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Pferd drückt beim anreiten Rücken weg

Diskutiere Pferd drückt beim anreiten Rücken weg im Erkrankungen / Verletzungen des Bewegungsapparates Forum; ich habe einen 6 jährigen Wallach, den ich jetzt seit 1,5 Jahren habe. Geritten war er nicht wirklich gut, wir haben ihn allerdings mit gutem...

  1. Saskia

    Saskia Mitglied

    ich habe einen 6 jährigen Wallach, den ich jetzt seit 1,5 Jahren habe. Geritten war er nicht wirklich gut, wir haben ihn allerdings mit gutem Training und Unterricht sehr gut hinbekommen, sodass er super aufgebaut hat und wirklich Spaß an der Arbeit hat. Letztes Jahr im Herbst habe ich von einem Westernsattel, weil ich nicht mit klar kam, auf einen Dressursattel umgestellt, der angepasst wurde. Soweit alles in Ordnung. Vor ca. 3 Monaten fing es an, dass er beim nachgurten etwas unruhig wurde (wir gurten natürlich nicht ruckartig an). Sattel wurde kontrolliert, alles in Ordnung. Ich habe dann einen Sattelgurt mit extra breiter Auflage gekauft, dann war das Problem weg. Im Februar diesen Jahres hatte ich zur allgemeinen Kontrolle einen Osteopathen da, da war auch nichts nennenswertes. Letztes Jahr wurde auch komplett die Halswirbelsäule und der Rücken geröngt als AKU von meinem TA. Alles bestens. So mal die Vorgeschichte. Vor ca. vier Wochen fing es nun an, dass mein Wallach beim Anreiten den Rücken weggedrückt hat und sich sehr unwohl beim Aufsteigen gefühlt hat. Wir haben auch eine Aufstieghilfe grundsätzlich wegen der Zuglast. Nach ein paar Schritten lief er dann normal, ging locker, Vorwärts abwärts, abgeschnaubt und zufrieden. Die Sattlerin habe ich natürlich trotzdem sofort gerufen, weil das Verhalten nicht normal ist. Sattel überprüft, war alles ok. Das ganze wurde jetzt immer schlimmer. Hab der Sattlerin nochmal angerufen, aber noch keinen Termin. Den Sattel haben wir jetzt weg gelassen und wollte einen Fellsattel gestern testen, da meine Trainierin und ich der Vermutung sind, das mit dem Sattel was nicht stimmt. Mein Pferd will nun gar nicht mehr vorwärts gehen. Er dreht komplett ab wenn man anreiten möchte, drückt massiv den Rücken durch und bekommt fast schon Panik. Ohne Sattel dasselbe. Sonst bin ich ab und an mal ohne Sattel locker geritten, das war nie ein Problem. Wir haben den Versuch natürlich sofort abgebrochen. Ich habe ihn dann locker an der Longe laufen lassen und es ohne Sattel nochmals versucht, da war es besser, aber sichtlich hat er Schmerzen, also natürlich ganz gelassen. Termin mit einem Osteopathen habe ich gleich vereinbart. Mein Pferd hat keine offenen Stellen oder Wunden am Rücken, einen gut bemuskelten Rücken, zeigt bei sämtlichen Abtastungen keine Schmerzen, wälzt sich komplett über den Rücken und wenn man ihn longiert, geht er klar und willig und schön vorwärts abwärts. Wie gesagt, Kissing Spines kann man ausschließen, denke ich doch, nachdem ich letztes Jahr komplett röngten lassen habe. Hat jemand ähnliche Erfahrung? Wenn ja, was war es bei euch? Ich bin echt ratlos. Klar, ich muss abwarten was der Osteopath sagt, reiten tun wir natürlich jetzt nicht. Ich hoffe, es weiß vielleicht jemand was.
     
  2. Charda

    Charda Profi Vollpfosten

    Vielleicht ist es was, was man mit Röntgen nicht sieht, dafür aber mit dem Schall? Facettengelenksarthrose wäre ja auch noch möglich?!
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 27. Sep. 2017
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  3. ruffian

    ruffian Schimmelreiterin

    Wäre es möglich, dass das Problem nicht im Rücken, sondern im Maul liegt? Da er auch ohne Sattel "fast Panik" zeigt, wäre es doch möglich, dass beim Aufsitzen/Aufnehmen der Zügel das Gebiss eine schmerzende Stelle berührt. Damit meine ich nicht, dass du am Zügel zerrst, bei einem unentdeckten Zahn-Problem reicht manchmal sehr wenig Bewegung am Gebiss aus. Gerade beim Aufsitzen ist die Verbindung zum Maul manchmal nicht so berechenbar für das Pferd. Der weggedrückte Rücken könnte die Schmerz-Erwartung anzeigen.
     
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  4. Saskia

    Saskia Mitglied

    Danke erstmal. Also Zähne wurden erst gemacht, alles ok. Wir haben das zweite Mal, wo wir ohne Sattel versucht haben, das Knotenhalfter drauf gehabt...

    @Charda, das wäre auch eine Möglichkeit. Aber kommt dass dann so abrupt?

    Hätte man das dann nicht auf dem Röntgenbild gesehen mit dem Facettengelenk? Hab ja HWS und Rücken röntgen lassen
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 27. Sep. 2017
     
  5. Charda

    Charda Profi Vollpfosten

    Findest du, dass das Abrupt kommt?

    Da war das erste "Anzeichen".

    Kamst nur du mit dem Westernsattel nicht klar, oder war am Reiten was komisch, dass du dachtest, du kommst mit dem Sattel nicht klar? Dann wäre das für mich, das zweite "komisch" vom Gefühl her, und ist jetzt ein Jahr her.

    Vor ca 3 Monaten das Nächste "Größere" Zeichen, dass da was komisch ist. Arthrose kommt in Schüben. Wäre demnach möglich - für mich.





    Möglich wäre natürlich auch, dass dein Pferd gesund ist, und du "nur" etwas falsch machst, aber das kann ich so natürlich nicht beurteilen...
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 27. Sep. 2017
    baobap gefällt das.
  6. Saskia

    Saskia Mitglied

    stimmt natürlich mit den Anzeichen, da geb ich Dir Recht, deshalb habe ich ihn auch letztes Jahr komplett röntgen lassen, damit man solche schlimmeren Dinge ausschließen kann, gerade auch weil er nicht gut geritten war. Ich habe ja auch sofort nachschauen lassen, wenn mir was auffiel. Letztes Jahr, wo ich röntgen lassen habe, war auch nicht mal ein Ansatz von Arthrose da. Da meinte meine Tierärztin, das wäre wirklich Röntgenklasse 1. Ich selber bin jahrelang im Dressursattel geritten und kam einfach mit dem Sattel nicht klar, ist einfach nicht mein Ding. Deshalb bin ich wieder umgestiegen. Die Frage ist halt (aber ich bin kein Tierarzt), ob er, wenn er je Arthrose hätte, innerhalb eines Jahres so toll aufgebaut hätte.
     
  7. kaipi22

    kaipi22 Absolut verhaltensoriginell

    Wenn ich das so lese, frage ich mich, ob das Pferd sich in dieser Zeit (also ca. 1 Jahr) denn gar nicht verändert hat:bahnhof: bzw. ob der Sattel tatsächlich passt:reflect:. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Sattler nicht gleich Sattler ist:autsch:. Auch habe ich, nachdem ich einen endlich passenden Sattel für mein 7-jähriges Pferdi hatte, nach nur ca. 6-7 Wochen wieder den Sattler bemühen müssen, um den Sattel zu korrigieren bzw. erneut anzupassen.

    Dass Dein Pferd auch ohne Sattel bzw. mit Fellsattel im Rücken reagiert, kann möglicherweise die Reaktion auf einen Sattel sein, der zuviel Schwung hat und somit die Druckverteilung nicht korrekt ist. Ohne Sattel hat man ja auch nur eine kleine "Auflage(Sitz)fläche".

    Wie gesagt, das wäre eine Möglichkeit. Möglich ist natürlich auch die vorher beschriebenen Arthrose.
     
  8. friederike43

    friederike43 Bekanntes Mitglied

    Lass doch mal den Rücken schallen. Facettengelenksarthrose sieht man nicht auf normalen Röntgenbildern.

    Edit: und bevor man dort nicht eine stärkere Entzündung oder Zubildung ausschließen kann würde ich auch keinen Osteopathen ran lassen! Hat man da nicht jemanden, der wirklich sehr sehr vorsichtig ist, macht man es im Zweifelsfalle eher schlimmer mit Manipulation.
     
    Kigali, aquarell, Charly K. und 2 anderen gefällt das.
  9. Farooq

    Farooq Erbsianerin

    hm? da das problem ja anscheinend nur beim aufsteigen herrscht: kann es sein, dass du den beim aufsteigen, unabsichtlich, immer mit der fussspitze in den bauch pieckst?? das war hier nämlich auch mal der fall....is mir etz nur so eingefallen beim lesen! ;)
     
  10. Saskia

    Saskia Mitglied

    Das stimmt, Sattler ist nicht gleich Sattler, und ich hatte bei vorherigen Pferden schon einige Sattelodyseen hinter mir. Die wo ich nun habe, ist aber wirklich top und hat schon vielen mit unpassenden Sätteln geholfen. Ich denke natürlich, das was mit dem Sattel nicht stimmt. Ich kontrolliere ja selber immer, ob der Sattel gut liegt, nicht drückt usw. Irgendwann hat man auch ein Auge dafür, ob was nicht passt. Zwar bin ich kein Sattler, aber man kann trotzdem erkennen, ob was nun überhaupt nicht in Ordnung ist. Morgen kommt kommt die Tierärtzin, die letztes Jahr die Röntgenbilder gemacht hat. Sie meinte widerum, dass man auf den Röntgenbildern sehr wohl erkennen kann, ob Arthrose im Facettengelenk besteht. Gut, ich muss es abwarten, wenn sie morgen kommt, ich bin kein TA. Es kann letztlich alles sein, eine schlimme Verspannung, Entzündung, im ganz ungünstigen Fall eine Arthrose. Er lief halt bis dato wirklich sehr sehr gut, super locker, vorwärts abwärts. Die Rückenmuskulatur sehr gut. Meine Sattlerin die vor 1 Woche da war, hat ihn kaum wieder erkannt, so gut sieht er aus, meinte sie. Trapezmuskel vorbildlich. Aber es stimmt was nicht, und zwar gewaltig.

    Aufsteigen geht noch, da bleibt er stehen, das Anreiten geht nicht mehr. Und nein, wir piecksen ihn nicht beim aufsteigen. Wir haben ihn gestern nach dem Aufsteigen einfach mal stehen lassen, da war er ganz gechillt, und dann beim anreiten ging nichts mehr

    ich werde die TÄ aber explizit noch drauf ansprechen, zwecks Schallen.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 27. Sep. 2017
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