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Pferd geht nur noch lahm, bitte helft mir :(

Diskutiere Pferd geht nur noch lahm, bitte helft mir :( im Erkrankungen / Verletzungen des Bewegungsapparates Forum; Hey, ich weiß garnicht wo ich anfangen soll. Hab mein Pferd jetzt schon seit 7 Jahren. Sie ist mitlerweile 16. Als ich sie gekauft habe, hat...

  1. Sabrina1991

    Sabrina1991 Neues Mitglied

    Hey,
    ich weiß garnicht wo ich anfangen soll.
    Hab mein Pferd jetzt schon seit 7 Jahren. Sie ist mitlerweile 16. Als ich sie gekauft habe, hat sich schnell herausgestellt, dass sie eine Fesselkopfentzündung hinten rechts hatte, die Sehnen gedehnt und nach 1 Jahr stehen find das gleiche mit der Fesselkopfentzündung auch auf der linken Seite an. Nunja, sind dann in eine Pferdeklinik gefahren, dort wurde geröngt usw und auch behandelt. Nach etwa 2 Jahren konnte ich sie dann langsam wieder angfangen zu longieren und nach 2 1/2 Jahren auch reiten. Habe dann in der Zeit auch den Stall gewechselt, da ich dachte dass in der Zeit eine Offenstallhaltung das beste ist, da sie da bewegung hat und ihr nicht allein in einer Box langweilig wird. Alles war gut, bis vor ungefähr 2 1/2 Monaten. Inzwischen bin ich wieder in einem anderen Stall, mit Halle und so (aber die Pferde kommen jeden Tag von morgens bis abends auf die Weide) Das war mir sehr wichtig, da mein Pferdchen ja bekanntlich Probleme mit ihren Beinen hat, sie braucht halt Bewegung.
    Naja also seit 2 1/2 Monaten lahmt sie wieder. Am Anfang hatte sie hinten rechts den Fesselkopf dick, habe dann sofort den Tierarzt geholt und er hat geröngt, ultraschall usw und kam auf die Diagnose: Sehnenscheidentzündung. Ok alles gut und schön, habe sie in der Box stehen lassen, am Tag 20 min auf hartem Boden geführt (schritt natürlich) und durch seine Behandlung wurde es besser und der Fesselkopf dünner und mein Pferdchen lahmfrei. Das hat ca einen Monat gedauert.. Naja kaum war die Behandlung abgeschlossen, lahmte sie wieder. Hab mich gefragr warum weil es war nichts dick oder warm wirklich garnichts. habe es dann so gemacht wie der Arzt zu mir gesagt hat aber das hilft alles nichts. Es ist komisch im Schritt sieht man nichts mehr egal ob langsammer oder ganz schneller Schritt und im Trab ist es so wenn sie langsam trabt ist es ok aber wenn sie schneller Trabt immer mal wieder. An einem Tag lahmt sie, an dem anderen Tag nur ein bisschen und dann wieder nur auf der rechten cirkelhand und an dem anderen nur auf der linken, ich weiß echt nicht mehr was ich machen soll. hab angst dass ich wieder so lang nichts mit ihr machen kann und nur Tierarztkosten in das Pferd stecke aber es nichts bringt. wenn irgendwas dick wäre könnte man ja sehen woran es liegt aber da ist nichts. Es ist wirklich ganz ganz komisch. Bitte was haltet ihr davon. Ich weiß nicht mehr weiter =(

    Lieben Gruß
     
  2. Charly K.

    Charly K. ...ich bin doch nicht kreativ. Mitarbeiter

    Hallo Sabrina,

    ich habe Dich mal in den Medizin-Bereich verschoben - ich denke, da ist Dein Thema besser aufgehoben.

    Wie lange war Deine Stute jetzt gesund?
    Etwas 2 Jahre am Stück, wenn ich das richtig rausgelesen hab, oder?


    Die akute Geschichte - also die Lahmheit, die Du jetzt wieder feststellst - könnte in ihrem Alter und bei ihrer Vorgeschichte vielleicht Arthrose sein, aber auch Borreliose macht unklare Lahmheiten.

    Helfen wird Dir wohl nur eine schnellstmögliche und vor allem gründliche (!) Diagnose!
    Dafür würde ich unbedingt in eine (spezialisierte) Klinik fahren.
    Natürlich kostet das erstmal wieder (viel) Geld - aber dann weißt Du wenigstens, was anliegt und was Du noch tun kannst.


    LG, Charly
     
  3. Sabrina1991

    Sabrina1991 Neues Mitglied

    Ja also auf die beiden Sachen wurde sie schon untersucht und mein TA hat das nicht feststellen können, und ein anderer auch nicht. Das einzige was sie noch hat sind Wassereinlagerungen aber das geht halt weg wenn sie auf der Weide ist durch die Bewegung .. Ich weiß auch nicht, die nächste Klinik ist wieder so weit von hier weg, meine Eltern unterstützen das jetzt auch nicht mehr weil es einfach zu teuer ist und es sich dann auch nicht mehr lohnt, also versteh das jetzt bitte nicht falsch, würde natürlich alles machen aber das ist nunmal zu viel, weil halt schon so viel in das Pferd hineingesteckt wurde.
    Habe schonmal gedacht, dass sie verspannt ist? Also bin am überlegen ob ich die lahmheit einfach mal "übersehe", und ein paar runden traben lasse und das auch mal jeden Tag und schaue wie es sich dann verändert. Es ist ja nicht so dass sie Stocklahm geht sondern halt immer mal wieder "tickt".
    Weiß auch nicht ...
     
  4. blackbeauty

    blackbeauty Sieger Fotowettbewerb September 09

    Blöde Situation, du kannst einem echt Leid tun.

    Bei so unklaren Lahmheiten machen das einige, dass sie einfach drüber weg longieren oder reiten, bis das Pferd wirklich platt ist oder die Lahmheit dann doch vergeht. Das ist natürlich nicht wirklich schön, aber in deinem Fall könnte ich es verstehen.

    Habt ihr denn schonmal geröngt, ob da Sat oder Athrose zu sehen ist? Das kann gerade bei kalten/feuchtem Wetter zu solchen Lahmheiten führen.

    Hast du denn eine Idee, woher die bisherigen Probleme kamen oder habt ihr "nur" die Symptomt behandelt?
     
     
  5. Charly K.

    Charly K. ...ich bin doch nicht kreativ. Mitarbeiter

    :eek2: :no:
    Was heißt denn "hineingesteckt"?!
    Ja, verdammt, das ist ein Lebewesen, Du hast Dich seiner angenommen!
    "Hineinstecken" kann man etwas in einem FUNKTIONSgegenstand, aber doch nicht in ein Lebewesen!!!
    Trage die Verantwortung, die Du übernommen hast!

    Und wenn Du es finanziell unter keinen Umständen kannst, guck, daß Du ihr wenigstens noch ein paar schöne schmerzfreie Momente verschaffst...
    Frag Deinen TA, ob sie noch gut in ihrer Herde leben kann, ohne zu große Schmerzen - und dann laß sie zumindest in Frieden!

    Bei Deiner Oma sagst Du ja auch nicht irgendwann: "Ach, da haben wir nun schon so viel hineingesteckt (Pflegedienst, Hausumbau, Medikamente etc.) - jetzt muß es auch mal gut sein, die alte Frau bringt uns ja auch nix mehr..."
    - Oder???



    Das kann durchaus sein.
    Aber auch hier lautet die Lösung nicht "weitermachen, mal gucken...", sondern auch hier gehört ein Fachmann ans Pferd und eine Diagnose her!
    Hol einen Chiropraktiker oder Ostheopathen, und laß sie durchchecken!




    Das kann ich keinem Fall verstehen!
    Das bezeichne ich als puren Egoismus.



    Finde ich eine sehr gute Frage.


    LG, Charly
     
  6. Leo

    Leo . Mitarbeiter

    Versuch doch mal nen TA mit Zusatzausbildung Physio. So abwegig ist das nicht, dass das Pferd sich Verspannungen oder Blockaden zugezogen hat. Die bekommst Du aber nicht durchs longieren und Lahmheit übersehen weg. Die werden dann eher noch schlimmer.
     
  7. RioNegro

    RioNegro Klugscheißer mit Herz Mitarbeiter

    Also ich muss ja zugeben, dass ich es sehr wohl verstehen kann, wenn man auch mal sagt, hier ist die Grenze. Noch mehr können und wollen wir einfach nicht rein stecken!
    Und ein Pferd mit der Oma zu vergleichen - naaaaja, so bißchen hinkt der Vergleich ja schon.... :1:
    (nicht zuletzt, weil die Oma versichert ist und man viele der anfallenden Kosten zumindest nicht alleine tragen muss... selbst heute noch nicht... :1:)

    Zumal ja anscheinend schon einiges unternommen und versucht wurde...

    In einem anderen Thread habe ich bei ähnlicher Thematik folgendes geschrieben:
    Was ich schon sehr oft beobachtet habe: Pferde, die schon einiges an Behandlung durch haben, deren Krankheitsgeschichte schon länger geht, die immer wieder mal da mal dort was haben, vielleicht sogar operiert werden mußten --- zeigen oftmals trotz aller Behandlungen und trotz nun mangelnder weiterer Diagnose immernoch Lahmheiten. Lahmheiten unklaren Ursprungs.

    Wie man das wirklich realistisch erklären kann - keine Ahnung.

    Aber mir ist das inzwischen wirklich schon öfter aufgefallen.

    Nachdem du ja offenbar alles mögliche hast abklären lassen - relativ erfolglos - würde ich an deiner Stelle glaub ich mal ganz anders an die Sache ran gehen.

    Mein Vorgehen wäre die Gabe von Bachblüten, die natürlich gut auf ihn abgestimmt sein sollten.
    Und statt "Aufwärmen durch länger Traben" würde ich das Aufwärmprogramm bißchen verändern.
    Also, ich weiß ja nicht, wie du das bisher gemacht hast. Aber meist reitet man ja am Anfang meist mehr oder weniger geradeaus im Schritt...
    Statt dessen würde ich immer wieder einige wenige Tritte Schulterherein fordern. Nur wenige Tritte. Dafür aber häufiger. Immer und immer wieder.
    Aber dabei nie überfordern. Sondern Stück für Stück steigern.
    Halten, mal paar Tritte Rückwärtsrichten. Wieder Schritt. Wieder Schulterherein.
    Viele Handwechsel. Biegungen ja, aber immer nur bis zur aktuellen Leistungsgrenze gehen. Keinesfalls darüber hinaus!

    Wenn`s an Trab geht : erstmal nur paar wenige Tritte langsam "anzockeln" lassen. Schon wieder Schritt. Wieder paar Tritte "anzockeln", wieder Schritt.

    Im Schritt dann auch ruhig mal wieder lang lassen dazwischen. Denn das wirkliche Aufwärmen kommt ja vor allem durch den Wechsel zwischen Anspannung der Muskeln/Muskeln benutzen. Und dem Dehnen. Zumal das Dehnen dann entsprechenden Verspannungen entgegen wirkt.

    Also kurz gesagt: ich würde das Aufwärmen nicht durch verlängertes Traben machen. Also nicht durch "schnelleres Laufen", sondern durch gezielte Gymnastizierung und Muskelaufbau.

    Einen menschlichen Patienten in der Rehaklinik schickt man ja normalerweise auch nicht erstmal joggen zum Aufwärmen. Sondern macht gezielte Übungen, um aufzuwärmen, zu lockern, zu trainieren, wieder zu entspannen.

    Das würde ich an deiner Stelle mal probieren.

    Ich selbst bin derzeit bißchen "auf den Spuren von Branderup", wenn man das so sagen will. Ich glaube, da könntest du im Bereich Handarbeit, Gymnastizierung, Muskelaufbau auch die eine oder andere Anregung finden.

    Zumindest wäre das meiner Meinung nach einen Versuch wert... Um ihn hoffentlich wieder dorthin zu bringen, mehr oder weniger "normal" geritten zu werden...
    Also Bachblüten + Krankengymnastik. Sozusagen.

    Originalzusammenhang findest du hier: http://www.reitsportforum.de/erkran...raumpferd-zum-sorgenfall-wird.html#post355506

    Vielleicht wäre das auch für dich eine Vorgehensweise?!?

    Einfach drüber weg zu longieren oder gar zu reiten - würde ich auf keinen Fall machen! Da wäre mir das Risiko, mehr kaputt zu machen, einfach zu groß.

    Bewegen/Arbeiten - möglichst systematisch und überlegt aufgebaut - würde ich allerdings schon.
    Aber eben unbedingt an die aktuelle Form des Pferdes angepasst!

    Leo`s Vorschlag, mal `nen TA mit Physio-Ausbildung drauf schauen zu lassen fänd ich auch ganz gut!
     
  8. Sabrina1991

    Sabrina1991 Neues Mitglied

    Hey
    Ersteinmal vielen Dank für die vielen Vorschläge. Hätte nicht damit gerechnet, dass ich so viele Antworten jetzt schon bekomme.

    Also vorab erstmal nocheinmal eins gesagt. Ich würde NIE etwas machen was meinem Pferd schaden würde. Das mit dem "Geld reinstecken" tut mir leid wenn es falsch rübergekommen ist aber nunja ich habe schon viele Sachen versucht und viel Geld dafür ausgegeben und letztendlich hat es zwar was gebracht aber nunmal nicht alles was es hätte bringen müssen. Mein Pferdchen ist halt leider sehr anfällig für solche Sachen und es ist immer wieder was anderes. Klar es ist ein Lebewesen und wenn ich nicht so sehr an ihr hängen würde, dann glaubt mir hätte ich sie schon lang nicht mehr aber das ist nicht so. Werde alles für sie machen !!

    Alsoo. War heute da und habe sie "geritten". Schönn erstmal 20 min Schritt warmlaufen, große Biegungen, auch so wie RioNegro es schon erwähnt hat, das mache ich eig. immer so, da mein Pferdchen schon immer einen Drang zu Verspannungen hatte und man sie nur mit abwechlungsreicher Arbeit warm bekommt (macht ja auch viel mehr Spaß, als immer nur ganze Bahn zu gehen ;-) ) Naja als ich sie dann angetrabt habe, hab ich sofort gemerkt dass wirklich was nicht stimmt. Erst lahmt sie hinten rechts und dann auch vorne rechts. ( Das mit dem vorne lahmen habe ich schon vor ein paar Tagen bemerkt) Es war wirklich ganz komisch. Man kann nicht sagen dass es schlimmer oder besser geworden ist. Ich weiß nicht wie man es beschreiben kann aber ein paar Schritte geht sie gut, dann tickt sie vorne, dann hinten, dann garnicht. Mein ganzer Stall hat das beobachtet, und wenn die Leute meinten sie geht gerade ganz gut und lahmfrei dann habe ich es trotzem unterm Sattel noch gemerkt dass estwas sein muss, sowohl jetzt vorne und auch hinten.
    Das hat sich jetzt auch nicht wie eine Verspannung angefühlt, denn das Thema hatte ich bereits ja auch schon durch :-D
    Komischerweise hat es meinem Pferd gefallen ein wenig bewegung zu haben. Sie lies den Kopf fallen und hat abgeschnauft. Hab natürlich nicht lang getrabt. Wenns hochkommt 2 Runden. Will es auch garnicht testen, wie es ist wenn man sie die ganze Zeit normal reitet, bevor was schlimmes ist, weil es sich wirklich komisch angefühlt hat.
    Werde morgen früh direkt meinen TA nochmal anrunfen und ihn bitten nochmal zu kommen.

    Also nochmal zu blackberry.
    Sie hatte ja eine Sehnenscheidentzündung. Das konnte man auf dem Ultraschall erkennen und das wurde auch direkt behandelt. Der Fesselkopf wurde dünner und die Sehne auch und jetzt ist nichts mehr zu erkennen.
    Ich mein, dass es jetzt schon wieder was völlig anderes ist !!

    @ blackbeauty:
    Ja wurde auch schon alles nachgesehen. Die Symptome die sie jetzt hat schließen es auch eigentlich aus. Es ist irgendwie ganz anders als bei einer Athrose.

    @RioNegro: Du meintest Bachblüten würden dabei helfen. Wofür sind sie denn genau gut ??


    Naja, also mal schauen was mein TA meint, denke einen Versuch ist es sicherlich noch wert !!! Wie gesagt, bin kein Unmensch und achte schon auf das Wohl meines Pferdchens. Wollte hier einfach mal eure Meinung hören, ob vielleicht auch schonmal jemand so ein Problem hatte oder Heilungsmethoden weiß.

    Lieben Gruß
     
  9. franzivetmed

    franzivetmed Inserent

    Mmmh,

    ist sie denn auch lahm wenn Du sie vortrabst??? Also wenn der TA kommt bestätigt er die Taktunreinheit??

    Lg Franzi
     
  10. Josy

    Josy "Mein Name ist Else. Ich bin Hypochonder." Mitarbeiter

    Hm... Hufrolle? Hat sie Wendeschmerz? Wobei ich eigentlich wirklich mehr an eine Rückengeschichte denken würde, Nerven eingeklemmt, Wirbel, etc...
     
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