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Planung für Weide

Diskutiere Planung für Weide im Haltung und Pflege Forum; Hey Ihr, mein Vater der hat noch ein Grundstück in einer Wohngegend wo er nicht genau weiß was er damit anfangen soll, nun sagte er, ich solle...

  1. IdontKnow

    IdontKnow Inserent

    Hey Ihr,

    mein Vater der hat noch ein Grundstück in einer Wohngegend wo er nicht genau weiß was er damit anfangen soll, nun sagte er, ich solle mir was überlegen ansonsten würde er es verkaufen weil so würde das nur so unbenutzt bleiben... nun habe ich mir folgendes überlegt:

    Es gibt ja so viele Pferdis die aus schlechter Haltung sind, Pferde die niemand haben will, die Haffifohlen die aussortiert werden und sonst beim Schlachter landen...

    Das Grundstück würde locker für eine Weide reichen *wieviel m² weiß ich grad leide nicht aber so groß, dass eine doppelhaushälfte draufpassen würde*

    nun war meine überlegung, dass ich dort eine Weide mache mit Stallungen und dort 2-3 Pferde draufstelle halt so pferde die niemand mehr haben möchte... solchen möchte ich so gerne irgendwie helfen...

    mir ist klar, dass das viel arbeit bedeutet misten etc. aber das ist es mir wert...

    ist es überhaupt möglich in einer wohngegend wo links ein haus ist und rechts irgendso ein lager *weiß nicht genau was das ist* einfach so eine weide mit pferden zu machen?? weiß da jmd. was drüber? kann mir vorstellen, dass das nicht so einfach ist...

    was haltet ihr von meiner Idee??

    Bisher finde ich sie ganz gut...nur oftmals habe ich das Problem, dass ich mir Dinge viel zu einfach vorstelle aber so fällt mir jetzt nichts ein, was dagegen sprechen würde...

    Kosten, Arbeit etc. sind mir bewusst!!
     
  2. Binapa

    Binapa Inserent

    Oh, da gibt es viele Punkte.
    Fängt mit den Stallungen an, weiß aus eigener erfahrung das man auch auf seinen Eigenen Grundstück zig genehmigungen braucht (und da geht es schon um ein kleines Gartenhäußchen) um da überhaupt etwas bauen zu dürfen- und selbst dann ist es nicht sicher das du die genehmigung bekommst.

    Hättest du denn eine ausweichmöglichkeit wenn bei Dauerregen die Weide unter Wasser steht? (wie sind die Bodenbeschaffenheiten bei euch? Eher Trocken, Sandig, Naß?)

    Wie sieht es mit der Wasserversorgung aus? Gibt es Wasserleitungen bzw wo ist der nächste Wasseranschluß?
    Und Strom? Könnt mir vorstellen das es auf dauer eine ganz schön kostspielige sache ist, die Weide mit einer Autobatterie oder Weidezaungerät an den Stromkreis zu schalten.

    Dann hört man immer wieder von Leute die mit den "mist aufkommen" ein starkes Problem haben (geruchsbelästigung) und gerade solche Leute schaffen es auch immer wieder das Pfedehalter ganz schnell keine Pferde mehr halten.
    Bist du mehr in der Ländlichen Gegend? Da sind die Menschen ja toleranter. Auch solltest du dir überlegen wohin mit den Mist?

    Da hast du dir ja viel vorgenommen- drück dir die Daumen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. Feb. 2008
  3. franzivetmed

    franzivetmed Inserent

    hey
    also ich muss mich meiner vorrednering anschließen, da willste dir ja mächtig was aufbrummen.
    Ich finde deine idee sehr löblich allerdings muss ich doch fragen ob die wiese wirklich groß genug ist?! denn wenn die pferde die im winter zb zu matsch laufen dann haben sie im sommer keine weide mehr!
    also musst du dich fragen ist sie groß genug um sie in winter und sommerstück zu unterteilen. habe ich ausweichmöglichkeiten wie binapa das anmerkte.denk dran das pferde die nur auf einer wiese stehen nicht nur ein paar m² brauchen sondern ein bissel mehr.
    sie müssen rennen können!
    vielleicht schauste mal nach wie groß die wiese ist und schreibst es dann mal hier ins forum, dann können wir das mit sicherheit besser beurteilen :yes:
    lg franzi
     
  4. playoff67

    playoff67 Inserent

    Auch ich muss mich meinen Vorrednern anschliessen, noch dazu eine Überlegung was die Nachbarn eventuell dazu sagen da ja der Mist auch gelagert werden muss etc. kann dann zu ziemlichen ärger führen. Trotzdem sehr lobend Deine Initiative.
     
  5. Nina

    Nina Inserent

    Hallo,
    ehrliche Antwort? Lass es!
    Wir haben unser "Winterquartier" genau im Wohngebiet. Um uns herum sind alles Wohnhäuser. Bei falschen Nachbarn kriegst du da mehr Frust als Lust!

    Wir ziehen nicht ohne Grund jetzt auf ein anderes Grundstück um :)
    Es gibt so viele Dinge worüber sich Nachbarn aufregen. Mal ein paar Beispiele von mir

    - Stall-Bau – Lärmbelästigung; ganz wichtig Ruhezeiten einhalten
    - Mistlagern – kann man max. 2 Wochen lagern – sonst Geruchsbelästigung
    - Matsche – nicht genug Ausweichmöglichkeit; Matsche; Vet.-Amt. Wird gerufen. Dabei ist egal ob die komplette Wiese oder nur 10 qm Matschig sind.
    - Fütterung – ständig fliegen jegliche Lebensmittel (Brot; Kohl;…) über den Zaun.
    - Dünne/Alte/Kranke Pferde – Wenn du ein Pferd aufpäppelst kannst du mit dem Besuch des Vet.-Amtes rechnen. Ruck zuck heißt es die Pferde bekommen nichts zu fressen
    - Pferde kauf/verkauf – egal ob du nun das Pferd gerettet hast oder nicht. Sobald mehrere Pferde deinen Hof betreten und ggfs. nach Vermittlung verlassen bist du ein Händler.

    Und da gibt es noch einige Dinge die ich dir erzählen kann!
    Das ist einfach das Problem das ich auch in vielen Themen lese. Die Leute suchen kein Gespräch sondern das geläster hinter dem Rücken geht sofort los. Dann hat man freitags morgens das Vet.-Amt da und kriegt eine Krise weil wieder lächerliche Dinge angezeigt wurden.
    Ich würde eher dazu tendieren das Grundstück zu verkaufen, ggfs. ein neues Grundstück kaufen dort die „Idee verwirklichen.“ Oder was ich eigentlich am sinnvollsten finde. Einen Verein beitreten der die Tiere rettet und dort tatkräftig unterstützt. Sei es durch die Arbeitskraft oder mit Geld.

    Zudem kommt der Aspekt der Selbstversorger dazu. Und ob du soviel Zeit, Kraft hast das alles dann allein zu erledigen ist wieder eine andere frage. Ich glaub ich würde in deinem Fall eher einem Verein beitreten. Die freuen sich auch über jegliche Hilfe!!

    Gruß
    Nina
     
  6. Hazira

    Hazira offizielle ironische Forums-Klobürste

    ich denke dass ein grundstück das die größe einer doppelhaushälfte hat nicht zur dauerhaften beweidung geeignet ist.
     
  7. Wanderreiter

    Wanderreiter Inserent

    Im Grunde ist alles schon gesagt:
    -du brauchst pro Pferd mind. 1/2 Hektar Fläche/ Weide
    -Stall, Strom, Wasser
    -Lagerfläche für Heu und Einstreu
    -eine feste Umzäunung, sonst läßt dir irgendein ***** die Pferde raus!
    Ärger:
    -Baugenehmigung
    -Mistlagerung/ Entsorgung
    -unkontrollierte Fütterung durch "wohlmeinende" Nachbarn
    -dadurch erhöhte Tierarztkosten
    -Auseinandersetzungen mit Nachbarn und Vet.-Amt

    Fazit: laß es lieber bleiben!!!
     
  8. Gromit

    Gromit Punktetierbändiger

    Hi,
    pro Pferd benötigt man ca. 1 ha Weide.
    Du könntest natürlich ein drainiertes Paddock anlegen.
    Aber mal ehrlich, weißt du was so ein Stall mit Wasser, Strom, Abwasser, Grundwassersicherem Mistablageplatz, Drainage für Padock etc. kostet?
    Ich weiß ja nicht wieviel Geld dein Vater dafür so eingeplant hat (Nutzung des Grundstücks). Aber das würde erstmal eine ordentliche Investition sein.
    Mal ganz abgesehen davon, dass du dann morgens füttern musst und nachmittags-abends misten und füttern. Das ist fast ein Halbtagsjob, was machst du, wenn du mal in den Urlaub fahren willst?
    LG
     
  9. Yvonne

    Yvonne Inserent

    Also bei uns im Kreis darf man im Wohngebiet garkeine Pferde halten. Da mssut du dich erstmal erkundigen als was dieses Gebiet bei der Stadt genau bezeichnet ist, und ob da bei euch eine Pferdehaltung dann überhaupt erlaubt ist.
     
  10. hafifreundin

    hafifreundin Inserent

    Hallo,

    wir hatten auch mal 2 Ponys im Wohngebiet stehen. Genau an einer Hauptstraße. Hatten das aber nur als Winterquartier. Also war ein Paddock und 2 Koppeln und ein Stall. Zudem hatten wir auhc noch das Glück das die Nachbarn ,meist ältere Leute, nicht viel gegen die Pferde einzuwenden hatten. Den mist haben wir einfach am äußersten ende gelagert. Darüber hatte sich eingentlich keiner beschwert. Doch wir hatten andere Probleme. Oft wurde der Müll einfach auf unsere Koppel geschmissen und Silvester sogar einmal auf unsere pferde mit Böllers geziehlt. Zudem durften wir auch einmal unsere Pferde suchen gehen, da jemand einfach das Koppeltor geöffnet hatte. Da hätte sehr viel passieren können da wir ja an der Hauptstraße leben. Zum Glück sind die Ponys nicht auf die Straße gerannt. Haten auch einmal das veterinär amt da, da unser früheres Pony (damals schon 28) sich gerne so auf die Seite legte, dass er aussah als wäre er tot. Da er auch nciht mehr allzu gut gehört hatte ist er auf die rufe der Spaziergänger nicht aufgestanden. Die Spaziergänger waren dann aber um so mehr geschockt als sie sahen ,dass das Pony doch noch lebte. mUss aber dazu sagen das ich auch das erste mal geschockt war als mein Pony auf meine Rufe nicht aufstand. Als er dann eingeschläfert werden musste, haben wir unseren haflinger woanders untergestellt.

    Allso ich muss sagen, dass ich es nicht machen würde. Zudem hört sich das Grundstück auch nicht allzu groß an. Such doch lieber ein andere Wiese wo die Pferde auhc nicht den ganzen Tag durch Autos udn sonstiges gestört werden und wo du vorallen keine Menschen stören könntest.

    Viele Grüße denise
     
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