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Probleme beim Antraben auf dem Reitplatz

Diskutiere Probleme beim Antraben auf dem Reitplatz im Allgemein Forum; hallo, ich mal wieder *zwinker* also ich reite ja nun besagten haflinger wallach freizeitmässig.die besi meinte bereits von beginn an, er ist...

  1. ylva1983

    ylva1983 Inserent

    hallo, ich mal wieder *zwinker*
    also ich reite ja nun besagten haflinger wallach freizeitmässig.die besi meinte bereits von beginn an, er ist recht schwierig am platz. im gelände aber ist er top. nun heut waren zuerst am platz, erst genüsslich schritt zum warmreiten mit kleineren und grösseren zirkeln. dann antraben, öhm ja, hm wie geht das auf diesem pferd. lach.

    also dazu zu sagen hafi seit beginn an reines geländepferd und auch besi muss sich wirklich durchsetzen um ihn anzutraben, dann läuft er aber gut, gallopp macht er noch nicht am platz trotz täglichen trainings auch mit regelmässig stunde, also auch bei ihr ist er geländepferd. longe geht er garnicht, wobei rückwärts halt. gerte bleibt er stehen, sporen läuft er rückwärts oder bleibt auch stehen. sie schafft es aber sowie er angetrabt ist, ihn richtig gut und durchgängig zu traben und dann läuft er auch top.

    nun habe ich aber das problem, er kennt mich noch nicht und versucht mich zu vereppeln, wie gesagt schritt lief gut, etwa insgesamt eine runde lang hab ich auch getrabt bzw galloppiert, aber danach war er wieder unwillig.

    im gelände später lief es aber sehr gut wo ich ihn geritten hab, trab, galopp etc alles prima bis auf das er schon recht k.o war.

    nun meine frage könnt ihr bestimmt schon rauslesen, wie bekomme ich es hin ihn so toll und durchweg zu traben?

    gallopp sind wir drei der meinung trainieren wir erst wenn er wirklich das traben am platz richtig gelernt hat.

    könnt ihr mir helfen, tips geben etc?
     
  2. RioNegro

    RioNegro Klugscheißer mit Herz Mitarbeiter

    Du sagst, im Gelände funktioniert das Antraben und Galoppieren schon ganz gut?
    Dann versucht doch mal, im Gelände die Trab- und Galopphilfe immer mit "Stimme" zu kombinieren. Also immer kleines Stimmkommando dazu, dann loben wenn`s geklappt hat.

    Das kannst du dann auf dem Platz evtl leichter mit abrufen.

    Vielleicht kannst du dir auch erstmal eine größere Wiese suchen. Das ist dann ein "Zwischending" zwischen Gelände und Reitplatz.
    Vielleicht ist`s ihm einfach noch bißchen klein und eng auf dem Platz...

    Ansonsten würd ich denk ich auf Sporen verzichten. Gerte unter Umständen aber schon mitnehmen. Damit du ihm schon auch mal zeigen kannst, dass du es ernst meinst, wenn du `ne Hilfe gibst.

    Tja, und dann hilft nur viel Geduld, Konsequenz und Üben :spinny:

    Vielleicht kannst auch so bißchen Handarbeit mit machen. ALs zusätzliche Erziehung und auch zum besseren Kennenlernen...
     
  3. Lna

    Lna Neues Mitglied

    vielleicht ist es ihm auf dem platz einfach zu langweilig wenn er sonst nur Gelände gewöhnt ist. Deshalb wäre mein vorschlag, mal Hütchen und Stangen in das Training auf dem Platz einzubauen.
    und du solltest darauf achten, dass du entscheidest, wann ihr wieder Schritt geht, also nicht warten, bis er von selber in den Schritt verfällt, sondern vorher durchparieren. Ein bisschen Schritt, und dann energisch wieder antraben. wenn er nicht reagiert, würde ich die Gerte dazu nehmen.
    und du solltest auch im Gelände darauf achten, dass er genau auf deine Hilfen reagiert, nicht einfach laufen lassen, weil das Pferd die Strecke kennt, und weiß, dass man da immer trabt...
    Vielleicht fällt ihm auch das Biegen schwer und deshalb ist ihm der Platz u eng, deshalb würde ich auch im Gelände Biegeübungen einbauen, zum Beispiel in jeder Kurve auf korrekte Biegung achten oder slalom von einer Wegseite zur anderen reiten.
     
  4. ylva1983

    ylva1983 Inserent

    das hört sich gut an, werd ich mal beim nächsten mal versuchen mit der stimme und den übungen im gelände? :1:

    danke euch beiden

    für weitere tips bin ich immer zu haben!!!
     
  5. sasthi

    sasthi Bandenprofi

    Die Sinnhaftigkeit der Platzarbeit leuchtet einem Haflinger nicht immer gleich ein. Denn ein Haflinger ist dazu konzipiert, Sachen von A nach B zu tragen, das ist sein Job. Geländeritte sind Menschen von A nach B zu tragen. Und wenn man dann zurückgeht, ist das ok für einen Haflinger.
    Platzarbeit ist sinnlos, seiner nicht unerheblichen Meinung nach. Er kann keine Sachen von A nach B tragen, denn das Ding ist überschaubar, und da kann sich Mensch auch selbst bewegen und Sachen von A nach B tragen, soo weit ist das nicht, er widmet sich derweilen der anderen wichtigsten Sache der Welt: Fressen!

    Dementsprechend wird einem Haflinger nie so ganz einleuchten, warum Mensch unbedingt in einem flachen Gelände mit wenig Außenreizen unbedingt auf 20 x 40 reiten soll und er sich vielleicht biegen muss.

    Und hier gilt es dann, den Haflinger zu überlisten, ihm das schmackhaft zu machen, dass er das tut, was man will.
    Antraben kann tricky sein, ich würde ihn ordentlich buffen und wenn er dann antrabt, gleich loben. Beim nächsten Mal, das ganze etwas leichter gestalten, vielleicht auch "nur" mit der normalen Trabhilfe, und wenn er wieder trabt, loben.
    Haflinger sind lobgeil (warum auch immer, vielleicht, weil sie damit fressen assoziieren?)!
    Und wenn er auf die ganz supereinfache leichte Trabhilfe reagiert hat, loben und aufhören.

    Dann kann der Haflinger nämlich wieder das tun, was er am liebsten tut:

    Fressen :)
     
  6. blackbeauty

    blackbeauty Sieger Fotowettbewerb September 09

    @lömeli
    Coole Antwort!...und garantiert zutreffend. Wie gut, dass meine Haffi-Dame nicht so typisch Haffi war :biggrin:

    Ich würde immer wieder antraben und nicht so lange traben. Lieber kurze Abschnitte (eine kurze oder lange Seite, einen halben Zirkel) und dann wieder durchparieren und wieder antraben. Nach dem Antraben immer LOBEN! Er scheint auch nicht viel Kondition zu haben, von daher kann traben auch sehr anstrengend sein - gerade wenn es der langsame Western-Jog ist.
     
  7. Susl

    Susl Inserent

    Es gibt auch Hafis die Grand Prix gehen.
    Man sagt auch Isländern nach, dass sie im Viereck unwillig sind, weil sie für die unendlichen Weiten Islands gezüchtet wurden. Meiner lernt gerade Travers (im Schritt) und er macht sich ganz gut.

    Zurück zu deinem Problem: Ich würd mit Trab und Galopp vom Boden aus anfangen. An der Longe. Und immer, wenn du ihn antraben oder angaloppieren lassen willst "Trab!" bzw. "Galopp!" rufen. Anfangs ruhig ordentlich treiben und ihn nicht statt Galopp Renntrab laufen lassen. Wenn er dann trabt bzw. galoppiert, gleich wieder mit "Whoa" in die nächst langsamere Gangart zurück holen, loben... wenn er wieder ruhig ist, noch einmal... aber nicht zu oft.

    Wenn das klappt, kannst du die Übung weiterentwickeln und auch vom Pferd aus mit der Stimme das Antraben/Angaloppieren unterstützen, loben,...
    Anfangs nur ganz kurze Reprisen.

    War das verständlich ausgedrückt?

    Viel Erfolg!
    Susi
     
  8. sasthi

    sasthi Bandenprofi

    Susl. ich hab selbst ne Haflingerstute, ich darf lästern :biggrin:

    Und nachdem
    das gefallen ist, würde ich niemals nie nicht ohne professionelle Hilfe longieren lassen.
    Das dann halbscharig zu lehren, kann zwar gut gehen, die Wahrscheinlichkeit, dass man dem Pferd entweder das umwalzen oder das steigen mit beibringt, ist aber ungemein höher (und auch da spreche ich leider aus Erfahrung, meiner Stute wurde so rechtsrum das steigen beigebracht an der Longe - sehr toll :nah: )

    Mein RL sagt immer "Angenehmes so angenehm wie möglich machen und unangenehmes unangenehmer machen"
    Mehr treiben kann kontraproduktiv sein, da - egal ob western oder englisch - die Gefahr des sicht festklammerns besteht.
    Deshalb kurze, knackige Impulse, sobald das gewünschte Erreicht ist, ihm das angenehm machen.
    Ich mache es bei meiner meistens über die "eins, zwei, zack" Geschichte, einmal normal, funktioniert es nicht, nochmal deutlicher, beim dritten mal schepperts (nicht im Sinne von Schlagen oder so, sondern ne sehr deutliche Reaktion meinerseits). Und dann aber völlig emotionslos zurück zum normalen.
     
  9. RioNegro

    RioNegro Klugscheißer mit Herz Mitarbeiter

    kann da Lömeli nur beipflichten :yes: zumal das sehr treffend beschrieben ist :laugh:

    zudem zweifelt ja niemand an, dass auch Hafis richtig gut gehen KÖNNEN und einige das auch tun.
    Nur manch ein Hafi zweifelt halt meist erstmal ganz massiv an, für was das alles denn eigentlich gut sein soll.

    Meine allererste RB war Hafi-Stute. Ich hab sie geliebt!!! Aber sowas stures...! Da fehlen die Worte!!!:swoon::laugh:
    Wenn sie der Meinung war, dass sie jetzt nicht mehr laufen möchte, ist sie einfach stehen geblieben. Egal wo!
    Einmal waren wir tatsächlich mitten auf einer gut befahrenen, großen Bundesstrasse gestanden. Auf dem Mittelstreifen. Und es ging nichts mehr!!!!
    Grund: ihr Bäuchlein hat gejuckt... :swoon: und sie musste sich erstmal in Ruhe jucken!!!
    Auf dem Mittelstreifen!!!!

    (zum Glück war`s nicht gerade Hauptverkehrszeit! und zu meiner Entschuldigung muss ich sagen, dass ich damals erst so um die 10 Jahre alt war :laugh:)
     
  10. ylva1983

    ylva1983 Inserent

    ui das sind ja aussichten :twitcy:

    naja die besi von ihm hat auch schon gemeint bei ihm muss man sich übelst durchsetzen und dran bleiben sonst verar.... er ihn einen dermassen. naja nun werde ich alle übungen erstmal im gelände mit ihm durchziehen und mit stimme, wenn das dann richtig klappt gehts auf den platz. bald kommt ja auch der tierarzt mal schauen ob irgendwo blockaden bei ihm sind und danach kommt die westerntrainerin und ich denke spätestens mit ihr werden wir all diese dinge gut erarbeiten können.
     
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