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Pferd in Not

Diskutiere Pferd in Not im Pferde Allgemein Forum; Schaut euch das mal an und postet es weiter.Vielleicht gibts doch einige die ein klein wenig was spenden möchten oder vielleicht sogar das Pferd...

  1. Miezekatz

    Miezekatz Neues Mitglied

  2. Charly K.

    Charly K. ...ich bin doch nicht kreativ. Mitarbeiter

    Ja, ist doch schön...
    Ich mach demnächst auch so nen Flyer, lad paar Gruselphotos von erhängten Galgos runter, und geb mein Konto an... Geldsegen fließe! :biggrin:


    OK, das ist jetzt sehr sarkastisch, und tut dem Verein, wenn es ihn tatsächlich geben sollte, wohl Unrecht.
    Aber ganz ehrlich?
    Kein e.V., keine angegebene Gemeinnützigkeit, kein dzi-Spendensiegel (und Vergleichbares gibt es alles auch in Österreich!) - NIEMALS würde ich an sowas Geld schicken!!!
    Weiß ich, ob es den gibt?!
    Ob es das Pferd gibt?!
    Wo mein Geld ankommt?!

    Nene, ohnemich...
    Entweder kenne ich so einen Verein / Hof persönlich, oder die müssen sich durch o.g. behördliche Kenntlichmachungen schon beweisen können!


    ...Zudem finde ich, daß nicht jedes Pferd gerettet werden sollte, sondern daß die Rettung manchmal auch die Regenbogenbrücke ist...
    "Lebenswille ungebrochen" - jaja... Und dann ein Leben unter Schmerzen? Für immer? Ein Flucht- und Lauftier, das nicht laufen kann?
    Muß man drüber nachdenken...



    Ich wünsche Shadow alles, alles Gute!
    Charly
     
  3. Gromit

    Gromit Punktetierbändiger

    Hi,
    schlimm... aber dieses Pferd hätte man evtl. besser erlöst.

    Auch nett: "schon am 2. Tag hat sie Unmengen von Karotten und Äpfeln verspeist" na da hatten sie ja Glück, dass da nichts schief gegangen ist, aber ob das Pferd in kompetenter Haltung ist wagt man anhand der Aussage zu bezweifeln.

    Das Pferd gehört erstmal in eine Tierklinik. Aber dazu fehlt den Rettern wahrscheinlich auch das nötige Geld. Man kann nur hoffen, dass das Pferd einen guten Platz findet und bis dahin diese "Rettung" überlebt ohne noch weiter gequält zu werden.

    LG
     
  4. Leo

    Leo . Mitarbeiter

    DAS hab ich mich auch gefragt, wie ein unterernährtes Pferd sofort soviel Zeugs bekommen darf. Das Pferd hätte vermutlich in eine Klinik gemusst und mit Aufbaupräparaten vorsichtig gepäppelt werden. Aber eigentlich muss man doch schon froh sein, wenn sich überhaupt wer kümmert.
     
     
  5. thyra1992

    thyra1992 Inserent

    Also, ich finde das seht ihr ein bisschen eng.

    Wen das Tier Kohldampf hat, dann solle es doch um Himmels Willen fressen. Gut, über die Mengen an Karotten und Äpfel kann man streiten, auch wenn keiner weiss, wieviel nun diese Menge genau war. Aber es wurde an 1. Stelle Heu als Futter erwähnt. Und wenn es doch selbständig in der Lage ist zu fressen, warum soll ich dann in einer Klinik nachhelfen müssen. Es ist doch mehr als Klasse, dass es überhaupt noch fressen kann !!!!
    Die Klinik kann man doch immer noch konsultieren. Und ein TA wird ja wohl zur Stelle sein.

    Der arme Gaul kann doch froh sein, wenn er jetzt eben mal ein einigermassen normales Leben führen darf. Und warum redet ihr von "evtl. besser erlösen" ????? Der Gaul will !!! stehen und bekommt eine Behandlung durch den Schmied. Und wenn das Pferd doch irgendwann wieder schmerzfrei laufen kann, ist es doch gut. Aber man muss es doch erst einmal versuchen.

    Gut, spenden würde ich so blind jetzt auch nicht und ich bin auch nicht für die übermässigen Tierschutz, wo wirklich z.B. 27 Jahre alte Pferde noch künstlich am Leben erhalten werden obwohl sie doch schon ihr Leben gelebt haben....

    Aber dieses Pferd ist 6 Jahre alt und hat meiner Meinung nach eine Chance verdient, die ich für durchaus realistisch halte.Und wenn man nachher wirklich berücksichtigt, falls das Leben nicht schmerzfrei sein sollte, es dann doch zu erlösen ist das doch alles prima !!!!

    Ich finde ihr solltet euch mal nicht so echauffieren und so über diese Leute richten. Bedenkt immer, dass ihr auch erst einmal ALLES Menschenmögliche versuchen würdet, wenn ihr in einer ähnlichen Situation stecken würdet. Da könntet ihr auch nicht einfach so sagen: Och nö, weg damit !
    Ganz im Gegentei l ihr habt alle selber Tiere und würdet da auch nach eurem Gefühl gehen und an 1. Stelle stellen, zu versuchen ein Leben zu erhalten !!!

    In diesem Sinne, Liebe Grüsse, Verena
     
  6. Leo

    Leo . Mitarbeiter

    hömpf, ich find jetzt nicht, dass sich hier wer über die Aktion an sich echauffiert.Lediglich die Ausführung hätte für das Pferd auch tödlich statt rettend sein können.Du kannst weder einen halbverhungerten Menschen noch ein Tier vor volle Teller setzen und verlangen "iss nur soviel, wie Dir bekommt".Hoffen wir also einfach mal, dass die Formulierung "Unmengen" sich auf den Ernährungszustand des Pferdes bezogen hat.
    Ich persönlich würde übringens eher einem 27jährigen unreitbaren Pferd sein Gnadenbrot ermöglichen als ein 6jähriges Pferd am Leben erhalten, was täglich Schmerzen leidet.
    Klar, sollte man so ein Tier auch nicht frühzeitig aufgeben, aber wenn klar ist, hier wirds nicht mehr besser, würde ich dem Tier nicht evtl 20 Jahre Leiden zumuten wollen. Und ich denke, nichts anderes hat Gromit hier gemeint.
     
  7. Farooq

    Farooq Erbsianerin

    hmm.....das ist sicher ne streitfrage, die hier wieder jeeder ganz anders sieht!? denke ich!?

    ich persönlich habe ja auch ein gaanz grosses herz, kann aber durchaus erkennen, wann es angebracht ist , aufzugeben!

    klar, haben einige tiere einen unheimlichen willen zu leben! das sagt hier doch auch keiner. aber ich bin wie die anderen der meinung, dass es hier evtl eine überlegung wert wäre, sich anders zu entscheiden.

    spenden würde ich nichts, denn ich spende grundsätzlich nie! egal an wen oder was. das ist eine einstellung meinerseits und die möchte ich hier etz net gross begründen.

    wenn ich schon ein pferd retten will, dann sollte ich mir auch im klaren darüber sein, ob ichs mir finanziell überhaupts leisten kann. so sehe ich das.

    und: auch wenn das pferd (hier in diesem fall etz) , überlebenswillen zeigt, bin ich mir da nicht sicher, obs net unheimliche schmerzen hat. pferde, bzw. tiere im allgemeinen können da echt arg viel aushalten! von daher würde ich mir da in dem fall definitiv medizinischen rat einholen, vorab!

    naja, wie gesagt, ist wohl ansichtsache. und hier darf natürlich jeder seine meinung kund tun.

    ich hoffe aber, dass hier jeder sachlich bleibt und es hier nicht zu "gefühlsbetonten ausbrüchen" kommt.

    vielen dank.

    gruss. uli
     
  8. Gromit

    Gromit Punktetierbändiger

    Hi,
    ich möchte hier gar nicht urteilen ob das Pferd besser erlöst werden sollte oder nicht. Das können nur die Leute vor Ort tun. Aber der Text klingt irgendwie nicht so, als ob es sich um fachlich kompetentes Personal handelt.
    Kann natürlich sein, dass es nur unglücklich formuliert wurde.
    Ich erinnere mich nur an den Fall, wo ein Pferd gerettet wurde und absolut nicht mehr transportfähig war. Anstatt es zu erlösen führten die Tierschützer das Tier mehrere Stunden zu einer nahegelegenen Tierklinik. Die Aktion zog sich glaube ich durch die ganze Nacht, da das Tier sich auch kaum auf den Beinen halten konnte. Ich möchte nicht wissen, was das Pferd in dieser Nacht gefühlt hat. Es wurde um Spenden gebettelt, damit das Tier überhaupt in der Klinik bleiben durfte und die Behandlung nicht abgebrochen werden musste.
    Wenn man solche Aktionen macht, sollte man ein Grundkapital als Verein schon haben und es ansonsten evtl. dem Vet.-Amt überlassen.
    Aber oft werden in Tierschutzvereinen Tiere zu Opfern stilisiert und das Helfen an sich wird völligst blind verteidigt. Teilweise streiten sich Tierschutzvereine sogar darum wer solche Fälle bekommt, und das aus gutem Grund...

    Ich frage mich warum der Tierschutzverein diese "Kampagne" mit Shadow aufgezogen hat. Mobile Röntgenbilder kosten 30 Euro, die Versorgung der oberflächlichen Wunden ist auch nicht besonders teuer. Das Tier bekommt anscheinend normales Futter und keine kostspielige Aufbaudiät. Es wird in einer Pflegestelle versorgt. Hufpflege ist nötig, aber das braucht jedes Pferd im Tierheim. Also keine besonderen Extrakosten gegenüber anderen Pferden, oder? Die paar hundert Euro für die Versorgung des Tieres können Tierschutzvereine locker mit den laufenden Betriebskosten decken, sowas ist einkalkuliert und dafür gibts auch vom Staat das Geld.
    Aber mit diesem Pferd kann man Mitleid erregen! Weil es in so einer schlechten Verfassung ist. Damit kann man Aufmerksamkeit bekommen und die Menschen werden wieder ans Spenden erinnert. Und das ist der Punkt! Es ist ein Werbeträger geworden, traurig aber wahr...

    Edit: ich finde es auch furchtbar, dass eine Vermittlung für das Pferd angestrebt wird! Warum kann dieses Pferd nicht auf dem Hof bleiben und dort sein Gnadenbrot bekommen? Für zwei niedliche Shetties wird z.B. lediglich nach Paten gesucht. Warum muss ein Pferd, dass schon so viel gelitten hat und evtl. verdeckte Krankheiten etc. hat und weitere Behandlung braucht in eine ungewisse Zukunft vermittelt werden? Warum muss dieses Pferd wieder gehen?
    LG
     
    Zuletzt bearbeitet: 23. Juli 2010
  9. thyra1992

    thyra1992 Inserent

    Natürlich ist so ein Tier in dem Moment ein Werbeträger. Ich kann schliesslich kein Mitleid mit einem gesunden, nur an der Tierheimtür angebundenen Tier erregen.... Und somit auch keine Spenden einfahren... Also die Aussage als Kritik zu meinen ist meiner Meinung nach nicht so gesund.
    Wie werben denn die Menschen für Menschen in Not ??? Mit einem gesunden, einen schönen dicken Rollbraten in der Hand haltenden Kind ?? Nein , oder ?? :1:

    Aber mit einer Aussage komme ich nicht ganz zurecht. Wenn ein Tierheim / Tierschutzorganisation nicht kommual getragen ist, und das sind die wenigsten, sind die auch auf Spenden angewiesen. Die meisten Tierschutzvereine arbeiten ehrenamtlich und sind definitif auf private Spenden angewiesen.

    Ich kann natürlich nicht beurteilen, ob diese spezielle Organisation jetzt privat ist oder staatl. getragen wird, ist ja auch leider nirgends so richtig erkennbar (was im Übrigen auch mich irritiert )

    Aber wnn ich ein Tier in Not sehen würde und ich könnte auch nur irgendwie versuchen zu helfen, würde ich auch in letzter Sekunde an meinen privaten Geldbeutel denken. Da legt man dann noch den letzten Penny zu um zu helfen. Und so ist es auch bei den ganzen Tierschutzvereinen, von denen ich teilweise meine Tiere habe, bzw. mit denen ich mal ab und an in KOntakt stehe... ALLE machen das hier in der Gegend ehrenamtlich, privat und nicht unterstützt vom Staat.

    Ich hasse auch blinden Aktionismus, den Du schon angesprochen hast und ich könnte mich maßlos drüber aufregen, wenn irgendwelche Tierschutzfuzzis Schlachthöfe abfahren um irgendwelche Pferde zu überteuerten Preisen freizukaufen (nur mal als Beispiel: wer rettet schon ein Huhn oder ein Schwein, die werden auch einfach gegessen oder nicht )

    Ich finde es halt nur etwas ungünstig, dass hier dem Verein teilweise was vorgeworfen wird, was keiner wissen kann !!!! Weil niemand den Verein kennt.
    Und jeder behauptet von sich, ein Leid eines Tieres vernünftig einschätzen zu können, und das behaupten auch diese Menschen dort vor Ort.

    Aber wie auch immer.... ihr habt eure Meinung gesagt, ich habe meine Meinung gesagt, einig wird man sich da nicht und gut ist es :yes::1:


    EDIT: Warum dieses Pferd wieder gehen muss ?? Ich denke, weil es nur auf die Schnelle Hilfe erfährt, bis es wieder gesund ist. Man kann doch nicht jedes Pferd behalten, zumal diese schnellen Rettungsaktionen und die damit verbundenen Pflegestellen meistens auch suboptimal sind und man bemüht ist, ein noch schöneres Zuhause zu finden. Und ausserdem sind genau diese Menschen auch weiterhin bemüht noch weitaus mehr Tieren helfen zu können .Und das geht nicht, wenn sie sich die Hütte mit Tieren vollpacken.

    Ich gehe hier jetzt mal von gesunden, mßvollen, verantwortungsvollen Tierschützern aus. Es gibt ja wahrlich auch Freaks, die einfach nur psychische Probleme mit ihrem Rettungswahn verarbeiten wollen.

    Ich !!! könnte mich dann auch nicht mehr von so einem Tier trennen, aber so ist es doch gut so, wenn wir davon ausgehen, dass sich auch noch weiterhin um das Tier gekümmert wird und auch noch Nachkontrollen stattfinden ( was in unserer Gegend auch absolut Gang und Gebe ist )

    Liebe Grüsse, Verena
     
    Zuletzt bearbeitet: 23. Juli 2010
  10. Farooq

    Farooq Erbsianerin

    ja eben, das mein ich auch, dass man da niee auf einen grünen zweig kommen wird.

    was ich tun würde, wenn ich schon meine gerade in diesem fall zu helfen, dann würde ich (also mal hypothetisch gesehen!), da einfach mal in kontakt treten mit diesem verein, bevor ich das was zugebe!

    denn meiner meinung nach , fängt tierschutz nicht an, wenn man ein paar kröten aus der tasche zaubert, sondern meiner meinung nach fängts da an:

    taten, nicht wort oder geld!

    wenn ich helfen will, dann hol ich mir ein tier von da! da hast du recht, hab ich auch!
    oder ich gehe hin, und gebe kein geld, denn wer weiss schon , für was das verbraten wird? nein, ich gehe hin, und gebe futter ab! auch eine möglichkeit zu helfen, denn da bin ich ma sicher, im groben wenigstens, dass es den tieren und sonst niemanden zugute kommt.

    oder ich gehe hin, und biete meine hilfe als arbeitskraft an. (misten, was bauen helfen, pflege der tiere, gassi gehen etc.) .

    dass sehe ich persönlich mehr als hilfe für tierschutz an, als alles andere! insbesondere geld, da bin ich ja immer vorsichtig, denn ich hab net soviel. und das was ich habe, das kommt immer noch meinen tieren zugute. ist fakt!

    auch meine meinung. :yes:

    gruss. uli
     
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