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Optimaler Koppelzaun für Offenstall

Diskutiere Optimaler Koppelzaun für Offenstall im Haltung und Pflege Forum; Hallo, mich würde mal wieder Eure Meinung/ Eure Erfahrungen interessieren. Welche Art der Koppelumzäunung eignet sich Eurer Meinung und...

  1. RioNegro

    RioNegro Klugscheißer mit Herz Mitarbeiter

    Hallo,

    mich würde mal wieder Eure Meinung/ Eure Erfahrungen interessieren.

    Welche Art der Koppelumzäunung eignet sich Eurer Meinung und Erfahrung nach am besten für die Einzäunung bei Offenstallhaltung?

    Besonders wichtig ist mir natürlich die Hütesicherheit, die Sicherheit vor möglichen Verletzungen, die Haltbarkeit und das Preis-Leistungs-Verhältnis.

    Wie viele hier ja inzwischen wissen sind meine seit ein paar Jahren in Offenstallhaltung hier bei mir zuhause.
    Allerdings steht mal wieder eine Grunderneuerung des Zaunes jetzt im Frühling an. Und da find ich`s immer ganz gut, vielleicht auch mal über Alternativen nachzudenken. Und mal zu hören, wie Ihr das so kennt und macht...

    Danke schonmal! :smile:
     
  2. Lorelai

    Lorelai Chaos-Trulla

    Also unser Offenstall, den wir mal hatten, war ganz normal mit Holzpfosten und Stromband eingezäunt. Drei Reihen Stromzaun, alle paar Meter nen dicken und stabilden Holzpfosten...
     
  3. Piennie

    Piennie Inserent

    Die besten Erfahrungen wenn auch etwas teurere/ arbeitsintensive Variante, haben wir beim Hengstpaddock mit nen stabilen Holzzaun mit zusätzlicher Litze gemacht. Der Strom läuft einmal an der oberen Holzstange und einmal zwischen den Holzstangen. Der Zaun wird gut wahr genommen und ist robust und standhaft. Durch den Strom wird nicht ständig am Zaun rum gefressen oder sich drüber gehangen.
    Die Nachteile Holz verwittert irgendwann und es war wirklich ne Schweinearbeit die Pfähle zu setzen.
     
  4. Deife

    Deife Bekanntes Mitglied

    Hm.. also wir hatten zwei Varianten. Einmal den Holzzaun, in dem entlang der Balken die Litze lief. Du hast halt nur das Problem, das dir Holz auf Dauer wegfault.

    Die andere Variante waren Betonpfosten, wo zwischendrin drei Litzen gespannt waren.

    Beide wurden von den Pferden gut wahrgenommen, und wir hatten mit keiner Zaunart bis jetzt Probleme! (Gut, bis auf das Holz, da ist in unserem ehem. Stall der Jungspund ein paar Mal durchgegangen. Aber das ist er beim Strom auch... :realmad:)
     
     
  5. Aila

    Aila Inserent

    Meine ehemalige RB steht ja auch im Offenstall und da ist der Paddock mit
    Metallpfählen eingezäunt. Die Querlatten sind auch aus dem Metall. Das ganze
    ist sehr haltbar und wird auch von den Pferden nicht angefressen, wie Holz.
    Wo es solche Pfähle gibt, weiß ich aber leider nicht.
     
  6. RioNegro

    RioNegro Klugscheißer mit Herz Mitarbeiter

    Erstmal vielen Dank für die schnellen Antworten!!!

    Momentan hab ich übrigens Elektrozaun. Die Pfosten uns Stäbe sind eine Kombi aus wirklich festen Holz- und auch Metallpfosten. Und dazwischen zum Teil einige typische E-Zaun-Stäbe. Aus Kunststoff. Die möchte ich aber bei der Aktion auf jeden Fall mit austauschen gegen feste Pfosten.

    Im Prinzip funktioniert das ganze System auch sehr gut.

    E-Zaun will ich auch mit ziemlicher Sicherheit beibehalten. Denn, funktioniert der gut, hat man eine super Hütesicherheit bei sehr kleinem Verletzungsrisiko. Und auch die Kosten sind im Vergleich zu anderen Systemen eher gering (schreib ich das gerade wirklich??? :twitcy: ).

    Trotzdem würde ich nachts manchmal ruhiger schlafen, wenn es eine Art "doppelten Boden" geben würde. Also eine zusätzliche Sicherheit, falls Strom trotz Kontrollen mal doch nicht 100% funktioniert.

    Die Kombi mit Holzzaun kenn ich auch. Bin ich aber nur bedingt begeistert. Aus mehreren Gründen. Hauptgrund ist aber die Verletzungsgeschichte. Bei uns in der Nähe hat sich vor ein paar Jahren tatsächlich ein Pferd richtig selbst erstochen! Dort waren wirklich nur am Eingang Holzstangen. Das Pferd muss wohl drauf zu gerannt sein. Konnte nicht mehr bremsen. Ist in eine dieser Stangen gerutscht.
    Die Stange ging durch die Brust ins Pferd, ein Stück hinter der Schulter, zwischen den Rippen durch, wieder raus! Das Pferd hat noch mehrere Stunden gelebt (wurde sogar noch in die Klinik gefahren!). War aber nichts mehr zu machen!

    Klar, das ist schon eine extreme Sache. Aber wennst sowas miterlebt hast... ... ...
     
  7. Fjordfan

    Fjordfan Inserent

    Ich würde immer Holzzaun vorziehen - oder wenn eh schon vorhanden engen Maschendraht mit vorgelagertem E-Zaun.
    Aus dem einfachen Grund da ich ein Pferd hab was durch JEDEN E-Zaun geht egal was für Saft drauf ist - und das auch üble Verletzungen geben kann - vor allem durch E-Seil!
     
  8. jojo1258

    jojo1258 Inserent

    hi,

    wir haben ebenfalls nen offenstall (mit aufstallmöglichkeit). da unser stall mitten im industrie-/mischgebiet liegt, haben wir relativ hohe auflagen bei der baugenehmigung bekommen in sachen ausbruchsicherheit.

    die ersten pfosten waren aus kostengründen einfach fichte/tanne - sind innerhalb von 1 1/2 jahren abgefault. dann haben wir auf buche-vierkant geschwenkt, die stecken in einfachen ht-rohren mit betonfüllung und wurden vorher noch mit öl getränkt. auf diese pfosten haben wir von aussen drei reihen schwartenbretter (sichtbarriere) geschraubt und von innen her nochmal zwei bis drei reihen breites e-band auf isolatoren.

    das haben wir von der baubehörde abgenommen bekommen und war doch noch relativ kostengünstig. das einzige manko: unser neuzugang liebt holzbretter auf seinem speiseplan :twitcy:

    jojo
     
  9. RioNegro

    RioNegro Klugscheißer mit Herz Mitarbeiter

    @jojo
    also einfach nur die Schwartenbretter?
    Das ist vielleicht wirklich eine Idee! Ergänzend zu unserem Strom...

    Und die habt Ihr auch eingeölt? Faulen die Schwartenbretter nicht noch schneller weg?

    Das wäre halt wirklich auch vom finanziellen Aspekt her ganz gut.
    Denn wenn man nur ein Paddock oder sowas einzäunt, ist das vielleicht nicht soo wichtig. Aber da kommen doch schon paar Meterchen zusammen...
    Da wird der Kostenaspekt dann doch noch ein Stück wichtiger.

    Auch was Reparaturen angeht...
     
  10. jojo1258

    jojo1258 Inserent

    hallole,

    ja, wir haben einfach direkt beim sägewerk ein paar hänger schwarten gekauft. da wir ne kreissähe haben, haben wir die bretter dann vor allem für den "repräsentativen" bereich direkt am gehweg und zur strasse hin, einfach beidseits besäumt und auf eine einigermassen einheitliche breite gebracht.

    eigentlich wollten wir die bretter noch einlassen, hat aber zeitlich nicht hingehaun und daher sind sie jetzt im dritten jahr immer noch "natur".

    allerdings werden wir jetzt, sobald´s wetter besser wird, die bretter doch noch einlassen, nicht weil sie faulen, aber sie werden grau und unansehnlich. man sieht ein bisschen was von unserer schwarteneinfriedung auf unserer homepage auf der seite "haltung"

    kostenpunkt für rund 400qm auslaufeinfriedung: ca. 150,00 euro.

    jojo
     
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