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Pferd kaufen / verkaufen, was geht, was nicht?

Diskutiere Pferd kaufen / verkaufen, was geht, was nicht? im Pferde Allgemein Forum; Damit wir den anderen Thread nicht ganz mit OT zerschießen. :autsch: Angenommen ihr kauft oder verkauft ein Pferd. Was muss für euch in den...

  1. Kigali

    Kigali Sternchenreiter Mitarbeiter

    Damit wir den anderen Thread nicht ganz mit OT zerschießen. :autsch:

    Angenommen ihr kauft oder verkauft ein Pferd. Was muss für euch in den Vertrag, was würdet ihr nicht unterschreiben?

    Angenommen ich kaufe ein Pferd zum Marktwert.
    In dem Fall würde ich dem Verkäufer kein Vorkaufsrecht einräumen.
    Marktpreis - uneingeschränkt mein Pferd!

    Anders sieht es bei Sonderkonditionen aus. Bekomme ich das Pferd deutlich unter Wert oder sogar geschenkt, dann würde ich dem Verkäufer natürlich ein "Vorkaufsrecht" einräumen. Selbst wenn das Pferd (bei mir) deutlich im Wert gestiegen ist, würde ich es zum ehemaligen Kaufpreis zurück geben.
    Ausnahmen Fohlen, Jungpferde, die bei mir ausgebildet werden. Da wäre eventuell (kommt immer auf die Situation an) eine gesonderte Absprache nötig.

    Ich würde auch keinem Verkäufer ein vertragliches Besuchsrecht einräumen.
    Das heißt nicht, das der Verkäufer "sein" Pferd nicht mal besuchen darf oder Fotos bekommt.
    Ich würde mich nur nicht dazu verpflichten lassen.

    Wir sind da leider mit einen Pferd aus den Tierschutz schwer auf die Nase gefallen, passiert mir nie wieder!
    Weder bei einem Pferd noch bei einem anderen Tier.
    Was bei uns einzieht, wofür wir Futter, Tierarzt etc. zahlen, gehört uneingeschränkt uns!
     
    melisse, *FrogFace* und Luki gefällt das.
  2. aquarell

    aquarell Inserent

    Ich hätte kein Problem ein Pferd mit Vorkaufsrecht zu erwerben. Warum auch? ich brauche es ja im fall der Fälle nicht nehmen. Aber ich finde es schon ganz nett, wenn ich weiß, daß es weiter verkauft werden soll.

    Wir haben ein Pferd verkauft - ohne Vorkaufsrecht - aber ich würde ihn wieder zu uns nehmen, wenn er dort wieder weg sollte. Das wird wohl nicht geschehen, denn das Pferd ist jetzt 16j und sie haben es seit 10 J in ihrem Besitz.
    Und unreitbare Pferde muß ich auch nicht sammeln.

    Aktuell planen wir Pferde zu verkaufen. Auch hier werde ich mir kein Vorkaufsrecht einräumen lassen. Ich hoffe aber, daß die zukünftigen neuen Besitzer mich informieren werden, wenn sie sie eines Tages verkaufen.
     
    *FrogFace*, Luki und Kigali gefällt das.
  3. sarah2010

    sarah2010 Bekanntes Mitglied

    Ich bin da völlig bei dir.
    Ich lasse mich weder vertraglich verpflichten, wo ich das Pferd hinverkaufe, noch die Pistole auf die Brust setzen, dass Besuche ein Muss sind.
    Ich hatte mit der Vorbesitzerin von Pearl ja wirklich Stress und das wäre die letzte wo ich das Pony wieder hingeben würde.
    Das kam aber alles erst im Nachhinein raus. Wir hatten das auch abgesprochen, also dass ich sie dorthin zurück geben würde und dass ich mit ihr nicht züchten dürfte. Im Normalfall würde ich mich an solche Absprachen immer halten. Aber bei ihr geht es wirklich nicht. Gut, ich habe keinen Vertrag, es war nur eine lockere Absprache und es wird wohl eh nicht zum Einsatz kommen, weil ich nicht vorhabe das Pony zu verkaufen. Aber wenn ich das unterschrieben hätte wäre ich eben am Arsch im Falle des Falles.
    Und ich möchte ehrlich gesagt auch nicht, dass die Vorbesitzer sich ständig einmischen.
    Mit meiner Wylma vom Züchter habe ich bei den Vorbesitzern wirklich richtig Glück gehabt! Mit ihr habe ich immer mal wieder lockeren Kontakt, ich freue mich über Bilder von Geschwistern, sie freut sich (glaube ich^^) über Bilder von Wylma. Dort würde ich auch definitiv fragen, wenn ich sie abgeben müsste.

    Mir ist es jetzt beim Welpen so aufgefallen. Einige Züchter haben dermaßen weitgehende Anforderungen, das binde ich mir dann nicht ans Bein, tut mir leid.
    Das extremste war, dass der Hund nicht zu einem vorhandenen dazu durfte, wenn die Geschlechter unterschiedlich sind.
    Diese Züchter habe ich direkt aussortiert...
     
  4. obsession

    obsession ...mag Basketball lieber

    Ich kaufe ein Pferd wie ein Auto, einen Fernseher oder einen Toaster.

    Ich zahle, es ist meins, und ab dem Moment hat der Verkäufer nix mehr mit der Ware zu tun (außer, ich hab Reklamationen).

    Es gibt kein Vorkaufsrecht, kein Rückkaufsrecht, erst recht kein Besuchsrecht :autsch: und auch sonst nix. Es gibt nicht mal ein Recht drauf, mich zu kontaktieren, um zu berichten oder zu fotografieren.

    Obsi.
     
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  5. NaBravo

    NaBravo Bekanntes Mitglied

    Hab ich hier grad so nen Fall. Rüde muß weg, weil er sich mit den anderen nicht versteht. Muß aber weiterhin für Bedeckungen zur Verfügung stehen. Brauch ich nicht sowas...
     
    PinkPony und sarah2010 gefällt das.
  6. Steady

    Steady Nur echt mit dem Q!

    Ich würde tatsächlich lieber "gewerblich" kaufen als privat, sollte das jemals zur Debatte kommen.
    Meine RL baut gerade nach und nach eine kleine Zucht auf, hat jetzt aktuell 4 passende Stuten und davon werden dann immer mal welche "Babyurlaub" haben.
    Die Chancen stehen gering, aber sollte ich mir ein eigenes Pferd leisten können, würde ich wohl am ehesten dann direkt dort kaufen, das wäre dann also mein persönlicher Optimalfall, da ich dort die Gegebenheiten und die Elterntiere bereits kenne.
    Im Fall der Fälle würde sie das Pferd auch wieder zurück nehmen bzw. sie verkauft auch auf Kommission.

    Ausnahmen wären auch, wenn ich ein Pferd z.B. durch eine langjährige Reitbeteiligung heraus übernehmen könnte.

    Aber ansonsten: Ich finde die meisten privaten Anzeigen unheimlich abschreckend, muss ich zugeben. Nicht mal, wegen einem Vorkaufsrecht, ich wäre durchaus bereit, bei passendem Gefühl und Konditionen, so etwas zu unterzeichnen.
    Aber im privaten Verkaufsbereich liest man teilweise deutlich heraus, dass der Besitzer nicht wirklich los lassen kann und weiterhin die Kontrolle behalten möchte, wie und wo das Pferd zu halten sei und geritten werden muss.
    Da vergeht mir dann schon das Interesse, auch wenn das Pferd ansprechend und passend wirkt.
     
    PinkPony gefällt das.
  7. PAweide

    PAweide Bekanntes Mitglied

    Ich habe meine Stute nicht ganz freiwillig verkauft, und nur für den Fall, dass ich sie doch wieder nehmen könnte irgendwann, und sie verkauft werden sollte (eher unwahrscheinlich) ein Vorkaufsrecht zum Verkaufspreis vereinbart. Der war auch unter Wert,weil ich die geritten und ein- und zweispännig gefahren sowie mit hohem Zuchtwert zum gleichen Preis verkauft habe, den ich für sie als Zweijährige bezahlt hatte.

    Vielleicht wäre ich natürlich genau der Fall, wo ein "Der geb ich die garantiert nie wieder" eintreten würde, wer weiß. I
    habe sehr losen Kontakt zur Käuferin, die Stute und ihr dort gezogenes Fohlen letztes Jahr bei der Stutenschau getroffen, freue mich über jede Meldung, und halte mich sonst raus.

    Ich gebe zu, lieber hätte ich das Pferd zur Zucht zur Verfügung gestellt, dass sie 1-2 Fohlen ziehen können, und dann, wenn möglich zurück geholt. Das war aber für die Interessentin keine Option, weil die meinte, dass sie ein Pferd, welches sie hat, bis zum Lebensende behalten will. Gut so für "meine", damit wird sie eher nicht zum Wanderpokal. Und ich wollte, dass sie genau DA hingeht, dort lebt nämlich auch ihre Mutter inzwischen.
     
    Luki gefällt das.
  8. Kröti

    Kröti Bekanntes Mitglied

    Ich habe kein Pferd mit irgendwelchen Verpflichtungen gekauft und würde es auch nicht. Verkauft habe ich auch keines mit solchen Paragraphen.

    Die Vorbesitzerin meiner Stute kam reiterlich nicht mit ihr klar. Wieso um alles in der Welt sollte ein Pferd dann da wieder hin? Da würde ich doch eher Menschen suchen, wo es in allen Bereichen passt.

    Rebell habe ich mit Vorkaufsrecht an seine langjährige RB verschenkt. Als er wo anders stand, hab ich ihn ca 1x im Jahr besucht und mich sonst nicht eingemischt. Jetzt steht er wieder bei mir und wir kommen alle damit gut klar. Er ist aber nach wie vor ihr Pferd und sie trifft Entscheidungen. Weil sie selten da ist, schreibe ich ihr natürlich Beobachtungen wenn er hustet oder blutet. Dann kann sie es selbst beurteilen, was sie machen will.
     
  9. Luki

    Luki Bekanntes Mitglied

    Ich hätte kein Problem mit einem Vorkaufsrecht, solange da kein Preis drin steht.

    Hätte meine RB ihn übernommen, hätten wir festgehalten,dass ich im Fall eines Rückkaufs die 2000€ sparen würde, die sie auch beim Kauf gespart hätte.
    Die Lösung habe ich bei einer Bekannten mit bekommen und fand sie sehr gut. Die hat ein nettes Pony geschenkt bekommen mit dem Plan es auszubilden und dann zu sehen was damit passiert. Würde sie das Pony verkaufen, müsste sie Summe X an die Vorbesitzer zahlen.
     
  10. Mirage

    Mirage Bekanntes Mitglied

    Mit Vorkaufsrecht kaufen käme für mich nicht in Betracht. Einfach weil ich grundsätzlich nur wohin verkaufen würde, wo zumindest gute Chancen bestehen, dass das Pferd dort eine Lebensstellung haben wird. Und die Verkäuferin hat ja verkauft, weil sie eben keine Lebensstellung bieten möchte oder bieten kann, ergo das für mich dann tatsächlich keine Option wäre. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass die dann wieder verkaufen würde doch recht hoch ist.
     
    honey.79 und Kröti gefällt das.
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