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Pferd zieht sich im Gelände auf

Diskutiere Pferd zieht sich im Gelände auf im Allgemein Forum; so lieb mein pferd in der bahn, aufm aussenplatz oder springplatz auch ist, draussen ist er unmöglich. er hat keine angst oder so, nein er zieht...

  1. LadyX

    LadyX Inserent

    so lieb mein pferd in der bahn, aufm aussenplatz oder springplatz auch ist, draussen ist er unmöglich. er hat keine angst oder so, nein er zieht sich so auf, dass er kaum zu halten ist...trippelt nur, will rennen und da ich ihn nicht lasse fängt er das steigen und bocken an........er will vorwärts....normal kennt er es nicht, da ich ihn nochn nie rennen hab lassen...ich reite ihn mit normaler wassertrense und hab es mit einem leichten hackamore, alson nicth das mit den langen anzügen versucht, aber da rollt er sich auf, und dann hat man keine chance. es ist jedesmal ein richtiger machtkampf. jetzt haben mir welche vom stall ein westerngebiss empfohlen. ich weiss echt nicht was ich machen soll?? er wird ja jezttz erst fünf. ich weiss niht ob es gut wäre ihm ein pelham reinzutun....aber ich will eigenltich in ruhe mit ihm ausreiten dass wir beide spass haben und nich ständig diese machtkämpfe
     
  2. Reykjavik

    Reykjavik Inserent

    Seit ihr oft im Gelände bzw ist es schon immer so?
    Vielleicht fehlt die Erfahrung im Gelände und er ist deswegen etwas überfordert mit der Situation....

    Eventuell könntest du anfangs auch erstmal in die Halle gehen und viel mit ihm arbeiten, sodass er auch "Lust ablassen" kann, also auch mal länger galoppieren und zum Schluss nur mal ein paar Minuten rausgehen...
     
  3. Idris Angel 000

    Idris Angel 000 Inserent

    jetz werden mich zwar wieder vielen "hauen" aber ich bin ein freund vom schlaufi. ich weiss ja nich was du draussen alles machst mit deinem pferd. wenn du nur schritt gehst dann würde ich weiter mit normaler trense reiten und schlaufi drauf. den kannst du dann auch lange lassen wenn er brav is(also wir reiten draussen normal nur hingegebenen zügel). ein scharfes gebiss würde ich nicht nehmen, bind a kein freund von. wenn du aber draussen auch traben und galoppieren willst, dann würde ich evtl darüber nachdenken, ´was schärferes zu nehmen und evtl noch martinagal druaf(aber echt nur dann sonst lehn ich des ab, was schärferes soll ja eigentlich verfeinern und nich notbremsen). da darfst keinen schlaufi nehmen, des is zu gefährlich. aber wenn der eh so heiss is, würde ich solange draussen nur schritt gehen, bs er ruhig und brav is und dann erst traben( wenn überhaupt).

    liebe grüsse
     
  4. LadyX

    LadyX Inserent

    ich hab ihn ja jetzt zwei jahre........ich war viel mit ihm spazhieren bevor ich angefangen habe ihn zu reiten, er hat keine angst. letzte woche waren wir ja auch auf unserem ersten springturnier......er war ein lamm....so harmonisch klappt es nicht oft zuhause mit dem galoppieren... keine ahnung. frisch eingeritten bin ich oft ausgeritten, er war ein lamm, dann wo er kraft bekommen hat gings mit der steigerei los, ich hab es dann ne zeit gelassen weil es einach gefährlich war wegen überschlagen, da er noch nich so gut im gleichgewicht war, dann nach einiger zeit ging es besser und jetzt geht der terz von vorne wieder los...........

    @idris........
    das mit den schlaufis is mir zu heiss, denn mit seiner steigerei kann das sehr gefährlich werden.....
    ja wir gehen fast immer nur schritt........ich gehe mit erfahrenen pferden raus...die keinen mucks machen auch wenn er daneben seinen film abspult. selten legen wir trabphasen ein, weil ich ihn dann wirklich kaujm noch halten kann. ich kann auch ned sagen, ja gut ich reit ihn erst richtig dressur oder springen und dann raus, denn er hat eine bombenkonditon und er is kaum müde zu bekommen.........ich hab mit dem gedanken gespielt mit pelham mit gummistange, aber ich hab irgendwie dabei auch kein gutes gefühl wegen seinem alter,
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 31. Juli 2008
     
  5. Lorelai

    Lorelai Chaos-Trulla

    Also erstens Mal: Von Schlaufen im Gelände halte ich - vor allem in diesem Fall - rein gar nichts. Sie sagt ja eh schon, dass sich das Pferd auch so schon aufrollt, bzw mit der Hack aufrollt - die Schlaufen verstärken diesen Effekt ja dann noch mehr. Versteh den Sinn dahinter nicht, einem Pferd, das sich aufrollt und dann rumjuxt noch Schlaufen reinzumachen. Mehr als den Kopf auf die Brust knallen kann man damit ja auch nicht.

    Martingal - ja. Aber dann nur mit Wassertrense, auf keinen Fall mit einem schärferen Gebiss in Kombination.

    Zum eigentlichen Problem: Ich hatte mit meiner früher das selbe, bedingt dadurch dass die Vorbesitzerin im Gelände nur zwei Gangarten kannte: Schritt und Vollgas-Galopp. Mein Pferd durfte bei der jeden Grasweg rennen, jeden Berg im Wald hoch, jede Wiese. Dementsprechend hatte ich anfangs immer Theater, wenn wir irgendwo lang geritten sind, wo sie gemeint hat, man könnte ja galoppieren.
    Sie hat sich dann, wenn ich sie nicht gelassen habe, aufgerollt, rumgetänzelt, gehüpft, gebuckelt.
    Weg gebracht hab ich das Ganze indem ich erstens ein schärferes Gebiss fürs Gelände reingemacht hab (ging einfach nicht anders, alles andere war mir zu unsicher und ich wollte eine "Notbremse"). Ich reite sie draussen mit einem Billy-Allen-Bit mit kurzen Anzügen und bin mit dem Gebiss super zufrieden. Pferd nimmt es gut an und ich musste es noch NIE (!) wirklich einsetzen, sprich die Zügel noch nie wirklich aufnehmen.
    Dann bin ich zuerst wirklich nur noch Schritt geritten draussen und nix anderes. Alles am langen Zügel, damit sie sich nicht aufrollen und rumspacken kann. Ist sie angetrabt, hab ich sie anfangs hingestellt (das Kommando steh muss dazu natürlich gefestigt sein und auch funktionieren). Sie musste dann ein paar Sekunden stehen bleiben, dann bin ich im Schritt wieder am langen Zügel los. Sie wieder angetrabt, ich sie wieder hingestellt.
    Irgendwann hat sie dann damit aufgehört. Und dadurch, dass ich trotz ihrem Rumgetrabe immer ruhig geblieben bin und die Zügel lang gelassen hab, konnte sie sich nicht so aufspulen. Woran auch, es war ja kein konstanter Zügel da, gegen den sie sich hätte auflehnen können.
    Mittlerweile trabt sie nur noch sehr selten los, wenn ich das nicht will. Und wenn, dann parier ich einfach immer wieder ganz ruhig zum Schritt durch. Wichtig dabei ist halt, die Zügel immer und immer wieder sofort lang zu lassen, sobald das Pferd wieder in der gewünschten Gangart ist. Auch wenn das anfangs heißt, dass Pferd gleich wieder lostrabt. Dann halt wieder annehmen, durchparieren und danach sofort wieder lang lassen.
     
  6. lecomte

    lecomte Inserent

    So wie es lorelai gemacht hat, würde ich es auch probieren.

    Wie geht sie denn draussen, wenn du alleine ausreiten gehst? Ist das dann noch schlimmer?
    Neben den Ausreitübungen (die würde ich langsam steigern, also erst nur so 10 min ins Gelände und dann immer ein wenig mehr, wenns gut ging) würde ich auch noch viel Bodenarbeit und Gelassenheitstraining machen. Während der Bodenarbeit würde ich ihr die besagten Kommandos, wie "Steh" (-> lorelai) , beibringen und die Rangordnung klären. (Vielleicht fallen dir noch andere nützliche "Tricks" ein, die du ihr beibringen kannst)

    Wie ist sie denn so im Umgang? Tut sie sich da auch schwer die Rangordnung zu akzeptieren, oder ist sie da ein Lamm? Macht sie irgentwelche blöden Angewohnheiten oder Unarten?

    (ach und ich hab jetzt gerade deinen Steckbrief gesehen. Wenn er noch im Wachstum ist, könnte der Grund für das Gezapple ja auch Schmerzen sein. Nur komisch ist dann, dass er das nur im Gelände macht. )

    liebe Grüsse
     
    Zuletzt bearbeitet: 30. Juli 2008
  7. RioNegro

    RioNegro Klugscheißer mit Herz Mitarbeiter

    Lorelei`s Beschreibung würd ich so auch mal probieren! Find ich gut.

    Und auch wirklich nur Schritt draussen!

    Da du aber schreibst, das ging erst los, als er so bißchen mehr Kraft bekommen hatte.
    Deshalb: ist er genug ausgelastet? Hat er die Möglichkeit, sich auch mal richtig auszurennen und richtig zu toben?
    Wie sieht`s mit Koppel aus?

    Und -bekommt er vielleicht schlichtweg zu viel Energie über`s Futter????

    Das Futterangebot heutzutage ist wesentlich größer und meist energiehaltiger als noch vor einigen Jahren. Und gleichzeitig ist aber die geforderte Arbeitsleistung der Tiere runter gegangen. Also ich sprech jetzt von der Zeit, als Pferde noch in der Landwirtschaft helfen mußten. Da waren sie wirklich den ganzen Tag unterwegs.
    Heute bekommen viele Pferde fast schon ein Überangebot an Energie, stehen dafür aber deutlich länger in der Box. Bzw arbeiten auch, wenn sie nicht in der Box stehen trotzdem nicht so intensiv, wie`s ihnen bei dem Futter eigentlich gut tun würde.

    Eine kleine Futterumstellung kann dabei manchmal Wunder wirken! Und halt konsequentes Üben, wie`s ja Lorelai beschrieben hat.
     
  8. LadyX

    LadyX Inserent

    @lorelai: danke für deinen nützlichen beitrag. das wäre wirklich mal eine überlegung wert. mit dem gebiss, das du erwähnt hast, reiten einigen von uns im stall, das könnte ich mir ja mal ausleihen und es in der bahn versuchen wie er es annimmt. das mit dem schritt und halten sollte ich wirklich mal versuchen wie er dadrauf reagiert. danke nochmal

    @lecomte: ich mache mit dem kerl viel bodenarbeit, er kennt die kommandos steh, zurück, usw...wie gesagt er ist im umgang ein lamm, der stallbesitzer wundert sich immer wieder wie umgänglich und liebenswürdig der ist. ihn bringt nichts aus der ruhe. vor zwei tagen hat er anscheinend hinten gelahmt, ich vermute ihm hat sein gestell wehgetan vom wachsen, da er wieder etwas überbaut ist, alle waren auf der koppel und er in der box. ihn hat das wenig interessiert. MIt der Rangordnung hat er nie ein problem, hin undwieder ärgerst er mich, aber in seiner herde ist er eigentlich eherr einzelgänger und unterwirft sich sogar nem shetty.

    @rio negro: er bekommt kaum kraftfutter, da er sehr viel energie und ausdauer hat, nur nach schwerem training bekommt er von mir noch ne extra schippe fruchtmüsli. er kommt jeden tag raus von 6-9 uhr und von 14-19 uhr, hat noch dazu eine paddockbox, wird jeden tag gearbeitet, also an bewegungsmangel kann es leider nicht liegen
     
  9. RioNegro

    RioNegro Klugscheißer mit Herz Mitarbeiter

    mit dem Futter war auch einfach nur `ne Idee.
    Wobei Müsli natürlich auch Kraftfutter ist...
    Und ich auch nicht unbedingt nur "Bewegung" meinte, sondern "Arbeit".
    Aber du sagst ja, das ist eher nicht Euer Problem.

    Jetzt muß ich aber nochmal nachfragen (hoffe, ich hab`s nicht einfach nur übersehen): gehst du alleine ins Gelände? Oder mit einem oder mehreren anderen Pferden?
    Gibt`s da in seinem Verhalten Unterschiede?
     
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