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Pferd rennt im Gelände immer los. Was kann man da machen?

Diskutiere Pferd rennt im Gelände immer los. Was kann man da machen? im Allgemein Forum; Hey :) Heute geht es um die Araberstute von meiner Mutter. Sie ist sehr temperamentvoll und rennt gerne, was ja typisch für Vollblüter ist. Ich...

  1. PepinoChantal

    PepinoChantal Neues Mitglied

    Hey :)
    Heute geht es um die Araberstute von meiner Mutter. Sie ist sehr temperamentvoll und rennt gerne, was ja typisch für Vollblüter ist.
    Ich reite sie auch öfters und wenn ich in der Halle oder auf dem Platz Dressur reite klappt alles super und eigentlich auch im Gelände, aber dann hat sie auch sehr oft die Tage, egal ob ich allein oder mit anderen unterwegs bin, sobald ich dann antraben möchte galoppiert sie los und lässt sich auch erst mal nicht durch parieren, das selbe Spiel natürlich auch im Galopp. Manchmal geht’s dann im Jagdgalopp über die Wege und das ziemlich unkontrolliert und andere Male kann ich sie zwar im Arbeitsgalopp halten aber weiter lässt sie sich erstmal ne Zeit lang nicht durch parieren.
    Sie buckelt zwar nie aber es ist ja trotzdem ein Risiko da es bei uns auch viele Straßen und so gibt und das ist ja blöd wenn das immer so läuft und für Leute die uns Begleiten ist das ja nervig.
    Falls das eine Rolle spielt: Sie lässt sich ohne Probleme führen und in eingezäunten Bereichen (Platz,Halle) ist das alles auch kein Problem.
    Danke schon mal für eure Hilfe :)
     
  2. User4711

    User4711 gelöscht

    Mhh... ich mag es gerne langsamer, darum habe ich damals beim aneinander gewöhnen von Pony und mir sehr viel Halt und Anreiten im Gelände gemacht. Ich wollte die Sicherheit, dass ich aus dem Schritt und später Trab anhalten kann auf Komando. Nach einiger Zeit hatte Pony dann auch verstanden, dass Anhalten NIE bestraft wird. Nur Kopf runter & fressen oder bockig sein wurde bestraft. Vielleicht wäre das auch was für euch? Also Anhalten üben?
     
  3. Golddust

    Golddust Inserent

    als allererste Maßnahme wird im Gelände nur noch und ausschließlich Schritt geritten. Kein Trab, kein Galopp. Unterm Reiter im Gelände zu laufen bedeutet nicht, Gas zu geben. Diese Assoziation muss aus dem Kopf.
    Und parallel dazu empfiehlt es sich, auf dem Platz den one-rein-stop zu üben. Gibt dazu etliche Videos auf youtube.
    Das effizienteste Mittel, ein Pferd im Gelände zu stoppen ohne mit "Stacheldraht im Gebiss" arbeiten zu müssen und jederzeit durchführbar.
    Manche halten es für gefährlich, aber nichts ist gefährliches als ein unkontrollierbares Pferd in Straßennähe.
    Richtig gemacht reichen auch einige solche Erfahrungen und das Pferd entscheidet von sich aus, dass es eine blöde Idee ist und lässt es bleiben.

    ein Beispiel für den one-rein-stop
    https://www.youtube.com/watch?v=fmpDSbXPtzU

    ich habe damit bislang einige routinierte Durchgänger zu braven Geländepferden runtergeregelt.
     
  4. PepinoChantal

    PepinoChantal Neues Mitglied

    Okay :) Vielen Dank
     
     
  5. Streunerin

    Streunerin Inserent

    Da hilft nur viel Üben und erstmal NUR Schritt im Gelände. Und wie schon geschrieben anhalten üben.
    Wenn das klappt kurze langsame Trabstücke (und wenns nur wenige Schritte sind) und wieder durchparieren.
    Hat mit meiner ehemaligen RB ca. 3 Monate gedauert bis wir das auch im Galopp in grriff hatten. Bei 3-4 mal die Woche ausreiten.

    Zusätzlich viel Bodenarbeit und Vertrauensarbeit.
     
  6. Wanderreiter

    Wanderreiter Inserent

    Besser Reiten, das Pferd besser ausbilden, so daß es lernt, an den Hilfen zu stehen!
    Es ist keineswegs typisch für Vollblüter, daß sie nur rennen wollen. Dieses Verhalten rührt oft daher, daß die Pferde nicht konsequent ausgebildet worden sind und man es frühzeitig versäumt hat, Rennambitionen auszubremsen.
    Läßt man aber das Pferd nur ein paar Mal laufen, " weil es so viel Spaß macht", hat man verloren.
    Gerade Vollblüt/Araber sind sehr intelligent und nehmen dem Reiter sofort die Zügel aus der Hand, wenn man nicht konsequent ist!
    Also: Nur noch Schritt oder höchstens Trab im Gelände. Guter Reitunterricht, der auf die Belange des Pferdes zugeschnitten ist, und viel Geduld. Es dauert seine Zeit, bis der Schalter im Kopf umgelegt ist.

    Natürlich muß auch abgeklärt sein, daß der Sattel einwandfrei paßt und die Zähne okay sind. Hemmungsloses Rennen kann auch ein Ausdruck von Unwohlsein und Schmerzen sein!
     
  7. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    Nur noch schritt zu reiten und "rein-stops" zu üben wäre für mich gruselig und nicht die problemlösung. besser reiten lernen und ausrüstungsüberprüfung wäre hier auch mein ratschlag.
     
  8. Golddust

    Golddust Inserent

    nur hilft es in vielen Fällen nicht, wenn das Pferd so gut ausgebildet ist, dass es zuhause auf dem Platz von mir aus S-Dressur läuft, wenn es draußen gelernt hat, die Sau rauszulassen und alles zu ignorieren, was auf dem Platz wunderbar funktioniert.
    Ist doch genau wie beim Hund. Auf dem Platz das schönste Fuß der Welt und sobald zum Platz draußen ziehen wie ein Ochse und alles ignorieren.
    Wenn das Pferd diese Assoziation mal im Kopf hat, muss es begreifen, dass es draußen schlichtweg eine schlechte Idee ist, alles zu vergessen, was man auf dem Platz kennt. Dazu muss sich der Reiter auch mal mit Macht durchsetzen können, sobald es sich darüber hinwegsetzen möchte.
    Dazu kann er Pelham einschnallen,was viele machen, oder er übt vorher relativ einfache Handhabungen, die mit einfacher Wassertrense auch funktionieren.
    Eine gute Parallelausbildung zur Rittigkeit steht dem überhaupt nicht entgegen.
     
  9. isi love

    isi love Inserent

    1. bezog sich das Schrittreiten nur auf das Gelände(zumindest bei Streunerin) und 2. heißt "für dich gruselig" nichts.
    Die TE schreibt ja, dass es nur im gelönde problematisch ist..
    Besser reiten lernen ist leicht gesagt. Sicherlich ist es wichtig, besser reiten zu lernen, aber besser reiten lernen durch bspsw. 'guten' RU wird das Problem nicht lösen. Dadurch wird man ein Pferd nicht beim durchgehen "rumziehen" können, was man zum Einen gar nicht sollte, zum anderen, weil offenbar das Vertrauen fehlt, das in einer guten Pferd-Mensch-Beziehung eine wichtige Rolle spielt. Ebenso wichtig ist der gegenseitige Respekt. Leider kann man "von hier aus" nicht sagen, ob das Pferd keinen Respekt gegenüber dem Menschen/Schmerzen/oder sonst was hat.
    Deshalb wäre mein 1. Ratschlag eine medizinische und 2. eine "ausrüstungstechnische" Überprüfung ; 3. zu einem HMS-Training in Zusammenarbeit mit einem TrainerIn, die das Pferd kennen lernen kann, den Reiter kennen lernen kann und somit an die "Sache" heran gehen kann.
     
  10. Golddust

    Golddust Inserent

    ich bin nach wie vor der Ansicht, dass ein niemand Stochastik lernt, indem ich mit ihm französisch übe.
    Warum sollte das beim Pferd anders sein?
    Aber ich mag es ohnehin lieber stets einfach und direkt. Kann ja jeder machen, wie er möchte. :)
     
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