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Pferd zur Verfügung - zwei Wochen alles toll und jetzt wird es extrem schwierig

Diskutiere Pferd zur Verfügung - zwei Wochen alles toll und jetzt wird es extrem schwierig im Allgemein Forum; Hallo ihr Lieben, ich bin eigentlich nur die Reitbeteiligung von einem Pferd, das wir von jemand zur Verfügung bekommen haben. Ich reite drei...

  1. vicky93

    vicky93 Gesperrt

    Hallo ihr Lieben,

    ich bin eigentlich nur die Reitbeteiligung von einem Pferd, das wir von jemand zur Verfügung bekommen haben.
    Ich reite drei Tage die Woche und habe die ersten zwei Wochen nachdem das Pferd an den neuen Stall gekommen ist komplett gemacht, da die neue Besitzerin im Urlaub war.
    Das Pferd wurde vermutlich bisher nicht jeden Tag bewegt und es ist unklar was genau mit ihm die letzten 6 Jahre gemacht wurde. Ins Gelände ist er angeblich nie gegangen und als er einmal gegangen ist wäre die Bereiterin abgestiegen und hat gesagt das macht sie nie wieder. Beim Ausprobieren bin ich dann am Ende eine Schrittrunde raus bzw. wollte es, aber es hat sich schnell gezeigt, dass er nicht vom Stall weg will und immer stehen bleibt und dann nur noch rückwärts geht. Als die "alte" und "neue" Besitzerin dann zu Fuß mitgegangen sind ging es besser. Ansonsten sei er aber total brav und ein Herzchen im Umgang. So haben wir ihn auch kennengelernt.
    Als ich die ersten zwei Wochen komplett alleine gemacht habe hat er sich wirklich sehr brav gezeigt. Ich bin mit ihm viele Schrittrunden ins Gelände gegangen, hab ihn auch anfangs mal einfach nur geführt und er hat nie was gemacht, keinerlei rückwärts gehen oder sonstiges. Das einzige was er gemacht hat war stehen bleiben und umdrehen als er nicht über eine Brücke wollte, aber da hab ich ihn dann auch relativ schnell überzeugen können.
    Nach den zwei Wochen war ich natürlich sehr positiv gestimmt was für ein tolles Pferd er ist und dann war die neue Besitzerin wieder da und nun hat er beim Spazierengehen einerseits angefangen oft Hacken schlagen zu wollen und sich loszureißen, so dass wir nur noch mit Gebiss und Longe spazieren gehen.
    Aber auch im Gelände bzw. insgesamt ist er jetzt total aufgeregt, immer nur am Rennen und geht kaum entspannt. Neuerdings hat er angefangen bei Büschen ins Feld zu springen, Hacken zu schlagen und zu buckeln.
    Heute bin ich eine Strecke geritten, die er mittlerweile sehr gut kennt und wo er nie was gemacht hat und aufeinmal wollte er nicht mehr weitergehen (es war Richtung Heim) und hat angefangen Hacken zu schlagen und zu steigen. Hinter uns war ein anderes Pferd und rechts Weiden, sowie links Autos. Es war haarscharf und er wäre mit mir in ein Auto gesprungen. Irgendwann bin ich abgestiegen und beim führen hat es ihn dann nicht mehr gestört.
    Er ist wie ein völlig anderes Pferd. Laut Vorbesitzerin und jetziger Besitzerin liegt das daran, dass es jetzt kalt ist. Die Lösung wäre nun ihn vorm Reiten abzulongieren.
    Allerdings weiß ich nicht, ob man solche Aussetzer im Gelände wirklich durch ablongieren verhindern kann und ich habe langsam Angst (obwohl ich eigentlich sehr angstfrei und sattelfest bin), dass irgendwann etwas passiert und er mit mir in ein Auto springt oder ich doof falle.
    Ich hab das Pferd schon sehr lieb gewonnen, aber hab das Gefühl desto öfter ich ihn zur Zeit reite, desto ängstlicher werde ich, weil er immer wieder Quatsch macht.
    Man muss dazu auch noch sagen, dass er für sein Alter (12) extrem hengstig ist.
    Die Spinnereien im Gelände werden auch oft schlimmer, wenn in der Nähe andere Pferde sind. Dann will er nicht mehr weggehen oder Ähnliches und fängt dann an mit diesem stehen bleiben und Hacken schlagen.
    Da das erst alles so super geklappt hat und er nun eine Aktion nach der anderen bringt und ich aber hauptsächlich Geländereiterin bin, frag ich mich ob das wirklich nur an der Temperatur liegt?
    Ich habe Angst, dass doch irgendwann mal was passiert und finde ihn gerade auch sehr schwer berechenbar, da er solche Aktionen auch bringt ohne davor besonders aufgeregt zu sein und plötzlich ist es unmöglich weiter zu gehen.

    Habt ihr mit sowas Erfahrung?
    Was würdet ihr in der Situation machen?

    Viele Grüße und Danke für Antworten
     
  2. Princess of Diamond

    Princess of Diamond Bekanntes Mitglied

    Ist das Pferd in einen neuen Stall gekommen?
     
  3. ManicPreacher

    ManicPreacher Gelebte Chaostheorie

    Der klebt.
    Wenn er den Stall gewechselt hat, kann es sein daß er das erstmal nicht gemacht hat, weil das noch nicht "sein" Stall war.
    Wenn er den jetzt als sein zu Hause abgespeichert hat, klebt er dann wieder.

    Gesendet von meinem Pixel mit Tapatalk
     
  4. Mirage

    Mirage Bekanntes Mitglied

    Hallo Vicky, der scheint sehr unsicher und kannst ihm aktuell nach der kurzen Zeit auch noch nicht die Sicherheit geben, die er wohl benötigt. Ergo würde ich mir an Deiner Stelle für die erste Zeit einen Sicherheitsfaktor in Form eines entspannten Begleitpferdes suchen und nur mit diesem gemeinsam rausgehen. Dadurch kommt erstmal dringend benötigte Sicherheit für´s Pferd rein, dann entspannst Du auch wieder mehr und vermutlich würde sich das Thema dann in Luft auflösen.

    Solltest Du allerdings bereits wirkliche Angst auf dem Pferd haben und die nicht in den Griff bekommen, dann wird das eine immer gefährlichere Kombination werden von unsicherem Pferd und unsicherem Reiter, das wäre eine schlechte Konstellation.
     
     
  5. Schokokeks

    Schokokeks Bekanntes Mitglied

    Ich würde raten erstmal auf dem Reitplatz zu bleiben und da an der generellen Durchlässigkeit zu arbeiten. Ihr kennt das Pferd jetzt vlt vier Wochen?
    Wie ist er in der Platz Arbeit?

    Ansonsten erstmal zu zweit raus und mit Fahrrad begleiten.

    Hat er genug Auslastung und vlt zuviel Futter?
    Passt Sattel Zeug Gesundheit?

    Ansonsten könntet ihr versuchen aufzuladen und mal in fremdes Gelände zu fahren wenn es da besser ist spricht es für die kleber Theorie.
     
  6. vicky93

    vicky93 Gesperrt

    Aber wie kann er kleben, wenn er nicht Richtung nachhause in den Stall gehen will?
    Er weigert sich ja in die Richtung zu gehen wo es nachhause geht.
     
  7. Weltenwanderer

    Weltenwanderer Isiphiler Workophobiker

    Wenn Pferde zur Verfügung gestellt werden,kann man davon ausgehen, dass sie ein Problem haben.
    Sonst werden sie nämlich verkauft, das ist deutlich attraktiver.
    Dass Probleme nicht direkt auftreten,ist nicht so selten; wenn die Pferde sehr unsicher sind, sind sie eher erst mal brav.
    Wenn deine ersten zwei Wochen in die Zeit mit 25 Grad und Winterfell gefallen sind -da waren hier alle Pferde halb komatös....
    Wichtig ist eigentlich,wie die Haupt"Besi" mit dem Thema umgeht....
     
  8. Wanderreiter

    Wanderreiter Inserent

    Es ist doch ganz einfach!
    Das Pferd befindet sich in einem neuen Stall, neue Umgebung, neue Artgenossen, neues Futter, neue Routine, neue Menschen! Es ist doch ein Lebewesen und keine Maschine, die überall und immer gleich funktioniert!
    Laß es doch erst einmal ankommen, sich an die Routine und Alles gewöhnen. Ich halte es auch für völlig falsch, mit dem Pferd gleich in unbekanntes Gelände zu gehen! Du kennst das Pferd nicht, es kennt dich nicht.
    Laßt euch doch bitte Zeit, gewöhnt euch aneinander, gehe auf den Reitplatz, verbessert eure Kommunikation, lernt euch kennen.
    Wenn du das Gefühl hast, es ist genügend Vertrauen und Sicherheit da, geht raus ins Gelände. Vielleicht erst einmal mit Begleitung, später auch allein, wenn es nicht anders geht.
     
  9. ManicPreacher

    ManicPreacher Gelebte Chaostheorie

    Du hast Eingangs erwähnt daß er im alten Stall nicht vom Hof wollte. Und jetzt zb. nicht weg von anderen Pferden die er unterwegs sieht.
    Das ist kleben.
    Das da zwischendurch auch generell an Kreuzungen Theater ist würde ich da nicht hernehmen um zu sagen der klebt nicht.
    Hat mein Wallach auch gemacht.
    Nicht vom Hof wollen, unterwegs an jeder Kreuzung diskutiert.

    Gesendet von meinem Pixel mit Tapatalk
     
  10. Ridersmind

    Ridersmind Gesperrt

    Hallo Vicky, ich kann die Aussage von ManicPreacher bestätigen. Wenn du nicht die nötige mentale Stärke besitzt, dann kannst du dem Pferd nicht die benötigte Sicherheit und Führung geben, die es in solchen Situationen braucht. Ist der Reiter zögerlich und ängstlich (auf Grund von negativen Erfahrungen und Ereignissen), dann trifft das Pferd seine eigenen Entscheidungen in kritischen Momenten- ein erhöhtes Unfallrisiko für Pferd und Reiter !!! Der Vorschlag mit dem sicheren Begleitpferd ist super. Solltest du aber mit den Gedanken gefangen sein (Kopfkino.... was ist wenn), dann solltest du an der Beseitigung deiner Blockade arbeiten. Ich habe viele Kunden, die in genau so einer Situation stecken. Je länger sie dauert, desto mehr setzt sich diese Problem fest und eine Negativ-Spirale entsteht. Wie genau man daraus kommt, findest du auf *Link entfernt*
    Alles Gute dir und deinem Pferd !
     
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