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Pferd mit Ataxie zu sich holen?

Diskutiere Pferd mit Ataxie zu sich holen? im Pferde Allgemein Forum; Hallo meine Lieben, ich mal wieder :spinny: (wenn das Thema hier nicht reinpasst, bitte verschieben) Heute war ja meine RL bei mir und die...

  1. Yuna

    Yuna Inserent

    Hallo meine Lieben,

    ich mal wieder :spinny: (wenn das Thema hier nicht reinpasst, bitte verschieben)

    Heute war ja meine RL bei mir und die weiß ja auch das ich noch gerne einen Pferdekumpel für meine Stute hätte. Jedenfalls sagte sie zu mir, das ihre Bekannte ein Pferd weggeben möchte, da es Ataxie hat. Ich würde es umsonst als Beisteller bekommen, da der Besitzerin die Hauptsache ist, das es ihr Pferd künftig gut hat.

    Nun stellt sich mir die Frage, soll ich es nehmen. Kommt man damit klar wenn das Pferd dann einfach mal umkippt? Habe jetz schon viel über diese Krankheit gegoogelt und es ist in manchen Fällen ja sogar heilbar. Trotzdem weiß ich nicht ob ich es wagen soll...

    Was würdet ihr mir raten?

    Danke schon mal für eure Antworten:yes:
     
  2. Schnuffel

    Schnuffel Guest

    Die frage ist erstmal, was du über das pferd weißt?

    wisst ihr, was in dem fall der auslöser der ataxie ist? wie schwer sie ist? generell, ja, ich denke man kommt damit klar, wenn man weiß, was es ist. würde ich jetzt ein fremdes pferd sehen, das auf der weide einfach so umfällt, hätte ich eher ein problem damit, als wenn ich weiß "das tier hat ataxie und fällt ab und an um".
     
  3. Yuna

    Yuna Inserent

    Was der Auslöser für die Krankheit genau ist weiß ich leider noch nicht. Genaues konnte mir meine RL auch nicht sagen, da es ja auch das Pferd ihrer Bekannten ist. Sie meinte es kann auch sein das es nur ein Hämatom (wird es so geschrieben)

    Es war halt nur mal so ein Gedanke von mir ob man so ein Pferd aufnimmt oder halt lieber nicht...

    Ich denke aber das ich ihn mir mal anschauen werde und mich auch bei der Besi genauestens informieren werde.

    Danke schonmal
    Yuna
     
  4. Foxy

    Foxy Inserent

    Hallo,

    du kannst es dir ja mal ansehen und (wie du ja sagst) mal mit der Besi reden um dir alles haarkleinst erklären zu lassen.
    Danach würde ich persönlich allerdings nochmal mit dem TA meines Vertrauens sprechen, was da "wirklich" auf mich zukommt und wie die weitere medizinische Versorgung in diesem Fall voraussichtlich aussieht (ist ja nicht bei jedem Pferd gleich , wenn ich nicht irre).

    lg Foxy
     
  5. Charly K.

    Charly K. ...ich bin doch nicht kreativ.

    Hallo Yuna,

    wie Schnuffel schon sagte - erstmal abklären, welche Ursache die Ataxie hat, und auch, wie schwerwiegend sie ist.
    Ist es ein noch fortschreitender Prozeß, oder ein "Status quo"?

    Dann mußt Du noch bedenken:
    Es kann passieren, daß erhöhte Tierarzt-Kosten auf Dich zukommen!

    Außerdem sollte ein Pferd mit Ataxie möglichst im Offenstall gehalten werden - der so beschaffen sein muß, daß es sich "nicht" (Restgefahr besteht sicher immer) festlegen kann.
    Meistens bessert sich eine Ataxie, wenn das Pferd sich frei bewegen und ausbalancieren kann - anders als in der Box eben.

    Und noch ein Aspekt ist mir so durch den Kopf geschossen: Ein gehandicaptes Pferd (wie alt ist denn die Ataxie-Stute?) zu einem Jungspund und in eine Eselherde?
    Das erfordert sicher besondere Abklärung und, wenns passt, Eingewöhnung.
    Ist die Ataxie nur schwach ausgeprägt, ist es wahrscheinlich kein Problem.
    Aber... :1:


    Zum "Alltagsleben" mit einer Ataxie-Stute kannst Du auch der Nina eine PN oder besser Email schreiben - hab sie zwar ewig nicht hier gesehen, aber sie hat(te) eine Ataxie-Stute. :smile:


    LG, Charly
     
  6. Dakota

    Dakota Inserent

    prinzipiell find ich es gut dass du dem pferd helfen willst,
    aber du solltest dir die sache gut überlegen.
    Ein Pferd mit Ataxie wirst du wohl nicht mehr reiten können, jetzt stellt sich die frage, suchst, oder willst du ein beistellpferd haben?
    Kannst du anfallende höhere Ta kosten auch dann tragen wenn dein eigener gleichzeitig krank ist?
    Was ist wenn dein eigener plötzlich nicht mehr reitbar ist, muss dann einer weg?
    akzeptieren die anderen Besitzer der herdenmitglieder dass ein solches pferd mit in der herde steht?
    solltest dir die fragen genau überlegen und auch ehrlich zu dir selbst sein. Denn es später wieder wegzugeben wäre dem pferd gegenüber auch nicht fair
     
  7. Schnuffel

    Schnuffel Guest

    Soweit ich das rauslese und soweit ich von Yuna Bescheid weiß, würde sie gerne einen Beisteller haben, da ihr Pferd momentan nur mit ihren Eseln zusammensteht. Gäbe also auch keine anderen Besitzer.

    Hm, sehe ich jetzt nicht uuunbedingt problematisch. Ich denke es kommt darauf an, wie ausgeprägt die Ataxie ist. Vielleicht tritt ein (wie nennt man das bei Ataxie? Anfall? Ich nenn es einfach mal so...) "Anfall" nur alle paar Wochen/Monate auf und das Pferd ist ansonsten komplett normal. Da würde ich also nicht mehr Probleme bei sehen, als in jedem anderen Fall von Herdenzusammenführung.

    Ich würde mir die Stute auch erstmal anschauen, genaueres in Erfahrung bringen und v.a. versuchen, ob du sie vorerst "geliehen" bekommen könntest, um auszutesten, ob sich die Tiere überhaupt verstehen.
     
  8. Yuna

    Yuna Inserent

    Vielen Dank schonmal für eure Antworten!!

    Die vier leben ja im Offenstall also hätte das Ataxie-Pferd (ich weiß leider noch nicht wie er heißt) genug Bewegung. Ich würde es dann auch so machen, dass ich die Pferde dann von den Eseln trenne, also nur Sichtkontakt besteht.

    Danke Schnuffel, du hast eigentlich schon alles gesagt. :notworthy: Klar suche ich einen Beisteller für Gambia, obwohl sie sich mittlerweile sehr gut eingelebt hat mit den Eseln. Ob er dann zu reiten wäre, ist auch zweitrangig, da es natürlich auch schwierig ist beide Pferde zu bewegen neben der Arbeit...

    Mit den TA-Kosten ist natürlich so ne Sache. Ich schwimme bestimmt nich in Geld, aber man kann voher nie wissen welche Fälle eintreten, selbst wenn ich mir noch ein reitbares Pferd kaufen würde. Ich meine, selbst da kann es kommen, das beide Pferde zur gleichen Zeit erkranken.

    Aber mit dem Probeweise herholen, da hatte ich auch schon dran gedacht. Ich werde meiner RL heute abend erst einmal schreiben, dass ich ihn mir gern anschauen möchte und mit der Besi sprechen möchte...
     
  9. Charly K.

    Charly K. ...ich bin doch nicht kreativ.


    Schnuffel, wenn Du mich zitierst, dann bitte ganz und richtig. :wink:
    Ich habe nicht geschrieben, daß es problematisch sein MUSS, sondern genau die gleiche Unterscheidung aufgemacht und einfach nur zu bedenken gegeben, wie Du!
    Hier mein GANZES Zitat:

    Übrigens hat ein Pferd, das unter Ataxie leidet, keine "Anfälle", sondern leidet grundsätzlich immer unter Koordinationsstörungen der Bewegungsabläufe; sicher mal mehr, mal weniger stark (guter Tag, schlechter Tag :1: ), aber eben dauerhaft.



    @ Yuna:
    Das klingt doch gut!
    Ich wünsche Euch allen ganz viel Erfolg! :smile:


    LG, Charly
     
  10. Schnuffel

    Schnuffel Guest

    Und ich habe dazu lediglich gesagt, dass ich da generell nicht so ein großes Problem sehe. Danke Charly, ich kann lesen.

    Abgesehen davon kenne ich Ataxie, mit Anfall meinte ich das, wonach Yuna fragte- das Stürzen. Und das muss nicht grundsätzlich sein. Das kann, wie ich sagte, gar nicht, oder nur alle paar Wochen oder Monate oder eben dauernd passieren. Also bin ich der Meinung, dass es nicht unbedingt beängstigend sein muss.
     
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