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Pferd tut genau das Gegenteil vom dem was ich verlange -.-

Diskutiere Pferd tut genau das Gegenteil vom dem was ich verlange -.- im Allgemein Forum; Hallo ihr lieben, ich habe seit einiger Zeit eine Reitbeteiligung mit der ich viel vom Boden aus arbeite ( nach Natural Horsemanship) und dafür,...

  1. Hallo ihr lieben,
    ich habe seit einiger Zeit eine Reitbeteiligung mit der ich viel vom Boden aus arbeite ( nach Natural Horsemanship) und dafür, dass ich es vorher noch nie gemacht habe klappt es ganz gut. Er setzt um was ich verlange und ist da das liebste Pferd der Welt.
    Nebenbei habe ich Unterricht (Einzelunterricht) auf ihm und wir fangen grad bei 0 an. Richtig sitzen, Athmen, Zügelhaltung, Beinhaltung, richtige Hilfen geben usw. und auch alles nur im Schritt bisher. Ich würde sagen, dass wir da zwar nicht so perfekt sind (Übung macht den Meister) aber ich mache Fortschritte. Empfinde es als nicht sehr einfach wieder alles von Grund auf zu verbessern, da sich alte Gewohnheiten festgesetzt haben.
    Vor ein paar Tagen bin ich ihm das erste mal ganz alleine auf dem Platz geritten, auch nur im Schritt. Die ersten paar Runden liefen noch ganz gut, Hinterhandwendung klappt auch, genauso wie das halten und anreiten. Aber dann ging es los.Wenn ich einfach nur geradeaus wollte, meinte er alles andere machen zu müssen - erst dachte ich, dass es an mir liegen würde und ich bin alles nochmal theoretisch durchgegangen, wie ich wann welche Hilfen geben muss usw und das was ich machte war richtig. Also muss er mich auf gut Deutsch gesagt, von vorne bis hinten verarscht haben und ich kam mit nichts mehr durch. Nur das durchparieren zum Halt klappte, aber alles andere war eine Katastrophe.
    Er blieb aber dennoch "lieb" dabei, machte keine Anstalten zu bocken oder loszurennen.

    Ich würde nun gerne von euch wissen, wie ich in einer solchen Situation am besten reagiere, denn ich kam mir sehr hilflos vor und war nachher auch frustriert, denn so etwas habe ich noch nie erlebt. Nicht einmal bei vorherigen RBs.

    Ich bin für Tipps dankbar, werde es heute aber auch nochmal bei meiner RL ansprechen und bei der Besi.

    Ganz liebe Grüße, Cavallo
     
  2. Chiara22

    Chiara22 Vorsicht- Chiara Chaos im Anmarsch!

    Cavallo wie weit ist das Pferd ausgebildet? Wie alt ist es? Hatte es eine längere Auszeit? Wie lange reitest Du schon? Ich hab nur noch die RB Suchanzeigen und das Klammer-Galopp-Problem von Dir gesehen.

    Reitunterricht ist doch schon mal ein guter Ansatz. Könnte Dir die SB nicht helfen in der ersten Zeit oder mehr Reitunterricht, wenn im Schritt schon so starke Probleme auftreten? Ist Dein Reitplatz eingezäunt? Was macht er genau? Schlangenlinien laufen, nach innen drängeln? Was hat er genau gemacht, wenn er nicht geradeaus mit Dir lief? Das hast Du nicht genau beschrieben. Hattest Du die Zügel lang oder aufgenommen?

    Ich frag so viel, weil wir es ja nicht sehen können. Aus der Ferne ist das immer etwas schwer, jedoch umso mehr Informationen, umso besser kann man es sich vorstellen oder Tip´s geben.
     
  3. Halloauchhier

    Halloauchhier Gesperrt

    Ich kenne das;)

    Pferde studieren ihren Menschen/Reiter ganz genau.:biggrin:
    Dein Pferd meint es nicht böse, sucht sich aber den einfachsten Weg und du läßt es machen.

    Mit der Zeit kommt die Routine, die Erfahrung und es wird besser.
    Mißerfolge zwischendurch stellen sich immer mal wieder ein, auch bei Profis.

    Laß dich nicht entmutigen und mach´weiter!
    Es wird schon!

    Gruss, Inez
     

  4. Erstmal Danke,
    also das Pferd(Highlandpony) ist 8 Jahre alt, wurde aber auch erst mit 4 angeritten. Vom Boden aus klappen Seitengänge, Traversalen etc und unter dem Reiter kann er es auch, er wurde jedoch ca. ein halbes Jahr nicht mehr richtig gearbeitet - deswegen reite ich auch nur eine kurze Zeit, meistens höchstens 30min.
    Ich selber hatte auch eine Auszeit bzw immer mal Reitpausen über einen Zeitraum von 2 Jahren und saß somit nur sporadisch auf dem Pferd.

    Ja, meine RL ist fast täglich vor Ort und hilft mir so gut sie kann, RU ist derzeit 1 Mal die Woche, da sie auch berufstätig ist und 3 Pferde hat.

    Der Reitplatz ist eingezäunt.
    Wenn ich gerade aus gehen wollte, dann fing er an sich zur Seite weg zu drücken und den Hals in die Richtung, in die er auch ging, zu biegen. Er ist quasi vorwärts/seitwärts gegangen und hat den Hals stark gebogen - Zügel waren ziemlich locker, zwar nicht richtig durchhängend aber sehr lang.(habe mit den Zügeln/Händen nichts gemacht, ausser zwischendurch Paraden zu geben indem ich quasi einen Schwamm ausgedrückt habe)
    Ich habe deswegen immer wieder versucht meinen Sitz zu korrigieren, bin auch aus dem Sattel aufgestanden und habe mich wieder neu hingesetzt weil ich davon ausgegangen bin, dass es an mir liegt. Genauso habe ich versucht die Beine bewusst locker zu lassen. Leider hat es nicht viel gebracht.
     
     
  5. Chilly

    Chilly Inserent

    Hi,

    ich finds gut, dass Du so selbstkritisch an die Sache rangehst. Nach dem was Du beschreibst, könnte es helfen, wenn Du etwas konsequenter rangehen würdest. Wenn Du die Hilfen richtig gibst, soll das Pferd auch reagieren! Ich würde also an deiner Stelle die Hilfen nach dem ersten missglückten Versuch deutlicher wiederholen. Und zwar so lange, bis das Pferd richtig reagiert.

    Denn es kann durchaus sein, dass er sich einfach drücken will, dann musst Du einfach konsequenter werden. (Da kannst Du auch Anfangs mit der Stimme unterstützen).

    Oder er kann/versteht es wirklich nicht, dann könnte ein deutlicheres Einrahmen und deutlichere Hilfen ihm Sicherheit geben.

    Wie lange reitest Du ihn schon? Weil Du "nur" Schritt reitest? Vielleicht ist ihm das auch zu fad? Vielleicht kann man im lockeren Trab auch wieder ein mehr an Geradeaus mit ins Training einbringen? Dass er sich nicht so schief macht und driftet. Oder auch mal durch eine Stangengasse oder über Stangen reiten? Bei beidem muss man auch eine gerade Linie achten.
    Was mir noch einfällt: Seitengänge schön und gut, aber wenn das sehr viel mit ihm gemacht wird, kann es auch sein, dass dein Pferd die Übungen vorwegnehmen will? Dann würde ich zum Halten durchparieren, Pause, und dann die Aufgabe, die Du verlangst nochmal neu starten (auch wirde konsequente Hilfen!).

    LG:ride:
     
  6. Wanderreiter

    Wanderreiter Inserent

    Du hast ein kluges Pferd unter dem Sattel, das dich genau studiert hat und weiß, wie es sich entziehen kann:wink:!
    Im Grunde ist es gar nicht so schwer, dem entgegenzuwirken!
    Richte dich im Sattel auf, rahme das Pferd mit den Beinen/ Unterschenkeln stärker ein, nehme die Zügel mehr auf, so daß du Kontakt zum Maul hast.
    Treibe es vorwärts, indem du mit dem Becken gut mitschwingst, gleichmäßige Impulse mit den den Beinen gibst und genau in dem Moment reagierst, indem das Pferd "wegwandert".
    In dem Moment legst du das innere Bein leicht zurück, gibst dort mehr Druck mit dem Unterschenkel, läßt den inneren Zügel stehen und gibst Paraden mit dem äußeren Zügel. Notfalls auch stärker!
    Hast du eine Gerte, benutze sie und tippe das Pferd an der inneren Schulter an, auch hier notfalls etwas stärker.
    Du must dieses nur zwei bis dreimal erfolgreich wiederholen, und dein Pferd weiß, wo es langgeht:wink:.
    Es wird sich dann vielleicht etwas anderes suchen, um dich zu testen...:whistle:
     
  7. Danke, ich bin morgen wieder bei ihm und werde versuchen das umzusetzen falls er wieder so reagiert.
    Ich berichte dann :)

    Liebe Grüße
     
  8. blackbeauty

    blackbeauty Sieger Fotowettbewerb September 09

    *hihi* das klingt genauso, wie wenn Wytse nicht genau weiß, was ich von ihm will oder wenn er keine Lust hat anzutraben oder wenn ich halt zu vorsichtig bin. Wenn ich dann mit klarere bestimmter Stimme sage "Wytse, lass den Mist, vorwärts jetzt!" dann läuft er wieder brav geradeaus.

    Ich würde auch sagen, dass das Verhalten ein Spiegel deiner Hilfengebung ist. Du bist da nicht deutlich genug (wie die anderen ja auch schon schön beschrieben haben). Ggf. würde ich ihn dann auch einfach mal mit der Gerte anticken, wenn er das kennt (ist bei Wytse noch kritisch, aber ein 8 jähriger sollte das kennen.). Einfach ein bisschen selbstbewusster und bestimmter einwirken, dann klappt das schon :wink:
     
  9. Ich komme jetzt grad aus dem Stall und bin etwas optimistischer *gg*

    Heute habe ich mich mal nicht verarschen lassen und bin auch mal deutlicher geworden wenn nichts kam. gerte kennt er nicht, habe zwischendurch mal das ende des zügels genommen und ihn damit angetickt - das ging gut.

    Wenn er wieder meinte ausdriften zu müssen, habe ich entgegen gewirkt wie beschrieben, inneres bein etwas zurück und mit äußerem zügel paraden und dann war wieder alles gut.
    traben war heute leider nicht drin, da der Platz total gefroren war :frown:

    Aber habe gemerkt, dass ich bei ihm etwas deutlicher werden muss damit er nicht macht was er will, sondern auf meine Hilfen achtet.:spinny:


    Ganz liebe Grüße


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    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 28. Jan. 2011
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