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Pferd scheuert Hintern

Diskutiere Pferd scheuert Hintern im Äußere Erkrankungen Forum; Vielleicht weiß von euch ja jemand Rat, bevor ich wieder die Tierärztin hole. Hab ja schon mal in einem Thread zum Sommerekzem geschrieben, dass...

  1. ]morticia[

    ]morticia[ Inserent

    Vielleicht weiß von euch ja jemand Rat, bevor ich wieder die Tierärztin hole.

    Hab ja schon mal in einem Thread zum Sommerekzem geschrieben, dass mein Pferd sich den Schweif scheuert. Das ist abgeklärt. Tierärztin meint sie hat kein Sommerekzem, weil sie nur hinten scheuert. Da aber wirklich großflächig.

    Habe dann von Virbac Equimyl als Shampoo und Emulsion gekauft, damit das jucken aufhört. Das Shampoo hat am Schweif schnell gewirkt. Nicht mehr so strohig, Schuppen gingen weg und unterm Schweif hatte sie eine leichte offene Stelle, die war dann zum Glück auch so schnell wie sie kam wieder weg. Generell hatte ich das Gefühl sie hat schnell aufgehört sich zu kratzen.
    Hab dann nur noch ab und an die Emulsion draufgemacht. Wurde dann fürs Schweif waschen auch zu kalt.
    Vor paar Tagen kam mir nun aber vor, dass sie sich wieder anfängt zu kratzen. Nicht am Schweif, sondern daneben.

    Hier mal ein Bild. Im unteren kahlen Bereich ist gefühlt nicht mehr viel Fell. :-/

    [​IMG]

    Ich schmier grad wieder alle zwei Tage Schweif und die Stelle links großflächig. Rechts habe ich gestern auch angefangen, weil ich das Gefühl habe sie fängt da nun auch (wieder) an.

    War tatsächlich schon am überlegen ob ich die kahle Stelle trotz der kalten Temperaturen wieder waschen soll.

    Oder meint ihr das könnte doch irgendwas anderes sein?

    Wenn das nicht besser wird hole ich natürlich noch mal die Tierärztin. Aber schadet ja nicht mal zu fragen was ihr dazu sagt. Vielleicht habt ihr da ja was aufm Schirm was Google mir bisher verschweigt.
     
  2. VerenaPeace

    VerenaPeace Bekanntes Mitglied

    Hallo, aus eigener Erfahrung: Zink- und Selenwert mal überprüft? Würmer?
     
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  3. ]morticia[

    ]morticia[ Inserent

    Ah, vergessen. Blutbild schieb ich ständig vor mir her. Am Stall wird ständig gesagt man sieht solche Mängel am Blutbild nicht. Die Tierärztin sah im Spätsommer auch keine Notwendigkeit, also hab ich es wieder verschoben.

    Wurmkur wird zwei mal im Jahr gegeben. Bei den ganzen Infos der Tierärztin weiß ich jetzt gar nicht was sie dazu genau gesagt hat. Hat mir nur ein Wurmmittel empfohlen bzw welchen Wirkstoff und das wurde im Dezember dann auch allen gegeben.
     
  4. Gromit

    Gromit Punktetierbändiger

    Zink und Schwefel mal kurweise dazu füttern. nach 2-3 tagen Schwefelgabe würde ich lokal was gegen Milben auftragen. ich hab mal gelesen, dass der Schwefel die Milben aus der haut treibt. ob das stimmt? da Schwefel jetzt nicht so bedenklich ist, würde ich es einfach ausprobieren.
    bei meinem hat shapleys mtg immer gut geholfen, da ist auch viel Schwefel drin. ist aber zum auftragen.
     
     
  5. VerenaPeace

    VerenaPeace Bekanntes Mitglied

    Ich sag dir das mit dem Blutbild, weil ich genau so da stand und der damalige Tierarzt sah auch keine Notwendigkeit. Etliche Monate und 600€ später (wg. THP, sämtlichem Einschmierzeugs und weiterer Tierarztbesuche) hab ich Anfang Dezember von einem anderen Tierarzt doch ein Blutbild machen lassen. Mit dem Ergebnis: Sehr starker Zink- und Selenmangel, was sich auf jeden Fall auf die Haut auswirkt. Meiner hat sich auch Mähne und Schweif gescheuert, aber ist kein Ekzemer. Schuppen hat/hatte er auch.

    Er hat zwar zusätzlich noch ein Verwurmungsproblem gehabt und obendrein einen Pilz, den er nicht loswird. Aber auch hier kann der Zinkmangel im Zusammenhang stehen, weil Immunsystem nicht intakt.
     
  6. Barrie

    Barrie Inserent

    Mein erster Gedanke war auch Würmer plus Mangel an Spurenelementen.
    Vorschlag (wie die anderen ja auch schreiben):
    Blutbild machen lassen
    plus Kotprobe. Letztere nach Anweisung des TA (also sammeln über einige Tage).
    Wir haben vor 3 Jahren im Stall im Rahmen einer Studie des Landwirtschaftsamtes mal Kotproben von allen Pferden machen lassen - und haben alle gestaunt....
    Die meisten bei uns entwurmen jetzt selektiv und lassen meist 1mal jährlich Kotproben machen.
    Blutbild lassen wir auch alle machen, unsere Böden sind zum einen bekannt selenarm, zum anderen verwerten Pferde das Angebot im Futter unterschiedlich.
    Kostet beides nicht die Welt.
    Barrie
     
    Charly K. und VerenaPeace gefällt das.
  7. ]morticia[

    ]morticia[ Inserent

    Mein Gefühl sagt mir ja auch irgendwie Mangel, aber dann lass ich mir doch immer dreinreden.
    Dann muss ich mal überlegen ob ich es über die Tierärztin oder die THP machen lasse das Blutbild. Da kam mir die Tierärztin irgendwie planlos vor als ich sie allgemein fragte welche Werte wir da mal prüfen könnten.

    Kotprobe wird schwer. Tagsüber Herde, nachts in der Doppelbox. Aber vielleicht wenns Blutbild nix zeigt, dass ich sie mal nachts abtrennen lasse.

    Wegen Zink, Schwefel und Milben werd ich mich dann mal schlau machen.
     
  8. Raudhetta

    Raudhetta Überlebensanzugtraegerin

    Wenn du so Probleme hast mit der Kotprobe, kannst du auch dann sammeln, wenn Pony nach dem reiten äppelt. Dann hast du zwar keine Sammelprobe über mehrere Tage, was besser wäre für die Aussage, aber du bekommst trotzdem ein Feedback.
    Ansonsten denke ich da an Priffenschwänze (wie auch immer die geschrieben werden). Je nachdem was für eine Wurmkur du gegeben hast, wirkt die gegen diese Untermieter oder nicht.
    Fütterst du ein Mineralfutter? Wenn ja, welches?
     
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  9. ]morticia[

    ]morticia[ Inserent

    Kotprobe würd sich sicher lösen lassen.
    Wurmkur wurde im Dezember eine gegeben die auch gegen diesen Pfriemenschwanz ist.

    Mineralfutter bekommt sie Salvana PS (halbes Brikett pro Tag) und dazu einen winzigen Becher Höveler Puritan Müsli. Hat aber keinen besonderen wissenschaftlichen Grund warum genau das.
     
  10. Barrie

    Barrie Inserent

    Die Kotprobe hab ich vorgeschlagen, weil die Würmer im Pferd im Lauf der Zeit Resistenzen bilden.
    Es wäre also neben der Kotuntersuchung gut zu wissen, welche Wurmkuren genau in den letzten so ein- bis anderthalb Jahren gegeben worden sind. Und dann mit dem TA überlegen, welche es dann eventuell jetzt sein soll. Ebenso soll lt der TÄe, die bei uns in den Stall kommen, auch immer wieder an Bandwürmer gedacht werden...
    Ganz nebenbei: ein TA, der mit einem Blutbild nix anfangen kann, käme mir nicht mehr an mein Pferd.
    Barrie
     
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