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Pferd nach verheiltem Knochenbruch laufen lassen!?

Diskutiere Pferd nach verheiltem Knochenbruch laufen lassen!? im Allgemein Forum; Hallo Mein Pferd hatte vor ner gewissen Zeit einen Griffelbeinbruch der allerdings nicht operiert wurde sondern von selbst wieder zusammen...

  1. LadyC

    LadyC Neues Mitglied

    Hallo

    Mein Pferd hatte vor ner gewissen Zeit einen Griffelbeinbruch der allerdings nicht operiert wurde sondern von selbst wieder zusammen gewachsen ist.
    Das Griffelbein ist ca. Ende Juli gebrochen.
    Der Tierarzt war dann mehrmals da, hat einmal Ende September nachgeröngt und da war das Griffelbein schon gut wieder zusammengewachsen, das Bein aber noch sehr dick und empfindlich. Jetzt war er Mitte November wieder da, hat wieder geröngt, sah alles super aus und Pferd ging auch nicht mehr lahm also durften wir wieder mit Schritt reiten anfangen. Ich musste dann allerdings für ein paar Wochen auf einen Lehrgang und konnte nicht weiter machen mit ihr.
    Seit ich wieder da bin sieht das Bein noch besser aus.
    Meine Frage hängt nun damit zusammen das der Tierarzt meinte das ich sie Schritt reiten, und auch mal n der Longe kontrolliert etwas laufen lassen kann aber nicht frei in der Halle laufen lassen darf damit nicht am Knochen wieder was passiert.
    Aber der Knochen ist doch gut zusammen gewachsen, da dürfte dann doch eigentlich nix großartig passieren oder? Mal abgesehen davon das ein Knochen nie an der selben Stelle zwei mal bricht und der Bruch ist ja nun auch schon fast ein halbes Jahr her.
    Meint ihr das man das echt so eng sehen muss und sie auf keinen Fall laufen lassen darf? Sie hat da halt so nen Spaß dran, wälzt sich auch super gerne und springt bockend durch die Halle und es tut mir so leid das ich sie nicht einfach mal machen lassen darf.
     
  2. ManicPreacher

    ManicPreacher Gelebte Chaostheorie

    Wie kommst du darauf das ein Knochen an der selben Stelle nie zweimal bricht?
    Ich würde das vom Pferd abhängig machen.
    Bei meiner weiss ich zB. das die eher nicht los ballert.
     
  3. LadyC

    LadyC Neues Mitglied

    Na das sagt man doch allgemein von Knochen, auch beim Menschen, das ein Knochen nie zweimal an der selben Stelle bricht. Weil durch das zusammenwachsen des Bruchs die Stelle so stabil wird das sie nicht mehr bricht. Oder so ähnlich.
    Na meine kann schon ganz ordentlich. Die springt schon mal aus dem wälzen auf und bockt und rast wie ne Irre durch die Halle.
     
  4. treuerhusar

    treuerhusar Gesperrt

    Genau darum geht es dem Tierarzt:
    Er will vermeiden, dass es durch unkontrollierte Bewegungen zu einer erneuten Verletzung kommen kann.
    Wenn sich Dein Pferd so verhält, wie Du es beschreibst, solltest Du auch in Zukunft darauf verzichten, das Pferd "gelegentlich mal" in der Halle frei laufen zu lassen.

    Ganz anders sieht es mit täglichem, mehrstündigen Weidegang aus.
    Da wird sich ein eventuell anfänglich gezeigter Übermut ganz schnell legen.
     
  5. elke.b

    elke.b Neues Mitglied

    Wenn ein Pferd längere Zeit gestanden hat, dann ist die kpl. Muskulatur zurückgebildet. Da die Muskulatur auch die Funktion hat, das
    Skelett zu stützen u. zu schützen, allerdings sehr viel Energie verbraucht u. daher zuerst abgebaut wird, sollte diese zuerst langsam
    aufgebaut werden. Wenn dein Pferd nach langer Stehpause im Hurra lostobt, ist die Gefahr viel größer, dass es plötzlich wegrutscht,
    sich vertritt o. zerrt, deshalb fängt man langsam mit der Arbeit wieder an.
     
  6. LadyC

    LadyC Neues Mitglied

    Also ich hab sie nun nicht laufen lassen, nur an der Longe kontrolliert etwas longiert. Kurz danach ist mir aufgefallen das sie wieder tickt. Habe erstmal abgewartet ob sie sich vielleicht überanstrengt hat oder so. Der Fesselkopf war/ist außen auch etwas warm, aber nur minimal.
    Es war dann erstmal so das sie nicht mehr getickt ist das Bein aber immernoch minimal warm war. Also weiter abgewartet. Gestern war der Fesselkopf dann wieder etwas wärmer. Heute hab ich dann also den Tierarzt angerufen. Dieser hat das Bein eine Weile abgetastet, meinte dann das die alte Bruchstelle minimal Druckempfindlich wäre, er ansonsten die Ursache aber nicht recht zuordnen kann.
    Habe nun Entzündungshemmer bekommen den ich ihr zwei Wochen lang geben soll, wenn es dann nicht besser ist müssen wir wohl das Bein mal abspritzen um zu sehen wo die Lahmheit genau her kommt.
    Ich bin langsam von der ganzen Geschichte aber echt genervt. Erst der Griffelbeinbruch, dann Druckstellen durch das bandagieren, dann durfte ich sie irgendwann wieder Schritt reiten und jetzt lahmt sie wieder. Das ganze zieht sich jetzt ein halbes Jahr hin.
    Ich wollte immer ein eigenes Pferd haben, jetzt hab ich eins und kanns seit nem halben Jahr nicht reiten, alle anderen verabreden sich ständig zum reiten bei uns und ich steh daneben und hab n krankes Pferd das nur Kosten verursacht.
    Versteht mich nicht falsch, meine Stute ist mein ein und alles aber langsam nervt diese Lahmheitsgeschichte einfach nur noch.

    Ich muss sagen das ich langsam auch schon Angst hab das sie überhaupt nicht mehr reitbar wird, habe den Tierarzt vorhin auch darauf angesprochen aber er sagt das denkt er eigentlich eher nicht weil der Bruch ja damals gut zusammen gewachsen ist und selbst wenn sich raus stellt das es doch noch daran liegt (warum auch immer), man es ja doch noch operieren könnte usw (der Bruch war damals selbst wieder sehr gut zusammengewachsen, mit sehr wenig Kallusbildung).

    Habt ihr irgendwie schon mal ähnliche Erfahrungen gemacht oder könnt ihr mir irgendwas dazu sagen? Muss ich mir n Riesenkopf machen das es doch nicht mehr gut wird oder mach ich mich umsonst verrückt? Kann teilweise Nachts schon nicht mehr schlafen weil ich Angst um mein Pferd habe...
     
  7. treuerhusar

    treuerhusar Gesperrt

    Lady, ich würde da jetzt nicht mehr lange dran rumdoktern.

    An Deiner Stelle würde ich in einer Klinik anrufen und dort einen Termin vereinbaren.
    Dann das Pferd verladen und hinfahren.
     
  8. LadyC

    LadyC Neues Mitglied

    Ich kann aber nicht "mal eben" mit meinem Pferd in die Klinik fahren. Habe weder Hängerführerschein noch Hänger und auch kein Auto das n Hänger ziehen könnte. Und die Möglichkeit mich mal eben fahren zu lassen hab ich auch nicht.
    Im Notfall (Kolik) würde das etwas anders aussehen.
    Mir stellt sich aber auch die Frage was die in der Klinik anders oder besser gemacht werden könnte als durch meinen Tierarzt. Der hat schließlich auch alle Möglichkeiten um das Bein zu untersuchen (röntgen, Ultraschall, usw)...
     
  9. treuerhusar

    treuerhusar Gesperrt

    Lady, es gibt Speditionen und “Pferdetaxis“, die das gerne machen.

    Was Kliniken anders machen, als Dein Tierarzt zuhause?
    Ganz einfach, die haben viel mehr Erfahrung mit “komplizierten Fällen“.
    Ganz einfach deswegen, weil viele Pferdebesitzer erst dann auf die Idee kommen, mal eine zweite Meinung einzuholen, wenn absolut nichts mehr geht.
    Dann kommt dann oft die Aussage:
    “Wären sie mal vor einem halben Jahr zu uns gekommen ... !“

    Mal ganz davon abgesehen, daß eine Klinik meist über ganz andere diagnostische Mittel verfügt, als der Tierarzt zuhause. Röntgen und Ultraschall sind halt nicht alles.
     
  10. treuerhusar

    treuerhusar Gesperrt

    Soweit ich mich erinnern kann, hatte Dein Pferd eine Griffelbeinfraktur.
    Nun aber schilderst Du, daß Du Veränderungen am Fesselgelenk festgestellt hast.
    Dein hinzugezogener Tierarzt untersucht aber bei jedem Besuch die alte Fraktur.

    Wenn ich mich aber richtig erinnere, befinden sich die Griffelbeine unterhalb des Vorderfuß- Wurzelgelenkes.Und somit oberhalb des Fesselgelenkes.
    Wodurch wurde überhaupt die Fraktur ausgelöst?
    Sturz, Schlag, Festlegen?
    Was, wenn das Griffelbein nicht das einzige ist, was dabei in Mitleidenschaft gezogen wurde?

    Aber so, wie das schilderst, scheint Dein TA noch nicht auf diese Idee gekommen zu sein?
     
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