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Pferdekauf Rücktrittsrecht????

Diskutiere Pferdekauf Rücktrittsrecht???? im Versicherungsfragen Forum; Hallo, ich war vom 27.11. bis 29.11 mit einem Pferdehändler unterwegs und habe mir Pferde zeigen lassen. Am 29.11. habe ich ein Pferd...

  1. hoppigaloppy

    hoppigaloppy Guest

    Hallo,

    ich war vom 27.11. bis 29.11 mit einem Pferdehändler unterwegs und habe mir Pferde zeigen lassen.
    Am 29.11. habe ich ein Pferd probegeritten und eine Kaufbestätigung unterschrieben.
    Eigentlich wollte ich das Pferd diese Woche bezahlen und am Samstag holen.
    Nun musste ich aber jemandem dringend Geld leihen und kann das Pferd nicht bezahlen.
    Habe ich ein Rücktrittsrecht von 14 Tagen oder bin ich zum Kauf verpflichtet?
    Ich bin für Eure Hilfe dankbar.

    LG
     
  2. Farooq

    Farooq Erbsianerin

    hallo hoppy!

    hhmmm....also, bevor du nun dir den kopf zerbrichst, frag doch einfach mal beim verkäufer an, ob du zurücktreten kannst! erklär halt die sachlage!

    oder du fragst, ob du ratenzahlung machen kannst? (weiss ja net, ob du des pferd unbedingt haben willst, bzw. wie die finanzielle lage sonst so ausschaut bei dir?!).

    falls alles nix hilft, kannst immer noch mal schaun? moment mal: du hast den kaufvertrag am 29.11. unterzeichnet? ist des so richtig? tja, weil dann würde ich des nämlich gleich machen! rein vorsorglich!

    grüsse. die uli
     
  3. hoppigaloppy

    hoppigaloppy Guest

    Hi Faroog,

    ich habe ihm die Sachlage schon erklärt und der schaltet jetzt natürlich auf stur und behauptet ich könne nicht zurück treten und solle doch einen Kredit aufnehmen, oder das Geld das ich an meine Schwester verliehen habe, zurückholen weil der Kauf geht schließlich vor die Sorge meiner Schwester.
    Typisch Händler, erst stinkefreundlich und wenn es nicht so läuft, werden se ecklig
     
  4. Farooq

    Farooq Erbsianerin

    he galoppy,

    also, ich hab mal so a wengerl nachgelesen hier im internet:

    also, gibt seit 02 neue gesetzeslage dafür, nur leider bezieht sich des alles auf mängel am pferd! mist....des haben wir ja nicht oder?? hast ne aku machen lassen?

    und was genau steht in dem kaufvertrag. hab auch letztends erst nen bericht im tv gesehen, auch wenn du nix unterschrieben hättest, sondern den kauf per handschlag gemacht hättest, gilt des! hmm.......

    werd noch weter suchen. mist ist nur, dass mein chefe grad nicht da ist, sonst hät ich den gefragt.

    falls ich was find, meld ich mich hier nochmal oki!

    derweil gruss. die uli
     
     
  5. hoppigaloppy

    hoppigaloppy Guest

    Hi Uli,

    das mit den Mängeln habe ich auch schon gelesen, aber da gibt es keinen.

    Bin Dir für Deine Hilfe sehr dankbar.
    Ich werde heute mal meinen Anwalt anrufen, ein ganz bekannter Pferdeanwalt, aber es ist ja nicht schlecht, wenn man vorher schon etwas Info hat.

    Wenn man Autos, Möbel usw. kauft, hat man 14 Tage Rücktrittsrecht, dass weiss ich, aber ob das bei Pferden so ist??? Schwierig.
     
  6. Farooq

    Farooq Erbsianerin

    hallo, ja pferde gelten ja gesetzlich als sache ne! aber: in deinem fall wäre es mal interessant , was in dem wisch alles drinne steht.

    hab mich grad nochmal durch des internet gequält, aber so ein fall ist leider nicht drin. halt nur immer mit dem mangel!

    ja, wäre mein rat auch gewesen, du fragst den anwalt.!
    hoffe, des wird was! grins....

    lieber gruss. und viel erfolg. lass wissen, was rauskam! interessiert mich nun schon arg! doch.

    uli
     
  7. hoppigaloppy

    hoppigaloppy Guest

    ich werde Dich natürlich auf dem Laufenden halten.

    Übrigens: Dein Spiel mit dem Zitate raten finde ich klasse, ich kenne Deine Zitat, ich komme nur nicht drauf von wo das ist.
    Vielleicht rate ich mal mit
     
  8. Lorelai

    Lorelai Chaos-Trulla

    OT:
    IHR Spiel?! *hmpf* MEIN Spiel.... :D
     
  9. FrauOlli

    FrauOlli Neues Mitglied

    Hallo!

    Da Du ohnehin zum Rechtsanwalt gehen möchtest, weiß ich nicht, ob Dir ein Tipp noch weiterhilft.

    Du solltest zunächst in Deinen Vertrag schauen, was Du mit dem Verkäufer genau vereinbart hast - handelt es sich tatsächlich schon um einen verbindlichen Kaufvertrag?

    Dann solltest Du nachsehen, ob und unter welchen Bedingungen ein Rücktrittsrecht vereinbart ist - was ich aber nach Deinen Schilderungen für äußerst unwahrscheinlich halte.

    Solltest Du aber einen rechtsverbindlichen Kaufvertrag unterzeichnet haben, sieht es schlecht aus. Ein 14tägiges Widerrufsrecht gibt es nur in bestimmten Fällen von Verbraucherverträgen - ein solcher Fall liegt bei Dir, nach dem was ich beurteilen kann, nicht vor.

    Ein gesetzliches Rücktrittsrecht steht Dir wahrscheinlich ebenfalls nicht zu, dazu ist schon gesagt worden, dass es eines Mangels bedarf oder aber einer anderen Pflichtverletzung durch den Verkäufer - bei Dir erst mal nicht ersichtlich.

    Ich kann Dir daher nur den Rat geben, entweder mit dem Verkäufer über eine Abstandssumme zu verhandeln oder die Zähne zusammenbeißen und das Pferd, wie vereinbart, abzunehmen und evtl. selbst zu verkaufen. Du bist als Käuferin nämlich auch verpflichtet, dem Verkäufer das Tier abzunehmen, ansonsen machst Du Dich schadensersatzpflichtig und musst ihm - unter anderem - die Aufwendungen (Futter etc.), die er für das Pferd tätigt, ersetzen.

    By the way: Falls Du keine Rechtsschutzversicherung hast, mach' Dir bitte klar, dass ein Anwalt schon bei einem Kaufpreis von 5.000,00 € für das erste Schreiben oder ein Telefonat mit dem Verkäufer über 400,00 € netto an Gebühren kostet... Und falls er mit dem Verkäufer eine Einigung erzielt bist Du noch mal ca. 450 € (auf der Basis von 5.000 €) zusätzlich los. War das Pferd teurer, steigen auch die Gebühren für den Anwalt an.

    Achte also beim ersten Gespräch darauf, dass Du direkt klar machst, dass Du erst mal nur eine sog. "Erstberatung" möchtest - die darf nicht mehr als 190 € kosten.

    Unter Umständen kannst Du Dir das aber alles sparen, wenn Du erst mal selbst mit dem Verkäufer über eine Abstandssumme sprichst.

    Das wäre also mein Tipp: Lass' den Anwalt kurz den Vertrag auf der Basis einer Erstberatung prüfen. Kommt er zu dem (vermutlich überschlägigen) Ergebnis, dass Du verpflichtet bist, zu zahlen und das Pferd abzunehmen, verhandele selbst mit dem Verkäufer über eine Abstandssumme.
    Frag' ihn, was es Dich kosten soll, wenn Ihr den Kaufvertrag für null und nichtig erklärt. Ich an Deiner Stelle würde mich das schon bis zu 1.000,- € kosten lassen, je nachdem wie hoch der Kaufpreis ist - aber auch dazu kann Dir der Anwalt, der den Vertrag sieht, etwas sagen.

    Ganz liebe Grüße.
     
  10. Farooq

    Farooq Erbsianerin

    ja des gleich hab ich ihr auch schon gesagt. dass sie halt mit dem verkäufer mal sprechen sollt. ich denk auch, des wird die günstige lösung sein! war auch der meinung, dass sie auf jeden fall was zahlen muss!

    ach ja, wegen der anwaltkosten: die kann man ja seit neuestem mit dem anwalt lauch aushandeln! (kurz gesagt!)

    ich würde auch auf jeden fall, wenn du eh einen anwalt kennst, den mal nen blick auf den vertrag werfen lassen. sicher ist sicher.

    uli
     
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