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Probleme beim aussitzen

Diskutiere Probleme beim aussitzen im Allgemein Forum; Hallo, Ich bin neu hier und bräuchte mal einen guten Ratschlag. Ich reite erst seit Oktober, und hab im moment super probleme den Trab bei...

  1. black_spirit

    black_spirit Neues Mitglied

    Hallo,
    Ich bin neu hier und bräuchte mal einen guten Ratschlag.
    Ich reite erst seit Oktober, und hab im moment super probleme den Trab bei schwungvollen Pferden auszusitzen. Ich hopse dann nur noch auf dem Pferderücken herum und weiss nicht recht was ich dagegen tun kann.
    Und weil ich dann Trab nicht gescheit aussitzen kann, ist es ja auch klar dass das Angaloppieren auch nicht recht gelingen will.

    Hat da jemand einen Ratschlag für mich?
    Vielen Dank im voraus.
     
  2. Peachez*

    Peachez* Inserent

    probier mal ohne bügel zu reiten. das hat bei mir recht gut geholfen. meine RL hat mich solange jede stunde ohne bügel reiten lassen bis es irgendwann nicht mehr nur verkrampftes rumgehoppse beim aussitzen war ;)

    vielleicht kann dich auch mal jemand an die longe nehmen für sitzübungen, so dass du dich voll und ganz auf dich konzentrieren kannst. am besten dann auch keine zügel in der hand, damit du dich nicht kramphaft am zügel festklammerst.
     
  3. LouisaLamander

    LouisaLamander Neues Mitglied

    Am Anfang ist das ganz normal, ich glaube dieses Problem hatte fast jeder ! :)
    Das kommt mit der Zeit.. du musst ja erstmal ein Gefühl für das Pferd entwickeln ! :)
    Konkrete Tipps kann ich dir da nicht geben, außer natürlich: üben, üben, üben :twitcy:
     
  4. milady19

    milady19 Inserent

    Ich sage auch, mal Bügel überschlagen und ein Gefühl für das Pferd entwickeln...Ich kann manchmal mein Pferd auch nicht sitzen und hab ihn jetzt ein Jahr...Es gibt halt Pferde, die extremden Rücken schwingen...
    Ich sag auch, einfach weiter üben, und wie Peachez schon sagt, evtl. ab und zu Sitzlongen bekommen...
     
     
  5. McBeal

    McBeal CTuG- Computertrottel und Genie vereint Mitarbeiter

    Jupp, da hilft eigentlich nur üben, üben, üben.

    Ich bin allerdings der Meinung, das es nix bringt, stundenlang ohne Bügel zu reiten, weil man sich da ja erst recht verkrampft. Bei meiner Stute mache ich das zwar zwischendurch sehr gerne, aber ich habe auch keine Probleme, sie zu sitzen. Ich verfolge mit dem ohne Bügel reiten bei mir andere Zwecke.

    Generell würde ich das Problem so angehen:
    Am Anfang immer erst nur ein paar Trabtritte aussitzen, dann wieder leichttraben, dann wieder aussitzen. Das ganze immer abwechseln. Die Phasen des Aussitzens mit der Zeit immer erweitern. Zu Anfang erstmal etwas untertourig, sprich eher Schleichtrab reiten wollen. Die Geschwindigkeit beim Aussitzen langsam steigern. Viele Schritt-Trab Übergänge reiten, die ersten Trabtritte aussitzen, dann leichttraben, aussitzen, zum Schritt durchparieren, und wieder von vorne.

    Ach, und Hula Hup Reifen kreiseln lassen soll sehr förderlich für die Beweglichkeit im Becken und damit auch fürs Aussitzen sein. Wichtig ist halt, das man eine positive Grundspannung aufbaut, die einem ermöglicht zwar locker im Becken mitzuschwingen, aber den Körper trotzdem soweit stabilisiert, aufrecht zu bleiben und die Hilfegebung zu läßt.

    Um dir konkrete Ratschläge geben zu können, wäre es noch hilfreich, wenn du ein bissl mehr Details erzählst:
    - Reitest du in einer Abteilung oder Einzelunterricht? Bzw hast du überhaupt Unterricht?
    - Wie lange hattest du Longenunterricht?
    - Wie oft die Woche reitest du?
    - Wie alt bist du? Erwachsene tun sich oft erheblich schwerer, daher die Frage.
    - Wie viele verschiedene Pferde bist du bisher ungefähr geritten, und wie waren die so zu sitzen?
    - Hast du die Möglichkeit auch außerhalb vom Unterricht zu reiten bzw innerhalb der Stunden auch ein bissl für dich rum zu probieren?

    Das waren so die Fragen, die mir spontan eingefallen sind.
     
  6. lise

    lise Inserent

    Hallo, ich würde mich auch longieren lassen, denn am Anfang kann man sich ganz schlecht auf zwei Sachen konzentrieren. Vielleicht hast Du die Möglichkeit, mal ein anderes Schulpferd auszuprobieren, das einen ruhigeren Trab hat.
    Da gibts Riesenunterschiede, dann gehts sehr viel leichter und wie schon oben erwähnt, nur ganz kurz versuchen und sich da ja nicht reinstressen, das funktioniert nur, wenn man Spaß an der Sache hat. Deshalb haben da stundenlange Quälereien ohne Bügel erst recht keinen Sinn. Es geht dabei darum, in der Hüfte locker zu bleiben, ohne dabei die Spannung im Rücken zu verlieren.
    Außerdem muß nicht jeder Reitanfänger nach ein paar Monaten aussitzen können. Laß es doch erst mal bleiben, wenn Leichttraben gut funktioniert, dann mach erst das und das gründlich. Oder trabe im leichten Sitz, auch da kriegt man ein gutes Gefühl für die Schwingungen im Rücken. Aber das sieht Dein Reitlehrer vielleicht anders....irgendwann, das versprech ich Dir, klappts einfach so.Das ging noch JEDEM so am Anfang. Es klappt erst ganz kurz, ein paar Sekunden lang, dann immer länger. Also, hab Spaß am Pferd und versuch, erst das zu machen, was Du schon gut kannst. Man darf kein großes Ziel verfolgen beim Reiten lernen wie etwa: in einem hablen Jahr muß ich reiten können, das kann man nämlich NIE. Es geht einzig und allein darum, Spaß daran zu haben, Freude zu empfinden und das kann man auch im Schritt. Erst recht, wenn man später anfängt und vielleicht schon zur Arbeit geht oder andere Verpflichtungen hat. Turnierwünsche oder Wettkampfgeist sollten erst mit der Zeit kommen. Also freu Dich, daß Du schon leichttraben kannst, das ist schon ganz viel, das ist nämlich auch sehr schwer zu erlernen und laß alles andere kommen, wies kommt. Liebe Grüße.
     
  7. black_spirit

    black_spirit Neues Mitglied

    Erst mal Danke für die vielen Beiträge :)
    Also zu meiner Person,
    Ich bin 23 und studier in Wien, komme aber ursprünglich aus Luxemburg, wo ich auch jede Ferien hinfahre.
    In Wien nehme ich Reitstunden in einem Reitverein. Dort hab ich erst mit Longenstunden angefangen.
    Nach ungefähr 10 Longenstunden bin ich dann in die Abteilung gekommen. Bei uns im Reitverein ist es so, dass man sich für die Stunden einschreibt und es daher abhängt wie viele Leute mit in der Abteilung reiten.
    Hatte schon oft dass ich eigentlich Abteilung gehabt hätte und dann doch niemand ausser mir Stunde hatte.
    Ich versuche mindestens 2 Stunden pro Woche zu nehmen, schaff das aber nicht immer wegen der Uni.
    Dann ist es auch noch so dass wir 4 verschiedene Reitlehrer haben, die an nur an bestimmten Tagen Reitunterricht geben (z. Bsp. Reitlehrer A gibt nur am Montag Unterricht, Reitlehrer B nur an Mittwoch und Freitag etc...)
    Wegen der Uni ist es mir dann auch nicht immer möglich jede Woche an den gleichen Tagen Stunden zu nehmen...

    Ich reite in den Ferien aber auch zuhause, wo ich dann auch Abteilungsstunden nehme, und ich hab da auch noch die Möglichkeit manchmal auszureiten, von daher bin ich schon viele verschiedene Pferde geritten, und hab herausgefunden, dass Ponies und Kaltblüter "besser" zu sitzen sind als die grossen Warmblüter da diese oft mehr Schwung haben. Die kleineren Pferde konnte ich dann relativ mühelos aussitzen...

    Abgesehen vom Ausreiten, hab ich nicht wirklich die Möglichkeit Pferde ausserhalb der Reitstunden zu reiten und für mich was auszuprobieren, was ich auch verstehen kann. Ich wäre wahrscheinlich auch nicht begeistert einen blutigen Anfänger um meinem Privatpferd experimentieren zu lassen...

    Lg
     
  8. lise

    lise Inserent

    Da hast Du Recht, bei unserer Kalti-Stute kann man einfach so sitzenbleiben, allerdings hoppeln Hafis oft sehr.
    Ich bin eh der Meinung, daß man viele Sachen erst mit einem eigenen Pferd oder einer Reitbeteiligung rausfindet. Ich hab als Teenie angefangen zu reiten, in einer Reitschule und hab da doch so einige Kurse gehabt. Als ich dann nach
    5 oder 6 jähriger Pause beschlossen hab, mir selbst ein Pferd zu kaufen, musste ich feststellen, daß ich von rein gar nichts eine Ahnung hatte. Gut, ich konnte Schritt, Trab, Galopp, war einige Male im Gelände, aber alles drumrum, das ging schon beim Longieren los und hörte damit auf, daß mein Pferd ein fürchterlicher Kleber war, musste ich lernen. Ich habe vorher nie ein Pferd am Zügel gehabt, es ist mir erst mit meinem eigenen Pferd gelungen und noch vieles mehr.
    Regelmäßige Reitstunden machen schon Sinn, aber irgendwann muß man sich vieles selber beibringen.
    Siehst Du, Du lernst sowieso schon viel mit vielen verschiedenen Pferden und Reitlehrern, jeder machts ein bißchen anders, das erweitert den Horizont und man kann sich seinen Weg leichter suchen. Vielleicht hast ja nach dem Studium Gelegenheit zu einer RB oder sogar zum eigenen Pferd. Dann hat man ein Tier, auf das man sich konzentrieren kann, entgegen vieler Meinungen finde ich, man lernt da mehr, weil man nicht jedes Mal von vorne anfangen muß, sondern immer weiter aufbauen kann. Erst klappen die Sachen nur gaaaaanz kurz, dann immer länger und dann hat man den Bogen raus und das auch bei anderen Pferden. Also, keinen Stress machen . Grüße.
     
  9. blackbeauty

    blackbeauty Sieger Fotowettbewerb September 09

    Versuch vor allem immer wieder, dich dabei zu entspannen. Spüre in dich rein: wie wirst du bewegt? Wo verkrampft ein Muskel? Entspanne den dann und lass dich von den Bewegungen mitnehmen. Denke immer daran, dass die Beine locker runterhängen sollen und dass du locker im Becken mitschwingen sollst. Man spannt gerne den Bauch an, klemmt mit den Oberschenkeln/Knien ... das macht den Reiter in der Mittelpositur fest. Dann kann er nicht mehr mitschwingen, was gerade bei schwungvollen Pferden zu ganz elendem Gewackeln führt. Als immer erst wieder die eigene Losgelassenheit erreichen, bevor man konkret was vom Pferd fordert.
    Ich habe das mal bei einem Friesen so gemacht, dass ich ihn mir auf eine zirkellinie eingestellt habe, Bügel übergeschlagen, dann ganz locker gesessen bzw. halt immer wieder abgespannt, wenn was fest war UND ich hatte dabei die Augen zu (habe nur mal durch einen kleinen Schlitz geschmult). So konnte ich die Bewegungen des Pferdes und meine Verspannungen extrem gut fühlen und mich dem anpassen und die Anspannung lösen. Auf dem Weg findet man den Weg zum Gefühl fürs Pferd eigentlich am besten.
     
  10. Nienna

    Nienna Neues Mitglied

    Hi,
    ich reite auch erst seit Oktober, und muss echt sagen am Anfang war es wesentlich einfacher ohne Steigbügel ^^ Und auf manchen Pferden klappt es auch einfach besser. Als ich das erste mal auf dem Pferd aussitzen sollte das ich nun eigentlich nur noch reite war das echt ein tolles Gefühl das hat von Anfang an einfach geklappt auf dem Pferd vorher sah das noch ganz anders aus ^^ Obwohl das jetzige ein Warmblut und das vorher ein Pony war^^ Aber wie andere ja schon geschrieben haben ist es dann echt nur Übungssache :)

    lg
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. Mai 2011
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