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Probleme im Offenstall :((

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Mit was wird eingestreut? Wie viel Heu wird gefüttert?

  1. EINSTREU: Die Unterstände werden mit Stroh eingestreut

    10 Stimme(n)
    41,7%
  2. EINSTREU: Die Unterstände sind mit Paddockmatten isoliert

    6 Stimme(n)
    25,0%
  3. EINSTREU: Die Unterstände werden mit anderem Einstreu eingestreut

    6 Stimme(n)
    25,0%
  4. EINSTREU: Die Unterstände werden nicht eingestreut

    3 Stimme(n)
    12,5%
  5. HEU: Die Pferde bekommen Heu zur freien Verfügung (24h/Tag)

    10 Stimme(n)
    41,7%
  6. HEU: Die Pferde bekommen Heu für 12-18h/Tag

    5 Stimme(n)
    20,8%
  7. HEU: Die Pferde bekommen Heu für 8-12h/Tag

    5 Stimme(n)
    20,8%
  8. HEU: Die Pferde bekommen Heu für 4-8h/Tag

    3 Stimme(n)
    12,5%
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Diskutiere Probleme im Offenstall :(( im Haltung und Pflege Forum; Hallo ihr lieben, ich hoffe, dass ihr mir irgendwie helfen könnt und ich hier ein paar Meinungen lesen kann. Sowohl von Einstellern, als auch von...

  1. Nike

    Nike Fotowettbewerbssieger Mai ´09

    Hallo ihr lieben,

    ich hoffe, dass ihr mir irgendwie helfen könnt und ich hier ein paar Meinungen lesen kann. Sowohl von Einstellern, als auch von Stallbesitzern.

    Mein Pony steht in einem Offenstall mit 6 anderen Pferden. Es gibt einige Probleme, auf die ich jetzt aber nicht einzeln eingehen kann.

    Ich begrenze das hier auf meine 2 Hauptprobleme, die mir/ uns schon echt zu schaffen machen...


    1. Heu
      Für unsere 7 Pferde bekommen wir eine Heurolle für drei Tage zur Verfügung gestellt. Mehr möchte uns die Stallbesitzerin auf keinen Fall geben. Das Heu sei zu teuer und die Pferde brauchen nicht so viel. Morgens und abends, wird die Heuraufe gefüllt. Das Problem ist, dass das immer sehr knapp ist. Nach 3-4 Std. ist die Raufe spätestens leer, obwohl wir schon mit Stroh strecken. Zumal wir nun sehen, dass sie zur Fütterungszeit regelrecht aggressiv werden, weil sie einfach Hunger haben. Nun ist es so gekommen, dass uns 1/2 Tag Heu fehlt, weil eine Einstellerin ihrem Pferd ein bisschen Heu gegeben hat. Ich muss sagen, dass ich das eigentlich überhaupt nicht schlimm finde. Ich finde es eigentlich normal, dass man seinem Pferd auch ein bisschen Heu außerhalb der Fütterungszeiten geben kann. So kenn ich es jedenfalls. Ist es normal das Stallbesitzer so enorm sparen, dass 1/2 Tag zu einem Problem werden kann? Ist eine solch knappe Berechnung normal?
    2. Stroh
      Als ich mein Pony in den Stall stellte, fragt ich, ob im Winter die Unterstände eingestreut werden können. Die Stallbesitzerin meinte, dass das kein Problem wäre, sie hätte genügend Stroh. Nun ist unser kompletter Paddock matschig. Wir haben daraufhin in die Unterstände ein bisschen Stroh getan. Die Stallbesitzerin kam nun vor 2 oder 3 Tagen aus ihrem Urlaub zurück (wir wussten nicht mal, dass sie im Urlaub ist) und hat uns untersagt die Unterstände einzustreuen. Laut einer Miteinstellerin war ihr erster Satz:" Wenn ihr noch mal einstreut, bringe ich euch kein Stroh mehr." Nun ist es soweit gekommen, dass eine Einstellerin am Heilig Abend dazu verdonnert wurde das Stroh aus den Unterständen herauszuholen. Kann sowas normal sein? Ich kenne sonst keine Offenställe ohne Stroh oder Isolierung. Ich mein, unsere Pferde stehen und schlafen derzeit im Matsch.

    Noch ein paar allg. Sachen. Die Versorgung der Pferde sollte in Vollpension geschehen. Mittlerweile hat das eine Einstellerin übernommen (ist aber so abgesprochen mit der Stallbesitzerin) und wir anderen helfen halt, wenn wir können. Die Stallbesitzerin habe ich seit ca. 2 Monaten nicht mehr gesehen.

    Könnt ihr mir sagen wie das alles bei euch läuft? Ist es vergleichbar und sind wir/ bin ich überempfindlich oder stimmt bei uns etwas nicht?
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. Dez. 2011
  2. Berliner_Reiter

    Berliner_Reiter Inserent

    Ich würde dir raten, erstmal ein klärendes Gespräch mit der Stallbesi zu suchen.

    Da würde ich das Heuproblem ansprechen. Es geht nicht, dass die Pferde um (sagen wir mal) 8.00 Uhr gefüttert werden, fressen bis 12.00 Uhr und stehen dann bis 18.00 Uhr rum, ohne fressen zu können. Das sind 6h Fresspause. Wenn die Pferde dann abends um 20.00 Uhr nichts mehr haben, stehen sie 12h ohne jegliches Futter ?! :confused:

    Die Gefahr der langen Fresspausen besteht darin, dass es durch die ständige Produktion der Magensäure, die nicht mehr das Futter verdaut, weil keins da ist, zu Magengeschwüren/ Problemen kommen kann.

    Wenn wenigstens Stroh im Unterstand wäre, könnten die Ponys da zwischendurch knabbern und wären nicht so agressiv vor Hunger, wenn es Heu gibt.


    Falls es genug Heu gibt, müsstet ihr euch überlegen, wie ihr die Fresszeiten verlängern könnt.

    Dazu gibt es:

    - engmaschige Heunetze, die ihr übers Heu spannen könnt
    - qualitativ hochwertiges Futterstroh mit dem Heu vermischen
    - die 2-malige Heufütterung aufteilen, so dass mehrmals täglich kleinere Portionen gefüttert werden.

    Gibt es die Möglichkeit eine extra Raufe, voll mit Stroh mit auf den Paddock zu stellen? Dann könnten die Ponys ihr Kaubedürfnis befriedigen und würden nicht das "teure Heu verschwenden".


    Ich denke, dass man immer mal Abstriche machen muss, aber wenn es an die Gesundheit meines Pferdes geht, gehe ICH keine Kopromisse ein.


    Bewegung, Futter, Wasser und Einstreu müssen (bei mir) immer zur freien Verfügung sein. Dafür stecke ich dann gern zurück und hole mir im Herbst/Winter halt eine dreckige Fellkugel zum Reiten. :twitcy:
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. Dez. 2011
  3. devita

    devita Baugerüsthalterin und Farbenverwalterin

    huhu nike,

    meine Meinung zum thema heu kennst du,haben das ja schon im chat besprochen,
    das eure pferde jetzt im matsch schlafen müssen,würde ich echt nicht als einsteller akzeptieren,klar ist das heu und stroh heuer knapp und teuer,aber ihr solltet unbedingt mit eurer stallbesi nach einer anderen lösung suchen,sand,elefantengras,sägespäne,holzpellets,matten um nur einige zu nennen,
    wenn sie euch zugesagt hat das die unterstände eingestreut werden sollte sie das auch tun,was ich nicht genau verstehe warum ihr das stroh wieder aus den unterständen entfernen musstet?liegt es jetzt auf dem mist besser?
    wenn die einstreu bei eurem einstellvertrag mit dabei ist solltet ihr echt darauf bestehen das eingestreut wird,egal wie und mit was.

    l.g devi
     
  4. Chiara22

    Chiara22 Vorsicht- Chiara Chaos im Anmarsch!

    Wenn Du siehst, daß sie agressiv werden, glaube ich, erübrigt sich doch die Überlegung, ob wechseln oder nicht. Sicherlich würde ich als erstes das Gespräch suchen.

    Bei 3-4 Stunden Freßzeit gehe ich von ca 4 kg Heu aus, das sie verspeisen pro Mahlzeit, ergo 8 kg pro Tag. Suboptimal find ich allerdings eine Freßpause von 12 Stunden, dann lieber verteilen. Wir haben für 5 Pferde einen Heuballen pro Woche verbraucht und lagen in der Fütterung bei 7-9 kg pro Pferd.

    Selbst wenn Heu knapp ist, ebenso wie Stroh, bin ich selber von betroffen und preise von 18 € au 65€ sind hier normal pro Quader, sollte man als SB den Vorschlag machen, von einer Zuzahlung. Ist sie zu allem nicht bereit jetzt etwas zu ändern würde ich gehen. Denn so bereitet man sich selber hausgemachte Probleme, von Verletzungen, Hustenproblemen (weil Immunsystem herunter fährt durch Streß), Magengeschwüre etc.

    Hier im Einzugsgebiet sind laut Veterinäramt Offenställe ohne Einstreu verboten;)
     
     
  5. Schroedemann

    Schroedemann Inserent

    NImm die Beine in die Hand und mach, dass du da wegkommst. Ja, Heu ist knapp und teuer in diesem Jahr. Unser SB hat daher die Stallmiete erhöht. Wie alle in der Region. Das kann ich auch verstehen. Er lässt das Heu aus Polen und Tscheschien kommen. Wir haben genug Heu und dürfen nach wie vor soviel füttern, wie wir wollen. (Wir sind ein Selbstversorgerstall, misten selbst und bereiten auch das Futter selbst vor).
    Die einzige Regel, die wir haben, ist, dass das Heu in Heunetze gestopft werden muss, damit nichts zertrampelt werden kann. Und dass ein Heunetz nicht schwerer sein darf als 6 Kilo. Der SB füttert morgens 70 Pferde und wenn die Netze zu schwer sind, dann bricht er irgendwann zusammen. Manche Einsteller haben nämlich Riesenheunetze und stopften da 10 Kilo und mehr rein.
    Aber die 6 Kilo sind keine Futterbegrenzung. Wenn einzelne Pferde mehr Heu brauchen, dann muss man eben zwei Heunetze stopfen.

    In eurem Fall weiß ich allerdings nicht, wieviel Heu ihr füttert. Kann man das nicht irgendwie ausrechnen? 2 Kilo Heu pro 100 kg Pferdegewicht ist ein Muss. Weniger sollte es nicht sein, auch wenn in manchen Büchern 1 Kilo steht. Das muss ein geiziger SB geschrieben haben. Mein entsetzlich leichtfuttriges Pferd, das zudem Diät halten muss, bekommt am Tag 1,5 Kilo Heu pro 100 Kilo, also morgens und Abends je 3 Kilo. Das ist mehr als knapp und damit nimmt meine kleine Araberin ab. Ein großer Warmblüter braucht 12 Kilo und mehr. Aber locker.

    Ich streue natürlich auch Stroh in den Offenstall, und im Winter viel davon. Der SB achtet da nicht drauf. Er hat in unserem großen Offenstallreitstall drei Stroh- und Heustationen eingerichtet, wo man sich frei bedienen kann. Solange nichts zertrampelt wird, ist es ihm egal. Viele Einsteller bei uns streuen allerdings nichts ein, da sie Matten im Offenstall haben. .Ich persönlich möchte das nicht. Ich finde ein gutes, dickes Strohbett im Winter für meine Araberin kuscheliger.:positive: Manche benutzen Sägespäne, das muss allerdings extra bezahlt werden. Es sei denn, es ist tierärztlich gesehen notwendig - bei Allergikern.
    (Die Böden in den Offenställen sind betoniert).
    Ich kenne einige Ställe bei uns in der Gegend, wo der SB - trotz Mieterhöhung - spart, wo er nur kann. Das nenne ich Betrug am Kunden. Meine RL hat in einem teuren Nobelstall gestanden und im Herbst gemerkt, dass die Abendfütterung einfach unterschlagen wurde. Die Pferde haben gar nichts bekommen. Die Einsteller dort haben nichts gemerkt, da sie in Vollpension dort stehen und sich für Fütterung etc... nicht für zuständig gehalten haben.
    Ich kenne viele Ställe, habe selbst in einigen gestanden. Ich kann nur sagen: wenn man nicht mehr oder weniger alles selbst macht, muss man regelmäßig kontrollieren. Wenn man das nicht macht, wird man oft genug besch...en. Mein Pferd hat mal in einem sündhaft teuren LAG Stall gestanden. Es war alles toll, dachte ich. Bis ich dann mal zur Fütterung da war und dachte: Füttern die hier Kaninchen oder Pferde? Seit der Erfahrung trau ich jedenfalls erst mal keinem mehr. Schöne Worte machen sie alle. Wenn man dann eingezogen ist, schnappt die Falle zu. Von daher würde ich niemals in einen Vollpensionsstall gehen.

    Man muss allerdings nicht unbedingt Heu rund um die Uhr füttern. Wenn ich das täte, würde meine Stute leider platzen. Sie bekommt morgens und Abends je ein Heunetz mit winzigen Maschen (2x3 cm). Sie ist mit einem Heunetz in ca 3 Stunden durch. Meine TA - Fach-TA für Pferde - meint aber, dass Pferde die heulosen Stunden sehr wohl durch das Knabbern von gutem Stroh überbrücken können. Von daher mache ich mir nicht so viele Gedanken, achte aber darauf, dass sie ihr Abendnetz so spät wie möglich bekommt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. Dez. 2011
  6. Gromit

    Gromit Punktetierbändiger

    Hi,
    kann michmeinen Vorschreibern nur anschliessen. Versuche es mit der SB zu klären (sag ihr klipp und klar, dass das mit dem Stroh anders abgesprochen war und sie ihre Zusage nicht einhält! Das ist Vertragsbruch!) oder such dir einen anderen Stall (wenn das so einfach geht...) Bei uns am Stall ist es so geregelt: Der SB füttert morgens und abends Heu. Das war bei unserem Offenstall auch schnell weg, obwohl es von der Menge her wirklich reichlich ist. Ich hab dann ein Anhängerladungsnetz besorgt. Das spannt der SB jetzt immer übers Heu und die Jungs fressen viel langsamer und packen nicht mal alles bis zur nächsten Fütterung. Diese Lösung würde ich dir sehr empfehlen ;)
    Zusätzlich hängen wir Einsteller noch Heunetze auf der Weide auf, so dass es mehrere Anreize gibt zu laufen.
    Stroh darf man so viel nehmen wie man möchte, wir streuen allerdings Miscanthus (Chinagras) ein und benutzen noch Stallmatten. Die Stallmatten haben wir selbst besorgt, die Anschaffung lohnt sich auf die Dauer, wenn du ansonsten selbst dein Einstreu zahlst. Bei Stroh ist es natürlich nur für den SB ein Gewinn, wenn du Stallmatten besorgst ...
    Zusätzlich haben wir diesen Winter noch Lamellenvorhänge angebracht und 20 qm Matschplatten um die Heuraufe und Eingang/Putzplatz verlegt. Alles aus eigener Tasche, aber wenn ich da ausziehe kommt das alles mit.
    Offenstallhaltung mit teilweise Eigenversorgung (Misten usw.) ist meist damit verbunden eigene Investitionen zu machen. Die SB stellen nur das nötigste zur Verfügung (jedenfalls hier). Sehr schade, aber dafür zahle ich auch wirklich fast nur die Heukosten als Stallmiete. Fast alle meine Nachbarn haben ihren Stall auch selbst gepimpt. Einige mit weniger Geld (weil noch Kinder, oder schlechterer Job) können sich ihr Pferd so trotzdem gut leisten, Pferd ist versorgt und hat ein schönes Leben, aber die Besitzer kämpfen halt länger mit dem Matsch und Ausmisten.
    In einem Hit Aktivstall mit Vollpension würde ich das 3-4 fache zahlen. Und unsere Pferde haben dank unserer Investitionen fast das gleiche Konzept aber eine kleinere Gruppe (was ich als Vorteil sehe).
    LG
     
  7. Schroedemann

    Schroedemann Inserent

    Na ja, nicht nur.Stallmatten sind schon sehr angenehm für´s Pferd.Wie gesagt, wir haben unter den Offenställen Betonboden und da ist so eine Matte schon gut. Auch unter der Einstreu.

    Das ist in meinem Offenstallreitstall auch der Fall. Für die Trockenheit der Ausläufe sind wir allein zuständig. Das machen aber auch alle Einsteller, schon weil es sonst pikierte Blicke der Nachbarn gibt.
    Schön wär´s. Ich zahle in meinem Selbstversorgerstall mit "gepimpten" Ställen immer noch 280 Euro im Monat. Allerdings haben wir auch eine Halle, einen Außenreitplatz und einen Longierzirkel. Und es ist in Großstadtnähe. In einem vergleichbaren Stall - es gibt aber nur noch einen!, sonst gibt es nur Boxenställe mit kleinen Paddocks - mit Vollpension zahlt man locker mal eben 450 Euronen.:disturbed:

    Was das Pochen auf Verträge angeht...ist das ein zweischneidiges Schwert. Das funktioniert leider nur, wenn es genügend Alternativen gibt. Bei uns im Stall würde der SB mit soooo einer langen Warteliste kaltschnäuzig sagen: "wenn´s dir nicht gefällt, kannst du ja gehen." Wir haben also kein Druckmittel in der Hand.
    Allerdings, abgesehen von kleinen Widrigkeiten, die es überall gibt, funktioniert es aber bei uns. Der SB will selbst nämlich auch nicht dauernd eine Fluktuation mit neuen und vielleicht nervigen Einstellern haben.

    An die TE: wenn du keine Alternative hast, dann nützt dir das wenig, auf Verträge zu pochen. Mietminderung ist ganz nett, aber funktioniert nur, wenn die SB dann wirklich unter Druck kommt. Wenn sie aber eine Warteliste von Interessenten hat,bist du schneller draußen, als du piep sagen kannst. Leider ist ein Stall nicht mit einer Menschenwohnung zu vergleichen. Es ist ein ziemlich rechtloser Raum. :sorrow:
     
  8. Wanderreiter

    Wanderreiter Inserent

    Schilder doch bitte etwas genauer die Umstände.
    1. Welche Pferde (Rassen oder Typen) stehen dort?
    2. Wie groß ist der Offenstall?
    3. Ist es ein reiner Unterstand, (also drei Seiten geschlossen, ein ganze Seite offen, keine Flächenunterteilung) oder ein Offenstall mit einem oder mehreren Eingängen, Flächenunterteilung (Liegefläche, Freßplatz)?
    4. Wie ist der Boden des Stalles/ Unterstandes befestigt?
    5. Gibt es am Stall befestigte Bodenflächen, oder ist alles rundherum matschig?
    6. Gibt es einen sauberen Putzplatz?
    7. Gibt es eine abschließbare, trockene Sattelkammer?

    Ich möchte mir einfach ein Bild von den Verhältnissen machen können, daher wäre eine genauere Schilderung wichtig.

    Es sollten folgende allgemeine Dinge gelten:
    Befestigter, zumindest trockener Untergrund im Offenstall/ Unterstand.
    Alle Pferde müssen irgendwann die Möglichkeit haben, trocken zu liegen, um ruhen zu können (meistens wechseln sich die Pferde einer Herde ab).
    Es sollte eine trockene, befestigte Fläche am Fressplatz vorhanden sein, damit das Heu nicht in den Boden getreten wird.

    Alles andere ist ein reines Verwahren von Tieren.
    Ein vermatschter, verschlammter Auslauf, verdreckte, kahle Liegeflächen, zu wenig Heu sind ein NO GO.
    Allerdings muß eine Pferd (vor allem leichtfuttrige Ponies) nicht rund um die Uhr fressen. Es muß allerdings sichergestellt sein, daß ALLE Pferde ausreichend Heu fressen können. Zu lange Freßpausen sollten vermieden werden.
     
  9. Halloauchhier

    Halloauchhier Gesperrt

    Heftig!!

    Als " Einstreu " für einen Offenstall würde ich Sand nehmen. Es gibt da speziellen Sand für. Den kann man gut absammeln, er wärmt wenn die Pferde darauf liegen und man hat nicht dieses ewige Geklehe mit dem Stroh. Gerade bei 7 Pferden kann man eigentlich pausenlos einstreuen mit Stroh...

    Pferde sollten generell 24h was zum fressen haben, da sie 24h Magensäure produzieren.
    Das sollte deine Stallbesi wissen.
    Kein Wunder das die Hunger bekommen und sich kloppen, was die kriegen ist zu wenig!

    Sicher kann es immer und überall MAL zu Engpässen kommen, gerade jetzt bei der schlechten Ernte.
    Dann besorgt man eben reichlich und erhöt die Stallmiete umlagig, das wird hier überall so gemacht.
    Anders geht es eben nicht.
    Aber den Pferden einfach weniger/zu wenig geben? Heftig! Die Frau kann froh sein, das ich da nicht Einstaller bin.
     
  10. Schroedemann

    Schroedemann Inserent

    Das würde ich nicht tun, ganz abgesehen dass es vermutlich nicht erlaubt ist. Grundwasserschutz und so.
    Ich hatte auch mal die glorreiche Idee gehabt, in unserem Offenstall Sand aufzufahren. Ich stellte es mir so schön einfach vor. Ich habe dann aber vorher noch mal bei der "Freizeit im Sattel" nachgefragt. (Foren gab es damals noch nicht.). Ich habe als Antwort nur ein "Um Himmels willen!" bekommen.
    Der Sand würde endlos verkeimt, kann dann nur als Sondermüll entsorgt werden.
    Also haben wir Abstand davon genommen. Aber, wie gesagt, diese "Lösung" dürfte mittlerweile vom Tisch, da verboten, sein. Unser SB guckt auch auf´s Geld und er hat die Offenställe nicht aus Spaß an der Freud betoniert. Er musste es tun. Auflage der Unteren Landschaftsbehörde. Die haben das auch kontrolliert. Man darf ja auch seinen Misthaufen nicht mehr auf nacktem Boden anlegen.
     
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