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Pferd rennt nach dem Hindernis nur noch weg!

Diskutiere Pferd rennt nach dem Hindernis nur noch weg! im Springen Forum; Hallo Leute, hab mal wieder ein neues Problem(chen) beim Springreiten :/ :realmad: Ich reite zur Zeit einen viertägigen Springlehrgang mit der...

  1. Skywalker

    Skywalker Neues Mitglied

    Hallo Leute,

    hab mal wieder ein neues Problem(chen) beim Springreiten :/ :realmad:
    Ich reite zur Zeit einen viertägigen Springlehrgang mit der sehr hilfreich für mich ist. Das Problem mit der Anzahl der Galoppsprünge vor dem Sprung ist in diesen 2 Tagen natürlich nicht gelöst worden, es fällt mir allerdings schon viel leichter abschätzen zu können, wie viele Galoppsprünge es noch sind.

    In der zweiten Springstunde heute haben wir mal auf A-Höhe hochgelegt. Allerdings habe ich große Schwierigkeiten mein Pferd nach dem Sprung noch unter Kontrolle zu halten da es danach nur so losprescht. Ne Volte reiten oder danach gleich in den Schritt oder Trab zu gehen kann man vergessen, da sie sich dann so fest im Maul macht das ich ziehen und machen kann was ich will.

    Mein Rl hat gemeint ich soll immer nur kurze Paraden geben und nicht dauerhaft ziehen. Das bringt allerdings nichts, denn dann reist sie den Kopf nach oben, ,,springt ein paar mal auf der Stelle" und rast weiter :mad2:

    Vielleicht hat ja jemand von euch Erfahrungen mit so einer Situation und hat ein paar Tipps und Ratschläge für mich ?! :rolleyes2:

    Danke schonmal im Vorraus :)
     
  2. Piennie

    Piennie Inserent

    Versuch schon bei kleinen Sprüngen an Rittigkeitsproblemen zu arbeiten, z.B. nach nem Cavaletti schon ne Volte oder was ähnliches Reiten.
    Sonst könnte eine Stange nach dem Sprung hilfreich sein (wie ne Vorlegestange nur auf der anderen Seite :wink:) Oder auch als Distanz um Dir Pferdis Aufmerksamkeit nach dem Sprung wieder zu holen.

    Meinen reite ich beim Springen mit Pellham nicht um ihn zusammen zu brummen, sondern um eben nicht ständig zu ziehen, da macht sich meiner sonst nähmlich auch fest im Maul. Mit dem schäferen Gebiss reicht ein kurzer Impuls und er ist wieder bei mir - wobei wir das Problem mit dem sich festmachen und rennen eher vor dem Sprung hatten.
     
  3. Charda

    Charda Profi Vollpfosten

    Ich würde dir jetzt nicht unbedingt raten, ein schärferes Gebiss zunutzen :whistle: Ich würde dir raten, ganz dringend mehr Dressur zu arbeiten, so dass dein Pferd besser an den Hilfen steht.

    Die Parade, die dein Pferd veranlassen, den Kopf nach oben zu reißen, und kurz auf der Stelle zu hüpfen, scheinen mir schon starkt genug. Beim Springen ist es unter anderem sehr sehr wichtig, dass das pferd durchlässig ist und gut auf die Reiterliche Hilfen reagiert. Gerade beim Springen. Das heißt vor der Springstunde schon Dressur abreiten, der Rücken sollte hoch kommen, das Pferd locker und durchlässig sein. Und zwischen der Springstunde sollte daran auch gearbeitet werden. Da reicht es auch im Schritt, um dem Pferd die nötige Ruhe zu gönnen. Hast du dein Pferd sicher an den Hilfen, wird es bestimmt nicht mehr allzu viele Schwierigkeiten machen, es nach dem Sprung wieder "runter" zu holen oder eine Volte zu reiten.... Ich war im Dezember auch auf einem Springlehrgang und habe einiges davon mitnehmen können. Ich hatte das Glück einen International sehr erfolgreichen Trainer zu ergattern, der das A und O beim Springen auf die Dressurarbeit vorab legte. Kam ein PFerd, dass nicht an den Hilfen stand in die Halle, schickte er die Reiterin wieder raus auf den Abreiteplatz.
     
  4. Wanderreiter

    Wanderreiter Inserent

    Ich glaube auch, daß es mehr an der mangelnden Durchlässigkeit bzw. an der fehlenden Muskulatur und Kondition des Pferdes liegt.
    Es braucht sehr viel Kraft, um nach dem Sprung kontrolliert in gleichem Tempo weiterzulaufen, das nächste Hindernis zu taxieren und zu überspringen.
    So etwas schafft nur ein sehr gut trainiertes Pferd!
    Man muß also eigentlich im Vorfeld die Durchlässigkeit auf engen Wendungen/ auf dem Zirkel üben, Trab-Galopp-Übergänge auf dem Zirkel, Volten etc.
    Dadurch wird die Hinterhand gestärkt, du kannst das Pferd vorne besser aufnehmen und im Tempo besser kontrollieren.
     
     
  5. Skywalker

    Skywalker Neues Mitglied

    Also an der Kondition liegt es nicht, dass ist sicher. Und an der fehlenden Muskulatur eigentlich auch nicht. Sie ist zwar eigentlich ziemlich zierlich, aber ging vor ein paar Wochen noch M-Springen also kann ich die Kondition und Muskulatur schon mal ausschließen. Aber wie ihr schon sagt wird es an der fehlenden Durchlässigkeit liegen. Was schärferes will ich auf keinen Fall rein machen da ich finde das zum Beispiel ein Pellham für ein Springreiter-WB oder E-Springen völlig übertrieben ist. Ich werde jetzt anstatt 2 Springstunden die Woche lieber noch eine Dressurstunde reiten und an der Durchlässigkeit arbeiten.
    Danke für eure Antworten :rolleyes2:
     
  6. AllegraB

    AllegraB Inserent

    Würde auch das auch erstmal in der Dressur üben, auf der langen Seit zu legen und wieder einfangen, dann das selbe mit ner Stange, mit nem Cavaletti, nem E Sprung und letzt endlich beim A. Zusätzlich kann die Stange hinterm Sprung tatsächlich was bringen, allerdings würde ich das nur mit Reitlehrer machen.

    Zu dem Pelhelm und anderem Scharf....darf man das heut zu Tage ? Früher war das erst ab A erlaubt!
     
  7. sunny61

    sunny61 Inserent

    Hallöchen,

    abgesehen von der ständigen Arbeit an Durchlässigkeit ist folgendes im Training sehr hilfreich:

    Niedrige Sprünge(!) mit Vor- und Nachstangen .
    Längere Distanzen mit Stangen auslegen - also 2 - 8 oder 9 Galoppsprünge, oder auch den ganzen Parcours und auch Wendungen auslegen.

    Soll bringen : geregelte Galoppsprünge und s Pferdi lernt, dass es nicht lospacen muss, weil niemand vorn zieht.

    Das einmal zu machen ist natürlich ohne großen Effekt - muss immer wieder aufgebaut werden. Also öfters mal Stangen schleppen ....

    mal ne Frage : Was sagt denn dein RL zu dem Problem ?

    LG Sunny
     
  8. Ninja

    Ninja Inserent

    Hallo,

    die Antwort von Sunny finde ich schon sehr gut. Ich würde nur eins noch hinzufügen:

    Wenn Du durch die dressurmäßige Arbeit mehr Durchlässigkeit erarbeitet hast, fange wieder ganz klein an, um Euch Beiden das nötige Vertrauen zu geben. Vertrauen hat nämlich nicht nur etwas mit der Höhe zu tun. Der Parcours wird zwischen den Sprüngen entschieden und nicht dadurch, wie hoch ein Pferd springt.
    Eine gute Sache für die Kontrolle ist auch das Springen af dem Zirkel!
     
  9. Princess 262

    Princess 262 Inserent

    Hi,Princess konnte das am Anfang auch gut! Bei ihr lag es aber daran das sie nur die Sprünge gesehen hatte und sofort aufdrehte. Meine Tochter ist dann wochenlang immer nur um die Sprünge geritten(alle Gangarten), ab und zu mal einen Sprung genommen und dann wieder um die Sprünge rum, um wieder Ruhe rein zu bringen. Somit hat Princess gelernt auf meine Tochter zu "hören" und meine Tochter hat gelernt sie zu kontrollieren! Mittlerweile haben die beide so ein tolles Vertrauen zu einander. LG
     
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