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Pollenallergiker - bitte um Rat!

Diskutiere Pollenallergiker - bitte um Rat! im Naturheilmethoden Forum; Hallo Zusammen, ich habe in den letzten Jahren, Probleme mit meiner Vollblutstute, da sie auf jegliche Baum- und Gräserpollen hochgradig...

  1. Sue85

    Sue85 Neues Mitglied

    Hallo Zusammen,

    ich habe in den letzten Jahren, Probleme mit meiner Vollblutstute, da sie auf jegliche Baum- und Gräserpollen hochgradig allergisch reagiert. Meist beginnend im März durchgehend bis September, jedoch verschlimmert es sich Jahr für Jahr.

    Hat jemand Erfahrung mit homööpathischen Mitteln, die ihr die Allergie erleichtern können? Eventuell auch etwas, was man schon vorbeugend geben kann?

    Vielen Dank für Eure Hilfe.

    LG

    Susanne
     
  2. _Jennifer_

    _Jennifer_ Inserent

    Hallo Susanne. Erfahrung habe ich nicht, aber vielleicht elfen meine Tipps trotzdem. :)
    Also: Zu allererst mal eine Frage; hast du schon einen Allergietest durchführen lassen!?
    Weiterhin würde ich von einer Desensibilisierung abraten. Eine Desensibilisierung hilft nicht, nur dem Geldbeutel deines Tierarztes.....denn es ist sehr unwahrscheinlich das man gegen alles desensibilisieren kann......da kommt es leicht zu einem Allergieschock.
    Wie wäre es, wenn du dich mal nach einem Heilpraktiker umschaust!?
    Wie äußern sich die Symtome eigentlich? Hustet dein Pfer, bekommt es ausschlag?!
    Ich hoffe ih konnte dir ein wenig weiterhelfen.
     
  3. Chiara22

    Chiara22 Vorsicht- Chiara Chaos im Anmarsch!

    Da muß ich aus meiner Erfahrung heraus wiedersprechen. Das Labor, welches die Allergien festgestellt hat, berät auch. Man kann sich mit dem Ergebnis an sie wenden. Sie erstellen passendes Desensiblisierungsmaterial. Je nach Schwere und in welchen Bereichen von Weidegras über Flugpollen und Futtermittel werden diese zusammen gestellt und auch die Dauer, Wiederholungsintervalle etc. bestimmt.

    Ich habe es über einen längeren Zeitraum gemacht. A) hat es geholfen, gerade bei der Weidesitutation, so daß sie wieder raus konnte, b) wußte ich auch, daß sie auf homöopatische sowie Kräuter wie Spitzwegerich allergisch war, so daß ich es weg lassen konnte c) hatten Akupunktur, Globolis bis dato nicht den erwünschten Erfolg gebracht und d) war es günstiger als 2 Mal im Jahr bei stärkerer Atemnot, wieder drauf setzende Infektionen , als den Tierarzt zu bezahlen, e) entfielen schwere Medikamentgeschütze, nach denen ich Magen und Darm wieder aufbauen konnte.
     
  4. Gromit

    Gromit Punktetierbändiger

    Hi,
    der Aussage mit der Desensibilisierung kann ich nicht ganz zustimmen. Mein Pferd ist auch hochgradig allergisch gegen alles mögliche gewesen. Heu wässern und staubfreie Einstreu hat schonmal geholfen, aber wenn die Bäume geblüht haben ist mir das Pferd jedesmal fast erstickt. Allergietest hab ich nie machen lassen, es war ja offensichtlich, dass er gegen alle möglichen Pollen allergisch ist und ein Test kann nie so umfangreich sein- ausserdem was bringt es wenn du weißt mein Pferd ist gegen Linde, Birke, Pappel etc. allergisch? Gegen den Pollenflug kannst du nichts machen.
    Ich hab mein Pferd mit einer Eigenbluttherapie desensibilisiert. Das Blut wurde entnommen während eines starken Allergieanfalls im Frühjahr und dann daraus verschiedene Verdünnungen des Serums hergestellt. Das hab ich ihm dann in steigender Konzentration 2 Monate unter die Haut gespritzt. Die 1. Kur hat 3 Jahre gehalten. Danach hat er eine leichte Allergie gehabt und wir haben eine 2. Kur gemacht. Die hält jetzt schon über 10 Jahre. Gekostet hat es nicht viel, ca. 120 Euro pro Kur. Absolut empfehlenswert meiner Meinung nach.
    LG
     
     
  5. Sue85

    Sue85 Neues Mitglied

    Hallo Zusammen,

    vielen Dank für Eure Hilfe.

    Also ich habe keinen Allergietest machen lassen, da es offentsichtlich ist, dass sie einfach auf alles reagiert, was fliegt. Das Geld muss ich meinem TA nicht in den Hintern stecken :) ich bin auf der Suche nach alternativen Möglichkeiten sie schonend zu behandeln, da sie die letzte Zeit viel Medikamente (Cortison) bekommen und das möchte ich ihr irgendwie ersparen....
    @Gromit hast du eventuell mehr Infos zur Eigenbluttherapie? Mein TA hat mir empfohlen eine Antigentherapie zu machen, aber kostet locker um 600 Euro und es kann keiner garantieren, dass es helfen wird, bzw. gibt es da noch zu wenig Erfahrung.

    Danke!

    Liebe Grüße
     
  6. Tabea

    Tabea Inserent

    Hallo :)

    Ich kenne das Leid deines Stütchens: Ich bin selbst Pollenalergikerin ;)
    Mir hilft ein Teelöffel Schwarzkümmel zum Frühstück. Diese Seite habe ich beim googlen gefunden: Schwarzkümmel für Pferde
    Sie sagt zwar nicht aus, dass es gegen Pollenallergie hilft, aber wüsste das jeder Mensch würden im Frühjahr nicht so viele mit einer roten Nase herumlaufen ;) Probier es doch einfach mal aus :)

    LG Tabea
     
  7. GilianCo

    GilianCo Langzügelbespaßer

    Da wäre für mich erst einmal die Frage, wie genau äußert sich die Allergie? Husten? Headshaking? Was wurde bis jetzt an Behandlungsansätzen versucht?

    Ich habe mit der Hyposensibilisierung auch sehr gute Erfahrungen gemacht. Man setzt hier dem Pferd in der Zeit, in der es gerade keine Kontakte zum Allergen hat, ständig steigenden Dosen des Allergens aus, um das Immunsystem quasi dran zu gewöhnen. Klar, der Allergietest dafür wäre dann schon notwendig, und kostet auch. Meinem Pferd hat es aber schon ziemlich geholfen.
     
  8. Regenkönigin

    Regenkönigin Neues Mitglied

    Unsere ältere Stute ist auch Allergikerin. Sie hustet dann sehr stark. Es wurde von Jahr zu Jahr schlimmer. Erst war sie nur im April/ Mai ein paar Wochen nicht reitbar. Letztes Jahr dann fast den ganz Sommer. Allergietest gemacht und das finde ich auch sinnvoll. Es werden verschiedene Abstufungen der Pollen je nach Stärke der Allergie vorgenommen (0 bis 3). Wir haben dann für diejenigen mit Stufe 2 und 3 ein Desensibilisierungs-Set angefordert und angefangen zu spritzen. Leider erst recht spät, weil die Firma bei dem anhaltenden Frost im Februar das Serum nicht verschickt hat. Zunächst hat das ganz gut geholfen, sie war bis vor einer Woche ganz gut reitbar. Jetzt wird es einfach zu viel denke ich... Vielleicht wäre es besser gewesen, wenn wir das Serum früher gehabt hätten.

    Übrigens gibt es auch fürs Smartphone eine Allergiker-App. Da kann man sich die aktuelle Pollenflug-Vorhersage ansehen :cool-new: Ist ganz praktisch um zu planen wann man vielleicht mal wieder reiten könnte. Und da hilft es auch zu wissen, wogegen das Pferd so allergisch ist!
     
  9. ManicPreacher

    ManicPreacher Gelebte Chaostheorie

    Dieses Jahr ist die Pollenbelastung auch sehr Extrem. Ich bin selbst Allergiker und bekomme das gerade mit voller Wucht ab.

    Warum eine Desensibilisierung zu einem Allergieschock führen sollte ist mir nicht klar. Aber ich würde auch von so etwas keine Wunder erwarten, erst recht nicht in diesem Jahr. Ich habe mir mal eine Zeit lang Ameisensäure Subcutan gespritzt und damit meiner Meinung nach eine Besserung erzielt. Kann aber auch einfach günstigeres Wetter gewesen sein, und ich weiß nicht in wie fern man das bei Pferden anwenden kann.
     
  10. Charly K.

    Charly K. ...ich bin doch nicht kreativ. Mitarbeiter


    Dann erkläre ich es Dir gerne. :wink:

    Bei einer De- oder Hypo-Sensibilisierung werden dem Patienten (Human- und Veterinärmedizin) kleinste Dosierungen der Allergene zugeführt, auf die der Körper 'allergisch' reagiert. Dadurch soll sich - jetzt mal ganz vereinfacht ausgedrückt - der Körper an diese 'Belastung' gewöhnen, so daß er letztlich kein / weniger Histamin bei Eindringen dieser Allergene ausschüttet.

    Dabei kann es aber eben passieren, daß der Körper auch auf diese geringen Dosirungen plötzlich massiv reagiert - und dann hat man den anaphylaktischen = allergischen Schock.

    Deshalb haben zum Beispiel bereits einige Bundesländer, darunter Niedersachsen und Bayern, per Erlass geregelt, daß (Human-)Praxen, die Hypo- / De-Sensibilisierungen durchführen, eine erweiterte Notfallausstattung vorhalten müssen, zu der auch ein AED ("Defibrillator") gehört - eben weil das Risiko eine anaphylaktischen Schocks relativ erhöht / hoch ist, und dieser leider sehr schnell auch in Stadium III und IV übergehen kann (IV = Herz-Kreislauf-Stillstand).



    LG, Charly
     
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