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Pferd buckelt im Gelände

Diskutiere Pferd buckelt im Gelände im Pferdeflüsterer Forum; Hallo! Ich weiß es gibt schon viele "durchgeh"-Threads, aber bei Gina ist es noch anders als bei denen die ich gelesen habe, deshalb mache ich...

  1. Janna

    Janna Sieger Bildwettbewerb Februar

    Hallo!
    Ich weiß es gibt schon viele "durchgeh"-Threads, aber bei Gina ist es noch anders als bei denen die ich gelesen habe, deshalb mache ich ein neues Thema auf.

    Also:
    ich habe Gina jetzt seit 3 Monaten.
    Ich habe mit Gina im Gelände auf Wiesen ein großes Problem:
    Wenn wir auf eine Wiese dann tickt sie total ab. Sobald sie vor sich die Fläche sieht will sie los. Aber wenn es nur das wäre, dann könnte man daran arbeiten, Kreise reiten und so, aber sie buckelt richtig heftig! Sie sieht die Wiese vor sich buckelt und will los rennen(und rennt auch los), wenn ich sie dann laufen lasse und wir hoch gallopieren, ist das auch alles kein Problem(bis auf das buckeln am Anfang), am Ende der Wiese lässt sie sich meist ohne Probleme anhalten. Aber wenn ich versuche sie zurück zu halten weil ich nicht galoppieren will buckelt sie und hat sogar schon mal versucht zu steigen:eek: ! Sie regt sich dann tiereisch auf.
    Letztes mal(vor etwa einer Woche) war es so doll dass ich fast runter gefallen bin, bin dann abgesprungen, damit ich nicht falle und sie weg rennt. Da war es so, ich wollte eine Wiese im Schritt gehen, bin dann mal stehen geblieben und aufeinmal dreht sich sich aufm Absatz rum und buckelt ohne Ende und will los! Seit dem traue ich mich nicht mehr mit ihr auf eine Wiese.....:( weil das is mir zu gefährlich.

    ich hoffe ihr könnt mir helfen kann ich das auch irgendwie erst mal vom Boden aus "therapieren"?
    Dazu sei gesagt dass Gina allgemein sehr gerne läuft. Anfangs war sie mir auf dem Platz auch viel zu schnell, hat mir die Zügel aus der Hand gezogen wenn ich sie zurück halten wollt. Das kriegen wir jetzt langsam gut in den Griff(habe jetzt auch Unterricht). Auch beim angaloppieren hat sie anfangs gebuckelt das war dann irgendwann weg. ich lasse sie unter dem sattel gar nicht mehr rennen, nur ab und zu ein paar Schritte verstärken und dann wieder zurück holen. Lasse sie regelmäßig auf dem Platz toben, damit sie sich abreagieren kann:rolleyes: weil ab und zu rennen braucht sie anscheinend.
    Auf den Waldwegen im gelände macht sie diesen Mist mit dem buckeln udn durchgehen nicht, allerdings ist sie auch da recht eilig, sie geht nicht durch aber möchte ein schnelleres Tempo gehen als Ich.

    Als sie neu bei mir war(als leihpferd) und ich noch nicht wusste dass wir sie kaufen werden, aheb ich den blöden Fehler gemacht udn bin ein paar mal mit einigen aus dem Stall ausgeritten, da lief das dann immer so ab: Alle reiten die wiese runterbleiben da stehen drehen sich um, wenn alle da sind sagt der letzte "los" udn alle düsen los die Wiese hoch udn da wird wieder durchpariert. ich denke damit habe ich es mir auch versaut....aber habe da gar nicht weiter drüber nachgedacht....sie war halt eigentlich nur für ein paar Wochen da, hätte nihct gedacht dass das überhaupt solche auswirkungen hat und wollte es mal ausnutzen auf dem schnellsten Pferdchen im stall zu sitzen:rolleyes: weil der Jagdgalopp von ihr ist echt geil!

    Danke schon mal für eure Antworten.....
     
  2. Nessy

    Nessy Inserent

    Hey Janna,

    ich glaube du hast Recht mit deiner Vermutung mit eurem Rennen den Berg hinauf, Pferde sind Gewohnheitstiere und wenn ihr das ein paar Mal gemacht habt und ihr sie dann natürlich gelobt hab ist klar wo her sie das hat!!!Hatte diesen Fehler auch gemacht, weil ich Rennen einfach liebe!!

    Meine Frage: Macht das dein Pferd auch wenn du sie auf Wiesen führst?

    Wenn ja würde ich es erstmal mit führen machen ruhig drei, vier , fünf mal hoch und runter und immer wenn sie so war wie du es wolltest loben loben loben!!Pferde merken sich gutes wie böses sehr schnell!

    Wenn es nur beim Reiten ist und du dich nicht richtig alleine traust dann lass dich am Anfang immer führen und das auch öfters wiederholen und wenn sie das gut macht dann alleine probieren!!

    So hab ich es gemacht. weil ich mit meiner Stute das gleiche Problem hatte sobald sie die Innerste (ist so ein Überlaufbecken neben einen Fluss)sah drehte sie durch!!(mit buckeln und so)

    Mittlerweile hat kann ich mit ihr wieder ganz normal dort gallopieren auch so schnell wie ICH will und nicht das Pferd!!Das ganze hat ca. 1 Monat bei mir gedauert!!

    Wenn du noch fragen hast einfach sagen..
     
  3. Escada

    Escada Guest

    Scheint so als wenn deine Stute sich bewegen will ohne Rücksicht auf Verluste.
    Gewöhne sie doch mal an kleine Pausen, wenn ihr im Gelände unterwegs seit. Egal wo du gerade bist. Einfach mal anhalten und ein paar Minuten ruhig stehen bleiben. Das kanns du zu zum Anfang auch über Spaziergänge mit ihr üben. Das bringt Ruhe ins Pferd rein und ist wichtig, wenn sie schon von Grund auf sehr bewegungsfreudig ist.

    Das sie buckelt, sobald sie eine freie Fläche sieht würde ich in den Bewegungsdrang miteinordnen. Der Reiter stört sie dann in ihrem Drang sich zu bewegen, weil er sie zurückhält. Bei meiner Donau kommt hin und wieder auch so ein Knaller vor, dann "diskutieren" wir das auch aus, bei solchen Mätzchen gibts bei mir eben auch Schnenkel ran und die die Gerte mal auf den Hintern. Noch mal ein Buckler, eben noch mal die Gerte. Wenn sie steigt, vorbeugen und Zügel lang. Dann kann die Gerte auch vor dem Sattel eingesetzt werden. Voraussetzung ist aber das man in so einer Situation bereit ist sich mit seinem Stinkstiefel anzulegen und die Diskussion für sich zu entscheiden. Wer sich das nicht traut sollte davon auch lieber die Finger lassen.
    Ansonsten tendiere ich auch ebenso zur guten alten Bodenarbeit um die Fronten noch mehr zu klären. "ICH CEHF" muss dem Pferd unmissverständlich klar sein. Heißt auch, wenn ich will das es im Schritt über diese Wiese geht, dann geht es eben im Schritt über diese Wiese.
    Will ich gar nicht über die Wiese, sondern am Rand vorbei reiten, dann wird eben auch nur am Rand vorbeigeritten.
    In dem Moment wo sie das erste Mal buckelt und daraufhin keine Reaktion von dir kommt, hat die Stute schon gewonnen und macht was sie will. Da ist deine Autorität und Chefrolle komplett begraben worden. Und die musst du dir wieder zurück erobern. Notfalls auch mit einer "Grundsatzdiskussion" wie ich sie beschrieben habe und wie sie bei meiner Stute des öfteren vorkommt.
     
  4. Janna

    Janna Sieger Bildwettbewerb Februar

    Danke für eure schnellen Antworten!

    Ja, das war echt ein blöder fehler vin mir:confused: , weiß auch nie wie ich soooo blöde sein konnte!
    ich habe sie schonmal die eine Wise geführt, da war sie dann etwas nervös.
    Ich denke ich werde es auch erst mal von boden aus versuchen, weil ich so langsam echt muffe hab da zu reiten! Spaziergänge ,mach ich auch so oft mit ihr aber meist nur im Wald. sollte ich wohl mal auf die Wiesen ausdehnen.
    Das mit dem führen lassen ist eine gute idee. werde ich dann auch irgendwann mal ausprobieren!


    Ja ich denke auch dass sie mich teilweise noch nicht ganz für voll nimmt!
    Ich mache mit ihr Sachen an der Hand wie Rückwärtsrichten, seitwärts udn bin dabei ih rkleine Trick bei zu bringen.
    Was kann ich noch so an Bodenarbeit machen udn ihr(ohne gewald) klar zu ,achen dass ICH der Chef bin?
     
  5. Lorelai

    Lorelai Chaos-Trulla

    Escada hat eigentlich schon alles gesagt, was mir dazu einfällt... *g*
    Mein Stuti ist auch so ne kleine "Muckerin", mit der darf ich immer wieder aufs neue ausdiskutieren, wer denn eigtl der Chef ist (wobei das mittlerweile auch schon weniger wird)...
    Sie hat EINMAL das selbe gemacht, wie deine Gina... Wiese gesehen, wollte los, ich hab sie zurückgehalten und prompt kam der Buckler - und da kam dann auch prompt von mir Schenkel und Gerte - dann der nächste Buckler und der wurde genauso mit der Gerte bestraft, weil wenn ich eins absolut gar nicht durchgehen lasse, dann ist es nach Schenkel oder Gerte schlagen! Wenn ich "Nein" sage, dann hat sie das zu akzeptieren und zwar ohne Widerrede... Wir haben dann ein Weilchen Rodeo gespielt (Gott sei Dank bin ich recht sattelfest *g*) für jeden Buckler wurde sie mit der Gerte angetipt (wirklich nur leicht berührt, das reicht schon) und zwar so lange, bis Ruhe war... Tja und dann schön brav im Schritt die Wiese runter, wenn sie wieder gezickt hat, dann musste sie Stehenbleiben, hat sie da auch gezickt gings rückwärts.
    Das hat mich zwar damals fast ne Stunde gekostet, bis ich die Wiese hoch war, aber seitdem ist das Thema gegessen... Wenn heut auch nur das kleinste bisschen Gezicke wegen sowas kommt brauch ich sie nur drei Schritte rückwärts gehen lassen und dann ist Ruhe...
     
  6. Janna

    Janna Sieger Bildwettbewerb Februar

    wenn sie nervös ist weil sie laufen will macht sie auch oft folgendes: sie rennt wie blöde rückwärts udn seitwärts!
    da weiß ich dann gar nicht was ich machen soll! Als sie noch eisen hatte har se sich da das Hinterbein blutig geschlagen:( weils e sich gelatscht hat.
     
  7. schoko

    schoko Inserent

    soooooooo, mir fällt auch noch was ein.

    bevor du das nächste mal ins gelände gehst, würd ich se erst mal vorher ohne reiter austoben laßen danach se dann aufm platz noch arbeiten und als abschluß ne runde schritt im gelände.

    falls du merkst sie wird unruhig dann verlang verschiedene sachen von deinem pferd (volte, seitwärts, rückwärts...), damit ihr net langweilig wird.
     
  8. Escada

    Escada Guest

    Wenn sie wie eine Irre rückwärts rennt oder zu Seite, ist es das gleiche Muster: vorwärts geht nicht, also rückwärts. Klappt nicht, dann eben seitwärts.
    Da muss das gleiche wieder geschehen: sie geht rückwärts ohne das du es willst, Schenkel ran, kurz die Gerte und treiben. Sie soll auf dein Kommande vorwärts gehen. Bei seitwärts genau das gleiche.
    Und dann wie Lorelei auch schon so schön erklärt hat: wer zickt muss richtig arbeiten. Wer zickt darf eben nicht laufen, dann heißt es eben gesittet rückwärtsrichten, Schenkelweichen etc. Wer zickt bekommt einen kurzen Klaps auf das feiste Hinterteil. Davor darf man in dem Moment auch keine Angst haben. Ruhig mal klapsen mit der Gerte, das verträgt das Tier schon. Wer so zicken und stänkern kann, verträgt das auch mal.

    Du kannst am Boden erstmal mit einfachen Führübungen anfangen. Sie soll stehen auf dein Kommando und antreten auf dein Kommando. Das kannst du erstmal auf dem Platz üben und dann verlegst du das ins Gelände. Vielleicht erstmal auf festen Wegen, die ihr nicht gleich das Rennen in den Kopf schießen lassen. Klappt das ganze da, kannst du es auf Wiesen auslegen. Du hast selber gesagt du hast es schon mal probiert sie über eine Wiese zu führen und da wurde sie nervös. Also ein Zeichen das hier schon was nicht so ganz stimmt.

    Hätte sich in meinen Augen durch die Aussage dass die Stute dann trotzdem nervös ist schon wieder erledigt. Pferd ist nervös, im Sattel sitzt ein Nervenbündel und unten hängt auch noch einer dran der mit der Situation evtl. überfordert ist. Keine guten Voraussetzungen. Das Pferd wird den anderen da unten gar nicht wirklich wahrnehmen und ihn im schlimmsten Fall umrennen. Hier hapert es schon an den Basics. Ich denke erst wenn es am Boden soweit klappt dass sie völlig in Ruhe mit dem Pferd über eine Wiese gehen kann, dann erst sollte man sich wieder in den Sattel schwingen. Diese Zeit der Bodenarbeit und der Ruhe vermittelt Pferd und Reiter Sicherheit, die wichtig ist.
     
  9. Janna

    Janna Sieger Bildwettbewerb Februar

    das problem ist nur, wenn ich böse werde wird sie noch nervöser und steigert sich rein.
    Aber ich denk da smit dem Klapps auf den Hinter müsste gehen^^, ich muss nur vom Gemüt her möglichs ruhig bleiben*g* damit sie nicht merkt dass ich mich aufrege.

    Ja, in der halle ud auf dem Platz habe ich sowas schon öfter mal gemacht, also Führtraining zb. in der halle klappt es prime, auf dem Platz nicjht soooo gut wenn sie abgelenkt ist, also da achtet sie noch nicht gut genug auf mich. udjn im gelände ist es an der hand das gleiche. Sie reagiert nicht sofort udn wenn se grade meint sich irgendwan angucken zu ,müssen gar nicht. Da müssen wir noch dran arbeiten.

    Werde heute mal wieder mit ihr in dem Wald. aber nicht auf de Wiese, udn im Wald erst mal auf den Waldwegen mit ihr arbeiten, also dass sie wirklich langsam trabt und Galoppiert, was sie ja auch nich gerne macht. Aber ich denk so können wir schon mal die Rangordung im gelände besser klären. Wenn sie sich da dann nach ner zeit gut bramsen läaat ist es ja sicher auf den wiese auch einfacher,oder? dann hat sie schon mal etwas mehr eingesehen, dass ich der Chef bin. Also auf eine wiese reiten möchte ich erst mal nicht.
     
  10. !Jago.

    !Jago. Inserent

    Wenn du die Wiese meidest ist das Problem nicht gelöst.

    Du musst bei dir anfangen, würdest du jemand ernst nehmen und folgen
    der total unsicher auf dich wirkt - nein!

    Du braucht Autorität. Stell dir kleine Aufgaben mit deiner Stute, wenn
    ihr die bewältigt bekommst du mehr Selbstvertrauen.
    Du weisst, dass DU ihr Sicherheit geben musst, strahle
    Ruhe aus...ich weiss das ist schwer ;]

    Hast du die möglichkeit mir einem ruhigen Pferd auszureiten?
    Wär auch eine Idee - aber nur wenn das Pferd sich nicht
    "anstecken" lässt mit ihrer Nervosität.

    Ansich sag man, dass man einen Schritt zurück gehen muss wenn
    etwas nicht klappt. Deshalb würde ich dir zu Bodenarbeit raten.
    Erst in der Halle, dann auf dem Platz dann auf eben dieser Wiese.
    Wie willst du im Sattel der Chef sein, wenn du es nicht mal
    auf dem Boden bist? ;]

    Ich weiss nicht ob ich dein Pferd mit der Gerte strafen würde, du
    hast geschrieben, dass sie sich reinsteigert. Bei einem Dickkopf kann
    ein schneller Klapps Wunder wirken - bei einem Hitzkopf, kanns
    dir den Hals brechen.
    Versuch auch wenn sie buckelt ruhig zu beiben, lass einen Zügel
    fallen und zieh an dem anderen so kräftig, dass du sie in ihrer
    Bewegung störst - sie muss aus diesem aufgeheizten
    Zustand raus - sonst wird es zu gefährlich für dich.
    Du darfst sie nicht entlasten, sitz tief ein, sprich ruhig und ernst mit
    ihr, stell ihr schnell eine Aufgabe (abwenden, umdrehen - hauptsache
    nicht rückwärts) damit sie wieder auf dich achtet.
    Fängt sie an rückwärt/seitwärts zu rennen, versuch sie zu
    drehen, wenn du treibst oder parierst wird es wahrscheinlich
    nur schlimmer - du musst sie aus dieser Bewegung rausbringen.

    Ich finde es toll, dass du gemerkt hast, dass bewegung für deine
    Stute wichtig ist. Viele Reiter bekommen Angst und lassen ihre
    Pferd garnicht mehr richtig laufen, das führt natürlich zu aufgestauter
    Energie seitens des Pferdes.
    Schön, dass deine sich austoben draf, ich denke, dass ist wichtig für
    sie. Sie muss eben unterscheiden zwischen dem Freilauf, wo sie
    bocken darf und dem Moment, in dem ihr Reiter im Sattel sitzt, und
    er bestimmt was zu tun ist.
     
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