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Pony verkaufen? Beruf, Zeit, Geld...

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Pony verkaufen?

Diese Umfrage wurde geschlossen: 7. März 2011
  1. Unter den Umständen....Ja

    7,7%
  2. Nein, das wirst du event. bereuen...

    0 Stimme(n)
    0,0%
  3. Abwarten..wie sich das Ganze noch entwickelt

    92,3%

Diskutiere Pony verkaufen? Beruf, Zeit, Geld... im Allgemein Forum; Hallo liebe Foris! Ich weiß, dass ihr mir diese Entscheidung nicht abnehmen könnt..vll könnt ihr mir aber doch ein wenig weiterhelfen? Letztes...

  1. BacardiSunrise

    BacardiSunrise Neues Mitglied

    Hallo liebe Foris!
    Ich weiß, dass ihr mir diese Entscheidung nicht abnehmen könnt..vll könnt ihr mir aber doch ein wenig weiterhelfen?
    Letztes Jahr im Juni, musste ich mein 1. Pferd, meinen überalles geliebten Wallach einschläfern lassen :no:
    Ich versuchte daraufhin das Loch "zu stopfen", indem ich losging und 2 Monate später mir ein totales "Gegenteil" des Vorgängers zulegte, junge Kleinpferdstute. Ich dachte, ich bräuchte dringends wieder ein Eigenes, um glücklich zu werden..was ich am Anfang auch war.
    Doch mittlerweile zweifle ich sehr viel.. ich bin nun vorausichtlich im Oktober mit meiner Ausbildung zur KS fertig, werde dann, wenn ich was finde, ca. 1800€ netto im Monat verdienen.
    Derzeit krieg ich 850€ raus.... finanziere mir davon Auto, Pferd..wohne aber noch kostenlos zuhause.
    Nicht, dass ihr jetzt denkt, ich hab kurze Spinnereien aber Nein, diese Gedanken plagen mich nicht zum ersten Mal.
    Es geht nun in Richtung Bewerbungen schreiben, ich fage mich jetzt schon manchmal ob das alles finanziell und vorallem zeitlich mit so einem jungen Pferd hinhaut. Ich weiß, darüber sollte man sich zuvor im Klaren sein, aber damals war mir das Ganze noch nicht so bewusst und 2. hätte ich Pony nicht gekauft wäre es jetzt vll in der Wurst. >> NEIN, kein Mitleidskauf!
    Vll möchte ich ja auch wegziehen, in eine größere KLinik.. wer weiß..und manchmal würde ich mir einfach wünschen "nur" eine Rb zu haben..keine finanziellen Sorgen..keine Angst über plötzliche Kosten..Freiheiten...
    Bei meinem 1. Pferd war das alles ganz anders, ich steckte wirklich jeden Cent in das Pferd, gönnte mir nie was, denn ich wollte dass mein Bub echt alles hatte..bestes Futter..ständig neue Halfter.TA lieber einmal zu viel als zu wenig holen..und mittlerweile muss ich sagen, habe ich auch gelernt mehr für mich zu tun..Friseur..ausgiebig Shoppen..mit Freunden weggehn..ab und an mit dem Pferd einer Freundin ausreiten.das genieße ich total :)
    Und andererseits, wenn ich am Stall bei der Kleinen bin..freue mich mich so sehr, wenn ich sie rufe und sie angetrottelt kommt, mich sanft stupst usw...Alles etwas zwiespaltig bei mir :/
    Wie gesagt, meine Sorgen sind ZEIT (wie ist das wenn ich voll im Schichtdienst arbeite, Haushalt..und dann noch Ausbildung Pony?), GELD (insbesondere weil ich mir nun auch gerne etwas leiste.. und ein wenig LUST..denn in letzter Zeit fehlt mir so das Reiten...ich lebe es zu reiten..am Unterricht ab und an teilzunehmen..aber auf Dauer, ist das finanziell nicht wirklich drin und zeitlich schon gar nicht, gerade jetzt vorm Examen...

    Naja weiß nicht was ihr so von dem Ganzen haltet..wart ihr schon mal in einer ähnlichen Situation?
    Freue mich auf Meinungen und Ratschläge :)

    Liebe Grüße
     
  2. Charda

    Charda Profi Vollpfosten

    Ich würde mal nichts überstürzen. Vielleicht findest du ja auch eine gute RB für dein Pony, die sich monatlich an den Kosten beteiligt und dir dadurch noch die Zeit erleichtert. Dann weißt du, dass sich jm um dein Pony kümmert und dir ist auch geholfen..

    Zum Verkaufen hast du immernoch Zeit... Das zurückholen wird schwieriger...
     
  3. RioNegro

    RioNegro Klugscheißer mit Herz Mitarbeiter

    Ich denk, wenn du grad im Examensstress steckst - solltest du solche Entscheidungen vielleicht (noch) nicht unbedingt treffen.

    Lieber nach dem Examen dann...

    Vielleicht suchst du dir wirklich erstmal eine RB dazu... Das hilft dir zeitlich und sogar finanziell.
    Nimmt dir so ein bißchen den Druck.

    Und dann kannst dir immernoch Zeit nehmen, über einen Verkauf nachzudenken.
     
  4. milady19

    milady19 Inserent

    Ich würde auch erstmal Examen machen und dann sehen wo du eigentlich hin kommst bzw hin willst und dann weiter sehen...Wie Rio und Charda schon sagten, würd ich auch mal über ne RB nachdenken...
     
     
  5. Lysett

    Lysett Inserent

    Huhu =)
    Ich kann mich meinen Vorrednern zur anschließen, nichts überstürzen...gerade weil du sagst, dass du doch sehr an der Kleinen hängst.

    Ich mache eine Ausbildung zur KKS, wohne nicht mehr Zuhause, also finanziere Wohnung, Auto, Pony...geht alles und ich gehe trotzdem weg und ab und an shoppen und zum Friseur=)

    Ich weiß ja nicht, wie dein Pferd steht und wie alt es genau ist, aber vllt kannst dich auch mal nach einem anderen Stall umsehen...In wie weit willst du sie denn ausbilden? Möchtest du Tuniere gehen oder nur Freizeitmäßig?
    Vllt besteht die Möglichkeit sie in einen Offenstall zu stellen, wo es nicht so notwendig ist, dass du wirklich jeden Tag da bist?

    Also, wie gesagt, nichts überstürzen!
    Aber ich bin mir sicher, du wirst die richtige Entscheidung treffen!

    LG
     
  6. Osaka

    Osaka Inserent

    Ich hab mich mal von meinem ehemaligen, wunderschönen, tiroler Haflingerwallach getrennt. Den ich selber eingeritten hatte, und eine Pflegerin zuletzt hatte, weil ich eine Ausbildung anfing. Zu dem Zeitpunkt war mir meine berufliche Zukunft und mein Privatleben einfach wichtiger geworden als das Pony. ich hab immer nur bezahlt und die Pflegerinnen hatten ihren Spass. Dazu hatte ich dann keine Lust mehr. Das war zu dem Zeitpunkt einfach richtig.

    Aber wenn ich heute nur daran denke Osaka abzugeben, dann blutet mir das Herz wirklich. Heute denke ich anders. Ich weiß jetzt wie schmerzhaft es ist, wenn man sein geliebtes Tier weggegeben hat. Ich möchte das nicht nochmal erleben. Komme, was da wolle, Osaka bleibt.:yes:

    Einmal Pferde, immer Pferde, sagt man. Und das trifft bei mir eben zu. Es wäre zu schade. Oftmals merkt man erst, was einem fehlt, wenn es nicht mehr da ist. Und dann ist es zu spät.:1:

    P.S.
    Ich habe jetzt nichts von den drei Möglichkeiten angekreuzt, weil ich Vor- und Nachteile abwägen würde. Das ist kein Abwarten. Abwarten wäre, wenn man alles so läßt, wie es ist. Oftmals auch zu Lasten des Tieres, um das sich nicht mehr gekümmert wird.
    Ich kenne eine alte Staatsprämienstute, DRP, Rappe.Sie wurde von einem großen Gestüt gerettet und durfte auf den Paddock, in Hör- und Riechweite neben anderen Paddocka. Die ist blind geworden , weil sie jahrelang in einen dunklen Stall, ohne Fenster, 24h lang, stehen mußte. Die Stute bekam alles mit, was um sie herrum geschah und bekam ihr Gnadenbrot.Und hatte sogar noch ein Fohlen, um das sie sich rührend kümmerte.Das Pony machte einen sehr zufriedenen Eindruck. Das spürt man einfach, wie sich ein Tier fühlt.Trotz Sehbehinderung war die Stute sehr aufmerksam und hatte Interesse an ihrer Umgebung.Und konnte sich frei bewegen und hatte auch, wenn auch distanziert, über den Zaun, lebenswichtigen Sozialkontakt. Und ein eigenes, sicheres, Umfeld,ohne Angst vor Attacken, aus der Herde, zu haben. Und konnte sich , wenn auch eingeschränkt, selbstständig und frei, in bekanntem Umfeld, bewegen.
    Wie es zu so einem schlimmen Schicksal kam:
    Töchterlein hatte andere Interessen.D.h. Nur haben wollen und nicht drum kümmern. Aber sich nicht trennen wollen aus Prestigegründen oder warum auch immer. Dann lieber abgeben, an Menschen, die sich drüber freuen und sich kümmern wollen.:wink:
    Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg.
     
    Zuletzt bearbeitet: 5. März 2011
  7. Chenoa

    Chenoa Inserent

    Hey, ich denke ich kann Dich sehr gut verstehen.

    Ich mache auch gerade mein Examen als Altenpflegerin und habe zwei Pferde. Suche dir doch erstmal eine RB, die kann Dich finanziell unterstützen und du kommst nicht so in Zeitdruck.

    Hast du einen Stall, mit einer Halle? Ich gehe zum nächsten Winter in einen neuen Stall wo ich im Endeffekt genauso viel bezahle wie im jetzigen Privaten habe nur Hallen mit dabei, wo ich dann auch mal Spätabends oder sehr früh hingehen kann.

    Also für mich sind meine Pferde mein Stressausgleich.
    Meine sind auch noch sehr jung - der Wallach kann zwar schon einiges aber man ist mit der Ausbildung ja nie fertig und meine Stute ist dazu noch ein"Problempferd" die früher misshandelt wurde. Ich suche mir im neuen Stall auch eine RB weil im jetzigen ist es leider nicht erlaubt, aber gut .

    Und ganz wichtig - man muss sich selbst auch was gönnen.
    Ich geh auch zum Friseur und ab und zu mal shoppen, das ist Seelenbutter, das brauchen wird. Aber genauso brauche ich meine Pferde!

    Aufjedenfalll würde ich nichts überstürzen und abwarten.
    Ich denke, würdest du sie nun verkaufen, dir würde auch das Herz bluten.
    Man liebt die Tiere und hängt an ihnen. Auch wenn ich mit dem ganzen stress absolut keine motivation häufig habe nun noch zu den Pferden zu fahren, wenn ich erstmal da bin - ist alles total toll :kiss:

    Und eine RB, man hat zwar weniger Verantwortung und Kosten aber genau die fehlende Verantwortung das Gefühl meins, das kann mir niemand nehmen, würde mir fehlen.

    Liebe Grüße
     
  8. Osaka

    Osaka Inserent

    @ Chenoa

    Huhu, das sehe ich ähnlich. Aber Osaka wird nicht verkauft. Ganz sicher nicht.:laugh:
    Aber ich will eine gute Pflegerin für mein grade erst, im Schritt angerittenes, Pony. Sie soll ja gefördert, anstatt "verhunzt" werden. Und so jemand, der seinen Ansprüchen genügt, wächst nunmal nicht auf dem Baum. Und ich bin auch noch sehr eigen. Ich habe beispielsweise Angts, das die Pflegerin nicht Osakas Steine aus der Sohle entfernt, die ich letztens "rausoperiert" habe.Fast wäre das Steinchen in der Sohle verschwunden, wenn ich nicht nachgesehen hätte. Die meisten wollen nur reiten. Und wenn sich dann noch miserabel gekümmert wird, dann kann ichs gleich selber machen.
    Aber im neuen Stall, wo wir im Sommer hin wollen, sind 2 Reithallen. Das wird sich schon alles finden. Hauptsache man hält die Augen offen. Ich spare zur Zeit etwas Geld. Das macht mir dann mehr Spass, wenn ich einen "Puffer" für Bspws. Ostheopath, Pferdezahnarzt, Notfall etc., auf der hohen Kante habe. Ich tu es gerne für Osaka. Aber ich gönne mir selbst was. Es muss ja nicht immer alles gleich Geld kosten. Man kann sich auch so mit freunden treffen und viel Spass haben. Klar, das mache ich auch. Aber Osaka ist auch sehr zeitaufwendig. Aber ich mache es gerne. Deswegen wird sie eben nicht verkauft.Ich hab jahrelang gebraucht, das wirklich passende Pony, für mich zu finden. Ich hatte übrigens auch mal 2 Pferde.Eins hab ich schon abgegeben, weil die Größe nicht mehr stimmte und es wurde mir zu viel. Osaka alleine ist mir nicht zu viel. Sie ist ja auch glücklich als Freizeitpony und sie braucht den Menschen psychisch nicht wirklich. Was sie wirklich braucht, sind ihr Artgenossen. Und besser so, als ein verbrauchtes Tunierpferd im Stall zu haben. Mit allen Verschleißerscheinungen.Die hat man dann nämlich genauso. Davon gibt es nämlich auch schon genug. In erster Linie ist Osaka fast sowas wie ein Familienmitglied. ich kann auch ohne zu Reiten viel Spass haben. Aber ich will mal schauen, wenn ich mal Geld übrig habe, wegen Einfahren lassen oder Beritt , oder so. Wenn schon Reitpferdemuskeln da sind, hat man es einfacher, sie nach einer Stehphase, wieder anzutrainieren.:wink:
     
    Zuletzt bearbeitet: 7. März 2011
  9. Antares

    Antares Inserent

    Ich kann dich sehr gut verstehen.

    Ich hatte vor kurzem die gleiche Situation.
    Es war nicht so dass ich weniger Zeit oder Geld hatte, aber ich war einfach nichtmehr bereit meine ganze Freizeit und mein ganzes Geld ins Pferd zu stecken. Deshalb musste was passieren, bevor ich die Lust am reiten verliere.

    Mein Lösung war dann: günstigere Stall und eine sehr liebe Freundin die sich mein Pferdechen jetzt mit mir teilt. Habe also nur noch halbe Kosten und halbe Verantwortung. Das ist echt toll, gerade bei TA-Kosten oder unerwarteten Ausgaben. Durch zwei ist das alles garnimma so schlimm.
    Ausserdem gehen wir auch 1x die Woche gemeinsam in den Stall, da tauschen wir uns dann aus an was wir arbeiten wollen und wie die Woche so war. Das macht gleich viel mehr Spaß :)
    Und auch der Stall ohne Halle ist, wen man nicht jeden Tag in den Stall MUSS, auch zu ertragen. ;)

    Vielleicht hast du ja auch die Möglichkeit?
     
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