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Pferd verkauft - jetzt soll es zurückgenommen werden

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Diskutiere Pferd verkauft - jetzt soll es zurückgenommen werden im Pferde Allgemein Forum; Aus aktuellem Anlass: Bitte das Thema löschen. Danke

  1. Laubi

    Laubi Neues Mitglied

    Aus aktuellem Anlass: Bitte das Thema löschen. Danke
     
    Zuletzt bearbeitet: 7. März 2009
  2. mailatdoro

    mailatdoro Inserent

    Oh je unschöne Sache! Ich sags ja nur ungern, aber ich denke dazu wirst du einen Juristen befragen müssen. Ich kann dir dazu nur mein Halbwissen sagen: in einen Vertrag kann (soweit ich weiß) nicht alles beliebig geschrieben werden, da er sonst irgendwie die Rechtsform nicht mehr erfüllt (unter Umständen). Es kann dir also durchaus passieren dass dir ein findiger Rechtsanwalt den Vertrag zerlegt und damit der Kauf nichtig wird. Aber wie gesagt leg mich darauf nicht fest, besser ist es du befragst einen sachkundigen Juristen!

    Lg Doro
     
  3. akira1983

    akira1983 Neues Mitglied

    Hallo


    kann dir auch nur raten dir einen anwalt für vertragsrecht zu suchen. außerdem laß dir alle unterlagen vom ta schicken. such alle schriftstücke die du hast zusammnen und bitte die stallgemeinschaft im notfall für dich auszusagen. wenn du rechtschutzversichert bist, übernimmt die, die entstehenden kosten.ich würde mich direkt an einen wenden und nicht warten bis mir der käufer zuvorkommt.

    lg
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. Feb. 2009
  4. such Dir einen Anwalt für Pferderecht bei Dir in der REgion, lass Dich telefonisch erst mal beraten. Oder schilder den Fall per Email. Ich hab mich da auch schon mal beraten lassen, mit mehrfachem Emailverkehr ohne dass Kosten entstanden wären. Aber wenn dann was kommt, kann der Anwalt auch direkt tätig werden und vor allem kannst Du im Vorfeld ggf. schon verhandeln, was Dich das kosten würde...Ich glaub nicht, dass jemand damit durch kommt, wenn keine AKU gewünscht war und Du so viele "Macken" angegeben hast. Wir haben mal ein Pferd verkauft, was ohne Papiere laut unserem TA ein geschätztes Alter hatte. Der TA von den Käufer hat ne AKUÄ gemacht. Die war ok, außer dass er meinte, das Pferd wäre älter. Angeblich. ICh hab dann gebeten, dass der TA das schriftlich mitteilt, damit ich meinen TA verklagen kann, der das andere Alter nach Blick ins Maul als sehr wahrscheinlich angegeben hatte. Ende vom Lied war, dass der andere TA seine Schätzung zurück nahm...
    Was stimmt weiss ich immer noch nicht, aber manchmal reicht es, wenn man direkt "auf Angriff" geht.
    Du bist ein Privatverkäufer, da gelten sowieso andere REgeln, als wenn Du Händler wirst. Auch ich kann Dir also nur raten, lass Dich frühzeitig beraten.
     
  5. Idris Angel 000

    Idris Angel 000 Inserent

    hi,
    unschöne sache und du tust mir echt leid.

    aber wie ja schon geraten wurde, nimm dir einen guten, auf pferderecht spezialisierten anwalt. mehr kann ich dir leider nicht raten.

    lg und viel glück
     
  6. Kathrin

    Kathrin Inserent

    Ich würde dir auch empfehlen, dich mal bei einem Anwalt beraten zu lassen.

    Ich denke aber nicht, dass er auf Pferderecht spezialisiert sein muss (da es sich hier um Vertragsrecht handelt, das sogut wie jeder Anwalt beherrscht). Du kannst dir, wenn es finanziell nicht so gut aussieht bei dir, bei dem für dich zuständigen Amtsgericht einen Beratungshilfeschein ausstellen lassen. Dann kostet dich die Beratung nur 10,00 Euro. Ansonsten musst du mit bis zu 180,00 Euro für eine Beratung rechnen (kommt auf die länge der Beratung, etc. an und natürlich auf den Anwalt).

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass das so einfach geht, wie sich der Käufer das vorstellt. Habt ihr ein Rückgaberecht vereinbart?

    Du hast geschrieben, die "Mängel / Auffälligkeiten" wurden genannt. Meinst du damit schriftlich im Vertrag?

    Normal sind, meines Wissens nach, solche Kaufverträge keiner bestimmten Form unterworfen, ich meine damit, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass man daran was rütteln kann. Aber bestimmt kann dir das natürlich nur ein Anwalt sagen.

    Ich drück dir die Daumen, dass alles gut geht. Kopf hoch!!!!
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. Feb. 2009
  7. Laubi

    Laubi Neues Mitglied

    Ja ich glaube um einen Rechtsanwalt komme ich nicht mehr herum :no:

    Nein, ein Vorkaufsrecht.

    Ja. Da wurden die Hauptmängel/Auffälligkeiten festgehalten und ich hatte handschriftlich extra noch mal ein Blatt mitgegeben.


    Ich hatte ihm wegen dem einem Problem auch angeboten die Telefonnummer vom TA zu geben. Ich hätte die Berichte auch vorher besorgt, sofern er es gewollt hätte. Aber es wurde alles abgelehnt.




    Ist das alles ******.... Man sollte wirklich niemals ein Tier kaufen, wenn man es nicht garantiert bis ans Lebensende behalten kann und irgendwie habe ich das Gefühl, als müsste man ein Tier lieber einschläfern lassen sobald es nicht mehr zu 100 % ok ist, anstatt zu verkaufen :no:
     
  8. Merle007

    Merle007 Inserent

    Unschöne Sache!

    ich würde dir auch zu einem Anwalt raten. Mein Rat wäre unbedingt einer der auf Pferderecht spezialisiert ist, da das Pferderecht gerade im Hinblick auf Kaufvertrag und Rückgabe wg. Mängeln etc. sehr kompliziert sein kann.
     
  9. Nike

    Nike Fotowettbewerbssieger Mai ´09

    Ich würde dir auch zu einem Anwalt raten. Ich weiß ja nicht in welcher momentanen Lage du dich befindest, aber für Schüler, Studenten, Azubis, Hartz IV empfänger u.s.w. (eben Menschen mit geringem Einkommen) gibt es kostenlose juristische Beratungen. Frag dazu mal in deiner/m Gemeinde/Rathaus/Bügeramt nach. Die können dir da bestimmt weiter helfen. Es gibt auch so was wie Gerichtskostenunterstützung, falls es tatsächlich auf ein Verfahren herauslaufen sollte.

    Ansonsten finde ich die gesamte Sache auch sehr schlimm. Ich glaube dir, dass dir der Verkauf schwer fiel und nun so was.
    Ich denke, wenn du sogar ein Extrablatt hinzugefügt habt, der Käufer also von ALLEM wusste und trotzdem keine AKU machen lassen wollte, dass du dann rein (menschlich gedacht) gute Chancen hast. Aber wie die gesetzliche Lage aussieht weiß ich leider auch nicht!!
     
  10. Charly K.

    Charly K. ...ich bin doch nicht kreativ.



    Nur ganz kurz - das ist nämlich Unsinn! :nah:
    Kathrin, es muß kein separates "Rückgaberecht" vereinbart werden!
    Dieses gilt nach dem neuen Pferde-Verkaufsrecht automatisch!
    Und zwar in folgendem Fall: Stellt der Käufer fest, daß das Pferd einen (gesundheitlichen) Mangel aufweist, den es bereits vor dem Kauf gehabt hat, und der eben nicht erwähnt / festgehalten wurde, MUSS der Verkäufer das Pferd zurücknehmen und dem Käufer das Geld erstatten.
    (Selbstverständlich muß der Käufer auch nachweisen können, zum Beispiel durch tierärztliche Gutachten, daß stimmt, was er vermutet.)
    Ist genauso, wie wenn Du einen Staubsauger kaufst, der Staub ausspuckt statt ihn einzusaugen - kannst Du auch zurückgeben und der Händler / Hersteller muß ihn zurücknehmen. *blöder Vergleich, aber rechtlich ist es bei Pferden ebenso angelegt* :wink:


    Zusätzlich eine Frage an Laubi:
    Hast Du das Pferd denn, trotz seines offensichtlich "desolaten" Zustandes, als REITPFERD verkauft?
    Oder als Beistellpferd / ähnliches im Vertrag betitelt?

    Das spielt nämlich auch eine große Rolle - denn ein REITpferd muß auch als solches nutzbar sein!


    LG, Charly
     
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