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Pferd ans kurze Alleinsein gewöhnen..

Diskutiere Pferd ans kurze Alleinsein gewöhnen.. im Pferdeflüsterer Forum; mit dem alten ins Gelände gehen, in er Zeit von jemand anderem den Jungen holen lassen und in eine andere Richtung ins Gelände schicken, mit dem...

  1. westside

    westside Neues Mitglied

    Leider nein, das ging nach hinten los. Er ist komplett ausgerastet.

    So, Plan A ist gescheitert. Nun läuft Plan B:)
    Plan A, ihn auf dem ganz kleinen Stück genau neben den anderen Pferden zu lassen ging nicht. Die anderen Pferde waren im wumsegal und er ist da so rumgeflippt das er sicherlich auch durch den Zaun gerannt wäre.
    Am nächsten Tag habe ich es wieder im Stall probiert. Müsli rein, PFerd rein, Tür zu. Also richtig zu auch die Aussentür.
    Ja, ich habe wilde Geräusche gehört aber in einer 4x4 m Box ist er mir sicherer als draussen. Hab es 5 Minuten ausgesessen. Dann habe ich die Tür aufgemacht - und Ruhe..bin dann ohne ihn zu beachten mit nem Besen vorbei. Hab den STall gefegt und hab ihn dann wortlos mit raus genommen und wieder zu seinem Freund gestellt den er dann erstmal ordentlich in den Hintern gebissen hat.
    So werde ich es jetzt jeden Tag machen. Habe allerdings nun FAllschutzmatten für die Box bestellt da er vorn Eisen hat und bei der wilden Weberei doch rutschen kann.
    Er tut mir sehr leid, aber irgendwie müssen wir das hinkriegen. Sollte in 2 Wochen wirklich 0 Besserung eintreten werde ich mir Plan C überlegen
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 30. Aug. 2018
    Melli130, honey.79, baobap und 2 anderen gefällt das.
  2. Charly K.

    Charly K. ...ich bin doch nicht kreativ. Mitarbeiter

    Find ich gut - kalkuliere aber mehr Zeit ein als 2 Wochen!
    Mindestens 4, eher 8.


    LG, Charly
     
    melisse gefällt das.
  3. Käfertrulla

    Käfertrulla Inserent

    Wäre es eigentlich möglich, einen von beiden für einige Zeit anderswo unterzustellen, dass der Alte sozusagen abgesetzt wird wie ein Fohlen? :reflect:
     
  4. grenos

    grenos Mitglied

    Kann man versuchen, kann aber auch gehörig nach hinten losgehen

    Hatte ich mit meinen zwei Vorgängern.
    Sie standen 1 Jahr getrennt, als ich sie im gleichen Stall hatte, war das Problem größer denn je...


    Gesendet von iPhone mit Tapatalk
     
     
  5. friederike43

    friederike43 Bekanntes Mitglied

    Der hat da ja auch gehörig Stress dabei.
    Vielleicht hilft es zumindest zusätzlich ein wenig, wenn Du ihm eine Weile Magnesium fütterst?
     
    Charly K. gefällt das.
  6. Steady

    Steady Nur echt mit dem Q!

    Bei uns auch so ähnlich.

    Sehr enge Pferdekumpel, standen über ihr halbes Leben immer zusammen.

    Der eine immer der Schatten vom anderen.

    Separieren war aber nie ein Problem.
    Die hatten einfach das Urvertrauen, dass sie sich schon wieder sehen.

    Gewisse Vorkommnisse führten dann dazu, dass Pferdekumpel A den Stall verlassen hat, Pferdekumpel B blieb zurück.
    3 Jahre lang.

    Danach sind beide in einen neuen Stall gezogen, haben sich auch gleich wieder erkannt und machen seitdem keinen Schritt mehr ohne den anderen.

    Man kann sie zwar nach wie vor voneinander separieren, aber der Funkkontakt wird aufrecht erhalten. :-D

    Selbst, wenn der andere nur mal kurz außer Sichtweite verschwindet, muss man schon mal rufen und aufpassen, dass der einem nicht wieder abhanden kommt.
    Kommt er dann 5 Minuten später wieder ins Sichtfeld, ist die Freude groß.

    Das gegenseitige Rufen lässt beim Ausreiten auch erst nach, wenn man im Wald ist.

    Da die beiden Ü25 und ansonsten umgänglich sind, zwar dann auch mal den Zaun ablaufen und Ausschau halten, aber nicht wild in der Gegend rumrennen oder panisch werden, belassen wir es eben so und verzeichnen das mit dem "Geschrei" als "selbst verbockt".

    Da merkt man einfach, was für ein Trauma das bei einem Pferd auslösen kann.

    So eine Bindung wie bei den beiden hab' ich vorher so aber auch noch nicht erlebt.

    Man muss es wohl Fallabhängig abwiegen, aber nachdem ich das jetzt so erlebt habe, wäre das wohl erstmal keine Lösung, die ich ausprobieren würde.









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  7. Kigali

    Kigali Sternchenreiter

    Ich kenne das Problem :-(
    Chaccos große Macke, er bleibt nicht allein. Man kann ihn nicht mal als letztes Pferd von der Weide holen.
    Mit ihm allein ins Gelände, kein Thema er lässt sich sogar in einer Gruppe umdrehen und einen komplett anderen Weg einschlagen.
    Alles ohne auch nur minimal unruhig zu werden, soll er aber im Stall, auf dem Paddock oder auf der Weide auch nur eine Minute allein stehen,dreht er durch.
    Man hat keine Chance mit einem anderen Pferd außer Sichtweite zu gehen.

    Bei Chacco glauben wir aber die Ursache zu kennen.
    Er war gerade 3 Jahre alt, stand in einer gemischten Herde. Während der Sommermonate waren die Pferde auf der Sommerweide, etwas abseits vom Stall.
    Irgendwann waren ein paar Leute so schlau und wollten zusammen ausreiten. Sie fuhren zu der Weide, holten alle Pferde (außer Chacco) und ritten aus.
    Chacco hat man Stunden später auf dem Abreiteplatz der Vielseitigkeitsreiter / Landesmeisterschaften gefunden.
    Wir leben mit Chaccos Macke!
     
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