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Offizielle Westernreitlehre

Diskutiere Offizielle Westernreitlehre im Westernreiten Forum; Hi, so jetzt gibt es sie bald die offizielle Westernreitlehre... Hier ein Bericht, den ich dazu gefunden habe. Denkt ihr das könnte...

  1. Gromit

    Gromit Punktetierbändiger

    Hi,
    so jetzt gibt es sie bald die offizielle Westernreitlehre...
    Hier ein Bericht, den ich dazu gefunden habe.
    Denkt ihr das könnte vergleichbar mit der FN-Reitlehre werden?
    Wird der Westernsport dadurch anerkannter bei den klassischen Reitern?
    Bin auf eure Meinungen gespannt!


    Die gesamte Riege der 32 EWU-Trainer A sowie externe Personen waren geladen – 18 Interessierte, die weite Anfahrten oft nicht scheuten, fanden sich schließlich zu einem wichtigen Treffen in Nümbrecht ein:

    Die kurz vor der Fertigstellung stehende Westernreitlehre sollte gemeinsam gesichtet, Inhalte besprochen und der größtmögliche Konsens in fraglichen Punkten festgehalten werden. „Wir wollen eine Westernreitlehre, in der sich nahezu jeder wieder finden kann“, so Heinz Montag, der als EWU-Präsident der Veranstaltung als Zuschauer beiwohnte. „Deshalb ist es sehr wichtig, im Dialog mit den Trainern einen gemeinsamen Nenner zu finden und die Nachvollziehbarkeit der Inhalte zusammen zu überprüfen. Schließlich müssen sich gerade die Trainer mit der Westernreitlehre identifi zieren.

    Wir haben bewusst auch verbandsübergreifend, unabhängig von einer EWU-Mitgliedschaft, zu diesem Treffen eingeladen – die Trainingslehre ist schließlich für alle Westernreiter geschrieben, und nicht nur als Produkt allein der EWU gedacht.“




    Petra Roth-Leckebusch, die vom FN-Verlag beauftragte Verfasserin der Westernreitlehre, leitete die am 12. und 13. Juni stattfindende Gesprächsrunde.
    Wie definiert sich Westernreiten überhaupt? Welches Ziel steht bei Pferde- und Reiterausbildung im Vordergrund? Wie sind die Hilfen zum Angaloppieren? Wo genau ist das Reitergewicht bei der Hinterhandwendung?

    Solche und viele weitere Fragen zu Themen wie Ausbildungsweg und Hilfengebung wurden während zwei Tagen besprochen, auf eine gemeinsame Linie gebracht und die schriftliche Fassung der Westernreitlehre gegebenenfalls an die Ergebnisse der Diskussion angepasst. Während der Dienstag dabei der theoretischen Gruppenarbeit, der Vorstellung und Diskussion seiner Ergebnisse vorbehalten war, wurden die Resultate am Mittwoch in der Praxis noch einmal überprüft und überdacht.

    „Die Zusammenarbeit war sehr produktiv und konstruktiv“, so Petra Roth-Leckebusch über den Ablauf der Veranstaltung. Trotz teilweise sehr unterschiedlicher Trainingsmethoden und Ausbildungswege kennzeichnete eine schnelle Einigung der Mitwirkenden in praktischen – und damit auch inhaltlichen – Fragen das Trainertreffen.

    Einige Punkte wurden dennoch offen gelassen, wie etwa der Sitz des Reiters im Spin oder beim Angaloppieren. Innen oder außen sitzen? – Hier unterscheiden sich die Sichtweisen der Trainer zu sehr.
    Petra Roth-Leckebusch sieht darin kein Problem: „Es geht hier auch in keinem Fall darum, den in der Westernreitlehre geschriebenen Weg als den ‚einzig wahren’ anzupreisen – das möchte ich noch einmal betonen. Ich finde es sehr wichtig, dass wir unsere Vielfalt erhalten; auch um die Identität und Besonderheiten des Westernreitens nicht zu verlieren. In der Westernreitlehre wird lediglich einer von vielen möglichen Ausbildungswegen beschrieben, die nur als Richtlinie gilt – links und rechts bleibt weiterhin Platz. Es ist alles erlaubt, solang es zum Ziel führt und selbstverständlich nicht gegen den Tierschutz spricht“.

    Nichtsdestotrotz steht es außer Frage, dass es an der Zeit ist, eine Westernreitlehre zu veröffentlichen: Für die Ausbildungsschiene der EWU sowie für den geplanten Pferdewirt Westernreiten ist eine Richtlinie für Trainer, Richter und Auszubildende unbedingt notwendig.
    „Die Westernreitlehre soll der berühmte ‚rote Faden’ werden, an dem man sich orientieren kann. Ich bin fest der Meinung, dass wir uns damit in die richtige Richtung bewegen“, so Heinz Montag.

    Derselben Meinung ist Petra Roth-Leckebusch, die auch aus der Trainerrunde ein sehr positives Feedback zur Reitlehre bekommen hat: „Die teilnehmenden Trainer sind der Westernreitlehre gegenüber sehr positiv eingestellt und dankbar, dass es endlich etwas Festgeschriebenes gibt – das sei nötig und sinnvoll, war der Tenor der Teilnehmer.“
    Prompt fand sich eine kleine Gruppe, die sich bereit erklärt hat, weiterhin an der Umsetzung der Westernreitlehre mitzuwirken. Dieser neu gegründete Arbeitskreis (bestehend aus Silvia Bassler, Jutta Beckmann, Regina Götte, Volker Laves, Elke Miemietz, Petra Roth- Leckebusch, Sabine Thomas und Kay Wienrich) kümmert sich nun weiter vertieft um die inhaltliche Fassung und korrekte Formulierung für klare Aussagen.

    Im Laufe des Herbstes soll die Westernreitlehre fertig gestellt werden; im Frühjahr 2008 dann im FN-Verlag erscheinen. „Natürlich muss unsere Reitlehre nach der Veröffentlichung noch mit Leben erfüllt werden“, so Heinz Montag im Ausblick auf die nahe Zukunft. „Es wird mit Sicherheit weitere Auflagen geben, von denen jede verändert, ergänzt, aktualisiert und den Ansprüchen weiter angepasst werden wird.“

    Offen steht außerdem, ob in Zukunft ein zweiter Band geplant wird. „Wir müssen uns über den Unterschied zwischen Gebrauchs- und Sportreiterei im Klaren sein und das auch voneinander trennen“, stellt Petra Roth-Leckebusch fest. „Das aktuelle Projekt beschreibt die Basis! Sinnvoll weiterführend wäre eventuell ein Folgeband, der intensiv auf das Training für die einzelnen Disziplinen eingeht.“ Daneben sieht Heinz Montag die funktionelle Anatomie und Sportphysiologie des Westernpferdes als wichtiges Thema, dass es noch zu vertiefen gilt.

    Im nächsten Jahr werden sich die Westernreiter also erstmalig mit einer eigenen Reitlehre als Leitfaden für die Ausbildung präsentieren können. Für die Anerkennung des Sports kann das nur dienlich sein. Bleibt zu hoffen, dass sich die Vereinsmitglieder auf das „Abenteuer Westernreitlehre“ einlassen, sie mit Leben erfüllen, sich mit ihr identifizieren und konstruktiv an ihrer weiteren Entwicklung mitarbeiten.




    Quelle:
    Anne Wirwahn für westernreiter (EWU)
     
  2. Texas

    Texas Inserent

    hühot,

    also zu ewu habe ich ja so meine eigene meinung.die ich nicht unbedingt jetzt hier raus lassen will:nah:

    aber ich meine ich hätte jetzt irgendwo gelesen das fast keiner der anderen westernverbände mit ihnen zusammen dieses projekt aufziehen wollen,oder?weist du da mehr?

    lg
     
  3. Gromit

    Gromit Punktetierbändiger

    Ja, das die da Schwierigkeiten haben, hab ich auch schon öfters gehört.
    Auf Wittelsbürger oder im QH- Journal war mal ein Bericht, dass sie sich letzendlich doch geeinigt hätten. Musst du mal stöbern, aber das Buch kann man glaube ich inzwischen schon bestellen.
     
  4. Texas

    Texas Inserent

    da bin ich mal gespannt,was sie sich da zusammen gewuschelt haben.:biggrin:
    halte davon ja nicht soviel,dafür ist das westernreiten zu vielseitig und vor allem die ausbildung.nur um bei der fn und in europa besser anerkannt zu werden:nah: sorry!die fn wird immer steine in den weg legen,weil sie merken wie populär es geworden ist und schiss haben es könnte den europäischen reitsport zu grunde richten.halt englischreiter offen für nix:1:

    naja lassen wir uns überraschen:wideeyed:
     
  5. Gromit

    Gromit Punktetierbändiger

    das ganze soll ja ständig überarbeitet werden. klar ist es viel umfangreicher und vielseitiger als die klassische Reitweise, aber gerade um eine anerkannte Ausbildung zu fördern muss es halt sein. ich denke in der DQHA, ApHA usw. wird sich nicht sehr viel ändern. Auch die Ausbildungsweisen werden offen bleiben. Gerade beim Englischreiten wird ja auch viel vermischt und anders gearbeitet, als es in den Richtlinien steht.
    Ich denke nicht, dass die Englischreiter da eine Konkurrenz sehen. Dafür ist der Westernsport zu anders.
     
  6. Texas

    Texas Inserent

    na,teusch dich da mal nicht!
    der westerneitsport hat in den letzten 20 jahren viele anhänger gefunden und es werden immer mehr.gerade weil er anders ist ist es eine konkorrenz.bin schon ziemlich lange dabei,find es einfach komisch von der ewu jetzt auf biegen und brechen von der fn anerkannt zu werden.i-wie doof.:mad2:

    kommen wird es sowieso,mich interessiert viel mehr wie es dann in ein paar jahren in der westernreiterei hier aussieht,wie weit die e-wicklung geht.

    aber ich glaub die gleichen probleme gibt es bei den englischreitern die in den usa leben,die werden dort glaub ich auch nicht so anerkannt oder für voll genommen.so wie wir westernreiter hier in deutschland.

    weist doch :"was der bauer nicht kennt,isst er nicht":1:

    lg
     
  7. beate

    beate Inserent

    Hallo Texas,
    was denn nun?
    Einerseits ist es Dir nicht Recht, dass der Westernsport von der fn anerkannt werden will - andererseits monierst Du, dass "wir Westernreiter hier in Deutschland" NICHT anerkannt sind. :confused: Kann es sein, dass Du Dir hier selbst widersprichst? ;-))
    Ich finde es gut! Und ich bin sicher, dass da kein Konkurrenzdenken herrscht. Wenn es vorwärts gehen soll - dann nur MITEINANDER. So wie Du das siehst, würde sich der Westernsport ja selbst in's Abseits befördern!
    Und - Vorurteile sind immer schlecht, denn sie hemmen eine Weiterentwicklung! :wink2:
    Gruss
    Beate
     
  8. Chilly

    Chilly Inserent

    Hochinteressant!, auch wenn ich der FN-Reitweise angehöre. Aber für uns Aussenseiter und Western-Laien wäre es durchaus eine Hilfe, das Ganze überschaubar und vergleichbar zu machen. Das haben wir ja so gern *grins!
    Wir haben jetzt endlich gelernt dass es viele verscheidene Western-Stile gibt, könnten sie aber nie voneinander unterscheiden! Also für mich ist das verwirrend: Da reitet Person A Western und Person B auch Western und trotzdem sagen beide sie machen nicht das gleiche :eek2:
    Auch das englisch-Reiten macht jeder in jedem Land anders. Wir reiten auch nicht genau wie die Engländer und Franzosen oder so, aber im Großen und Ganzen ist das "englisch-Reiten" da noch sehr einheitlich (FEI)

    Für den Zuschauer (wohlgemerkt der Nicht-Fachmann) ist es leichter, wenn er weiß so geht´s und so nicht, und deswegen wird so oder so bewertet. Stellt Euch doch das Kuddelmuddel vor wenn FN-Dressurrichter Reiter bewerten müssten die alle völlig unterschiedliche Hilfen geben, die Pferde auch immer irgendwie anders laufen, u.s.w.

    @Texas: Ich glaub nicht, dass die FN da Angst vor der Konkurrenz hat. Da bleibt schon jeder bei seinem Lieblingsreitstil. Und: Es will Euch auch bestimmt keiner Eure Individualität nehmen. Aber ne optimierte Richtlinie zum Westernreiten ist gerade für den Turniersport bestimmt förderlich.
    Was haben die Westernreitweisen gemeinsam?
    Welche Vorzüge gibt es?
    Was ist eher Nachteilig (für's Pferd)?
    Wer nur zu Hause reitet macht doch (manchmal leider) eh was er will.
     
  9. Texas

    Texas Inserent

    @beate:

    Vorurteile sind immer schlecht, denn sie hemmen eine Weiterentwicklung.-genau das meine ich macht die fn mit den westernreitern.verstehst du das jetzt?
    macht dir mal gedanken warum die anderen w-reitverbänden sich streuben mit der ewu zusammen zu arbeiten?!finde nur das die ewu auf biegen und brechen versucht von der fn anerkannt zu werden.sollen die uns doch so nehmen wie wir sind,finde der fn fehlt da oft die toleranz.und das zum teil weil sie eine konkurrenz sehen.da ja sehr viele in den letzten jahren gewechselt sind und der westernreitsport immer populärer wird.
    fand das schon frech auf den weltreiterspielen wie wenig vom raining gezeigt wurde.und das bestimmt nicht ohne grund,man wird anerkannt und ist trotz alle dem noch im abseitz.

    ich habe eigentlich keine genau eigene meinung dazu,endhalte mich da, sonst hätt ich schon längst früher geantwortet.nur da ja auch bis jetzt keiner überhaupt sich dazu geäussert hat,hab ich es getan.ich habe nur geschrieben wie ich das sehe!ich sehe das als machtkampf und ich bin gespannt wie es weiter geht.klar bin ich für ein miteinander aber dann fair und vorallem mit tolleranz.
     
  10. Texas

    Texas Inserent

    @chilly:
    siehst du das meine ich,ihr liebt eure richtlinien.wir hatten bis jetzt keine.:1:

    und das ist bestimmt ein grund warum das so schwer voran geht oder viele sich schwer drauf einlassen.es halt nicht viele anhänger gibt.vielleicht ändert sich das wenn das erst mal alles raus ist und ein paar jahre läuft!
    das sich nicht viele dafür interessieren oder sich nicht äussern wollen hat man doch schon gemerkt,dass keiner sich hier im forum überhaupt für die frage interessiert hat.erst recht nicht von den westernreitern.
     
Thema: Offizielle Westernreitlehre