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Probleme Beim Putzen und Satteln

Diskutiere Probleme Beim Putzen und Satteln im Allgemein Forum; Fange erstmal mit ein paar Infos zur Situration an: ... Reite seit vielen jahren und habe mir vor kurzem ein neues Pflegepferd gesucht da das...

  1. BloodySunday

    BloodySunday Inserent

    Fange erstmal mit ein paar Infos zur Situration an:

    ... Reite seit vielen jahren und habe mir vor kurzem ein neues Pflegepferd gesucht da das letzte mich nicht mehr weiterbilden konnte.Das neue Pflegepferd das mir angeboten wurde ist eine 7 jahre alte Hannoveranerstute mit ca. 1,80 stm.Sie hatwohl eine professionelle grundausbildung aber es wurde lange nichts mit ihr gemacht.ich bin nun auch schon ein paar mal da gewesen.. sie lässt sich ganz prima einfangen..läuft am strick gelassen neben einem her(auch an der straße..autos..tecker..,spielende kinder..usw kein problem..sie zuckt nichtmal) und hat eine ausstrahllung als wäre sie ein älteres erfahrenes reitpferd.Longenarbeit und das reiten auf dem platz lässt sie sich ohne mucken gefallen und es scheint ihr wohl auch spaß zu machen...

    Das problem:
    wenn ich sie von der weide hole bringe ich sie in den stall zum anbinden (putzen satteln etc)..es dauert keine 5 min. bis dieses sonst so gelassene und ruige pferd von einem bein aufs andere trippelt(dabei hab ich sie noch garnicht angefangen zu putzen..also wird es wohl nicht ankitzeligkeit liegen) und mit der hinterhand am routieren ist (sie tritt nicht aber drängelt)..also irgendwie steigert sie sich dann so da rein das man sie nur eben schnell überbürsten und satteln kann,wobei man aufpassen muss nicht zerquetscht oder umgeschubbst zu werden.das satteln lässt sie sich gefallen..nun geht es ans trensen..kopf wird hochgerissen und man maschiert mit samt reiter (der wie christbaumschmuck unten am kopf baumelt) spazieren ...das ende vom lied ist das ich dieses 1.80 pferd mit meinen 170 körpergröße so wohl nicht gehändelt bekomme was schade ist denn sonst klappt alles sehr gut.

    Ausprobiert haben wir:
    -Alleine anbinden
    -anbinden neben ihr bekannten pferden
    -anbinden am balken
    -beidseitiges anbinden in der stallgasse
    -satteln in der box (geht überhaupt nicht)
    -beruigung mit futter
    -ruiges sprechen
    -ihr bekannte menschen die dabei waren zur beruigung und hilfestellung

    schimpfen oder klapps auf die nase funktionieren garnicht da sie sich dann nur kurz starr hinstellt und danach doppelt so schlimm weitermacht.. was kann mal also tun um ein stillstehen zu trainieren?

    -
    Und NEIN .. das pferd hat keine schlechten erfahrungen gemacht... ist absolut liebevoll aufgezogen worden und steht noch immer beim züchter
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Okt. 2008
  2. Lorelai

    Lorelai Chaos-Trulla

    Hmm... Gesund ist sie? Also ihr tut nicht irgendwas weh (denke da grade speziell an den Rücken)?

    Für mich hört sich das total nach "Hibbeligkeit" bzw auch einfach Ungehorsam an.
    Würde das einfach üben. Mal anbinden und NICHT putzen, sondern einfach daneben stehen bleiben. Ruhig das Kommando "steh" geben und dann muss sie auch da bleiben wo sie ist. Wenn sie anfängt rumzutrippeln, schieb sie wieder dahin, wo du sie anfangs abgestellt hattest. Würde sie dazu beidseitig anbinden, denn dann hat sie nicht ganz so viel Spielraum. Läuft sie rum, stell sie jedesmal ruhig und konsequent wieder an ihren Ausgangspunkt.
    Das würde ich so 10-15 Minuten pro Tag üben. Wenn sie mal ne Weile ruhig steht, fang an sie ganz in Ruhe zu putzen. Trappelt sie wieder rum stellst du sie aber auch während dem Putzen ganz konsequent wieder da hin, wo sie hingehört.
    Hatte das auch schon paar mal, da braucht man meistens einfach nur Ruhe, Geduld und "ein bisschen" Zeit. Die merken schon irgendwann dann, dass sie stehen bleiben müssen, bzw dass das Gehoppel nix bringt.
    Zum Trensen: Pack dir anfangs ein Leckerli in die Hand, lock sie damit nach unten und schieb dann Leckerli und Gebiss gleichzeitig oder kurz hintereinander ins Maul. Hilft bei den meisten Pferden, die gerne "Giraffe spielen". Ist vllt keine Ideallösung, aber für den Anfang hilft das denk ich ganz gut.
     
  3. BloodySunday

    BloodySunday Inserent

    Ja sie ist kerngesund,gut gebaut (dafür das sie lange nichts getan hat)... zuerst habe ich auch überelegt ob es einfach aufregung ist weil sie lange nichts getan hat aber der besitzer meinte das tut sie schon immer (er als relativ großer kerl hat natürlich weniger probleme sie zu wuppen).
    Sattel ist ok er ist ihr angepasst (sonderanver.) wegen ihrer größe und liegt sehr gut.Sie ist auch nicht irgendwie steif oder so..habe sie ja einige male mit auf dem platz gehabt und vorsichtig angetestet was sie noch weiss..warmgeritten lässt sie sich biegen wie eine spagetti.

    Möglicherweise liegt es am umgang mit dem pferd..er ist ab und zu zu liebevoll (hier ein leckerchen..da ne möhre...oh sie is so sensibel...) und wenn man das tier dann mal etwas rauer anspricht weils reicht schaut sie aus der wäsche nach dem motto "was willst du denn?..spinnst du?" plüstert sich auf und macht weiter.


    Werde deine Tipps morgen mal versuchen umzusetzen..mal schauen wie madame reagiert
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Okt. 2008
  4. Lorelai

    Lorelai Chaos-Trulla

    Hmm.. Hört sich echt nach einfach zu sehr verhätschelt und zu wenig erzogen an. *g*
    Ist wahrscheinlich schwer, das wieder aus ihr rauszukriegen, wenn sie das schon so lange so durchziehen darf. Aber mit der nötigen Konsquenz und Geduld ist das sicher hinzukriegen.
    Was du auch üben kannst: Stehenbleiben an sich. Sprich mal Bodenarbeit mit ihr machen, sie immer wieder irgendwo auf dem Platz abstellen (habt ihr nen eingezäunten Reitplatz oder eine Halle? Wenn ja, später auch mal frei stehen üben) und da einfach das Kommando "Steh" verinnerlichen.
    Hab das mit meiner auch geübt bis zum Gehtnichtmehr. Immer wieder, jeden Tag nach dem Reiten mal 10-15 Minuten geopfert und das Stehen geübt. Pferd einfach abstellen, Kommando sagen und abwarten. Wenns Pferd vorwärts läuft, schick ich es zurück bis es wieder am Platz steht. Einfach immer wieder dahin stellen, wo es "abgestellt" wurde, solange bis das Pferd mal 2-3 Minuten stehen bleibt. Dann loben (und meinetwegen auch ne Möhre zuschieben *g*) und Übung beenden. Wenn man das mal jeden Tag macht, dann kapieren die Pferde das eigentlich recht schnell. ;)
     
     
  5. RioNegro

    RioNegro Klugscheißer mit Herz Mitarbeiter

    das kann, ergänzend zu mangelnder Erziehung :1:, einfach eine Art "Vorfreude", also Aufregung vor dem, was da jetzt gleich los geht, sein.

    Wenn Ihr in so einem Moment sozusagen versucht, das "beste" draus zu machen -also möglichst schnell drüber putzen. Etc. Wird die Unruhe immer und immer größer.
    Weil Ihr dann ja auch noch schnell, aufgeregt, hibbelig wirkt. Und Ihr Euch so gegenseitig hochschaukelt.

    (meiner war so, sobald ich ihm die Mähne eingeflochten hab... Du glaubst gar nicht, wie oft ich ihm dann einfach mal unter der Woche oder im Winter eingeflochten hab und ihn dann einfach auf die Koppel hab :laugh:)

    Von daher schließ ich mich Lorelai an:
    Viel üben. Viel Ruhe. Viel Konsequenz.

    "Halt" heißt eben Halt und nicht "tanz auf der Stelle herum".
    Anfangs sogar gerne auch mal mehrmals täglich (wenn`s möglich ist) rein holen, als ob du reiten willst. Anhängen. Und einfach mal dabei bleiben.

    NICHT übermäßig beruhigend reden oder so (sonst fühlt sich das Pferd am Ende noch bestätigt, dass ja bestimmt was ganz besonderes gleich passiert. Denn warum solltest du ihn sonst so "vorbereiten")

    Zeit nehmen. Dabei bleiben. Ruhe ausstrahlen. Und nur immer wieder ein ruhiges aber bestimmtes "Haalt". Und wenn das Pferd weg tanzt, wieder zurück an den Ausgangspunkt korrigieren. Mit Kommando "Haalt".
    Das kann anfangs seeeehr anstrengend für alle Beteiligten werden! Aber wenn der Groschen mal gefallen ist, wird`s leichter :1:

    Wichtig ist auch: anfangs öfter, aber jeweils nicht allzu lange üben (aber IMMER bis zu einem positiven Abschluss!); sobald erste Erfolge eintreten, loben, wieder auf die Koppel bringen. usw
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. Okt. 2008
  6. BloodySunday

    BloodySunday Inserent

    k.
    mir ist heute aufgefallen das das pferd total auf den besitzer fixiert ist... habe sie heute angebunden (beidseitig) und versucht sie immer wieder gerade hin zu schieben...klappt ca. 2 min. dann hobbst sie rum und lässt sich nicht mehr bewegen/drückt gegenan (wird schlimmer wenn sie den besitzer hört aber nicht sieht)...auf dem platz ist sie immer sehr ruig,aufregung geht erst im stall los oder wenn besagter besitzer im stall ist (hampelt und will da hin)..steht man am pferd und geht von ihr weg um etwas zu holen (aus dem putzkasten der ca. 3/4 meter weit weg steht) wirft sie sich gegen die stricke und versucht einem nach zu latschen.werde mal versuchen sie auf dem sandplatz zu satteln...vll mag sie einfach die enge gasse nicht
     
  7. linda

    linda Neues Mitglied

    Hi

    Dieses Problem hatte ich auch mal mit einer Freibergerstute.
    Die hat mich beim satteln immer in die wand gedrückt. Ich musste sie immer in der box satteln, draussen ging es echt nicht. Es hat lange gedauert bis die besi und ich herausgefunden haben an was es lag. danach haben wir auch einiges ausprobiert. aber es hat alles nichts gebracht. Wir haben dann ein Shetlandpony in den Stall gestellt und dann ging es. sie war einfach immer total störisch wenn das pony nicht dabei war.

    Vielleicht hat deine Stute schmerzen, denn dieses Verhalten ist nicht normal. Oder es leidet unter sattelzwang. vielleicht passt der sattel nicht .
    aber beim putzen kann ich es mir echt nicht erlären...
    ????
     
  8. getmohr

    getmohr ************

    hey,

    also bei Tremsen würde ich den Halfter nicht direkt ausziehen, sondern der Stut um den Hals legen, so kann sie nicht losgehen und dich mitziehen, weil sie von Halfter und Strick gehalten wird. Zusätzlich würde ich das Trensen erstmal mit einem leckerli "versüßen". Ich hab zwei Pferd von über 1,70 Stockmaß und bin selbst nur 1,60 klein. hab beiden angewöhnt, dass sie den Koppf runternehemn, wenn ich von hinten meine Hand aufs Genick lege, vielleicht kannst du langfristig sowas anstreben.
    Hast du mal probiert wie sie sich verhält, wenn du sie gar nciht anbindest? Meine ältere Stute hampelt beim anbinden wie noch was, bei ihr allerdings wegen schlechter Erfahrungen in der Vergangenheit, stelle ich sie aber frei hin und lege ihr den Strick über den hals, bleibt sie ruhgig stehen. Hast du ansonsten überprüft, dass die Stute nicht zu lang oder zu kurz angebunden ist? Würde sie nicht beidseitig anbinden, sondern so, dass sie immer mit einer Seite zur Wand steht, das lässt dir mehr Raum und du wirst nicht so eingeengt. Wie klappts wenn sie währned dem Putzen heu zu fressen bekommt.
    Putzt du sie immer direkt nach dem reinholen? Ich würde sie vorher nochmal kurz in die Box stellen, evtl möchte sie vor dem reiten nochmal was saufen und ist darum hibbelig
     
  9. mailatdoro

    mailatdoro Inserent

    Hallo!

    Ich hatte den selben Gedanken wie getmore... vielleicht mal ohne anbinden versuchen. Aber nur wenn bei euch alles abgeschlossen ist, sprich falls sie dir mal auskommt, sie nicht einfach auf die Straße marschieren kann.

    Dann würd ich echt Bodenarbeit mit ihr machen, so zu sagen als "Dominanztraining". Hatte mit meiner Stute die ich im Moment reite das selbe Problem, die hat dich eiskalt übern Haufen gerannt wenns pressiert hat:twitcy: Hab sie mir dann mal geschnappt einfach mit halfter, longe und gerte und bin erst mal mit ihr aufn platz. Hab dann mit ihr geübt: anticken vorne an der Brust- rückwärtslaufen, anticken auf der Seite- seitwärts laufen, anticken am bein- bein heben, und auch dass sie neben mir herläuft ohne mich zu überholen, stehen bleibt wenn ich stehen bleib usw. Und was für mich ja eigentlich wichtig war, dass wenn ich vor ihr stehe und die gerte hebe, dass sie stehen bleibt, auch wenn ich mich entferne etc. Am Anfang wars für sie echt schwer, sich auf mich zu konzentrieren, aber mittlerweile macht sies echt gut. Wichtig ist, immer wenn sies gut gemacht hat, gabs UNVERZÜGLICH ein Leckerli. Das ganze hab ich dann ins Putzen integriert und mittlerweile kann sie sogar stehen bleiben. Bei ihr hatte ich das Gefühl, dass ihr beim Putzen einfach irgendwann langweilig war und sie anfing rumzuhampeln.

    Zum Thema Trensen: wenns kalt ist vielleicht mal drauft achten das Gebiss vorher kurz in der Hand vorzuwärmen, vielleicht ist es ihr einfach nur unangenehm son kaltes Teil ins Maul zu kriegen. Erst mal zügel um den Hals legen, und Pferd erst mal stehen lassen, wenn das klappt halfter runter, wieder schauen dass sie steht (das was du bei der Bodenarbeit mit ihr geübt hast hier umsetzten). Wenn sie steht, aber immer noch den Kopf hochreißt versuchs mal sie am kopf zu kraulen, das hilft meistens dass sie ihn wieder runternehmen. Oder Gebiss mit Leckerli drunter in die Handfläche legen und beides gleichzeitig ins Maul schieben! Will sie partout nicht stehen bleiben, nimm dir ne gerte zum trensen mit, will sie dich wieder übern haufen rennen, klapps vor die brust, rückwärts richten, stehen lassen und wieder von vorne bis es klappt.
    Du musst ihr denk ich einfach klar machen, dass du hier der "Obermacker" bist, und sie sich auch beim Putzen auf dich konzentrieren muss;) Wenn sie mal brav stehen sollte mit was belohnen das sie gerne hat, wie Ohren massieren, Kopf kraulen etc. Und konsequent bleiben, nicht laut oder böse werden, nur konsequent.

    Ich hoffe ich konnte dir ein bißchen helfen!
    Lg Doro

    Ach ja was mir gerade noch einfallen ist: wenn sie sehr empfindlich ist an den Ohren kann das Trensen für sie einfach unangenehm sein, versuch dann einfach mal erst ein Ohr dann das andere sanft durchzustecken.
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. Okt. 2008
  10. BloodySunday

    BloodySunday Inserent

    ich habe sie die letzten tage ohne besitzer in der box fertig gemacht in der sie auch nachts steht.das erste mal mit nachbarpferden,das zweite mal musste sie alleine stehen (beim zweiten mal hat sie ansätze gemacht sich aufzuregen:rumhoppsen,im kreis rennen,..hat aber einen auf die nase bekommen und gut wars..sie lernt irgendwie arg schnell) und irgendwie funktioniert es nun indem ich sie einfach halftere und den strick über den hals lege.Kann sie normal und überall putzen (hätte es vorher nie gewagt mich der hinterhand zu nähern..war schon arg am drohen ab und zu)..das trensenproblem ist auch besser geworden.. hat zwar immernoch den kopf oben aber nicht mehr so häftg wie am anfang, ich komme noch dran und sie rast auch nicht los... läuft also zufriedenstellend. möglicherweise mag sie einfach das gefühl nicht irgendwo "fest zu sein".

    Wundert mich nur das gerade diese methode funktioniert...beim ersten mal haben wir sie auch in einer box fertig gemacht und sie machte echt anstalten einfach über die boxentür zu steigen und sich möglicherweise die haxen zu brechen...ein aufenthalt mit ihr in der box war bedingt möglich..rannte einen über den haufen egal wer sie fest hielt und schlug ab und zu wahrlos aus.

    ich hoffe die probleme sind nun behoben.. die nächste station ist dann wohl doch anbindetraining zwecks hänger usw
     
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