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Probleme im Gelände

Diskutiere Probleme im Gelände im Westernreiten Forum; Hallo Ihr Lieben, ich bin neu hier in Forum und hoffe auf euere Hilfe. Ich bin 25 Jahre alt und habe einen 5 Jähren quarter horse Wallach...

  1. Yvee90

    Yvee90 Neues Mitglied

    Hallo Ihr Lieben,

    ich bin neu hier in Forum und hoffe auf euere Hilfe.

    Ich bin 25 Jahre alt und habe einen 5 Jähren quarter horse Wallach namens Perry.
    Der gute ist am Platz und in der Halle ein Musterstück. Geht ruhig und gelassen in allen Gangarten und
    ist auch so ein super lieber Kerl.

    Nur im Gelände, da fängt der Albtraum an. :sad:
    Schritt und Trab sind grundsätzlich kein Problem draußen auch wenn er etwas flotter ist aber er ist händelbar. Nur wenn es ans galoppieren geht dreht er völlig durch. Reisst den Kopf hoch, sperrt das Maul auf und prescht völlig Kopflos nach vorne, ich habe dann erst nach etwa 200 Metern gestreckten Renngalopp wieder die Möglichkeit auf ihn einzuwirken.
    Alleine ist es etwas besser und in der Gruppe verzichte ich mittlerweile komplett auf Galopp.
    Ich weis nicht was ich noch machen soll. Ich gehe seit etwa einem Monat nur noch im Schritt und Trab ins Gelände damit er etwas runter kommt. So ist er wirklich top Geländesicher, nicht schreckhaft. Wir machen viel Bodenarbeit und sind wirklich ein super Team wenn nur das Gelände nicht wäre.
    Ein Freund hatte mir mal den Tip gegeben ein LTJ Bit einzusetzten aber das ist mir grundsätzlich doch etwas zu scharf, momentan reiten wir mit einer Doppeltgebrochenen Wassertrense, was er auch super annimmt.

    Zähne wurde erst angeschaut, sowie der Rücken und der Sattel, alles super.
    Er geht Barhuf weil wir ein sehr schönes weiches Gelände haben (Viel Waldwege)
    Ich will ihm nicht im Maul rumreissen weil er so wirklich super auf Hilfen reagiert, wie gesagt in der Halle und am Platz ist der Galopp auch kein Problem.

    Ich hab auch schon versucht ihn vor dem Gelände auf dem Platz "müde" zu reiten und dann raus zu gehen... aber da ist es das selbe spiel.

    Bitte entschuldigt den Roman aber ich bin echt am verzweifeln. Ich hoffe auf euere Tips und liebe Grüße
    Yvonne & Perry
     
  2. Baby-LM

    Baby-LM Neues Mitglied

    Hi, als meine RB noch jung war, hat sie im Gelände auch viel Theater gemacht. Wir sind dann langezeit mit Pelham ins Gelände gegangen und haben uns mit dem scharfen Gebiss zunächst erstmal durchgesetzt. Da dies natürlich keine Dauerlösung war, wir aber erstmal aus der Kopflosen - gefährlichen Situation heraus wollten, waren wir mit dem Ergebnis durchaus zufrieden. Mittlerweile können wir die Stute ohne Problem mit einfach gebrochener Wassertrense im Gelände reiten, ohne das auch nur ein zwischenfall gab. Ich denke bei uns war es ein Problem der Durchsetzung, was wir leider nur so klären konnten.
    Vielleicht auch eine kurzfristige Alternative für dich
     
  3. Yvee90

    Yvee90 Neues Mitglied

    Hallo Baby-LM,
    vielen Dank für deine Antwort.
    Er ist eigentlich sehr sensibel im Maul auser wenn der am "durchgehen" ist. Da hilft alles ziehen nix.
    Ich bin noch nie mit schärferem Gebiss geritten und habe Angst ihm weh zu tun.
    Er ist ja so ein ganz artiger. Nur das angaloppieren ist das Problem.
    Nur wie du sagst muss ich irgendwie aus diesen gefährlichen Situationen raus.
     
  4. Gromit

    Gromit Punktetierbändiger

    Hi,
    das Pferd ist 5. Ich gehe mal davon aus, dass er gerade in der Grundausbildung ist und noch nicht wirklich durchlässig. Evtl. testet er auch ein bisschen was er machen kann.
    bevor du jetzt schärfere gebisse benutzt oder erzieherische massnahmen (notbremse, pferd mit volten "strafen" etc.) ergreifst, würde ich die situation einfach meiden. reite ihn im schritt und trab im gelände, wenn er dabei brav ist. das pferd ist jung und sollte möglichst wenig "negative" erfahrungen machen und nicht gestraft werden müssen. natürlich ist das manchmal unumgänglich um unerwünschtes verhalten zu unterbinden, aber bei situationen, die ich sehr einfach meiden kann, lass ich es nicht darauf ankommen mich mit meinem pferd anzulegen. Jedenfalls noch nicht in dem Alter!
    Mein erstes pferd war auch so. den bin ich nur im schritt im gelände geritten, der war lebensgefährlich. damit war ich zwar als 14-jährige die Spassbremse unter meinen freundinnen und bei ausritten nicht gewünscht, aber wir haben erstmal an der durchlässigkeit, Rittigkeit und dem vertrauen gearbeitet. Jahre später hatte ich das verlasspferd überhaupt im gelände.
    Es lohnt sich!
     
  5. cherry2014

    cherry2014 Neues Mitglied

    hey,
    ich finde, du hast da doch schon gute ansätze: ich finde es gut, dass du weiterhin auch im gelände unterwegs bist- aber nur im schritt und trab, auch die sache wie "vor dem gelände erst auf den platz" ist eine gute sache, habe ich mit meiner geländeunerfahrenen stute damals genauso gemacht.
    klar, mit 5 ist dein pferd einfach noch ein junges pferd, das vielleicht auch mal austesten will, wie weit es gehen kann.
    ich weiss ja nicht, wie die situation bei dir aussieht, aber falls du jemanden hast (reitlehrer, trainer), der euch vielleicht bisher schon hin und wieder unterrichtet hat, würde ich einfach mal jemand anderen draufsitzen lassen (also einen profi meine ich, nicht die stallfreundin).
    wie galoppiert dein wallach denn in der bahn? kann er da langsam galoppieren? steht er da an den hilfen, lässt sich punktgenau durchparieren? wenn ja, bedeutet das ja, er ist vom ausbildungsstand her so, dass er es definitiv KANN, aber im gelände nicht WILL... dann würde ich vielleicht wirklich mal kurzzeitig auf ein schärferes gebiss zurückgreifen, wenn er den kopf hochzieht, auch mal ein martingal einschnallen. zum galoppieren einen möglichst "ungefährlichen" weg aussuchen (nicht richtung stall und nicht auf eine befahrene strasse zu, einen leicht ansteigenden gekiesten waldweg vielleicht... auch nicht grad über ne wiese preschen, da kriegen sie ja gerne die "renneritis"). gut, ich weiss nicht, wie du ihn sonst reitest, im western werden die zügel ja gerne durchhängend genommen, aber vielleicht solltest du die zügel gut anstehen lassen, nur ganz vorsichtige, angedeutete galopphilfen geben, hinten reinsitzen und drauf gefasst sein, ihn sofort wieder durchparieren zu müssen... wenn er es net kapiert, eben auch mal deutlicher werden im maul. es geht schliesslich um deine sicherheit.
     
  6. Knitty

    Knitty Inserent

    Hallo!

    Gibt er denn sofort Gas wenn du angaloppierst? Oder wird er mit der Zeit schneller und unkontrollierter?

    Weil wenn nicht, würde ich damit anfangen: Angaloppieren und sofort wieder durchparieren (Kannst du auch erstmal auf dem Platz üben) du fängst mit ein paar galoppsprüngen an und mit der Zeit werden es mehr.

    Ansonsten habe ich mir mit solchen Pferden auch oft eine Wiese gesucht, auf der ich mir dann eine Reitbahn gedacht habe und dort ganz normal geritten bin... Alle möglichen Lektionen... und dann hab ich irgendwann im Galopp mal meine Bahn verlassen und bin den eigentlichen Weg weitergaloppiert. Da war dann der Galopp viel ruhiger als wenn ich auf gerader Strecke angaloppiert bin. Man kann da aber auch noch clever Zirkel einbauen usw usw.

    lg
     
  7. Yvee90

    Yvee90 Neues Mitglied

    Danke für euere Antworten.
    Er ist "nur" ;) ein Freizeitpferd. Sowei in seiner Ausbildung dazu auch relativ fertig. Is blöd gesagt, ich weis.
    In der Bahn geht er (westerngeritten) auch schön durchlässig am langen Zügel. Auch der Galopp in der Bahn ist flott aber ruhig und entspannt. Wir haben das Problem nur im Gelände. Ich habe mich da auch schon an einen Reitlerer gewandt der mir auch den Tip mit dem schärferen Gebiss gegeben hat. Er WILL, wie ihr sagt im Gelände fetzen... und setzt das auch mit allen Mitteln durch. Teilweise kam es in der Vergangenheit zu teils gefährlichen Situationen weil er völlig kopflos abdampft sodas ich nur noch die Möglichkeit hatte mich am Horn fest zu klammern.
    Welches Gebiss würdet ihr mir Empfehlen. Ich will ihm nicht weh tun und ihm keine schlechten Erfahrungen im Gelände vermitteln.
    Wie gesagt meide ich momentan das Galoppiern im Gelände und arbeite Schritt-Trab-Übergänge was er auch super annimmt.
    Auch tempo aufbauen und abnehmen klappt gut nur eben das angaloppieren nicht...
     
  8. Maui

    Maui Mitglied

    Hi.

    Ich habe zufällig gesehen, dass du in mehreren Foren nach Rat fragst. An sich keine verkehrte Sache, nur wirst du in solch einem unkonkreten Fall -zig Meinungen und Ratschläge erhalten.

    Kurz um: Dein jetziger RL ist nicht in der Lage dir einen guten Tipp zu geben wie du ihn OHNE schärferes Gebiss regulieren kannst. Fort mit dem! Such dir jemand mit Pferdeverstand und Kompetenz das Pferd ohne schmerzhafte Einwirkung regulieren kann.

    Mit Sicherheit ist das kein Problem welches sich von heute auf morgen löst, daher empfehle ich dir jemanden mit Sachverstand, der dir bei diesem Problem helfen kann. Ferndiagnosen können in diesem Fall nicht zur Lösung des Problems führen.

    LG,
     
  9. Yvee90

    Yvee90 Neues Mitglied

    Ja auf Pferd.de hab ich auch noch nachgefragt.
    Ich denke auch, dass ich mir mal einen gescheiten Reitlehrer zur Hilfe holen werde.
    Wir sind eher so ein Wals und Wiesenreitstall. Da tummeln sich viele Möchtegerns.
    Ich möchte einfach nix falsch machen, bzw. habe angst etwas falsch zu machen.
     
  10. ManicPreacher

    ManicPreacher Gelebte Chaostheorie

    ja, so wie dein Freund mit dem LTJ. ;)
    Wann wurde das Pferd denn angeritten dases mit 5 schön Fertig ausgebildet sein soll? Das wird auch bei einem Freizeitpferd nichts so schnell... die Grundlagen müssen da ja genau so gelegt werden.
    Einen Ausbilder sollte man da ab und zu mal drauf gucken lassen.
    Gründe für das verhalten kann es viele geben... von Unsicherheit über etwas Frech bis hin zu Falscher Konditionierung.
     
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