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Pony hat Angst vor entgegenkommenden Pferden!

Diskutiere Pony hat Angst vor entgegenkommenden Pferden! im Allgemein Forum; Hey, ich benötige unbedingt Hilfe! Ich habe jetzt seit etwa 4 Monaten ein eigenes Pony, 8 Jahre alt, suuuper lieb und sonst kaum schreckhaft......

  1. Magicpower

    Magicpower Neues Mitglied

    Hey, ich benötige unbedingt Hilfe!
    Ich habe jetzt seit etwa 4 Monaten ein eigenes Pony, 8 Jahre alt, suuuper lieb und sonst kaum schreckhaft... Beim Probereiten war alles super, jedoch bin ich auch nicht mit anderen Pferden in der Halle geritten, sodass sich das Problem nicht ergab. Nachdem wir ihn also gekauft haben und er den Stall gewechselt hatte bin ich ganz normal wie sonst auch in der Halle geritten, nur dann mit anderen Pferden. Wenn ihm also jemand im Trab oder Galopp entgegenkommt, springt er sofort panisch zur Seite, rennt weg und ist allgemein nur abgelenkt von den anderen Pferden. Am Anfang dachte ich immer das sei nur so eine Testphase und er muss erstmal Vertrauen aufbauen und bin dem Problem aus dem Weg gegangen, indem ich die anderen darum bat, auf der selben Hand zu reiten, da die Halle auch nicht besonders groß ist. Naja, so ging es dann einigermaßen. Trotzdem versuchte ich immer wieder anderen Pferden entgegen zu reiten, jedoch leider ohne Erfolg...:cry:Dazu ist jedoch zu sagen, dass wenn man sich im Schritt entgegenkommt,für ihn das kein Problem darstellt. Dressurmäßig wird er echt immer besser, aber im Prinzip kann ich immer nur alleine reiten wenn ich ein konzentriertes Pony haben möchte. Ich weiß langsam nicht mehr was ich tun soll, da es echt deprimierend ist:sad:.
    Ich hoffe, dass mir da jemand weiterhelfen kann.
    Lg
     
  2. Frau Horst

    Frau Horst Bekanntes Mitglied

    Wie lange ist der unterm Sattel? Ich habe viele Pferde eingeritten und fast alle hatten anfangs Angst vor Gegenverkehr. Liegt in dem Fall daran, dass die Pferde die anderen Pferde so einschätzen, wie sie es auf der Wiese tun würden. Wenn einem einer frontal entgegen kommt, greift der vermutlich an. Das müssen die über Gewohnheit lernen. Am besten mit anderen in der Halle, aber immer viel Abstand halten und sich nur langsam Tag für Tag ein bisschen nähern.

    Vielleicht ist bei deinem auch mal was vorgefallen. Aber auch dann würde ich genau so verfahren wie mit den Jungen, vorsichtig und langsam annähern, an andere gewöhnen.
     
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  3. aquarell

    aquarell Inserent

    Evtl. mußt du damit leben lernen und vorausschauend reiten. Ich habe auch so ein Pferd. Im Laufe der Zeit ist es besser geworden, bricht aber immer mal wieder durch, wenn andere ihm zu dicht kommen und er sich an der Bande eingeklemmt fühlt. Ich gehe der Sache aus dem Weg, reite dann eine Volte oder arbeite gleich auf dem 4. Hufschlag (linke Hand), etc. Meiner hat allerdings auch gelernt zur Not anzuhalten, was ihm mehr Sicherheit bietet.
    Dressurprüfungen zu zweit gehen aber gar nicht.

    Leider halten heute kaum noch welche den Sicherheitsabstand ein und für ein ängstliches Pferd ist es dann optisch zu eng.
    Einige Berufsreiter haben mir gesagt, daß das Problem nie ganz weg gehen wird.
    Meiner ist allerdings sicher, wenn der Reiter auf den anderen Pferd wenigstens weiß wohin er reitet und dies für mein Pferd auch erkennbar ist.
     
  4. Magicpower

    Magicpower Neues Mitglied

    Zunächst danke für die Antworten!
    Wann er angeritten wurde kann ich leider nicht sagen, da wir darüber keine Auskunft bekommen haben.
    Wir sind momentan auch schon ein wenig dabei ihn mit Hilfe meiner Reitlehrerin mit dieser Situation zu konfrontieren, aber momentan noch nicht mit so großem Erfolg. Ich habe auch schonmal gelesen, dass man dem Pferd jedes Mal vor dem Reiten ein paar Rescue Tropfen geben kann, aber ich weiß auch nicht so richtig, was ich davon halten soll...
    Ich würde eigentlich auch total gerne mit ihm auf ein Turnier fahren, aber eigentlich wäre der Abreiteplatz dann ja gar nichts für uns.:noe:
     
     
  5. Frau Horst

    Frau Horst Bekanntes Mitglied

    Ich würde das nicht forcieren und mit Tropfen würde ich auch nicht anfangen. Ich würde, wenn mal nur einer in der Halle ist, immer so reiten, dass so viel Platz wie möglich dazwischen ist, also immer dahin reiten, wo der andere grad nicht ist. Wenn das gut klappt, kann man sich mal von hinten dem anderen nähern. Dann kommst du ja auf das andere Perd zu, was nicht so bedrohlich ist, einfach mal mit viel Platz seitlich dran vorbei und so. Dann vielleicht mal ein Stück nebeneinander, mit Abstand, nicht zu lange. Gegenverkehr würde ich eine Zeit lang ganz meiden, und wenn man es dann anfängt, erst mal mit 10,9,8m Abstand.

    Je öfter man ihn jetzt erschreckt und er umdrehen und flüchten muss, desto eher festigt sich das. Das Pferd kriegt ja jedes Mal Panik. Deswegen würde ich da nichts riskieren.

    Bei jungen Pferden verschwindet das nach einiger Zeit, manchmal Tage, manchmal Monate. Aber bis jetzt habe ich sie alle trotzdem noch auf Abreiteplätze bekommen.
     
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  6. NaBravo

    NaBravo Bekanntes Mitglied

    Bachblüten und Turnier würd ich lassen...gelten als Doping soweit ich informiert bin.

    Meine alte Stute hatte das auch. Auf uns ist mal in der Halle so`n irrer Vogel losgeschossen und hat dann ne Vollbremsung hingelegt. Danach war lange nichts mehr mit dicht an anderen vorbeireiten. Immer mit viel Abstand. Ganz schlimm bei Pferden, die eine ähnliche/gleiche Farbe hatten wie der vom Vogel. Aber Übung macht den Meister - bei uns ist es irgendwann wieder besser geworden.
     
  7. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    also ich würde absichtlich NICHT anderen entgegen kommen wollen sondern auf der gleichen hand mit ihnen sein bzw großzügig ausweichen! was soll es, immer wieder diese angst auszulösen? so lernt dein pony nie "vertrauen" - hallenreiten bleibt dann immer ein krampf....

    auch denke ich, dass du dann besser nach draußen ausweichen solltest, gerade wen die halle kleiner ist als standardmaße.

    das pony meiner einen tochter hat - seitdem es mal rüde von einem aggressiven reiter auf dem abreiteplatz umgenietet worden ist - nun angst auf jedem abreiteplatz. weil es immer wieder erwartet, dass das nächste fremde pferd sie nun auch umnietet und umkickt...
    das wird nur mit ruhigem, konzentriertem reiten ohne druck und zügelzug besser.
    dafür kann es jahre dauern.
     
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  8. Lynne

    Lynne Bekanntes Mitglied

    Man muss das nicht provozieren, aber arbeiten sollte man schon dran.
    Es muss halt normaler werden. Halt hin arbeiten. Reiten, reiten, reiten. Eine Volte/sonstwas so einbauen, dass er nur kurz in diese Situation kommt und wieder Reiten, reiten ,reiten.
    Ich bin, wie Ulrike, auch kein Fan von Dauerhaftem Stress und einem "da muss er jetzt unbedingt durch". Aber mit dem hinarbeiten, hat es bislang immer geklappt.

    Meine kannte das übrigens auch nicht. Mit dem Ergebnis, dass mein Pony in Panik geraten ist, als jemand anfing ihr Pferd in unsere Richtung rückwärts zu richten. Wenn sie zwischen Bande und anderem Pferd war oder beim longieren jemand ihre Linie gekreuzt hat, war sie auch durchaus am kriseln. Die müssen es wirklich erst lernen.

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    ulrike twice gefällt das.
  9. aquarell

    aquarell Inserent

    Das kann ich nicht bestätigen, meiner wurde 3x in einer großen Halle mit 3 Reitern von einer Person fast umgeritten. Er hat sich dabei so erschreckt, daß er sich der Bande zu umgedreht hat. (wir waren linke Hand)Da war er gerade mal 4j alt. Bis heute hat er das Verhalten nicht abgelegt, aber wir haben gelernt damit umzugehen.
    Auf den Turnieren geht es inzwischen, aber sein Fluchtverhalten kann jederzeit wieder auftreten. Ich mache es dann ähnlich wie Ulrike geschrieben hat.
     
  10. Otterchen

    Otterchen Bekanntes Mitglied

    Vielleicht könntest du mit deinem Pony auch an der Hand üben, dass entgegenkommende Pferde nicht gefährlich sind. Manche sind an der Hand entspannter als unterm Sattel.
     
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