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Pferd veräppelt Reitbeteiligung

Diskutiere Pferd veräppelt Reitbeteiligung im Allgemein Forum; Ich bin langsam echt hilflos. Ich habe eine super liebe Reitbeteiligung für meinen 6 jährigen. Sie reitet wirkich ganz gut und in Dressur geht es...

  1. LadyX

    LadyX Inserent

    Ich bin langsam echt hilflos. Ich habe eine super liebe Reitbeteiligung für meinen 6 jährigen. Sie reitet wirkich ganz gut und in Dressur geht es auch und sie reitet ihn auf a-Niveau. Das Problem bei den beiden ist das springen. Sobald mein Wallach merkt es geht auf den Springplatz fängt das Theater an. Er springt ja auch sehr anständig mit ihr, nur leider kann sie ihn dann nicht mehr halten. Er geht ihr förmlich durch und macht sich einen heiden Spass daraus. sie hängt ihm weder im Maul, noch sitzt sie gegen die Bewegung, das ist nicht das Problem. Er weiss, dass sie nicht die Kraft hat ihn zu regulieren. Bei mir wird er zwar auch mal schneller, aber immer regulierbar. Ich habe schon so viel versucht, Springreihen, STangenarbeit, viele in outs, Springen nur aus dem Trab, usw... klappt auch, nur sobald es wieder ans Parcourspringen geht, läuft er ihr unterm A... davon. Auf dem Turnier beispielsweise ist er wieder das liebste Pferdchen im Parcours, nur eben daheim ist es wirklich schlimm. Ich lasse sie nicht mehr draussen springen, sondern nur noch auf dem Platz einzelne Sprünge oder eben Cavalettiarbeit, Gymnastik, usw..
     
  2. RioNegro

    RioNegro Klugscheißer mit Herz Mitarbeiter

    Ich bin zwar nicht so die Spring-Fachfrau :nah:

    Aber meine Idee dazu:

    Grundsätzlich würde ich im Training den nächsten Sprung nur dann anreiten, wenn das Pferd wirklich unter Kontrolle ist.
    Sobald er anfängt ihr unterm Hintern weg zu rennen abbrechen. Kontrolle rein bringen.
    Und erst dann den nächsten Sprung anreiten.

    Möglichkeiten wären:
    - nach jedem Sprung möglichst sofort durchparieren zum Trab oder sogar zum Schritt (oder zum Halten! Stehen lassen bis Ruhe drin ist; dann gehts weiter); nach einigen Tritten/Schritten wieder antraben oder angaloppieren für den nächsten Sprung
    natürlich muss der Parcour entsprechend gebaut sein, dass das auch möglich ist. Wobei das im Training ja kein Problem sein sollte

    - Parcour normal reiten; sobald er aber wieder die Hilfen ignoriert (zu schnell wird oder was auch immer) - abwenden, Volte oder was auch immer, Kontrolle wieder rein bringen - und erst dann wieder weiter im Parcour.


    Eigentlich egal wie. Wichtig ist, dass er lernt, dass er auf seine Reiterin zu hören hat. Dass er aufmerksam bleiben MUSS.
    Deshalb ruhig mal von der Norm abweichen und eben nicht den Parcour nur abspulen lassen. Sondern auf Kommunikation bestehen.

    Die oben genannten Möglichkeiten sind Beispiele. Wirklich mit dem Ziel, seine Konzentration deutlich zurück auf die Reiterin zu lenken.
    Da gibts noch viele andere Möglichkeiten.
    Vor allem kann man das gut dem Entwicklungsstand anpassen. Und mit der Zeit muss man den Fluss des Parcours zunehmend weniger raus nehmen. Sondern kann immer feiner die Aufmerksamkeit zurück holen.

    Doch zunächst muss ihm klar sein, dass er auch im Parcour nicht das Ruder in komplett in die Hand nehmen darf. Sondern dass immernoch die Reiterin Chef bleibt.
    Auch, wenn er zum Sprung hin natürlich durchaus auch eine gewisse Selbständigkeit bei der Mitarbeit entwickeln darf. Schon klar.
    Aber er darf der Reiterin nicht "die Zügel aus der Hand nehmen".
     
  3. Dakota

    Dakota Inserent

    Hast du das schon selbst gesehen? oder weißt du es nur von den angaben deiner RB?
     
  4. Wanderreiter

    Wanderreiter Inserent

    Wenn er nur auf dem Springplatz rumflippt, dann würde ich auf dem Springplatz immer nur einen Sprung nehmen, dann Volte und loben. Wenn er begriffen hat, daß auch auf dem Platz nur ein einziges Hindernis und kein ganzer Parcour geritten wird, würde ich hier einen Sprung dazu nehmen, danach wieder Volte und loben.
    Dies kann man langsam steigern.
    Wichtig ist, es wirklich konsequent und geduldig anzugehen!
     
     
  5. Sapphire

    Sapphire Inserent

    Das 'Gute' an der Situation ist, dass er das beim Training zu Hause mit ihr macht. Da kann man naemlich wunderbar dran arbeiten.
    Sehr unguenstig waere es, wenn es andersrum waere - zu Hause ist alles bestens und auf dem Turnier geht er ihr ab. Man kann dem Richter ja schlecht sagen 'Hier, ich brauch mal eben den Parcour ne halbe Stune, ich muss ueben.' ;-)

    Ich kann die Situation in sofern nachvollziehen, als dass mein Springpferd ein ziemlicher Brenner ist. Allerdings machte sie das anfangs immer und ueberall - das ist nicht so eine gezielte Verarsche.
    Rionegro brachte da schon den richtigen Ansatz meiner Meinung nach.

    Da einzelne Sachen, Cavalletis usw. ja klappen, kann man das ja aussen vorlassen. Normalerweise wuerde man ja sagen 'Klein anfangen', aber das funktioniert ja, wie du schriebst.
    Ihr baut also am besten einen Parcour mit etwas groesseren Linien auf, so dass sie auch Zeit hat. Eine Distanz waere natuerlich noch besser, aber wenn er ihr tatsaechlich unterm hintern weg laeuft und sie ihn nicht zurueck nehmen kann, dann wird sie in einer Distanz von zB 5 Galoppspruengen wohl eher weniger eine Chance haben.
    Ich gehe jetzt mal davon aus, dass das Pferd nicht dazu neigt vor einem Sprung stehen zu bleiben!? Wenn er das machen wuerde, muesste man das etwas anders machen ...
    Aber angenommen, er parkt nicht:
    Sprung anreiten und sobald er anfaengt heiz zu werden - sofort rausnehmen. Ideal waere eine ganze Parade, wenns nicht klappt, ueber eine Volte rausziehen. Wichtig ist dann aber, trotzdem durchparieren bis zum Halten und das so schnell wie moeglich.
    Ist ein Sprung dann ueberwunden, sofort wieder durchparieren. Zum Halten. Da wird sie ziemliche Probleme mit haben und das kann so einige Pferdelaengen dauern, deshalb auch die grossen Linien.
    Stehen lassen und wieder anreiten. Habt ihr so einen ueberwunden, loben. Allerdings nicht klopfen, streicheln oder so, sondern Haende bei sich lassen und mit der Stimme loben, denn ihr seit ja noch nicht fertig. Erst wenn ihr den Parcours halbwegs gut durchhabt, kann man mal die Hand zum loben nehmen ;-)
    Und das ganze macht ihr bis es klappt. Das kann eine ganze Weile dauern, denn mit einer Trainingseinheit kriegt man sowas ja nicht geloest. Und das werdet ihr vermutlich immer wieder mal wiederholen muessen.
    Und wenns ans durchparieren geht - koennt mich deswegen jetzt steinigen, wenn ihr wollt ;-) - dann darf deine RB auch mal ein bisschen zufassen. Soll nicht heissen, dass sie nun wer weiss wie am Pferd rum reissen soll, aber wenn er sie verarscht und nicht durchpariert, dann muss man auch mal aufhoeren mit Wattebaellchen zu werfen.

    Ich habe das mit der Stute viel in Distanzen geuebt. Auf den grossen Linien war es okay, aber sobald eine Distanz kam, wurde sie noch brenniger.
    Wir sind also einen angeritten und nach dem ersten Sprung hiess es Stehen. Dann evt etwas rueckwaertsrichten, wenn wir zu dicht am zweiten Sprung waren und dann anreiten und den naechsten Sprung.
    Irgendwann hat sie dann auch begriffen, dass sie da nicht durchheizen kann wie ein Berserker und bis zu ihrem Ausfall in diesem Jahr lief sie nun wirklich manierlich durch den Parcours so dass wir uns eigentlich in der kommenden Saison an L versucht haetten.

    Gruss
    Sapphire
     
    Zuletzt bearbeitet: 5. Okt. 2009
  6. LadyX

    LadyX Inserent

    ja ich habe es selbst gesehen, ich trainiere sie auch und sie springt ohne meine anwesenheit nicht.

    ich danke euch auf alle fälle schon mal für eure Tipps. Ja ihr habt recht, sobald es an Distanzen geht wird er immer schneller.
    Nein er bleibt nie stehen, oder rennt vorbei. Entscheidend ist nur, dass wirklich mein Pferd entscheidet wann er mit ihr losspringt und sie da oben machtlos ist und nach dem sprung wird er immer schneller. sie kann ihn in keinster weise mehr kontrollieren. er rennt wie ein gesenkter.
    ich versuche ihr auch zu sagen, sie darf ihn nicht loslassen, dann muss sie ihn eben mal auf den hintern setzen, denn so nimmt das pferd sie echt voll aufn arm. lieber einmal kräftig und er merkt das,aber keine chance, sie kommt nicht durch. sie kriegt ihn auch nicht mehr, geschweidgedenn sie hätte die chance ihn zu lenken, no way..........
    naja ich sehe schon, das wird ein langer mühsamer weg, aber ich wünsche mir echt dass sie das mal schafft, denn so hamonieren die beiden echt super.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 6. Okt. 2009
  7. RioNegro

    RioNegro Klugscheißer mit Herz Mitarbeiter

    aber du schreibst doch, dass Einzelsprünge ganz gut klappen. Oder hab ich da was falsch verstanden?
     
  8. LadyX

    LadyX Inserent

    ja solange sie mit ihm am reitplatz ist ja. aber sobald sie auf der wiese ist, ist feierabend...

    ich habe sie letztens mit pelham springen lassen. logisch, dass er dann nicht mehr so los kann, aber ich finde es auf Dauer nicht die Lösung, weil er es ja bei mir nicht macht. Er ist zwar bei mir auch mal eiliger, lässt sich aber prima mit doppelt gebrochenem Gebiss regulieren und ranstellen.

    ich habe es auch schon versucht, dass sie ihn vorher ablongiert, dass er nicht mehr so viel power hat, aber der kerl hat eben ne Bombenkondition und man darf auch nciht vergessen, dass es sich hierbei nicht um einen kleinen zierlichen Warmblüter handelt, sondern um ein Koloss von 1,84.

    ich habe gestern erst wieder zu meiner RB gesagt, da muss sie wohl mehr trainieren und Hanteltraining machen:laugh: um hier gleich missverständnisse aus dem weg zu gehen, ich bin auch kein Freund des am Maul herumreissen, doch finde ich, dass einmal ein kräftiger Ruck viel effektiver ist, wie ständiges rumrucken.
     
  9. RioNegro

    RioNegro Klugscheißer mit Herz Mitarbeiter

    ach so! Ihr trainiert also Einzelsprünge auf `nem anderen Platz als den Parcour?

    Oder ist das eine offen Wiese?

    ...kenn ja eure örtlichen Gegebenheiten nicht... :1:

    Wenn das los geht, sobald Ihr auf diese Wiese geht, würde ich vorerst dort keinen Parcour mehr springen lassen.
    Entweder erstmal dort nur zwischen den Sprüngen reiten. Ohne überhaupt zu springen.
    Ganz normal dort arbeiten. Aber nicht springen.

    Steigerung ist dann, ab und zu mal 1 Sprung zu reiten. Dann aber normal weiter arbeiten.

    Und sich so Stück für Stück den Parcour zu erarbeiten.

    Jetzt leuchtet mir da auch ein Licht auf. (man soll`s nicht glauben :twitcy:)
    Der sieht diese Wiese und weiß genau "jetzt gehts los".
    Und weg ist er!

    Deshalb heißt die Antwort "Denkste! Jetzt wird hier mal nicht gesprungen! Und schon gar nicht von alleine!"
     
  10. LadyX

    LadyX Inserent

    ja damit hast du wirklich recht.....
    ich lasse sie schon immer auf der Wiese Dressur reiten, Wendungen usw... solang es nicht auf einen Sprung zu geht, passt es auch, nur eben sobald sie mal ein Sprüngchen nimmt, und ab die PPPPPPooooooooooooosssssttttttttttt......
    naja jetzt im Winter bauen wir den Parcours eh ab und dann werde ich sie ständig mal dort reiten lassen, ohne Sprünge, wenn es der boden zulässt....
     
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