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Pferd finanzieren im Studium, wer machts?

Diskutiere Pferd finanzieren im Studium, wer machts? im Allgemein Forum; bei einem jungen Pferd würde ich noch mal in mich gehen, wie gut ich selbst reite und ob ich die komplette Ausbildung mit allen Höhen und Tiefen...

  1. Kröti

    Kröti Bekanntes Mitglied

    bei einem jungen Pferd würde ich noch mal in mich gehen, wie gut ich selbst reite und ob ich die komplette Ausbildung mit allen Höhen und Tiefen meistern kann. Beritt geht sonst noch ganz schön ins Geld, hier in der Gegend kann man schon 30,00€ p. Stunde rechnen und der Osten ist ja nicht gerade teuer..
     
  2. Wüsten_Rose

    Wüsten_Rose Neues Mitglied

    @ rocher:
    Ich denke die Studienzeit wird ehrlich gesagt das geringste Problem sein. Hast du dir denn auch Gedanken gemacht wie es nach dem Studium bzw. wenn du Assistenzärztin bist weitergeht? Ich selbst arbeite für eine Ärztin und weiß, dass (bei ihr) die ersten Jahre im Job die schwersten waren. Teilweise 36 - 48 Stunden-Schichten und wenn sie eigentlich frei hatte, musste sie trotzdem immer erreichbar sein. Ging der Pieper los musste sie alles stehen und liegen lassen und zur Klinik fahren. Stelle mir das etwas problematisch vor wenn du gerade dein Pferd von der Wiese geholt hast es fertig machen willst, der Pieper geht los und du musst das Tier sofort wieder weg stellen. Ich weiß ja auch nicht auf welchen Bereich du dich spezialisieren möchtest und wie das dann aussieht. Aber ob es das beste für das Pferd wäre bin ich mir nicht sicher. Klar kann man sich eine Reitbeteiligung oder jemanden zum Pflegen suchen, aber ob das auch für dich das Richtige wäre?
    Ich bin bei den ganzen Themen ja auch noch recht neu, aber das waren so die ersten Gedanken die ich beim Lesen hatte...
     
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  3. espe

    espe Inserent

    Ich sehe ja auch bei der Zeit während des Studiums das geringste Problem. Sie studiert seit drei Jahren, sie kann das ungefähr einschätzen. Und als jemand der Vollzeit arbeitet, studiert UND ein Pferd hat: Es geht alles irgendwie.
    Auch finanziell wirst du das schon hinbekommen im Großen und Ganzen, denke ich. 500 Euro im Monat sind doch ein nettes Budget und wenn dir deine Eltern notfalls noch unter die Arme greifen können ist doch alles tutti. Ob du wirklich so lange daheim wohnen willst musst du natürlich selber wissen, aber wenn das kein Thema ist, dann finde ich das doch ganz gut durchgeplant und gute Voraussetzungen.
    Gedanken würde ich mir aber auch bei dem Punkt, den @Wüsten_Rose angesprochen hat. JETZT hast du Zeit, aber was ist nachher? Wo wirst du nachher arbeiten? Was ist wenn du in den Süden musst, wo sich die Preise für Pferdehaltung schnell mal verdreifachen? Oder wenn du 70-Stunden Wochen hast?
    Ich bin ja der Meinung es schadet keinem Pferd, wenn es nicht geritten wird, solange es viel Freilauf hat und gut umsorgt wird, aber die meisten Menschen bekommen dann ein schlechtes Gewissen und dann soll das Pferd weg, weil man ihm "ja nicht mehr gerecht wird". Will man das wirklich?
    Ich will's dir nicht ausreden, aber es schadet sicher nicht sich über diesen Punkt mal Gedanken zu machen.

    Ich hab' mein Pferd übrigens vor Beginn des Studiums verkauft. Wäre aber weder finanziell noch zeitlich nötig gewesen, ich hätte das locker hinbekommen.
     
  4. Rotkäppchen

    Rotkäppchen Mitglied

    ich habs gemacht.. mit Nebenjobs und Mama Sponsoring gings
     
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  5. Mahivo

    Mahivo Bekanntes Mitglied

    Ich mache es...Das funktioniert aber nur weil mein Pferd sehr günstig bei Mama steht und ich noch zwanzig Stunden die Woche arbeiten gehe. Und manchmal ist es sehr knapp

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  6. rocher

    rocher Neues Mitglied

    Danke für Eure Antworten.
    Zeitlich sehe ich das während des Studiums auch als gut machbar an, hinterher, da habt ihr Recht, weiß ich es natürlich noch nicht. Ich arbeite allerdings in 2 Krankenhäusern nebenher und da sind die längsten Dienste 24 Stunden, die hat man aber nur 2-4 Mal pro Monat; und wenn man nicht gerade Rufbereitschaft hat oder Chefarzt ist, muss man nicht bei jedem Anruf nach Feierabend hin. Anstrengend wird das aber vor allem am Anfang bestimmt werden.

    Ich suche jetzt auch nicht direkt ein Jungpferd/Fohlen, sondern etwas 3 bis 5 jähriges (angeritten). Da schätze ich mich durchaus so ein, dass das mit gutem Unterricht, den es bei mir am Stall auch verhältnismäßig günstig gibt, funktioniert.

    Würdet Ihr es denn für sinnvoller halten mit dem Pferd noch ein Jahr zu warten, also bis nach den Auslandsgeschichten? Die Pferde kommen bei mir am Stall im Sommer zwar von Sonnenaufgang bis zum Nachmittag raus, aber eben nicht 24 Stunden und ich weiß nicht, ob man dem Pferd einen Gefallen tun würde, wenn man es dann für 2-3 Monate umstellt.
     
  7. Frau Horst

    Frau Horst Bekanntes Mitglied

    Alleine umstellen würde ich es lieber nicht. Pferde hängen gar nicht so an ihrer Umgebung, aber sehr an ihren sozialen Kontakten. Eine Trennung kann schon traumatisieren. Wenn die nicht unbedingt sein muss, würde ich es also vermeiden.

    Bei mehrstündigem Auslauf sähe ich aber auch kein großes Problem, das Pferd dort pausieren zu lassen. Wenn es jeden Tag von frühmorgens (im Sommer geht die Sonne ja fast noch nachts auf) bis nachmittags Zeit hat, sich zu bewegen und Lauflust rauszulassen, ist es ja nicht unterfordert.

    Meiner hatte bei ähnlichen Umständen dieses Jahr ca. einen Monat Pause, weil ich im Urlaub war. Kein Problem, denk ich.
     
  8. kaipi22

    kaipi22 Absolut verhaltensoriginell

    Definitiv ja.
    Wahrscheinlich bin ich da auch etwas anders eingestellt:bahnhof: Ein Pferd zu haben ist ja nicht gerade ein billiges Hobby. Mit anderen Worten: Wenn ich mir ein Pferd kaufe, dann will ich auch "etwas davon haben" und es nicht nur bezahlen. Ich möchte es sehen, reiten, bespaßen..., eben meine Zeit mit ihm verbringen.:wink:
     
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  9. kaawa

    kaawa Bekanntes Mitglied

    Definitiv ja! Es ist eine Sache, ein fiktives Pferd irgendwo für mehrere Monate in die Sommerpause zu schicken. Es ist aber eine andere Sache ein tatsächlich vorhandenes Pferd, das einem ans Herz gewachsen ist, dessen Wohlergehen einem wichtig ist usw., für mehrere Monate in "fremde" Obhut zu geben, selbst dann, wenn man weiß, dass es dort gut betreut wird. Vielleicht bin ich da komisch, aber mir fällt es immer schwer mich von meinen Tieren zu trennen, auch wenn ich sie gut versorgt weiß. Da ist aber auch jeder anders gestrickt. Ich weiß nur, ich hätte entschieden ein Problem damit, mein Pferd (oder auch anderes Tier) monatelang "allein" zu lassen.
     
  10. hawkeye

    hawkeye Bekanntes Mitglied

    Pferd im Studium finanzieren kann, je nach den Umständen durchaus klappen, mache ich auch. Wie so oft, war alles anderes geplant und ich hab mir das Pferd kurz vor Ende meiner Ausbildung gekauft, hätte danach dann gearbeitet und gut verdient. Joa, wegen unglücklicher Umstände musste ich dann diese Ausbildung kurz vor Ende abbrechen, die, die ich danach angefangen hatte, auch. Pferd war aber schon da und verkaufen wollte ich nicht, wäre auch alles andere als einfach geworden. Schließlich hab ich ein Studium angefangen und finanziere das Pferd nun alleine mittels diverser Nebenjobs. Geht, obwohl weder mein Stall (400€ im Winter), noch mein Pferd im Unterhalt (gekauft als Barhufer, nun 4x Spezialbeschlag nötig, dazu ein tierarztverliebtes Pferd) günstig sind. Ich wohne jedoch auch noch zu Hause, ohne das würde es nicht gehen und so wirklich toll ist die Situation nicht. Muss einem halt bewusst sein, dass man sich dadurch extrem bindet.

    Also, ich würde wohl nicht unbedingt bis zum Studienende warten, aber auf jeden Fall noch die Auslandszeit abwarten. Ich wollte mein Pferd dieses Jahr auf über den Sommer auf eine 24h Wiese stellen. War alles ganz toll geplant. Bis das Pferd sagte, nee, ohne mich. Das ist halt das Problem, du steckst nicht drin. Angenommen du kauft jetzt ein Pferd, planst es dann auf die Wiese zu stellen und es stellt sich raus, dass das Pferd 24h Weide nicht verträgt? Was dann? Da würde ich lieber noch warten.
     
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