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Pferd von den USA mit nach D nehmen?!

Diskutiere Pferd von den USA mit nach D nehmen?! im Pferde Allgemein Forum; Hallo ihr Lieben... lasst mich etwas weiter ausholen .p Einige wissen, ich bin nun seit 10 Monaten in den USA und habe hier auch eine RB. Zu...

  1. Lysett

    Lysett Inserent

    Hallo ihr Lieben...

    lasst mich etwas weiter ausholen .p Einige wissen, ich bin nun seit 10 Monaten in den USA und habe hier auch eine RB.

    Zu dem Pferd:
    8 jähriger Quarter Wallach
    Papiere
    gesund
    Freizeitmäßig Dressur gut ausgebildet, Potenzial zum springen

    Charakter:
    ängstlich aber auch sehr neugierig
    arbeitswillig und lauffreudig
    sehr lernwillig und versteht schnell

    Seine Besi will ihn verkaufen, da er nicht für den Schulbetrieb geeignet ist, sie möchte für ihn, dass er eine Bezugsperson hat.

    Nun zu meinem Problem, es hat einfach Bumm gemacht, ich liebe dieses Pferd!
    Ich sage ganz klar, er ist nicht ganz einfach, was denke ich an seiner Vergangenheit liegt, wo seine Besi mir aber leider nichts zu sagen kann.
    Er war am Anfang sehr skeptisch, als ich Anfing mich um ihn zu kümmern. Doch das legte sich sehr schnell und nun kommt er schon immer zum Tor, wenn ich auf dem Weg zu seinem Paddock bin. Wir machen rießen Vortschritte, wir können mittlerweile ohne Probleme alleine ins Gelände gehen, er geht mit mir über Plastikplanen, welche ihm am Anfang in die Flucht gejagt haben, wenn sie 10 Meter von ihm weghingen. Er lässt sich auf seinem Paddock von mir putzen wo er sich am Anfang nicht mal hat streicheln lassen wollen. Ich glaube einfach, dass wenn wir die Möglichkeit hätten ein einzigartoges Team werden könnten, hm, das hört sich jetzt etwas blöd an, aber ich glaube, es passt einfach.

    Das ich mir früher oder später ein zweites Pferd kaufen werde, steht fest, ich hatte auch schon ödters welche angeboten gekommen, aber nie war es dass ich gesagt habe, Ja, das muss es sein! Und darauf wollte ich immer warten.
    Nun ist es so weit, nur leider ist mein Traumpony in den USA und ich werde in knapp 3 Monaten zurück nach Deutschland gehen...

    Seine Besitzerin hat mir angeboten, Ende des Jahres wieder zu kommen, bei ihr zu arbeiten 3 Monate und als "Bezahlung" quasi hinterher Austin zu bekommen. Sie sagt sie kann es nicht glauben, dass dieses Pferd Austin ist, wenn er mit mir zusammen ist/ wir zusammen arbeiten. Keins der Reitschulkinder möchte ihn reiten, weil er "böse" ist...jetzt sagte sie mir schon sein paar Mal, dass Kinder ihn doch reiten wollten, wenn sie ihn mit mir gesehen haben, sie ihnen aber sagen musste, dass es bei ihnen nicht so klappen würde.
    So würde es moch also noch ca. 5000$ Kosten für den Flug, TA und Quarantäne sowie Transport zum und vom Flughafen. Geld, dass ich auf jeden Fall für ihn investieren würde.

    Nun meine Bedenken, er ist änglist, ganz klar und er regt dann auch schnell auf und puscht sich hoch, nun meine Frage, Hängerfahren ist kein Problem, wie weite Strecken habe ich noch nicht genau gefragt, meint ihr einen Flug würde er evt. nervlich nicht verkraften? Ich möchte auch nicht, dass er da Todesängste ausstehen muss, nur weil ich mein Traumpferd mit nach D nehmen möchte...

    Sorry für die lange Story, aber eigetlich wollt ich nur mal eure Meinung zu dem Thema hören und auch allgemein ob ihr Erfahrungen zum Thema fliegen mit Pferd gemacht habt, mit welcher Airline, wie zufrieden wart ihr, wie haben es eure Pferde verkraftet?
    Ich freue mich auf Antworten =)

    LG Julia

    Hier mal ein paar Fotos von uns =)
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  2. thyra1992

    thyra1992 Inserent

    Hm...., echt schwierig. Auf der einen Seite bin ich absolut dagegen, den Pferden so einen Stress anzutun, weil das alles ja sehr laut ist und diese Flugboxen für Pferde extremst klein sind, aber manchmal gibt es die Möglichkeit, bei dem Pferd im Frachtraum zu bleiben.Ich weiss nicht, ob das mit Sondergenehmigungen verbunden ist, oder nur für Sportpferde gilt, da würde ich mal die Fluggesellschaft fragen. Denn wenn er so auf Dich fixiert ist, wird er das schon mit Dir zusammen verkraften. Du schreibst ja auch, dass er kerngesund ist.Und ggen die Aufregung kannst Du ihm doch auch Beruhigungsmittel geben (ich meine jetzt natürlich nicht diese Megehammerdinger, sondern lediglich sowas harmloses wie z.B. Baldrian, ich habe da mit den Globuli super Erfahrung gemacht, weiss natürlich nicht, ob es die im Amiland auch gibt)
    Wenn Du so an ihm hängst, und Du es vertreten kannst, dass er es körperlich schafft (was ja sowieso vorher überprüft wird), dann würde ich das Wagnis eingehen. Ich kann das auch total nachvollziehen, das man sich so einen Kostenapparat aufhalst, aus Liebe zum Tier. Nicht gerade vernünftig, aber welcher Pferdehalter ist das schon :laugh:
     
  3. Gromit

    Gromit Punktetierbändiger

    Hi,
    schwierige Situation...
    wenn du ihn in 3 Monaten mitnehmen würdest, was würde er dich denn von der Besitzerin kosten? Die Pferdepreise in den USA sind ja ziemlich niedrig, da finde ich wirst du mit 3 Monaten bei ihr arbeiten und danach kannst du das Pferd mitnehmen ein bisschen übers Ohr gehauen. Oder bezahlt sie dir dann seinen Transport? Das wäre natürlich toll.
    Zum Flug: Du kannst glaube ich nicht mit im Frachtraum fliegen. Ist aber auch kein Problem, denn das Gesetz schreibt vor, dass ein ausgebildeter Pferdepfleger mit Zusatzausbildung für den Transport dabei sein muss. Dein Pferd ist also in besten Händen und wenn er sich im Hänger transportieren lässt, sollte auch der Flug mit notfalls etwas Sedierung kein Problem sein.
    Wenn du Fragen zu Transport usw. hast, nimm doch Kontakt mit Sandra von der Foxranch auf. Sie kennt sich damit sehr gut aus und hilft dir bestimmt gerne weiter, sie kann dir auch sagen, was dein Austin ungefähr Wert ist, sie züchtet nämlich QH. Tel. und email unter www.foxranch.com
    LG
     
  4. Charly K.

    Charly K. ...ich bin doch nicht kreativ. Mitarbeiter

    Hey Lysett,

    na, das sind ja Neuigkeiten... :1:

    Meine Frage ist aber auch: Kannst Du Dir ein zweites Pferd leisten?

    Du hattest ja geschrieben, daß Du zwar eine Ausbildung zur Kosmetikerin gemacht hast, aber in diesem Beruf nicht arbeitest / arbeiten möchtest, und nun eine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin machen möchtest.
    Kannst Du Dir in der Ausbildung ein zweites Pferd leisten?

    Und in einer Sache muß ich Gromit widersprechen: Ich denke nicht, daß 3 Monate "Arbeit" bei der Besitzerin "übers Ohr hauen" wären, da sie ja vermutlich auch noch Kost und Logis bekommen würde!
    Zudem ist es ja keine Festanstellung / qualifizierter Job - sondern, so denke ich (bitte korrigieren, Lysett!), Hilfsarbeiten / Mitarbeit.Wäre also das Pferd seine 1.800 - 2.000 Dollar wert, wäre sie mit diesem Monatslohn von 600 - 700 Dollar sicher gut bedient.


    LG, Charly
     
     
  5. Lysett

    Lysett Inserent

    Huhu, danke schon mal für eure Antworten.
    Er soll 4500$ kosten, was ich viel zu viel finde!
    Ja, ich würde die 3 Monate bei ihr wohnen und halt Stallarbeiten machen, Füttern, Ausmisten, Pferde rein und rausbringen, ich denke mal alles, was halt so anfällt. Aber es ist ein kleiner Stall, sie hat 6 Pferde und eine Einstellerin mit 3 Pferden, die aber Selbstversorgerin ist.

    Ja, ich könnte mir das 2te Pferd leisten, es würde in den Offenstall kommen wo auch mein Pony jetzt schon steht und für das teilen meine Schwester und ich ja auch noch die Kosten.

    Vielen Dank für die Adresse, ich werde mich auf jeden Fall mal mit ihr in Verbindung setzen=)

    By the way.... =) Wegen meinen Bewerbungen, wo ich ja auch einen Tread für hatte, ich habe 2 Einladungen zu Vorstellungsgesprächen bekommen, bei einem KH war ich zu spät und soll meine Unterlagen noch mal schicken wenn ich wieder da bin und von dem 4ten habe ich noch nichts gehört ;/ Bin aber alles in allem recht zufrieden mit dem Ergebnis, davon mal abgesehen, dass ich nicht mal ne richtige Mappe und son komisches Foto hatte^^

    LG Julia
     
  6. Nadine1988

    Nadine1988 Inserent

    Im Grunde finde ich die Idee ok, wenn das Pferd tiptop in Ordnung ist. Was soll man machen, wenn man diesem Pferd oder Tier über den Weg läuft??? Klar möchte man es nicht mehr hergeben, aber das sollte schon gut überlegt sein. Denn auch wenn man das Pferd "umsonst" bekommt, bleiben ja immer noch die Transportkosten und das ist ja auch nicht gerade wenig (wenn die 5000 $ richtig sind, aber ich meine ich hätte auch irgendwann mal im Fernsehen gesehen, dass das zwischen 3000 und 4000 € kosten soll). Also würde das Pferd trotzdem teuer sein (sage jetzt nur teuer, weil du sagtest, du findest 4500 $ für das Pferd auch zuviel).

    LG
     
  7. Foxy

    Foxy Inserent

    Na du machst vielleicht Sachen :laugh:

    Nun die finanzielle Seite wurde schon angesprochen und ich denke du wirst dir, Traumpferd hin Traumpferd her, schon genau überlegt und ausgerechnet haben, ob sich das ausgeht. Immerhin willst du Ihn ja nicht nach einem Jahr in D wieder verkaufen müssen.
    Was Airlines usw angeht, frag mich nicht aber ich glaube da hast du ja auch schon einen guten Tipp bekommen, wo du dich informieren kannst.

    Ich bin der Meinung, sollte körperlich alles OK sein, tus einfach :biggrin:
    Ich denke das der gute Austin einen Flug (auch ohne dich, dafür mit guter Betreuung) besser übersteht als dann ohne dich in Amerika bleiben zu müssen. Oder?

    Lg Foxy
     
  8. Lysett

    Lysett Inserent

    =)

    Naja, 4500$ ist ganz einfach zu viel für ihn, aber auch das würde ich wahrscheinlich bezahlen (; Nur bei 5000$ für Transport und 4500$ also bei 9500$ Da ist die Schmerzgrenze dann leider doch erreicht...

    Ich werde jetzt mal eine Mail an Sandra schicken, fragen, was sie denkt was Austin wert wäre und ob sie mir etwas zum Flugzeugtransport erzählen kann =)

    Vielen Danke euch, bin auf weitere Meinungen gespannt =)

    LG Julia
     
  9. Nike

    Nike Fotowettbewerbssieger Mai ´09

    Hey..

    Also ich würde ihn mitnehmen. Das preisliche musst du halt noch regeln, aber rein vom Transport und allem würde ich es schon machen.

    Bekannte von meiner Mutter wohnen auch in den USA und züchten dort deutsche Warmblüter. Die lassen sich auch ständig neue Pferde kommen und fliegen welche zurück nach Dt. u.s.w.
    Dort fliegt immer eine Person mit, die die Pferde betreut. Und soviel ich weiß bekommen die Pferde auch immer eine Sedierung, es sei denn die Pferde kennen das schon und sind vollkommen gelassen.

    Was allerdings wohl schwierig ist, ist die Quarantäne. Das weiß ich aber auch nur von den (Zucht-)Hengsten. Die müssen teilweise sehr lange Zeit in so einer grausigen Isolierbox verbringen. Wie das bei Stuten und Wallachen ist, weiß ich allerdings nicht.

    Worauf du aber achten solltest ist, dass du die deutschen Impfstandards beachtest. Ich weiß nicht, wie die sich zu den in den USA unterscheiden, aber wenn ein Tier aus dem Ausland kommt, haben sich die Behörden ja immer ziemlich. Also bloß nicht zu spät damit anfangen.

    Da die Transportboxen wirklich ziemlich klein sind, würde ich (wenn es mein Pferd wäre) in jeden Fall eine Sedierung zumindest für den Start machen lassen. Eben weil sie so klein sind, können die Pferde da drinnen nicht umfallen, so wie es bspw. in einem Pferdeanhänger wäre. Besonders so ein Start im Flugzeug bedeutet für ein Pferd doch enormen Stress und da würde ich in jeden Fall sedieren. (Zumindest nach dem, was ich bisher davon gehört habe). Sowas muss aber eh dann mit einem TA abgesprochen werden.

    Ich bin sehr gespannt, wie sich das bei dir entwickelt. Halte uns auf den Laufenden!!

    EDIT
    Schau mal hier. Das ist zwar nicht wirklich das Thema, aber da stehen auch einige Erfahrungen u.s.w. zu Thema Transport und Kosten u.s.w.
    http://www.reitsportforum.de/showthread.php?p=231471
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. Apr. 2009
  10. OneEleven

    OneEleven Inserent

    Ich würde das Pferd vermutlich nicht mitnehmen. Warum? Weil ich finde, dass sich so ein Transport für ein 0815 Pferd ( nicht falsch verstehn, ich hab ja auch nur so ein 0815 Pferd :laugh: ) einfach preislich nicht rechnet. Sicher ist es schwer so ein Pferd dann zurück zu lassen, aber ich seh sowas halt auch immer noch von der realistischen Seite. Es gibt in D auch genügend QH für wenig Geld, die sich über einen neuen Besitzer freuen. Klar, es ist dann nicht dieses Pferd, aber es kostet mich dann auch keine 10.000€

    Freunde von mir haben ihr Pferd im Januar rübergeholt. Der Transport belief sich auf etwas um die 5000.-€ - wobei der Transport vom Züchter zur Quarantänestation umsonst war bzw den hat eben der Züchter noch übernommen. Sie haben das Pferd über nedpoint geflogen. Die fliegen allerdings nur von Houston und New York aus und landen immer in Amsterdam. Du musst auch bedenken, dass Dein Pferd vor dem Flug 8 Wochen in Quarantäne muss.

    Was das mitfliegen im Frachtraum betrifft. Bei Nedpoint bzw KLM ist es möglich mit seinem Pferd mitzufliegen. Ich war in amsterdam beim abholen dabei und von 17 Pferden hatte lediglich eins extremen Streß gehabt. Alle anderen gingen total locker vom Flieger.

    Und was noch dazu kommt: Dein Pferd ist ein Wallach und dafür zahlst Du richtig viel Steuern! Stuten und Hengste kann man als Zuchtobjekte importieren und es fallen dann kaum Steuern an, Wallache gelten als reine "Luxusobjekte" und für die zahlt man dann nochmal richtig fett Einfuhrsteuer!

    Informier Dich einfach nochmal über die Kosten und entscheide dann. :yes:
     
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