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Pferd reißt ohne Ausbinder den Kopf hoch!

Diskutiere Pferd reißt ohne Ausbinder den Kopf hoch! im Allgemein Forum; Hallo ich bin eher neu und ich weiß nicht ob das richtig ist mit dem Thema undsowas alles also fangen wir mal an ich habe ein störendes Problem!...

  1. Pferdefreundin<3

    Pferdefreundin<3 Neues Mitglied

    Hallo ich bin eher neu und ich weiß nicht ob das richtig ist mit dem Thema undsowas alles also fangen wir mal an ich habe ein störendes Problem! Also unser Pferd Enzo reißt beim Reiten den Kopf sehr hoch wie ein Hirsch..das macht er schon seid wir ihn gekauft haben aber wir wissen nicht wie wir das wegbekommen! Also angeblich hatte er das von der Bodenarbeit bekommen da der Vorbesitzer sich nicht wirklich auskannte und das Problem dadurch entstanden ist.
    Ich weiß nicht ob man das glauben kann.. Ich reite fast immer mit Ausbinder(Dreieckszügeln) und sonst wenn ich ohne reite .. muss ich alle 10 sekunden das Pferd wieder runterarbeiten und das ist total anstrengend (anstrengung ist nicht schlimm aber es ist total lästig und ich will auch mal tuniere reiten aber das ist so einfach ohne ausbinder unmöglich weil wenn ich die zügel mehr annehme regt er sich auf und er ist schon öfter mal gestiegen und beim Springen ist das auch ein Problem da wenn ich Enzo zurücknehmen will weil er zu schnell ist.. Reißt er den Kopf hoch und ich verliere die Kontrolle und gut ist das doch auch nicht für den Rücken bzw. für den Kopf oder Hals oder? Ich weiß einfach nicht was ich machen soll.
     
  2. Raphaelheart

    Raphaelheart Inserent

    Hi,
    es könnte sein das dein pferd ein empfindliches Maul hat deswegen könntest du probieren die Zügel lockerer zu halten(war bei meinem Bruder genauso.).
    LG RaphaelHeart
     
  3. mascho

    mascho Inserent

    Erstmal wäre es hilfreich, wenn du uns mehr über dich und dein Pferd erzählst.

    Wie lange hast du das Pferd schon?
    Wie gut ist es ausgebildet?
    Zeigt es das Verhalten auch unter anderen Reitern?
    Bekommt ihr Reitunterricht und was sagt die rl dazu?
    Wie lange reitest du schon bzw. wie gut bist du?
    Reitest du andere Pferde auch nur mit Dreieckszügeln?
    Wurde das Pferd mal durchgecheckt (Zähne, Rücken, Sattel)?

    Außerdem kann dir wohl jeder hier bestätigen, dass dein Problem garantiert nicht daran liegt, das jemand mit dem Pferd Bodenarbeit gemacht hat, das ist vollkommener Unsinn.
    Generell kann natürlich vieles das Verhalten auslösen, natürlich wie Raphael schon sagte ein empfindliches Maul, aber auch eine harte Reiterhand, gesundheitliche Probleme und ausbildungstechnische Mängel.
     
  4. Charly K.

    Charly K. ...ich bin doch nicht kreativ.

    Hallo,


    ganz so neu bist Du ja nicht. :wink:

    Und zu Deinem Problem wirst Du dieselben Antworten bekommen, wie in Deinem anderen Thread!

    Ich zitiere mich mal selbst:
    http://www.reitsportforum.de/allgemein/23204-wallach-geht-gelaende-nur.html#post402452


    Außerdem hat er ja Arthrose, ist Jagd(renn)reiten gegangen - schick ihn mal durch einen kompletten Check durch TA & Ostheopath!

    Und dann muß man sehen, ob er überhaupt noch schmerzfrei weiter ausbildbar und reitbar ist...


    LG, Charly
     
     
  5. Schroedemann

    Schroedemann Inserent

    Bodenarbeit ist Unsinn.

    Ich tippe mal auf massive Rückenschmerzen. Kissing Spines oder so. Wann ein Pferd "aua Rücken" hat, versucht es sich ja gerade auf die Art zu schützen. Kopf hoch, vermutlich gewaltiger Unterhals, und vor allem: Rücken weggedrückt.

    Also: Tierarzt, Osteopath, um erst mal den Rücken checken zu lassen, ob das Tier überhaupt noch reitbar ist. Falls es reitbar ist, dann solltet ihr mal in einen sehr, sehr guten und noch besseren Reitlehrer investieren, der das Pferd ein halbes Jahr lang Korrektur reitet.
    Ich bin skeptisch, dass das ein Normalreiter hinkriegt. Zu 90 % nicht.
     
  6. Liv

    Liv Neues Mitglied

    Hey,
    ich denke das das Problem eher im Maul liegt, weil du ja meinst das er den Kopf so hoch reißt, wenn du die Zügel aufnimmst oder ihn zurück halten willst.
    Oder macht er das immer, egal ob du die Zügel lang lässt oder nicht ?
    Dein Pferd hat Arthrose , und du willst noch auf Tuniere? lg
     
  7. Pferdefreundin<3

    Pferdefreundin<3 Neues Mitglied

    Ihr wisst nicht in welchem Zustand sich mein pferd befindet. Er hat keinerlei Schmerzen das würde ich sehen ich glaube es ist mehr oder weniger eine Angewohnheit. Das mit dem "Hilfe holen" ist eine sehr gute idee wir pfeilen schon am Geländereiten wo er sehr große Fortschritte macht und abgesehen von der Arthrose Kern gesund und der Tierarzt hat das Pferd erst vor 2Wochen durchgecheckt und hat nichts am Rücken gefunden. und mir ein Okey für Tuniere gegeben. Er ist noch im Stande hohe Leistungen zu erbringen da er regelmäßig gearbeitet wird. Er ist tiefenentspannt wenn man die Zügel locker lässt (ohne ausbinder) aber sobald man die Zügel aufnimmt regt er sich tierisch auf.Aber mit ausbindern ist er komplett anders zu reiten, nicht abgestumpft sonder er reagiert auf feinste bewegungen im Maul aber nicht übermäßig (wie wenn man ihn ohne reitet). Er hat ein sehr dickes Gebiss im Maul .. Vielleicht sollte ich umsteigen was meint ihr dazu?

    Es kann auch daran liegen das mein Vater (früher Reitlehrer und Pferdezähmer und jetzt Tierarzt) den Enzo schon länger nicht mehr Korrektur geritten ist. Und ich ihn nur mit ausbindern reite, ihm die Übung fehlt wohin der Kopf gehört. Ich werde meinen vater mal draufschicken. Er bekommt das keinesfalls mit kraft hin aber vielleicht hat er da ein besseres gefühl für hat. Und was ich noch erwähnen wollte ich habe ein bis zwei mal die Woche unterricht und meine reitlehrerin meint das ich ihn mehr stellen und biegen sollte ist das gut oder? Weil dadurch macht er seinen Kopf schön runter.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 31. März 2012
  8. Wanderreiter

    Wanderreiter Inserent

    Dein Pferd ist programmiert auf " Zügel aufnehmen=losrennen", weil es wahrscheinlich als "Jagdpferd" immer nur mit Dampf im Gelände geritten worden ist.
    Bei Zügeldruck geht es also los, und du hältst dagegen. Da das Pferd aber nicht gymnastiziert ist und korrekt an den Hilfen steht, drückt es nur den Rücken durch und geht gegen den Zügel an.
    Dagegen hilft nur ein guter Unterricht durch eine fachkompetente Person, die das Problem auch erkennt!
    Du mußt besser reiten lernen, dein Pferd muß besser gymnstiziert werden, und das DAUERT!
    Es gibt kein schnelles Hilfsmittel. Hilfszügel verdecken das Grundproblem nur. Man kann zwar übergangsweise damit reiten, aber letztendlich muß es das Ziel sein, ohne HZ auszukommen.
     
    Osaka gefällt das.
  9. Berliner_Reiter

    Berliner_Reiter Inserent

    Röntgenblick?

    Was hat er gemacht? Abgetastet, oder auch geröntgt?
    Hattest du auch jemanden da, der die Passform des Sattels überprüft?
    Wenn nicht, wäre das mein erster Gedanke..

    Das ist ein Athrosepferd. Ohne Worte..

    Das zeigt doch, dass da was im Argen liegt. Habt ihr mal einen TA/Dentisten ins Maul schauen lassen? Quetschungen und Haken an den Zähnen, die wehtun, sind nicht so selten, wie man glaubt.
    Eine harte Hand und unruhige Zügelführung tun ihr Übriges.


    Also jetzt wird es langsam abenteuerlich.
    Den Werdegang von deinem Vater halte ICH für ausgedacht!

    Welchen Ausbildungsstand hast du?
    Nach solchen Aussagen zu urteilen, bist du noch ziemlich am Anfang, oder?
    Lass dir von deiner Reitlehrerin oder deinem Vater mal erklären, wie dieses "Kopf runter machen" eigentlich zustande kommt/ kommen sollte.
     
  10. Schroedemann

    Schroedemann Inserent

    Da gebe ich dir, wie eigentlich immer, recht. Pferdezähmer? Was ist das denn für ein "Beruf"? Den mag es vielleicht früher mal im Wilden Westen gegeben haben, als Pferdezähmer vielleicht von Farm zu Farm geritten sind únd ihre Dienste angeboten haben.

    Dann schreibt die TE:
    . Sonderbare Formulierung. Normalerweise, wenn der Vater Tierarzt ist, schreibt man:"mein Vater hat das Pferd erst...." Gut, es gibt Tierärzte, die an Pferde nicht rangehen, weil sie nur KLeintiere oder Koi-Karpfen machen. Aber da der Vater ja Reitlehrer und Pferdezähmer war, nehme ich an, dass er dann als Tierarzt das Pferd selbst behandeln würde.

    Ich halte das Ganze, nein, vieles davon für ein Fake. Von einer Reiterin, die Tipps haben will, wie ihr Pferd besser gehen kann, aber "natürlich nicht solche".

    Was sein kann, falls das Pferd wirklich nichts am Rücken hat - was ich bezweifel - ist, dass es ein Schlaufzügeltier war und auf die Art gründlich das Vertrauen in die Reiterhand verloren hat. So ein Pferd stand bei uns mal im Stall. Es ging ebenfalls wie ein Dromedar und nur mit Schlaufern scheinbar anständig. Scheinbar, denn reell war da nichts dran. Dann hat sich die Besitzerin aber endlich an die RL um Hilfe gewandt und erst mal zu hören bekommen,dass ihr Pferd überhaupt kein Vertrauen in die Reiterhand hätte. (Wie auch, als Schlauferpferd). Die RL war bereit, mit der Besitzerin zu arbeiten, vorausgesetzt, dass sie sich auf eine monate- vielleicht jahrelange Korrektur (ohne HIlfszügel natürlich) einließ. Das tat die Besitzerin und tatsächlich nach etwa 4 Monaten ging das Pferd schon mal eine halbe Zirkelrunde mit langem und tiefem Hals. Vom "durchs Genick gehen" war es natürlich noch jahrelang entfernt. Auch von Turnieren natürlich. Leider ist dann doch nicht mehr aus dem Pferd geworden, weil es anfing zu lahmen und der (studierte ;-)) Tierarzt durch Röntgenaufnahmen feststellte, dass es eine schwere Arthrose hatte. Und bereits über 20 war. Die Besitzerin hatte ihr Pferd für mindestens 6 Jahre jünger gehalten.

    An die TE: Osteopath! Zahnarzt. Sattler. Reitunterricht, bzw. Korrektur. Das Turnierreiten kannst du allerdings für sehr, sehr lange Zeit vergessen. Das Verhalten deines Pferdes ist nichts, was man durch ein paar Tipps oder durch ein paar Stunden rechtzeitig zur grünen Saison hinbekommt.

    Versteh ich nicht. Wenn ich Reitlehrerin (und Pferdezähmerin) wäre, würde ich doch das Pferd meiner Tochter im Auge behalten und sofort eingreifen,wenn ich sehe; da läuft was aus dem Ruder.

    Wieso hast du nicht bei deinem Reitlehrer-Vater Unterricht? Ich weiß, dass Tierärzte viel beschäftigt sind, aber ein- bis zwei Stunden in der Woche, um dem eigenen Kind Unterricht zu geben, ist ja wohl drin.
    Ja, Stellen und Biegen ist richtig.
    Aber es geht nicht darum, dass ein Pferd den Kopf runter macht. (Das macht es von alleine,wenn es anständig von hinten nach vorne geritten wird.). Es geht darum, dass das Pferd durch Stellen und Biegen loslässt. Das sollte eine Reitlehrerstochter aber eigentlich wissen, denn das ist nahezu Basiswissen.

    Ich bin heute zwei Stunden mit meiner ziemlich korrekt gehenden Araberin ausgeritten. Nur mit Sattel und Knotenhalfter. Und obwohl ich wenig Einwirkung mit den Zügeln hatte, ging sie wunderbar in Dehnungshaltung. Nix Kopp oben, Rücken weggedrückt. Ich habe keinen Unterschied gemerkt zu den Ritten, wo sie mit Trense geritten wurde. (außer, dass das Biest in den Schrittpausen nach jedem Grashalm Ausschau gehalten hat.)
     
    Zuletzt bearbeitet: 31. März 2012
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