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Panikhaken/-knoten sinnlos?

Diskutiere Panikhaken/-knoten sinnlos? im Pferde Allgemein Forum; Mir ist letztens beim Putzen der Gedanke gekommen, ob solche Panikknoten überhaupt sinnvoll sind. Z.b. wenn sich ein Pferd erschrickt und volle...

  1. Canyon

    Canyon Inserent

    Mir ist letztens beim Putzen der Gedanke gekommen, ob solche Panikknoten überhaupt sinnvoll sind. Z.b. wenn sich ein Pferd erschrickt und volle Kanne nach hinten zieht. Betätigt man nun den Panikhaken ist der Druck auf einmal weg, und das Pferd kann nach hinten stürzen. Wäre es dann nicht sinnvoller, keine Panikhaken zu verwenden, sondern im Falle des Zurückziehens dem Pferd mit der Gerte ein/zweimal hinten auf die Kruppe raufschlägt (nicht als Bestrafung!) Das Pferd springt dann nach vorne un der Druck um den Nacken wäre verschwunden. Das Pferd würde sich beruhigen.

    Wie denkt ihr darüber?
     
  2. Urmel

    Urmel Guest

    hallo,

    es ist ja so das sich Panikhaken, im gegensatz zu Karabienerhaken auch unter sehr, sehr starkem Zug noch öffenn lassen, man muss ja nur den "Klip" nach unten ziehen und dann ist er offen-was bei einem Karabiener z.B nicht geht wenn viel Zug drauf ist!
    Meine Stute ist neulich auch im Panikhaken hängen geblieben-und er hat sich von selbst geöffnet!

    Also ich weiß nicht ob es dann was bringt wenn man mit der Gerte kommt-meine stute würde dann eher noch mehr Panik bekommen uns sich in den strick reinhängen!

    Liebe Grüsse, urmel
     
  3. Lind

    Lind Inserent

    Panikhaken sind ja für "Panikfälle" da. Also für Notfälle, in denen irgendetwas passiert ist und das Pferd sich sehr aufregt oder vielleicht auch irgendwo festklemmt und man den Haken schnell und unter Zug öffnen muss.

    In Fällen, in denen ich mit der Gerte kommen kann, sich das Pferd also in den Strick stemmt, mach ich keinen Haken auf. Das hat dann ja nichts mit Panik, sondern mit ungehorsam zu tun.
    In Panik - oder Notfällen kann ich nicht mit der Gerte kommen. Da regt sich das Pferd nur noch mehr auf. Ein Pferd beruhigt sich auch nicht einfach, nur weil man mal mit der Gerte wechselt, es einen Schritt nach vorne geht und der Druck nachlässt. In den Fällen, in denen ich den Panikhaken aufmachen würde, ist das Pferd völlig neben sich.

    Ich finde Panikhaken schon sinnvoll, allerdings ist mir schon das gleiche passiert wie Urmel. Das Pferd springt zurück und der Haken geht auf. Das ist natürlich sehr kontraproduktiv. Deshalb mach ich sie eigentlich nicht und nehme meistens einen normalen Karabinerhaken und mache dann den Knoten, der sich schnell lösen lässt.

    Allerdings gibts ja auch da Spezialisten, die den Knoten selbst aufziehen. Da brauch ich dann doch wieder einen Panikhaken.
     
  4. Katrin

    Katrin Inserent

    Hmm, ich finde, dass diese Panikharken und Knoten nicht viel bringen, denn ist ein Pferd in Panik, kommt man an den Oanikharken nicht dran und der Knoten ist dann schon so festgezogen, dass man ihn nicht aufbekommt, wenn man überhaupt an ihn rankommt. Wenn ich ein Pferd hätte, das öfter Panik angebunden bekommt, dann hole ich mir dieses Anbindesystem von Geitner, damit kann das Pferd sich quasi selber befreien, ohne gleich nach hinten zu stürzen oder andersrum gleich sofort losgebunden zu sein. Man darf das Pferd damit nicht alleine lassen, aber ich denke, man sollte sowieso kein Pferd über einige Minuten alleine angebunden stehen lassen.

    Liebe Grüße
     
  5. Urmel

    Urmel Guest

    Also ich habe (und das haben wir alle im stall) sowohl einen Panikhaken am Pferd im Halfter verschnallt, wie auch an der Wand wo die Pferde angebunden sind-so kann man von binen seiten aufmachen!
     
  6. Lucy

    Lucy Inserent

    Der Traber meiner Schwester hat beim Anbinden immer angefangen zu steigen und sich in den Strick zu werfen, dabei sind die Panikhaken nie aufgegangen:mad2: :mad2:
    Auch wäre es in der Situarion absolut nicht möglich gewesen den Haken manuel zu öffnen. Meist gab das Halfter nach, oder der Strick ist gerissen. Das Pferd hatte dadurch immer mehr angst beim Anbinden und nur durch viel Arbeit haben wir es geschafft. Ich habe jetzt immer ein kleines Stück Kordel am Halfter,wo ich den Strick festbinde, der geht bei starkem Druck sofort kaputt ohne das sich das Pferd nach hinten überschlägt.
     
  7. Kimmi74

    Kimmi74 Inserent

    Ich verwende nur noch Panikhaken.
    Unsere eine Stute ist ein Spielkalb gewesen. Und sie hat es geschaft sich das Stick über den Kopf zu ziehen. Keiner weiß wie sie das geschaft hat.
    Dann ist sie in Panik geraten, da sie den Kopf nicht mehr hoch bekommen hat, und ist zur Seite gestürzt und lag dann halb auf dem Rücken.
    Sie hat kaum Luft bekommen, da sie echt merkwürdig gelegen hat. Ohne Panikhaken hätten wir sie so nur mit Messer los bekommen.
    So konnten wir schnell den Haken lösen und sie war wieder frei.
    Der Haken sollte nicht zu leicht aufgehen, aber in solch einer Situation läßt er sich dann leicht lösen.
     
  8. Urmel

    Urmel Guest

    Es gibt ja auch extra Panikhalfer (so ähnlich wie die Koppelhalfter) die sich von alleine öffnen, mein Bruder hat mittlerweile nur noch solche Halfter mit Panikhaken! Allerdings darf man auf so ein Halfter nicht viel Zug bringen, das öffnet sich sehr, sehr schnell!
     
  9. Fujai

    Fujai Guest

    also rückwärtsgestürzt ist uns noch nie ein pferd wenn es mal gezogen hat. (geht ja eig. nur wenn es steigt..) allerdings hatten wir auch mal den fall wo ein pferd so mit dem kopf geschlagen hat dass der strick länger wurde und dann um den hals lag und schon hing das pferd da und hätte sich fast erdrosselt, dank panikhaken war das gleich vorbei.
    seitdem benutzen wir so anbindesysteme wie sie im pferdehänger zu finden sind. die seite mit dem panikhaken ist am pfahl befestigt, so kommt man noch leichter dran falls es mal "panik" gibt. ausserdem kann das pferd die nicht längerziehen und so den kopfdrunter stecken, geschweige denn steigen.
     
  10. MercedesTina

    MercedesTina Inserent

    ich hab jetzt allerdings auch schon öfters erlebt das dass Pferd ruckartig am Panikhaken gezogen haben und der dann so geschnallt ist das ihn der Reiter abbekommen hat. In der Nähe hat sich eine damit den Kiefer zertrümmert.

    Hat gute und auch schlechte Seiten. Wenn mei Pferd aber ruckartig nach hinten zieht, löse ich den Knoten schneller als wie wenn ich versuch dem verschreckten Pferd auch noch am Kopf rumzufummeln.
     
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