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Pferd dreht völlig durch

Diskutiere Pferd dreht völlig durch im Pferdeflüsterer Forum; Hallo! habe ein großes problem, meine mutter hat seit einem jahr eine friesenstute, die immer total brav war und vor nix angst hatte. habe mit ihr...

  1. -Idske-

    -Idske- Neues Mitglied

    Hallo! habe ein großes problem, meine mutter hat seit einem jahr eine friesenstute, die immer total brav war und vor nix angst hatte. habe mit ihr fürs turnierreiten trainiert, doch dann wurde ich schwanger und musste das reiten lassen. derweilen ritt meine mutter selber und eine reitbeteiligung drauf. doch nach kurzer zeit fing sie an immer an der gleichen stelle durchzugehen, mittlerweile ist es so schlimm das man gar nicht mehr dort hingehn kann ohne das sie durchbrennt, jetzt fängt sie auch an zu buckeln und keiner weiß warum und es wird auch nicht besser, im gegenteil immer schlimmer. wir wissen nicht mehr weiter und meine mutter wird sie wahrscheinlich verkaufen, denn sie hat mittlerweile totale angst auf ihr zu reiten. bitte um einen rat
     
  2. Streunerin

    Streunerin Inserent

    ich glaube da sind mehr infos nötig um dazu was zu sagen.
    wie alt ist die stute?
    wo geht sie immer durch.. nach ner bestimmten reitzeit oder an einer bestimmten ecke auf dem platz oder im gelände?
    wann und mit wem ist sie das erste mal da durchgegangen?
    gab es irgendeinen auslöser fürs erste durchgehen?
     
  3. McBeal

    McBeal CTuG- Computertrottel und Genie vereint Mitarbeiter

    Außerdem noch:

    - Wie gut reitet deine Mutter und die RB?
    - Wie gut reitest du? Besser als Mutter und RB?
    - Gesundheitlich alles geprüft (Rücken, Gelenke, Blutbild)
    - Sattelzeug in Ordnung?
    - Wie wird das Pferd gehalten?
    - Was sagt der RL zu dem Problem?
    - Was habt ihr bisher unternommen, wenn das Pferd duchgegangen ist?
    - Seitdem schon anderes Gebiss oder sonstiges ausprobiert?

    Das sind viele Fragen, aber umso mehr Details du uns gibst, umso eher können wir dir helfen.

    Gruß,
    McBeal
     
  4. Osaka

    Osaka Inserent

    Meistens ist der 1. Auslöser ein Erschrecken und wenn man dann nicht gleich reagiert, rennen die Richtung Heimat, wenn man es soweit kommen läßt.
    Das speichern die dann ab und weil es so gut klappt, beim nächsten Mal das gleiche.
    Dazu kommt, wenn der Reiter denkt, " Oh nein, schon wieder diese Stelle", und unsicher wird, merken das die Pferde und nutzen es dann auch aus.

    Nur mal so ne Vermutung, dass es im Gelände und das typische umdrehen und zurückgaloppieren ist,weil ja noch ein paar Infos fehlen.:wink:

    An dieser besagten Stelle sollte man, grade dann, energisch vorwärts reiten im Schritt.Und ruhig bleiben.Dann das gegenüberliegende Bein von dem Schreckgespenst ran nehmen und nicht umdrehen lassen. Zur Not ne Volte zurück reiten und weiter treiben.
    Aber ein ängstlicher Reiter wird das leider wohl auch nicht hinbekommen. Pferde wissen leider genau wann und mit wem sie es machen können.:wub:

    Wäre schade wenn das Pferd deswegen verkauft wird, weil sowas testen viele Pferde, gerne, und immer wieder aus.

    Wenn man im Schritt bleibt kann das Pferd doch eigendlich nicht einfach so durchgehen. Oder macht das Pferd das im Galopp? Wenn ja, dann würde ich halt im Schritt bleiben.

    Aber wie Streunerin schon erwähnte. Der Ausbildungsstand ist schon wichtig. Ein untrainiertes Pferd sollte man vorerst auch nicht galoppieren, weil die Rennerei dann auch normal wäre im Galopp.

    Naja, erstmal abwarten worum es jetzt genau geht.Und ob das Pferd es auch mit einem ruhigen Begleitpferd macht wäre auch interessant zu erfahren.:wink:

    Buckelei kann auch dran liegen das der Sattel vom Training zu eng geworden ist.

    Naja, da bin ich mal gespannt auf ein paar mehr Infos. Bisher ist es ja alles nur Raterrei.:wink:
     
     
  5. -Idske-

    -Idske- Neues Mitglied

    Hallo erstmal! danke für eure antworten, also. Ich selbst habe einen Haflinger der ziemlich schreckhaft ist, aber wir bekommen es gut in den griff, er braucht halt das vertrauen vom reiter. aber bei dem pferd von meiner mutter ist es etwas anders. also sie kommt täglich auf die koppel mit anderen pferden. sattelzeug und gebiss wurden überprüft und seit ich mit ihr geritten bin auch nicht geändert. meine mutter ist eigentlich eine ganz gute reiterin glaub kaum das es an ihr liegt und mit den reitbeteiligungen ist das so ein problem. sie hatte schon so viele und nicht immer gerade die besten, was ich ziemlich für falsch halte. sie geht auch immer an der gleichen stelle durch. oft geht sie ein zwei runden ohne problem und das nexte mal ist sie weg. das große problem ist das sie dann alle angefangen haben nicht mehr dort hin zu reiten. jetzt zwar schon wieder aber es ist halt mittlerweile um einiges schlimmer geworden was klar ist. sie ist jetzt 9 jahre alt. im gelände ist sie auch total unruhig geworden, was früher kein problem war. jetzt hat sie total stress und will immer laufen. das erste mal durchgegangen ist sie mit einer der reitbeteiligungen. wir glauben das es deshalb war weil da oben auf dem reitplatz immer gerne rehe im wald sind und das rascheln hasst sie. wie ihr gesagt hab es ist ein problem wenn der reiter dann schon unsicher ist das spüren die pferde, kenne das bei meinem hafi. doch meine mutter und die reitbeteiligungen sind jetzt unsicher und das spürt sie. doch gestern kam ne neue reitbeteiligung. sie konnte gut reiten und hatte null angst, denn sie hatte selbst so einen fall. sie ritt ein zwei runden ohne problem, plötzlich legte sie los. ging fast jedes mal dort durch und fing auch an zu buckeln. der reitbeteiligung wars egal, ritt immer wieder dort hin viel sogar runter. sie kommt jetzt 3mal die woche zum reiten, aber ich befürchte das wird nix. so schlimm wie sie gestern mit dieser reitbeteiligung war hab ich sie noch nie gesehn.

    Achja, das pferd ist gut ausgebildet. haben schon vieles miteinander gemacht und wären fürs erste turnier bereit gewesen. lg
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 25. Apr. 2011
  6. McBeal

    McBeal CTuG- Computertrottel und Genie vereint Mitarbeiter

    Sorry für die Nachfrage, aber was heißt den "gut ausgebildet" ? Bereit für´s Turnier ist leider auch wenig aussagekräftig, fängt ja ganz klein mit Führzügel bzw Reiterwettbewerben an ;)

    Für mich hört es sich so an, als ob das Pferd beim ersten mal Durchgehen raus gefunden hat, das es sich so der Arbeit entziehen kann. Es ist an besagter Stelle durchgegangen, diese Stelle wird nun gemieden. Heißt, Pferd muß dort nicht mehr arbeiten, und hat die Oberhand gewonnen.

    Dann noch eine Frage. Wieviele Leute reiten denn das Pferd aktuell? Du spricht bei den RB´s immer in Mehrzahl.

    Und das das Pferd bei der letzten RB, die auch immer wieder an dieser Stelle vorbei ist, auf einmal noch mehr aufdreht, ist fast normal. Alle anderen habe die Stelle ja gemieden, bzw sofort dann Abstand gehalten. Auf einmal soll das Pferd wieder da lang. Norales weg rennen schüchterte die RB nicht ein, also wird was neues aus der Trickkiste ausgepackt.

    Wie verhält sich das Pferd denn am Boden? Beim Führen, beim Putzen, wenn es aus der Herde geholt wird..

    Für mich hört es sich so an, als ob das Pferd gelernt hat, wie es am besten seinen Willen nichts tun zu müssen, durchsetzt.

    Mein Lösungsvorschlag wäre folgendes:
    - Anzahl der Personen die das Pferd reiten auf max. 2 Leute beschränken, in nächster Zeit würde ich sogar nur die letze RB reiten lassen. Sie scheint ja taff zu sein, und über das Problem hinweg reiten zu können. Es ist wichtig für das Pferd, das es wieder lernt, das es nix bringt, wenn es durchgeht oder buckelt. Dazu gehört aber halt ein Reiter, der damit auch umgehen kann, und nicht sofort in Angst und Starre verfällt.

    - Vertrauen neu aufbauen. Mich würde nicht wundern, wenn das Pferd durch die vielen verschiedenen Leute auch einfach kein Vertrauen mehr in den Reiter hat. Das das Pferd selbst schon mal die Flucht ergreift, weil der Reiter oben drauf das Pferd nicht "beschützen" kann.

    - Rangfolge klären. Wie eben schon beschrieben, Pferd macht schon mal und hört nicht auf das, was Reiterlein sagt. Um Vertrauen wieder aufzubauen und die Rangfolge zu klären würde ich Bodenarbeit machen, Führübungen, Rückwärtsschicken, Seitwärstschicken, usw.. Außerdem viel spazieren gehen, vielleicht auch in Begleitung eines ruhigen Pferdes

    - Und als wichtigstes: Laßt euch Zeit, habt Geduld. Vertrauen aufbauen ist eine langwierige Sache. Wenn deine Mutter und die RB´s schon ängstlich ans Pferd ran gehen, übernimmt das Pferd halt die Führung und trift Entscheidungen. Daher dürfte es auch im Gelände unentspannter sein, weil es da ja auch auf alles aufpassen muß.

    So, das waren jetzt mal meine Gedanken zu diesem Thema.

    Viel Glück,
    McBeal
     
  7. RioNegro

    RioNegro Klugscheißer mit Herz Mitarbeiter

    Ich seh das ganz genauso wie unsere Beali.

    Und wie heißts so schön? - Viele Köche verderben den Brei !!!

    Und viele Reiter verderben das Pferd.

    Und erst recht, wenn jeder was anderes macht. Vermutlich noch ohne Anleitung durch eine kompetente Person. Entsprechende "Einführung"/entsprechendes "Anlernen". Reitunterricht.
     
  8. -Idske-

    -Idske- Neues Mitglied

    hallo! also an führzügelwettbewerben nehme ich sicher nicht teil :laugh:
    meine ein richtige dressurturnier, also an ihrer ausbildung kann es kaum liegen, galoppwechsel, schenkelweichen alles kann sie.
    derzeit reiten sie aktuell 3 mit meiner mutter, 1 kommt ganz selten. was ich echt schlimm finde fast 4 reiter die alle anders reiten.
    habe schon viel probiert mit ihr bodenarbeit zu machen,aber das ist zu gefährlich weil wenn sie vor was angst hat hüpft sie genau auf dich zu. in der herde ist sie immer die chefin und sehr dominant und will immer mit raus wenn eins weg geht. beim putzen steht sie brav still und genießt es.
    danke für den guten tipp, jetzt muss ich nur noch meine mutter überreden nicht immer gleich alles schwarz zu sehen und aufzugeben.
     
  9. McBeal

    McBeal CTuG- Computertrottel und Genie vereint Mitarbeiter

    Das das Pferd mehr kann, als nur in einem Führzügelwettbewerb zu gehen, hab ich mir schon gedacht *g* Und auch auf einem "richtigen Dressurturnier" ist ja von E bis S alles drin ;)

    Aber da ja jeder "gut ausgebildet" anders definiert, habe ich nochmal gefragt.

    Du schreibst, das das Pferd bei Angst auf einen zu hüpft. Genau daran würde ich dann aber arbeiten. Das das Pferd eben das nicht macht. Das hat was Rangordnung, Vertrauen, Gehorsam zu tun. Also würde ich konsequent da dran bleiben, notfalls eine Gerte mit nehmen, und wenn Pferd in meine Richtung hüpft entsprechend touchieren, das das Pferd weiß, das Mensch IMMER über Pferd steht, und Mensch NIE umzuhüpfen hat. Das ganze braucht Geduld und Konsequenz, am besten natürlich von jedem, der mit dem Pferd zu tun hat. Aber ist erstmal wieder diese Grundordnung her gestellt, wird der Rest auch wieder leichter werden.

    Und wenn das Vertrauen bzw der Gehorsam am Boden schon nicht vorhanden sind, wird es unter dem Sattel erst recht schwierig.

    Wenn das Pferd schon etwas weiter ausgebildet ist, würde ich beim Reiten folgendes machen:
    - entweder überall das Pferd richtig fordern mit Lektionen beschäftigen und an der Schreckstelle es zur Belohnung sozusagen ausruhen zu lassen
    - oder genau anders rum, an der Schreckstelle so mit Lektionen beschäftigen, das es gar keine Zeit mehr hat, sich zu erschrecken und weg zu rennen.

    Welcher Weg für euer Pferd besser ist, müßte man austesten.
     
  10. -Idske-

    -Idske- Neues Mitglied

    ich danke dir für den rat! habe das ganze gleich meiner mutter weitergeleitet und hoffe sie zu überreden ihr zeit zu lassen.
    werde versuchen mir täglich ein wenig zeit zu nehmen und mit ihr die bodenarbeit machen.
    hoffe es wird besser
     
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