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Pferd mit Asthma nur noch von leichten Reitern reitbar??

Diskutiere Pferd mit Asthma nur noch von leichten Reitern reitbar?? im Atemwegserkrankungen Forum; Hallo :) wollte mal nach eurer Erfahrung fragen... Es geht um einen Norweger mit Asthma. Sie athmet je nach Tageszustand fast normal oder...

  1. Suzi

    Suzi Neues Mitglied

    Hallo :)

    wollte mal nach eurer Erfahrung fragen...

    Es geht um einen Norweger mit Asthma. Sie athmet je nach Tageszustand fast normal oder eben schlechter.
    Zum reiten wird sie nur mit guten Tageszustand eingesetzt.

    Meine Frage...
    ist es zwingend notwendig, dass nur sehr leichte Reiter auf sie dürfen?
    Welche Obergrenze an kg würdet ihr empfehlen?

    VG :)
     
  2. Raudhetta

    Raudhetta Überlebensanzugtraegerin

    Das ist abhängig von ihrem Gesamtzustand. Wie sieht der Rücken aus, wie viel Muskulatur ist da dran. Welche Gangarten sollen geritten werden?
    Wie verhält sie sich beim Reiten? Mehr Husten? Ist das Sekret klar? Wer hat das Asthma festgestellt? Wird es irgendwie behandelt?

    Fällt unter dem Reiter das Pferd hin, weißt du, dass du es übermässig belastet hat. Da kann es aber sowohl für Pferd als auch Reiter schon zu spät sein.
     
  3. isi love

    isi love Inserent

    Frag' doch mal deinen Tierarzt, der das Pferd kennt! Alles anderem würde ich nicht vertrauen, wenn es um mein pferd ginge..
     
  4. Suzi

    Suzi Neues Mitglied

    puh, so genau kann ich das gar nicht sagen :(

    Ich weiß nur, dass die Norweger Stute bis vor 1-2 Jahre noch regelmäßig zum Reitunterricht eingesetzt wurde, obwohl sie schon Asthma hatte!
    Sekret habe ich bisher noch keines gesehen.

    Habe sie leider nur einmal bei einem sozusagen Anfänger-Ritt gesehen (mit ein klein bisschen Trab).
    Da hat sie kein einziges mal gehustet, ist super gelaufen (als ehemaliges Reitschulpferd läuft sie sehr schön).

    Hätte mir keiner gesagt, dass sie Asthma hat, hätte ich es wohl eher nicht erkannt (bin aber auch kein Profi).
    Es ist nicht mein Pferd, daher kenne ich den entsprechenden Tierarzt auch nicht.
    Wenn sie einen schlechten Tag hat, athmet sie jetzt aber auch nicht extrem schlecht.
    Das Pony, welches wir früher hatten, hatte wegen Asthma teilweise vieeel schlimmer geatmet.
    Mich interessiert es nur...

    Spielt das Gewicht des Reiters bei Asthma eine große Rolle?
     
     
  5. Raudhetta

    Raudhetta Überlebensanzugtraegerin

    Ok, also vermute ich, dass sie kein Asthma hat, sondern eine Heustauballergie und/oder dämpfig ist.

    Das Gewicht spielt in soweit eine Rolle, dass die Belastung höher ist. Das ist so als ob du beim Sportunterricht beim 3000m Lauf mit oder ohne Schultasche läufst. Wenn du es gewöhnt bist und deine Muskulartur passend aufgebaut ist, dann macht dir das nichts oder nicht viel aus.
    Sollte aber etwas dauerhaftes mit der Lunge/Bronchien sein, dann ist das Problem einfach, dass sie nicht genug Sauerstoff bekommt. Das wäre dann so, als ob du wärend deines Laufes nur durch einen Strohhalm atmen könntest.
     
  6. Suzi

    Suzi Neues Mitglied

    mhh okay, vielen Dank!

    also schwierig zu klären... muss man wohl auf jeden Fall den Tierarzt fragen.
     
  7. satine

    satine Inserent

    Ich hatte den selben Gedanken wie Raudi.

    Kann es sein, dass gesagt wurde, dass sie nur noch "leicht reitbar" ist?
    Dies bezieht sich auf die Belastung und nicht auf das Gewicht des Reiters.
     
  8. pferdundfutter

    pferdundfutter Neues Mitglied

    Also bezüglich des Asthma ist das Reitergewicht im Allgemeinen nicht so entscheidend. Das sollte ja ohnehin zur Statur des Pferdes passen, auch ohne eine mögliche Erkrankung.
    Zum Asthma: Ich hab selbst eine Stute mit allergischem Asthma, das durch einen Lungenfunktionstest diagnostiziert wurde. Probleme hat sie beispielsweise bei feuchtem Wetter (viel Regen, Nebel) oder bei Pollenflug (vermutlich allergisch bedingt). Das sind dann auch die Zeiten, in denen sie nicht viel belastet wird, sondern ihre Kraft dafür braucht, sich sozusagen mit sich selbst zu arrangieren. Nachdem wir tierärztlich da leider nicht wirklich weit gekommen sind, wird sie seit langem homöopathisch (konstitutionell und mit situationsbedingt passenden Einzelmitteln) und mit Akupunktur unterstützt. Damit kommt sie ganz gut klar. In ihren ganz schlechten Phasen, wenn sie auch sehr verschleimt, wird zusätzlich inhaliert und auch mal Zusatzfutter zum Schleim lösen gegeben.

    Für alle Pferde, die Lungenproblemen neigen gilt aber, dass sie auf jeden Fall leichte Bewegung (ggf. auch nur Weide in schlechten Phasen, so dass sie sich selbst bewegen können) benötigen. Sind die Pferde fit sollten sie ruhig auch mal mehr gefordert werden, also ruhig auch mal ein flotter Galopp. Denn nur so kann die Lungenfunktion gut funktionieren.

    Wenn Dein Pferd richtige Asthmaanfälle bekommt sollte der Tierarzt kommen und ein Kurzzeitcortison spritzen. Aber das würde ich nur in den wirklich akuten Zeiten mit deutlicher Atemnot empfehlen. Ansonsten möchte ich den hier schon gegebenen Tipp auch nochmal aufgreifen: Sprich die Belastung des Pferdes am besten mit dem behandelnden Tierarzt ab. Er kennt Dein Pferd und die Erkrankung, er kennt Dich und die anderen Voraussetzungen rund ums Pferd und kann Dir sicherlich die besten Tipps geben.
     
  9. Farooq

    Farooq Erbsianerin

    tja, nicht zu vergessen sei allerdings bei belastung: so , wie es sich anhört, leidet das pferd wohl schon länger darunter, somit wird wohl ein stück der lunge schon "hinüber" sein. ich wiederhole mich nochmals: lunge regeneriert sich nicht! wenn die lunge angegriffen ist, sprich: lungenbläschen schon geplatzt sind (was ich stark vermute), sind die weg! ergo: nicht mehr vorhandenen lungenvolumen! also eindeutig reduziert!

    sprich: die belastung, im hinblick darauf, auch so gestalten! weil das pferd einfach keine luft mehr kriegt, bei zu übermässiger belastung.......wortwörtlich gesagt.......ist ja auch logisch oder?

    also: von so nem "mal einen galopp einwerfen, in guten zeiten" muss man halt genau bedenken, inwieweit pferd belastbar ist.......

    die faro
     
  10. GilianCo

    GilianCo Langzügelbespaßer

    Ich würde auch sagen, vermutlich liegt da dann RAO vor oder so. Asthma ist ja eine Erkrankung des Menschen, und RAO quasi die Variante der Pferde, mit entsprechender Engstellung der Bronchien bei Reizen wie Staub etc.

    Ganz klar die Belastung des Pferdes darauf abstimmen, wie es gerade drauf ist, und wie viel es tatsächlich kann. Wichtiger als das Reitergewicht ist das gute Auge, zu sehen, was das Pferd überhaupt noch leisten kann, und womit es hingegen überfordert wäre.
     
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