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Pferd ständig verbissen

Diskutiere Pferd ständig verbissen im Haltung und Pflege Forum; Hi! Ich bin neu hier. Meine Anmeldung hat natürlich auch den Grund, daß ich gelegendlich ein paar Fragen, die mir zu meinem Pferd auftauchen,...

  1. schwelke

    schwelke Neues Mitglied

    Hi!
    Ich bin neu hier. Meine Anmeldung hat natürlich auch den Grund, daß ich gelegendlich ein paar Fragen, die mir zu meinem Pferd auftauchen, hier stellen möchte.
    Momentan liegt habe ich folgende Sorgen:
    Ich habe seit Mai ein Pflegepferd (fast 16 Jahre alt), welches vor zwei Monaten umgezogen ist. Bis vor zwei Monaten stand es zwei Jahre lang beinahe ohne Pferdekontakt, immer durch E-Band getrennt in einem Paddock mit Stall. Über das E-Band konnten sich die beiden Nachbarpferde beschnuppern, zusammen kamen sie nie. Auch ausgeritten wurde fast immer allein. Da das der Besitzerin (und wahrscheinlich dem Pferd) nicht gefiehl, hat sie einen neuen Platz gesucht. An dem alten Stall wurde das Pferd auch viel zu wenig gefüttert und ist stark abgemagert.
    Nun steht sie seit Anfang Oktober in einer Herde aus 15 Pferden. Diese standen bis vor drei Wochen Tag und Nacht auf der Koppel. Dort schien sich unser Pferdchen wohl zu fühlen und hat deutlich zugenommen.
    Nun stehen sie im Winterpaddock. Der ist wesendlich kleiner als die Weiden. Tagsüber stehen alle 15 Pferde dort. Es gibt ein vermatschtes Paddock und eine offene Halle als Unterstand, dort gibt es auch Futter. In der Halle und am Futter stehen natürlich immer die Ranghöheren und unser Pferdchen hat gar keine Chance dann dort hineinzukommen.
    Nun ist es so, daß unser Pferdchen von den anderen total verbissen wird. Jedes mal wenn ich komme, hat sie neue Wunden. Nie besonders tief, besonders schlimm sah sie letzten Montag aus. Da wollte sie auch gar nicht mehr ins Paddock. Freitag hatte sie zwei neue Wunden über den Augen, auf jeder Seite eine.
    Die Stallbesitzerin nimmt sie und zwei weitere gepisakte Pferde morgends und abends je zwei Stunden alleine in den Unterstand und gibt ihnen extra Heu, Kraftfutter geben wir. Nachts kommen die Stänkerer in den Stall, nur sieben Pferde, unter anderem unseres, bleiben Dauerhaft draußen. Sie hat noch nicht wieder abgenommen und auch sonst wirkt auch beim Ausritt super entspannt, im Gegensatz zu vorher, wo man kaum die Zügel loslassen konnte, ohne daß sie rennen wollte, jetzt kann man mit ihr wirklich entspannte Ausritte machen, während die Ausritte im anderen Stall eher ein Kampf waren.
    Auf den großen Koppeln wurde sie nicht gebissen.
    Jetzt meine Frage:
    Fühlt sie sich trotzdem wohl? Mir tut sie mit ihren ständigen Wunden total leid, auch wenn ich sie wieder auf das Paddock bringen muß und sie sich super stäubt, tut sie mir furchtbar leid. Sehe ich das zu menschlich?
     
  2. Pferdefreund

    Pferdefreund Inserent

    Ich würde sie wen es möglich ist,auf einen anderen Platz stellen,
    vielleicht zusammen mit einigen anderen Pferden,mit denen sie sich gut versteht.

    Sonst kann das irgendwann mal ein böses ende nehmen,so wie bei meinem
    ehmaligem verstorbenen Wallach.

    Mein ehmaliger Wallach hatte auch fast täglich neue Bisswunden,
    eines Tages ist er dann mal von einem anderem Pferd gegen die
    Schulter getreten worden und das war dann nach einem 8
    Monatelangen kampf sein ende.

    Ich hätte damals viel früher reagieren sollen und meinen Wallach aus der
    Herde nehmen sollen.
     
  3. Texas

    Texas Inserent

    hi,
    nach deinen erzählungen kommt es mir eher so vor als wären das 2 herden!:1:

    habe schon oft in der herde beobachtet das die älteren die kleinen erziehen und wenn sie mist gebaut hatten liessen die grossen sie nicht fressen bis sie meinten sie dürften jetzt auch ans futter.aber so krass wie du es schilderst würde ich auch 2 herden aus der bande machen!

    lg
     
  4. schwelke

    schwelke Neues Mitglied

    Hi!
    Danke für Eure Antworten.
    Leider ist es dort nicht möglich, das Pferd in eine andere Herde zu stellen, oder sie zu trennen. Es gibt dort drei Herden, eine Wallachherde, eine Stutenherde und eine Ponyherde, von der ich nicht weiß, wie sie zusammengesetzt ist. Meine steht in der Stutenherde. Ein Wallach ist dort auch drinnen.
    Alle Pferde dort sind eher älter, die meißten über 15 Jahre, drei sind jünger.
    Die Boxen für Nachts sind leider alle belegt. Außerdem sind sie teurer, als nachts draußen zu stehen und ich habe ja leider nicht das sagen, da sie ja nur mein Pflegi ist. Heute hatte sie nur einen kleinen neuen Biss.
    Sie wird von uns fünf mal pro Woche bewegt. Ich habe sie dann 2-3 Stunden weg von der Herde, wo ich sie auch nochmal extra mit Heu und Kraftfutter füttere. Wie lange die Besitzerin sie rausnimmt, weiß ich nicht genau, meißt aber zwischen ein und zwei Stunden, denke ich.
     
  5. Texas

    Texas Inserent

    -warum ist ein wallach bei den stuten?
     
  6. schwelke

    schwelke Neues Mitglied

    Angeblich, weil er Ruhe reinbringen soll und es einer normalen Pferdeherde nahe kommt. Ein Leithengst (hier halt Wallach) mit seinene Stuten.
    Allerdings haben wir in der Herde zwei Stuten, die sich die Führung teilen- die Leitstute kann man eindeutig aus machen und sie hat eine enge Freundin, die immer bei ihr ist. Den Stand des Rests der Herde habe ich noch nicht ausmachen können. Ich weiß nur, daß meine mit ihren beiden Freundinen ziemlich weit unten steht.
     
  7. thyra1992

    thyra1992 Inserent

    Tja, da wird der Kleine keine Chance haben und aufgrund der ständigen Vertreiberei aus dem Unterstand auch weiterhin Probleme haben, Masse aufzubauen.
    Leider hast Du ja nicht viel zu sagen, aber wenn, dann würde ich darauf bestehen, dass das Pferd erst einmal separiert wird um wieder zur Ruhe zu kommen. Und dann nach und nach ein Pferd nach dem anderen zu Deinem Pferd zu stellen, damit die sich alle aneinander gewöhnen. Beginnend mit dem Rangniedersten. Leider ist das Procedere den meisten Betrieben zu langwierig und sie nehmen stattdessen foese Kämpfe in Kauf... Wenn aber auch kein Einsteller was sagt... wie sagt man so schön: Wo kein Kläger, da kein Richter.
     
  8. thyra1992

    thyra1992 Inserent

    Und noch was... Was der Betrieb da sagt mit Leithengst, ist der grösste Mist, den ich je gehört habe... In der Natur separieren sich die Hengste und ziehen alleine druch die Lande um dann immer wieder Herden aufzusuchen um dann die Stuten zu decken. Leittiere sind immer STUTEN!!! Wie Du ja auch schon selber bemerkt hast . Da zeigt es sich mal wieder ... die Reitbeteiligungen wissen so oft soviel mehr als die Besis.
    Hoffe für dich und das Pferd, dass es sich trotz allem bald bessert.
    Lieben Gruss,
     
  9. schwelke

    schwelke Neues Mitglied

    Danke für Eure Antworten!
    Inzwischen ist es so:
    Ein Pferd, das allerrangniedrigste wurde ziemlich böse ins Bein gebissen.
    Sie steht nun schon seit einigen Wochen getrennt von den anderen und "meine" Maus steht die meiste Zeit als Gesellschaft mit bei ihr.
    Da der Betrieb ja nicht die Möglichkeit hat, groß zu seperieren, stehen die beiden nun im Unterstand und die anderen müssen komplett draußen stehen. Ein paar Stunden am Tag kommt dann das verletzte Pferd in die Reithalle und die anderen können dann zum Futtern in den Unterstand, dann geht mein Hotti raus zu den anderen. Nachts seht des verletzte Pferd zusammen mit meinem Pflegi in der Halle und die anderen können auch rein.
    Das klappt prima und seit dem hatte sie auch keine weiteren Bisse mehr.
    Leider, wenn das andere Pferd wieder gesund ist, werden alle wieder zusammen gelassen.
    Ich bin über die Separierung meiner Kleinen momentan echt froh. Natürlich nicht darüber, das das andere Pferd so sehr verletzt ist, aber darüber, daß meine Maus ein wenig Ruhe hat.
    Ich hoffe, daß es dann wenn alle wieder zusammen stehen, meine Maus nicht mehr so sehr gebissen wird. Ab Ende März werden die Hottis dann wieder angeweidet und dann haben sie auch wieder mehr Platz. Dann kehrt (hoffendlich) wieder Ruhe ein. Als sie auf der großen Weide standen, gab es ja keine Beißereien, weil sie sich dort besser aus dem Weg gehen konnten und dort gibt es halt auch keinen kleinen Unterstand, wo das Futter liegt, sondern es gibt genug für alle.
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. Jan. 2009
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