarah2010

    sarah2010 Bekanntes Mitglied

    Absolut. Inklusive geträumt, dass die ausgebrochen sind, "Hilfe da war ein Auto, hier fahren sonst nie Autos!" und "War das ein Wiehern?".
    Das in letzter Zeit komische Gestalten hier rum lungern Krach machen hilft dabei nicht:biggrin: Zum Glück läuft meistens unsere Kamera :gi66:
     
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  10. Lorelai

    Lorelai Chaos-Trulla

    Passt jetzt nicht so zum Thema, aber weil ich sowas immer wieder lese und für falsch halte:

    Das ist nicht "Leittier", nicht mal "am ehesten Leittier":
    Das ist im Gegenteil in meinen Augen eher Unsicherheit. Was ja nicht verwunderlich wär, sie ist ja noch relativ jung, oder?

    Passt übrigens auch irgendwie zum anderen Thema, Dominanz und Chefsein usw. ;) Wer ankommt und direkt mal einen auf dicke Hose macht, ist vielleicht irgendwie "Chef" und auch irgendwie "dominant", aber kein gutes Leittier, sondern ein Rüpel, in vielen Fällen ein sehr unsicherer Rüpel. Erinnert mich immer ein bisschen an so "Angstbeißer" bei Hunden.
    Das ist in meinen Augen so ziemlich eins zu eins auch auf den Menschen übertragbar.

    Zum Vergleich unser Isi: Ein neues Pferd kommt in die Herde. Der Isi lässt den Neuen überall hingehen, er ist immer in dessen Nähe und hält höchstens die anderen Pferde erstmal vom Neuen fern. Er begleitet einfach die Neuen, ist präsent und "da".
    Vermenschlicht hab ich immer das Gefühl, der weiß genau, dass der Neue aufgeregt und unsicher ist und bietet einfach an "Hey, sei einfach in meiner Nähe, dann hast du Ruhe, kannst alles angucken und dann wird das schon, keine Angst".
    Körperlich wird der extrem selten, hab das immer nur dann erlebt, wenn er heftig "angegriffen" wurde. Sprich Selbstverteidigung, sozusagen. Solang die anderen nett sind, ist der noch netter und lässt die machen.
     
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Thema: Offenstallfrust