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Pferd im Gelände nur sehr schwer durchzuparieren

Diskutiere Pferd im Gelände nur sehr schwer durchzuparieren im Pferde Allgemein Forum; Hey Leute ich habe da ein kleines Problem. Ich habe zeit einiger zeit eine Rb. Es ist ein Norweger-AraberMix. Ich reite ihn eigentlich größten...

  1. Eumel

    Eumel Neues Mitglied

    Hey Leute ich habe da ein kleines Problem.
    Ich habe zeit einiger zeit eine Rb.
    Es ist ein Norweger-AraberMix. Ich reite ihn eigentlich größten Teil im Gelände habe aber auch die möglichkeit auf den Platz zugehn.
    Auf dem Platz ist er eigentlich leicht durchzuparieren, aber mein Problem ist jetzt, das er im Gelände echt rennt. Er läuft wenn man mit einem 2. Pferd zusammen geht am liebsten vorne was ich auch fast immer tue.
    Im Trab rennt er schon und fällt immer zwischendurch in den Gallopp. Und ich habe teilweise echt Probleme ihn in den Trab durchzuparieren. Ich setze mich tief in den Sattel und gebe Paraden, auf die er allerdings nicht wirklich reagiert.
    Im Schritt allerdings ist er ne lahme Schnecke und ich muss sehr viel treiben um ihn in den Mittelschritt zubringen.
    Habt ihr Ideen was ich anders machen kann?
     
  2. Streunerin

    Streunerin Inserent

    Wie lange hast du das Pferd schon als RB? Wie oft reitest du es und was hast du bisher mit ihm gemacht?
    Und vor allem: Hat die Besitzerin das Probelm auch?
    Wenn er es nur bei dir macht wird es daran liegen das du ihn noch nicht lang genug reitest. Da mit Kraft gegen zu wirken ist keine Lösung. Viel Bodenarbeit, Platzarbeit und erstmal ein team werden. Denke dann sollte es sich mit der zeit von alleine legen.
     
  3. BelumTexasRanger

    BelumTexasRanger Inserent

    Hi Eumel, als erstes musst du eine kurtze strecke reiten, damit das was nu kommt ein erfolgserlebnis fürs Pferd wird. nicht länger als eine virtel stunde, später dann immer wieder etwas mehr. das einfachste ist, diereckt, wenn du merkst, das er schneller werden will, gleich abwenden und durchparieren zum stehen. Dann loben. Wenn er sich so nicht durchparieren lässt, reite ihn auf etwas zu, eine Mauer oder in der art. bis er steht. Grade Norweger und Hafis können sehr stuhr werden. :-P Das wird einige Tage dauern, bis es weg ist. Die kurtze Strecke, deswegen, weil er will ja los und auf längeren strecken würde er hibbelig werden und nicht verstehen, was du von ihm willst. lg Benny Ps: lustiger Name
     
  4. Nessi

    Nessi Bekanntes Mitglied

    Erstmal würde ich sofort aufhören, mit anderen Pferden gemeinsam im Wald zu traben oder gar zu galoppieren. Wenns nicht klappt und mans dennoch immer wieder auf die gleiche Weise versucht wirds nicht besser, sondern Pferd merkt sich die Erfolgserlebnisse...

    Mein Vorgehen wäre in etwa so:
    Nur noch mit ganz ruhigen Begleitpferden raus und erstmal Schritt reiten (ruhig einige Ausritte wirklich SCHRITT). Im Schritt mal überholen, mal zurück bleiben, mal vom Begleitpferd entfernen, mal in eine andere Richtung, gucken, ob das überhaupt geht oder obs da schon Probleme gibt. Also ob er da wirklich bereitwillig ist, oder schon murrt - das hat nicht mal mit der Geschwindigkeit zu tun.
    Ziel ist es, dass sich das Pferd darauf konzerntriert, was DU willst, nicht darauf, was es selbst will (nämlich rennen).

    Nebenher Platzarbeit, Pferd sensibler machen, ggf. mehr kennenlernen.

    Wie benimmt er sich, wenn ihr allein im Gelände seid? Oder geht das nicht? Ansonsten üben und da auch immer drauf achten, dass im Trab DEIN Tempo eingehalten wird.

    Mit Begleitpferd weiter raus, aber immer ruhig, dein Pferd im Schritt beschäftigen, stellen, biegen, in Anlehnung reiten etc. (aber nicht wie verrückt Volten gehen, meiner würde dadurch erst erstrecht heiß)...aufmerksam aber nicht kirre machen, das hängt vom Pferd ab.

    Dann mal ein paar Schritte traben, durchparieren, Schritt, Ruhe reinbringen... (Begleitpferd geht immer Schritt) Dann nach und nach das ganze steigern, immer erst Traben, wenn pferd ruhig und beschäftigt ist, mal vom Begleitpferd wegtraben, wieder zurück traben etc. Immer unterschiedliche Wege nutzen um zu traben, keine Trabstrecken etablieren.

    Erst wenn das alles geht, würde ich versuchen, das Begeleitpferd ebenfalls ruhig traben zu lassen, wenn ihr soweit seid, ist das alles vermutlich kein Problem mehr... Und nicht galoppieren, ehe der Trab ruhig sitzt.
    Ungefähr so würd ichs vermutlich machen, ja....

    Das sind aber nicht nur ein paar Tage Arbeit sondern eher Wochen bzw. Monate. Wenn meine Reitbeteiligung auf die Idee käme, mit meinem Pferd anhalten vor einer Mauer zu üben, wär sie die längste Zeit RB gewesen... IMMER erst den Besitzer fragen, was er dazu sagt und welche Methoden für ihn okay sind.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Jan. 2012
     
  5. Ridinglove

    Ridinglove Neues Mitglied

    Hallo,
    das kenne ich wirklich gut! Meine RB hat das auch mal gemacht! Bei ihm war es nur eine Phanse! Ich habe mit den Besitzern gesprochen und im Gelände bin ich immer schritt und trab geritten bis eine Galopp strecke kam und habe ihn dann so richtig rennen las! Es war nur eine Phase ich bin dann mit ihm in der Halle und auf dem Platz geritten und er hat das wirklich gut gemacht! da habe ich auch angefangen mit ihm Dressur zu reiten und er ist total zufrueden!

    LG:rapture:
     
  6. Eumel

    Eumel Neues Mitglied

    Dankeschön für die Vorschläge :)
    zu "Streunerin" ich reite meine Rb seit ca 2 Monaten 2-3 mal die Woche.Bis jetzt bin ich immer mit der Besitzerin ausgeritten.
    Ich werds mal so probieren
    Liebe Grüße :)
     
  7. Streunerin

    Streunerin Inserent

    Ähm ja schön das du das gemacht hat. Aber DAS ist keine lösung des Problems und grenzt schon daran lebensmüde zu sein!
    Klar kann man ein Pferd mal fetzen lassen wenn man es kennt und kontrollieren kann.
    Aber wenn es schon im trab probleme mit der kontrolle im gelände gibt das pferd auf ner galoppstrecke lospreschen lassen ... NEEE:err:
     
  8. lolli97

    lolli97 Neues Mitglied

    mach erstmal nur schrittausritte .
    geh zu zweit erst mal im schritt ins gelände und reite mal neben her mal vorne und mal hinten. wenn er da dann irgendwann das alles ganz entspannt im schritt macht könnt ihr das selbe im trab machen.
    aber erstmal heisst es im gelände nur noch schritt. bis er gar nicht mehr daran denkt schneller zu werden sondern von alleine solange im schritt bleibt bis von dir die erlaubnis kommt zum traben. und dann erstmal nur kurze strecken trab und dann gleich wieder schritt du kannst dann ruhig öfter traben aber noch nicht so lange. z.B. 10 min. schritt 1-2min. trab und wieder mal 15 min. schritt .....
    irgendwann kannst du dann auch mal 5 min. traben und es immer mehr steigern. wenn dann schritt und trab wieder gut klappt. kannst du dasselbe im Galopp machen. schritt und trab kannst du dann reiten wie du willst aber schritt sollte immernoch mehr als trab sein. dann erstmal 3-4 galoppsprünge und wieder trab usw. das stegerst du dann pro ausritt dann kannst du mal 7 galoppsprünge. und es immer mehr werden lassen bis du genauso die kontrolle im galopp hast wie im schritt. dann kannst du auch langsam wieder normal ausreiten gehen.
    longenarbeit mit vielen übergängen ist bei so was auch nicht schlecht.
    lg
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. Jan. 2012
  9. Shawney

    Shawney Neues Mitglied


    Ich hatte mit meiner RB ein ähnliches Problem. Meine RB ist eine Araber Stute mit viel Pfeffer, sie war früher ein Rennpferd, wodurch sie auch immer vorne sein wollte, immer die erste und immer die schnellste. Natürlich kriegt man aus einem ehemaligen Rennpferd diese Macke nie ganz raus und die jüngste ist sie ja auch nicht mehr =) Jedenfalls war es bei mir so, dass wir auch immer zu 2 ausreiten sind und sie immer vorne sein wollte und spätestens wenn's ans traben ging total vorgeprescht ist und mir eben wie bei dir auch angaloppiert ist und im Renngalopp einfach nur weg und sich eben auch nicht durchparieren lassen wollte. So um sie dann zum durchparieren zu zwingen hat mein Trainer mir den Tipp gegeben sie auf irgendwas zu zureiten und /oder eine kleine Volte zu reiten. Hat auch immer geklappt nur wollte sie danach natürlich gleich wieder los galoppieren, also mussten wir das Problem an der Wurzel packen :D Wir haben es so gemacht, dass wir erst im Schritt konsequent immer nebeneinander geritten sind und uns unterhalten haben. Als das problemlos geklappt hat haben wir das gleiche im Trab versucht, aber in einem ganz langsamen Trab. Konsequent im langsamen Trab nebeneinander und wenn sie versucht hat abzupreschen, sofort durchpariert und nochmal von vorn versucht. Mittlerweile klappt auch das wirklich super :) Auch im Galopp ist sie jetzt sehr entspannt und hat kein Problem damit wenn ein Pferd dicht hinter ihr ist, oder sogar neben ihr. Das einzige was ihr komplett gegen den Strich geht ist wenn ein anderes Pferd mit größerem Abstand vor ihr ist. Aber ansonsten egal ob Schritt, Trab oder Galopp sie ist jetzt total entspannt. Ich weiß nicht ob dir das hilft, aber ich hoffe es :) Auf jeden Fall darfst du dem Problem nicht aus dem Weg gehen. Du musst daran arbeiten. Und wenn du im Trab und Galopp im Gelände Probleme hats bringt es dir meiner Meinung nach nichts wenn du nur noch im Schritt ausreiten gehst, denn so umgehst du dein Problem ja nur und löst es nicht. Oh Gott, jetzt hör ich mal auf mit meinem Roman =) Ich hoffe es klappt bald alles wie du es dir vorstellst.
     
  10. Eumel

    Eumel Neues Mitglied

    Dankeschön für eure vielen Ideen.
    Leider hat sich das Problem jetzt erledigt.
    Denn die Besi hatte leider einen schweren Reitunfall im Gelände und ist seit dem selber nicht mehr auf das Pferd gestiegen und meinte das es besser sei das sie besser keine RB mehr haben wenn sie selber nicht mehr sicher auf dem Pferd ist....
    Find ich total traurig, weil es sich mitlerweile echt gebessert hatte und er mir echt ans Herz gewachsen ist und werde ihn auch weiterhin zwischendurch mal besuchen, aber naja kann ich ja nichts gegen machen kann ich eben nicht entscheiden.......
     
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