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Pferd: Unarten wie weggeblasen!!!

Diskutiere Pferd: Unarten wie weggeblasen!!! im Pferdeflüsterer Forum; Hallo an alle!! Also ich habe vor kurzem echt was total komisches mit meinem pferd erlebt. Er ist noch jung und zudem steht er ja wegen einem...

  1. Pheobe

    Pheobe Neues Mitglied

    Hallo an alle!!
    Also ich habe vor kurzem echt was total komisches mit meinem pferd erlebt. Er ist noch jung und zudem steht er ja wegen einem sehnenschaden schon längere zeit wodurch er besonders kernig ist....wir dürfen ihn halt nur führen wodurch er öfters mal plötzlich abgebockt hat (einmal hat er mich dabei getreten :-(...)Er ist sowieso immer frech gewesen...ging los mit plötzlich hufe aus der Hand ziehen, nicht stehen bleiben wollen, in box stürmen obwohl er davor eigentlich stehen soll bis halfter ab ist und und und....er hat mich einfach von kopf bis fuß verarscht...ich wusste dass ich für ihn nicht die ranghöchste war jedoch wusste ich auch nicht wie ich das ändern soll..hab alles mögliche verusct....das ist ja immer sone sache....neulich habe ich ihn geführt was bei ihm echt ein qual ist da er immer laufen will....plötzlich hat er, wie auch nicht anders erwartet, wieder abgebockt und mir dabei die zügel so durch die hand gezogen dass ich vor schmerz gar nicht mehr wusste wo ich bin (jaa....handschuhe wären echt angebracht gewesen)...ich erinnerte mich nur an den moment als er mich getreten hatte und schon hatte ich ihn mit voller kraft getreten....zuerst habe ich mich ziemlich vor mienem eigenen verhalten erschrocken...ich meine pferde schlagen und dann noch treten...echt unterste schublade *schäm*....aber die reaktion von meinem pferd auf diesen 'tritt' war echt überwältigend...seitdem habe ich keinerlei probleme mit ihm...wenn ich ihn führe ist er das liebste pferd der welt...hab ihn letztens ohne strick geführt....er ist einfach nebenher gelaufen....vor der box bleibt er auch stehen bis ich ihm erlaube reinzugehen...erst jetzt kann ich sagen dass wir beide uns gegenseitig vertrauen...bei miener schwester hat er diese unarten noch immer....mittlerweile traut sie sich nicht mehr ihn zu führen...kann ich natürlich nicht verstehn da er bei mir ja sogar ohne strick brav nebenher läuft;-)....ich verstehe pferde einfach nicht;-)....man lernt echt jeden tag etwas neues über sie dazu....

    Jetzt miene Frage:
    Wie ist es möglich dass dieser 'gemeine' Tritt soviel verändert hat??
    Habt ihr so etwas ähnliches erlebt dass euer pferd von den einen auf den anderen tag positiv verändert war?? Wie habt ihr es geschafft den nötigen respekt vom pferd zu bekommen?

    lg pheobe
     
  2. Osaka

    Osaka Inserent

    Mich hat ne 2-jährige Oldenburgerstute auf der Weide angegriffen und ist gestiegen und hat sich nach mir umgedreht und nach mir ausgeschlagen. Ich hatte voll Angst um meinen Kopf, bin aber stehengeblieben.
    Beim nächsten Mal hab ich ne Reitkappe aufgesetzt und ne Gerte mitgenommen. Als die ankam hab ich der voll eine rübergezogen.Die hat nichtmal mit der Wimper gezuckt und nix gemerkt. Seit dem geht diese Leitstute, die leider im Leben noch keine Erziehung genossen hat mir allerdings auch aus dem Weg wenn ich der das deutlich mache und läßt mich in Ruhe zu meiner Jährlingststute hin. Was vorher nicht der Fall war.
    Deine Stute hat jetzt auch Respekt bekommen denke ich.
    Ich bin auch nicht für schlagen. Wenn ein Pferd allerdings nach Menschen beißt und tritt und das lebensgefährlich ist muss man das sogar machen.Sofort unterbinden.
    Ich mag das aber auch nicht gerne tun.

    LG

    Carmen
     
  3. getmohr

    getmohr ************

    uff, na das sind ja Methoden...

    will treten auf gar keinen Fall gutheißen und finde das auch keine menschliche Reaktion. Allerdings hätte ein anderes Pferd genauso reagiert wie du es gemacht hast, nämlich mit zurücktreten um die Rangordnung zu erhalten.

    Ich nehme, an, dass dein Pferd dich durch das pferdige Verhalten als ranghöher akzeptiert und darum jetzt problemlos mit dir geht.

    Bitte gib deiner Schwester aber jetzt nicht den Rat das Pferd auchmal mit voller Kraft zu treten, sondern versucht es mal mit den "gängigen" Methoden wie beispielsweise Dominaztraining und Bodenarbeit.
     
  4. Topas31

    Topas31 Gesperrt

    Ist wohl eine menschliche Reaktion:1: Selbstschutz nennt sich das und dies kannst du gar nicht beeinflussen.Wird vom lymbischen System gesteuert-dem Urgehirn wo Instinkte,Emotionen und Reaktionen basierend auf Instinkten(z.b überlebenstrieb) sitzen.Noch dazu der Tritt eines Menschleins gegen den eine Pferdes naja *gg*.Und Pferde untereinander gehen nicht gereade ziemperlich mit sich um bei Regelverstössen.
    Hatte bei Caspar eine ähnliche Situation:War hinten am Hufe auskratzen und er meinte treten zu müssen,klatsch und er hatte eine am Popo,seitdem war absolut Ruhe.War auch ein reaktionelles Verhalten da ich mich total geschreckt hatte.
    Wenn die Sache reaktionell abläuft kann dir im Prinzip gar nix besseres als Erziehungsmasnahme passieren - Aktion des Pferdes Reaktion des Menschen muss innerhalb von bis zu 7sek. erfolgen da das liebe Tier ansonsten keine Verknüpfung mehr kann herstellen.
    Was nicht die Freigabe zu heilloser Prügelei ist.
     
     
  5. Charly K.

    Charly K. ...ich bin doch nicht kreativ. Mitarbeiter

    Jupp, da stimme ich Topas doch absolut zu! :smile:

    Ich habe schon desöfteren solche Situationen erlebt (hab ziemlich häufig mit "schwierigen" Pferden zu tun) - nicht immer so heftig, aber manchmal tuns ja auch die kleinen Reaktionen. :1:

    "Meine" Fanny ist sehr, sehr dominant, absolute Leitstute - und zudem in ihrer Herde unglücklich (ungerade Zahl, sie ist diejenige ohne Partner) und völlig unterfordert. Komme ich - leider oft nach langen Pausen - zu ihr, freut sie sich riesig - fragt aber immer auch die Rangordnung ab. Selbstverständlich habe ich sie mit den "gängigen" Methoden überhaupt erst so weit gebracht, wie wir heute sind (anfangs ging nichtmal führen) - aber manchmal platzt mir auch noch heute einmal kurz der Kragen, wenn sie nur, nur, nur rumhampelt und sich mir - trotz aller Bodenarbeit etc. - widersetzt. Dann geige ich ihr einmal verbal(!) die Meinung - und das Pferd versteht mich! Ich schwörs! :1: Danach ist wieder beste Seelenverwandschaft!

    Charly
     
  6. getmohr

    getmohr ************

    @Topas: glaube du hast mich mißverstanden, meinte damit das treten normalerweise nicht zu den Arten gehört, wie ein Mensch einen Konflikt löst, sondern das es das verhalten ist, das die Pferde untereinander an den Tag legen.
    Auch das treten in dieser Situation hatte nichts mit Selbstschutz zu tun, so wie das beschrieben wird, es war lediglich eine Schreckreaktion, die ich ja auch nachvollzeihen kann, jedoch deswegen trotzdem nicht gut finde.

    @Charly, naja, du schreibst ja, dass du deinem Pferd verbal die Meinung geigst, wo stimmst du denn da Topas zu, dass treten in diesem fall eine mneshcliche Reaktion zum Selbstschutz ist??
     
  7. Topas31

    Topas31 Gesperrt


    Eine Schreckreaktion in Verbindung mit körperlichem Abwehrverhalten ist Selbstschutz.
    Ausserdem wir sollten doch versuchen mit unseren Pferden verständlich zu kommunizieren.Körpersprache-Aktionen-Verhalten sollten auf das Verhalten des Tieres "abgestimmt" sein.Oder willst du zu deinem Pferdchen sagen mit nem Zupfer am Halfter "Du,Du das machst du jetzt aber nicht mehr!!!".Auch eine Leitstute verwarnt vorher mit Gestik u. Mimmik und setzt bei Nichtreaktion der Rangniedrigeren körperliche Reaktionen ein wie z.b auskeilen,beissen....
     
  8. AnniMannie

    AnniMannie Inserent

    Mein liebstes Pferdchen ist auch sehr dominant und dazu noch viiiiel zu spät gelegt (mit 6 Jahren) und daher im Kopf noch ein Hengst und zu guter letzt auch noch Spanier. Und er stellt jeden Tag aufs neue in Frage, ob ich auch wirklich wert bin, ranghöher zu sein. Das sind nur kleine Schnappereien, die ich sofort mit einem Klaps auf die Nase unterbinde.

    Ne Zeit lang meinte er, beim Hufe-auskratzen die hinteren Hufe schwungvoll nach vorne wegziehen zu müssen, bis auch ich ausgerastet bin und zugetreten habe.... das hat gewirkt. Ein für alle Male.

    So geraten wir ab und zu mal aneinander und dann habe ich auch keine Hemmungen mehr auch mal zu schlagen oder zu treten. Natürlich nur in Extrem-Situationen, wenn er mich beim führen quer durch die Halle geschleift hat da hat er meine Faust auf seiner Nase gehabt. Seit dem ist Ruhe.

    Leider gibt es immer noch Reiterinnen in unserem Stall die keine Ahnung von Pferden haben und ihre armen Viecher total vermenschlichen und mich deswegen als böse Pferde-Prügelerin betiteln... aber darüber kann ich nur lächeln... diese Mädels haben leider eh nen IQ von unter Toastbrot daher brauche ich auch nicht probieren es ihnen zu erklären... egal.
     
  9. Charly K.

    Charly K. ...ich bin doch nicht kreativ. Mitarbeiter

    Getmohr,

    ich habe zunächst Topas in ihrer 'biologischen' Beschreibung der Reaktion (Lymbisches System etc.) zugestimmt. Dazu mußte ich meiner Ansicht nach nicht mehr sagen.
    Durch einen Absatz gekennzeichnet, habe ich danach unabhängig davon Phoebe meine Erfahrung(en) mit dem "Aha-Erlebnis" geschildert. :1:

    Ich hoffe, so wars verständlich.

    Gruß, Charly - nur, damit es nicht zu Mißverständnissen kommt: Ich bin weder jemand, der die ganze Zeit Pferde anbrüllt, noch jemand, der druffdrischt! Wie gesagt, ich betone nochmals: Manchmal (und im richtigen Moment angewandt) kann so etwas (laute Ansage, sehr selten(!!!) körperliche Übergriffe) heilsam wirken.
     
  10. murmelmaus

    murmelmaus Araber-ohne-Bremse-Bezwingerin

    Das ist nicht dein ernst oder? :realmad:

    du kannst ein pferd doch nicht allen ernstes mit der FAUST (!) auf die sowieso schon empfindliche nasen- und maulpartie schlagen!!!wenn ein klaps, dann auf die schulter oder die brust aber doch bitte nicht andauernt aufs maul! und bitte schonmal garnicht mit der faust :mad: und vor allem am führen kann man soviel arbeiten, wenn ein pferd beisst oder tritt, und mans elbst in gefahr ist, sollte man natürlich nich "tutituti streichel streichel machen" das ist jedem klar, un ich denke da smacht auch niemand, ebenfalls wenn sich ma eben ein par hundert kilo mobilisieren un versuchen einen umzunieten oder ähnliches, aber ich finde solche sachen (wenn es soweit ist) sind ein zeichen dafür, das einiges schiefgelaufen ist und sind nur die spitze des eisberges, und wenn schon soetwas grundlegendes wie führen nciht klappt, braucht man sich ums treten nich wundern! *meine meinung* deswegen bin ich für einen konsequenten umgang mit pferden, damit solche situationen ganicht erst aufkommen, und wenn sie aufkommen, sollte mans chon noch gucken das man ANGEMESSEN reagiert ...


    also ich hoffe das sich da snur etwas falsch liest, weil ansonsten wunder ich mich ehrlich gesagt auch, wnen dein pferd noch ncih kopfscheu ist :no:
     
    Zuletzt bearbeitet: 1. Sep. 2007
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