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Pferd rennt rückwärts!!

Diskutiere Pferd rennt rückwärts!! im Allgemein Forum; Hallo, mein eigentlich braves Pferd war wegen longierproblemen (war mit zu bullig und zog mich durch die Halle) bei einem Westerntrainer....

  1. sTeLLa2k7

    sTeLLa2k7 Neues Mitglied

    Hallo,

    mein eigentlich braves Pferd war wegen longierproblemen (war mit zu bullig und zog mich durch die Halle) bei einem Westerntrainer. Dieser schickte ihn zur bestrafung rückwärts durch die Halle wodruch das longieren auch klappt jetzt. Doch leider scheind dem dicken das jetzt spaß zu machen oder so denn wenn ich mit ihm am langen Zügel im Gelände bin und er vor irgend entwas angst hat wie z.B. wenn da ein großer Hänger steht (ja er ist nunmal sehr schreckhaft, aber früher blieb er dann einfach stehen) rennt er unkontrolliert rückwärts ganz egal ob da ein Graben ist oder sonst irgend etwas steht wie ein Stein oder so. Ganz egal was ich mache es nützt nichts, kann dann nur runterspringen und ihn anhalten oder wenn platz genug ist warten bis er stehn bleibt. Aber ich finde es einfach viel zu gefährlich das ganze so zu lassen. Hat jemand ne Idee?

    LG
     
  2. ursilein87

    ursilein87 Neues Mitglied

    Also ich hatta kurz nach dem ich meine Stute bekommen habe genau das selbe Problem, also bei mir war da zwar kein Westerntrainer aber sie hat genau das selbe gemacht sie lief unkontrolierbar rückwerts und nichts hat geholfen.:confused2:
    Also ich hab dann die Hilfen zum Rückwertsrichten (aber reite Englisch)
    eingestetzund versucht sie etwas kontroliert rückwerts zu richten dann habe ich sie auch wider anhalten können ich habe sie dann kurz gelobt und dann sofort wider konsiquent vorwerts und mit zureden hat es dann funktioniert.
    Mittlerweile hat sie damit wider völlig aufgehört!:yes:
    Naja kannst es ja mal versuchen vielleicht funktionierts ja bei euch dann auch!

    LG
     
  3. Gromit

    Gromit Punktetierbändiger

    Hat mein Pferd vor 15 Jahren auch gemacht. Das kann sehr gefährlich werden. Wir waren öfters kurz davor irgendwo runter zu stürzen.
    Wenn du in der Nähe von Gräben, Böschungen usw. bist: sofort absteigen!
    Ich hab mir dann eine Gerte mitgenommen gehabt und ihn hinten geklappst, das hat im absoluten Notfall funktioniert. Würde ich aber nur bedingt empfehlen. Probiers mal mit absteigen, evtl. verwirrt ihn das erstmal so, dass er inne hält. Versuche seinen Kopf in eine Position zu bringen, dass er nicht mehr auf das Hindernis drauf schaut. So kann er besser wieder ins vorwärts kommen.
    Er versucht sich durch das Rückwärts deinen Hilfen zu entziehen, weil er dir nicht vertraut und so seiner Angst zu entgehen. Er möchte aber auch nicht ungehorsam sein. Diese Reaktion ist eine Zwiespältige Angelegenheit, schon fast mit einer Übersprungshandlung zu vergleichen.
    Reite ihn nicht energisch auf solche Angsthindernisse zu, sondern lass ihn ausweichen und den Abstand halten, den er möchte.
    Mit der Zeit legt sich das, vermeide solche Situationen erstmal und trainiere es auf dem Reitplatz/in der Reithalle. Viel loben wenn er stehen bleibt und evtl. jem. am Boden haben, der Leckerlies gibt.
    Nie bestrafen, er befindet sich schon auf dem richtigen Weg, braucht nur mehr Vertrauen zu dir.
    LG
     
  4. sTeLLa2k7

    sTeLLa2k7 Neues Mitglied

    Auch bei englisch hilfen bringts nichts...wie gesagt ganz egal was ich mach au mit gerte verschnellert das ganze nur.
    Erst wenn ich absteige ist alles gut dann hat er auch keine Angst mehr...und normal dürfte er auch garkeine Angst haben hatte er früher auch nicht..zumindest nicht vor Anhängern un so kleinigkeiten das hat sich alles erst schlagartig verändert er ist jetzt 10 Jahre alt und ich hab ihn von Fohlen an und ging 3 Jährig alleine ohne Sattel brav ins Gelände. Er bräuchte ma sowas wien psychologen irgendwie...find das alles bissi seltsam
     
     
  5. Texas

    Texas Inserent

    wie soll ich das jetzt verstehen?

    ich bin der gleichen meinung wie gromit.dein pferd vertraut dir nicht oder nicht mehr.vllt will er dich auch testen.man kann ja schlecht sagen ob er jetzt angst hat oder ob es ungehorsam dir gegen über ist.dafür müsste man das pferd in der situation sehen:1:...du solltest solche dinge vermeiden und es auf dem viereck üben,sonst kommst du i-wann mal in eine gefährliche situation!vorallem wenn du absteigst und er dann damit aufhört,dann steig ab in den situationen und bring ihm die angst sachen am boden wieder bei.
    vllt solltest du nochmal den trainer drauf ansprechen und hören was dieser dazu meint.
    das dein pferd jetzt einen psychologen braucht,halte ich nicht für nötig(ein gescheiter trainer tuts auch:1:)den ein pferd ist kein auto das du mal eben in die werkstatt bringst und es kommt repariert wieder:nah:
     
  6. thyra1992

    thyra1992 Inserent

    zu Texas: Den Trainer würde ich persönlich nicht nochmal um Rat fragen, der hat das Ganze ja anscheinend erst ausgelöst. Vorher bestand das Problem ja nicht ( so habe ich es zumindest verstanden )

    Mein Wallach macht das auch des Öfteren. Bei uns hat es einfach geholfen, das Ganze entspannt auszusitzen. Leichter gesagt, als getan, das weiss ich auch. Aber ich bin ganz bewusst nur Strecken gegangen, bei denen er im fall des Falles ohne Gefahr rückwärts gehen konnte.Nach einigen Tagen, in denen ich selber erst einmal lernen musste, das Ganze entspannt zu sehen, hat sich alles etwas gebessert. Habe auch versucht, ihm zu vermitteln, dass er sich selbst dazu entscheidet an dem Hindernis vorbeizugehen, heisst, ich habe ihn nicht angetrieben oder ähnliches. Einfach nur abgewartet und tief durchgeatmet.
    Aber ich gebe natürlich meinem Vorredner Recht, wenn es für Dich unüberschaubar wird, steig um Himmels Willen ab, aber setz auf gar keinen Fall die Gerte ein.
    Und wenn gar nichts hilft, wirklich Bodenarbeit im Gelände und loben, loben loben.
    Viel Glück :yes:

    PS: In dem Moment, in dem Du absteigst, oder im besten Fall wenn er von sich aus stehen bleiben sollte, lass ihn kurz stehen und zu sich kommen. Am besten kurz grasen lassen, dann beruhigt er sich ganz schnell (bin normalerweise nicht dafür, weil ich immer sage, Trense im Maul bedeutet Arbeit, aber in dem Fall war ich immer froh, weil das imme ein kleiner Teilerfolg war), grasen entspannt immer. Und dann das Ganze von vorne :spinny:
     
    Zuletzt bearbeitet: 2. Feb. 2009
  7. sTeLLa2k7

    sTeLLa2k7 Neues Mitglied

    Bei diesem Pferd scheinen jägliche trainer zu versagen...reitstunde egal bei wem und des pferd spinnt...reit ich allein is alles ok und er gehorcht weil er eigentlich ansonsten gut an den hilfen steht.
    Meistens geht er nachdem er rückwärts gegangen ist dann an dem Monster vorbei als wär garnix gewesen...alsob er auf einmal wieder aufm boden der tatsachen ist ka..
     
  8. Evchen

    Evchen Neues Mitglied

    Ich hatte mit meinem Pferd vor längerer Zeit auch das Problem. Bei mir hat er es aber nicht aus Angst gemacht, sondern immer dann wenn ich die Richtung gewechselt habe oder mit ihm in einen neuen Weg eingebogen bin. Mit Gerte wurde das Rückwärtsrennen auch nur noch schlimmer und unkontrollierter.

    Damals hab ich, sobald er angefangen hat rückwärts zu gehen, mit ihm eine 360° Wendung gemacht und ihm leichte Vorwärtshilfen gegeben. Ist er dann wieder rückwärts gegangen habe ich das Spiel wiederholt.

    Heute bin ich der Meinung dass man solche Probleme eher vom Boden aus lösen sollte. Es ist schwer zu sagen ob er wirklich Angst hat oder dich einfach nur testen will. Ich würde Bodenarbeit zum Thema Vertrauen und Respekt mit ihm machen, so bist du für beide Dinge gewappnet.
     
  9. thyra1992

    thyra1992 Inserent

    Warum gehst Du dann noch zu Trainern? Wenn Du doch weisst, dass es nichts bringt. Anscheinend hat er dann ja ein Problem damit, dass Fremde an ihm "herumdoktern". Dann nimm Du es doch selber in die Hand und nimm Dir lieber nur jemanden, der Dir beratend zur Seite steht, aber führe es selbst durch.
    Damit machst Du es Dir selbst und vor allem dem Tier einfacher :1:
     
  10. schnatti

    schnatti Neues Mitglied

    Also das hört sich so an, als hätte der Trainer deinem Pferd einen guten Weg gezeigt, dich zu veräppeln.

    Frage: hat dein Pferd in den Situationen, in denen er angeblich aus Angst rückwärts rennt Herzklopfen? Das spürt man durch den Sattel.
    Wenn ja, dann hat er offensichtlich Angst.
    Wenn nein, dann tendiere ich dazu, dass es Ungehorsam ist, da er das ja auch vorher nicht gemacht hat. Er hat durch das Training das Rückwärtsrennen geübt und gemerkt, wie gut er sich damit deinen Hilfen entziehen kann (seltsame Trainigsmethode im Übrigen, aber gut, ich reite nicht Western).

    Das Wichtigste, ganz egal aus welchem Grund dein Pferd das macht: Bleib ruhig und konsequent. Drehst Du einmal um, wirst Du dieses Problem vermutlich nie mehr beseitigen können. Dein Pferd hat dann gemerkt, dass es damit gewinnt. Also: Aussitzen. Ich bin auch kein Freund vom Absteigen, da auch das dein Pferd lernt. Natürlich solltest du dich nie in eine gefährliche Situation begeben, aber auch nicht direkt runterspringen. Auch das wird er sich merken.
    Gar nicht zu viel beruhigen, da er sonst bestärkt wird, dass es sich um eine gefährliche Situation handelt (deshalb ist das Absteigen auch nicht so gut, da du ihm ja zu Hilfe kommst). Lieber: Wenn er rückwärts rennt ruhig bleiben, wenn er vorwärts geht, loben. Vorsichtig Druck nach vorne ausüben, nie zu stark, da diese Situation ruckzuck zum Steigen führen kann. Er wird irgendwann vorbeigehen, wenn er merkt, dass er keine andere Chance hat.

    Training in Platz und Halle wird nicht helfen, da die Situation einfach dort nicht vorhanden ist. Nimm lieber einen anderen Reiter mit einem sehr sicheren Pferd mit, der vorgeht, das ist eh immer ratsamer. Meist passiert dann nämlich gar nichts.
    Wenn alles nicht hilft: Setz einen sehr guten und erfahrenen Reiter drauf und lass ihn beurteilen, was los ist. Von weitem ist das immer schwer.

    Lieben Gruß
    schnatti
     
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