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Pferd zieht ein Hinterbein in Seitengängen nach

Diskutiere Pferd zieht ein Hinterbein in Seitengängen nach im Bodenarbeit Forum; Hallo Liebe Foris, ich habe ein Problem mit meinem Pferd und wir kommen nicht weiter. Egal ob ich die Seitengänge vom Boden oder unter dem...

  1. baloubienchen91

    baloubienchen91 Inserent

    Hallo Liebe Foris,

    ich habe ein Problem mit meinem Pferd und wir kommen nicht weiter. Egal ob ich die Seitengänge vom Boden oder unter dem Reiter mache, er schleift ein Hinterbein nach, und zieht die Hufspitze durch den Sand. Wenn ich ins Schulterherein gehe geht es noch, gehe ich ins Schenkelweichen ist es schon sehr schlimm und wenn ich ihn in den Sidepass schicke geht es gar nicht mehr.

    Ich habe schon versuckt ihn mit der Gerte leicht zu untersstützen um ihn an sein Hinterbein kurz vor der Bewegung zu erinnern, habe es mit Stangenarbeit probiert (da stolpert er drüber). Tierärztlich ist nichts zu finden, osteopathisch auch nichts...sind ratlos.

    Kann es ein koordinatives Problem sein und wenn ja wie kann man dran arbeiten. Im Schulterherein arbeiten wir seit 4 Monaten und auf der einen Hand klappt es perfekt, (übertreten geht übrigens auch besser mit der einen als mit der anderen Seite). Verstehen tut er was ich meine und versucht es auch umzusetzen. Nur kann ich ja nicht weiter im Schulterherein arbeiten wenn das klappt, wir wollen ja weiterkommen.

    Vorhandwendungen haben wir auch vom Boden probiert...wie alles andere auch, eine Seite geht, die andere schleifend...
     
  2. Streunerin

    Streunerin Inserent

    Solpfert er auch beim normalen vorwärtsgehen über Stangen? Also schlurft er auch sonst leicht?
    Dann kann ich nur empfehlen: ÜBEN ÜBEN ÜBEN. Immer wieder Stangenarbeit, und viel ins Gelände damit er lernt wo seine Hufe sind.
     
  3. baloubienchen91

    baloubienchen91 Inserent

    Hallo Streunerin,

    hmh, also wenn er normal geht, egal ob an der Hand oder unter dem Sattel schlurft er nicht, zumindestens wenns geradaus geht. Beim longieren und dabei Stangenarbeit geht gar nicht, da stolpert er mehr über die Stange und kickt sie durch die Gegend als das er drübertrabt (noch schlimmer ist es an der Longe im Galopp). Wenn ich ihn aber reite, und über Stangen traben lasse klappt es ohne zu stolpern oder anzuschlagen. Die Seitengänge übe ich schon immer jeden Tag vom Boden, beim Schritt warmführen, nach dem Reiten beim trockenführen, ...und ich frage mich jeden Tag warum klappt das nicht. Wie soll er da jemals ne Vorhandwendung lernen ??? Also weiter üben üben üben...
     
  4. Charly K.

    Charly K. ...ich bin doch nicht kreativ. Mitarbeiter

    Hallo Baloubienchen,


    trainingsmäßig würde sich dann vielleicht Stangentraining nach Dualaktivierung anbieten?

    Aber was ich mich weitaus vorher frage:
    War Dein Pferd nicht gerade erst schwer krank - Anaplasmose?
    Bei Borreliose ist es ja typisch, daß Bewegungen verschwimmen / Gelenke entzündet sind / ataktische Bewegungsabläufe auftauchen.
    Könnte es nicht auch eine Krankheits-Folge sein?


    Wie alt ist Dein Pferd? (Arthrose, Hufrolle?)


    Als allerletzte Maßnahme würde ich ihn röntgen lassen - denn das "Schleifen" klingt für mich ziemlich nach einer Becken- oder Hüftblockade (oder Knie?).
    Kann ja eine uralte Verletzung / Haarriß etc. gewesen sein, was jetzt Probleme macht.


    LG, Charly
     
    Zuletzt bearbeitet: 30. Jan. 2011
    Osaka gefällt das.
     
  5. Streunerin

    Streunerin Inserent

    Wenn er beim Longieren schon im Trab über die Stangen stolpert vergiss das mit dem Galopp darüber erstmal. Das dann zu gefährlich. (Stimmen die Abstände die du legst??
    Würde erstmal 2 Stangen legen für Schritt und Trab beim Longieren. (Gegenüber im Kreis, also nicht direkt hintereinander)
    Wenn das dann klappt erstmal 4 Stangen (also jeder viertelkreis eine)
    Galopp über Stangen dann auch erstmal mit einer oder 2 anfangen.
    Und mit den Abständen für hintereinander liegende Stangen ist das immer so eine Sache. Es gibt da zwar bestimmte durchschnittsmaße aber auch da muss man ja nach Pferd variieren.

    Wenn er unterm Sattel keine Probleme hat sondern nur ohne Reiter schlurft würde ich das einfach mit mangelder konzentration/bock interpretieren. (Wichtig ist batürlich das gesundheitliche Probleme ausgeschlossen sind)

    Reitest du mit ihm auch in biegungen auf dem zirkel über stangen oder unterm Reiter nur geradeaus? Sonst könnte es doch was Gesundheitliches sein, das er in Biegung die Beine einfach nicht hoch bekommt.
     
  6. RioNegro

    RioNegro Klugscheißer mit Herz Mitarbeiter

    Irgendwie würd ich den Bewegungsablauf gerne mal sehen. Ist`s möglich, dass du mal ein Video einstellst??

    Wenn`s geht aber mal sowohl in den Seitengängen als auch beim "normalen" Reiten/Arbeiten. Also geradeaus, Zirkel. Vielleicht auch mal Zirkel verkleinern.

    Sollte das gar nicht möglich sein - was macht er mit der Kruppe/Hüfte dabei? Wenn du das Becken des Pferdes beobachtest (evtl von hinten drauf schauen) - welche Hüfte ist höher in der Biegung? Welche tiefer?
    Ist die Hüfte des schlurfenden Beines höher oder tiefer?

    Was macht die Schulter dabei? Also im Prinzip die gleichen Fragen zur Schulter wie zur Hüfte...
    "Kippt" er aufs innere Bein?

    Kopfhaltung??
    Verkantet er den Kopf vielleicht etwas? Oder ist die Nase von vorne betrachtet wirklich gerade?
    Irgendwelche Verkantungen im Genick/Ganaschenbereich??


    Wie gesagt, ein kleines Video oder wenigstens ein paar Fotos wären vermutlich das einfachste... :1:
     
  7. baloubienchen91

    baloubienchen91 Inserent

    Hallo ihr Lieben,

    @Charly...ja genau, das ist das Pferd mit der Anaplasmose. Der Kumpel ist 11 Jahre alt, Hüfte, Becken und Knie sind beweglich...auch TA und Osteopathisch geprüft.

    @Streunerin: wir haben es mal mit einer Stange probiert, bzw nach dem er sie durch die Gegend gekickt hat, nur noch mit nem "Kantholz" wegen dem wegrollen...doch nach der Aktion haben wir es nicht auf 2 oder mehr STangen erhöht. Probiert haben wir es bestimmt 3 Wochen lang, doch ohne Erfolg.

    @Rio Negro: Hüfte und Kruppe sind gleich hoch, auch wenn man von hinten die Darmbein und Sitzbeinhöcker tastet, das Genick ist gerade, es steht kein Ohr hoch, er verkantet sich auch beim Reiten nicht. Schulter müßte ich glatt mal gucken...

    Von der Belastung der Hufe sagt der Schmied auc es ist nur der eine Hinterhuf den er auf der Außenkante aufsetzt und abläuft. Alle anderen drei Hufe sind zehenmittig abgelaufen. Muss mal nen Viedeo machen, oder ein Foto wo auffällt das er so schräg mit dem einen Huf steht.

    Pferde sind manchmal ein Rätsel!!!Doch ich denke nach fast täglichem Training müßte es doch mal besser werden????
     
  8. Streunerin

    Streunerin Inserent

    Nicht unbedingt. Wenn es wirklich ein Anatomisches Problem bzw Blokaden sind kann es sein das es so nicht besser wird.
    Was du noch nicht beantwortet hattest: Du sagtest unterm reiter bekommt der die Hufe über die Stangen. Auch auf einem Zirkel in Biegung oder nur auf der Graden?

    Was hat denn der RA und der Osteo gesagt? Die müssen doch irgendwas dazu sagen können....
    Kann verstehen das du gefrustet bist....
     
  9. RioNegro

    RioNegro Klugscheißer mit Herz Mitarbeiter

    Sprichst du jetzt von Hüfte/Kruppe "gleich hoch" im Stehen? Oder in der Biegung?

    Denn in der Biegung, wird diese korrekt ausgeführt bzw läßt das Pferd die Biegung korrekt durch, sollte das gar nicht gleich hoch sein.
    Ein mindestens kleiner Unterschied sollte zu erkennen sein!

    Wär schön, wenn du da wirklich in der Bewegung und vor allem auch im Seitengang nochmal beobachten könntest.
     
  10. baloubienchen91

    baloubienchen91 Inserent

    @streunerin: Tierarzt und Osteo sagen beide das er medizinisch in Ordnung ist, es keine Blockaden gibt, alle Gelenke der Vor und Hinterhand sowie der Wirbelsäule und des Beckens normal beweglich sind und es keine Bewegungseinschränkungen gibt. Beim Reiten habe ich es bisher nur mit einer Stange auf der Geraden probiert...dachte das ist fürs Pferd am Anfang freundlich. Will nicht das er drüber stolpert und sich was tut, aber das werde ich ausprobieren. Auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen. Danke!

    @Rio Negro. Ich hatte Hüfthöcker und Sitzbeinhöcker in Stand getastet, wobei er vorne und hinten geschlossen stand auf geradem Boden. Ind er Bewegung muss ich nochmal schauen, der Schweif pendelt auf jeden Fall gleichmäßig auf beide Seiten. Was auffällt ist vielleicht das er auf der linken und rechten Hand mehr nach re hohl ist, wenn ich auf die Hinterbackenmuskulatur schaue. er hat links mehr Laufmuskulatur als rechts, wobei die Schulter symmetrisch bemuskelt ist...
     
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