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Probleme mit dem Sitz

Diskutiere Probleme mit dem Sitz im Allgemein Forum; Wir waren ganz unten! Ehrlich! Und habe dann versucht, ikes ding umzusetzen! War mega toll und hat uns echt voran gebracht! Danke dafür! Jetzt...

  1. Farooq

    Farooq Erbsianerin

    Wir waren ganz unten! Ehrlich! Und habe dann versucht, ikes ding umzusetzen! War mega toll und hat uns echt voran gebracht! Danke dafür!

    Jetzt gehen wir, einen anderen weg...mal sehen, ob das ok...wer weiss??:bahnhof:
     
  2. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    ich hinke hinterher...

    sag es doch bitte genauer: du verlagerst das gewicht einzelner körperteile, trotzdem kannst du aber immer noch stehen bleiben.
    das pferd bietet dem menschen ganz andere möglichkeiten: der reiter kann sich so aufs pferd hängen, wie er will, er kippt immer noch nicht weg, weil das pferd ihn abfängt. und dies macht einen riesen unterschied!!
    dieses ungleichgewicht des reiters bei sich selbst macht sich beim pferd auch schon ab 0,5kg bemerkbar, nicht erst, wenn es jedem halbblinden ins auge fällt.

    du darfst als reiter keine zehntelsekunde verharren, dann ab diesem moment drückt man. man sollte permanent mitschwingen lernen, permanent muss man beweglich die bewegungen des pferdes nach oben mitmachen können. und ja - man dreht sich auch. siehe drehsitz. würde man sich nicht mitdrehen, würde man druck ausüben.

    es gibt aber auch hier 2 lehrwege und 2 praktizierte wege: einmal reitet man so um die kurve, dass nur der pferdekörper verhindert, dass man selbst umkippt, einmal reitet man so um die kurve, dass man auch ohne pferd noch um die kurve rennen könnte.
    das 2. verlangt viel mehr körperbeherrschung. beim 1. gehts auch wie ein nasser sack.

    wenn man sportlich ist, belastet man den einen nie mehr, da das pferd unter einem gegen den reiterpo schwingt und man ist dann locker, wen man mit hochschwingt.
    allein an deinen worten wird mir wieder eins bewust: ein freund meinte mal, dass die sensibilität zu einem feinem sitz im gleichgewicht nicht unterrichtet wird. in dem moment, wo du nämlich einen gesäßknochen mehr belastet sollst, drückst du - du hast beigebracht bekommen, dass dieser druck notwendig ist. dafür geht der poknochen aber nach unten und damit diwser druck überhaupt entsteht, muss er zwangsläuftig hinter deinem knöchel sein und die schultern über dem po und nicht üer dem knöchel. es geht nur, wenn du ein mü hinter deinen knöcheln bist. du hast dann nämlich deinen po abgelegt und du federst nicht dem rücken folgend nach oben. rückst du die cm, die die poknochen hinter deinem schwerpunkt sind nach vorne, wirst du merken, dass das vermehrte drücken des einen knochens nach unten nicht mehr geht. stattdessen wirst du angehoben, wenn das pferd läuft.
    der vermehrte druck auf einen gesäßknochen ist durch die reitlehre so selbstverständlich, dass man gar nicht darauf kommt, dass es falsch sein KÖNNTE!
    es ist egal, ob es 100 g, 1kg, 10kg druck sind: bei 10 kg schreit jeder, dass es falsch ist, weil es jeder sieht, bei 100g bemerkt man es nicht, weil man ja angeblich "einen gesäßknochen mehr belasten MUSS"! genauso wie es mit der lage der poknochen ist: sind es 10cm, die sie zu weit hinten sind, sieht es jeder, bei 0,5cm merkt es nur das pferd.

    so genau steht es nicht im buch. es steht sogar so ugenau darin, dass des lesers augen nicht geschult werden, auf milimeter achten zu lernen. es ist auch so ungenau, dass der schüler der vom lehrer gelobt wird, auch nach lesen des buches nicht ins zaudern kommt, ob er etwas falsch macht.

    ich habe gar nichts vom stuhlsitz geschrieben? lediglich von poknochen, die zum weit hinten sind. bitte erzähl mir, wie du einen "gesäßknochen mehr belasten kannst", wenn du die poknochen vorne in der mitte es sattels hast und die knöchel lotrecht darunter.
    ich kenne fast nur reiterinnen, die ihre scheide mit auf den sattel legen. in dem moment sind die gesäßknochen aber schon zu weit hinten. ihre geschlechtsteile bzw die büx dazwischen kontaktlos zum leder halten, das macht kaum eine. nachfolgend nimmt sie bei abgelegter scheide die schultern zurück und damit ist ihr gleichgewicht (=ihr gewicht, ihr schwerpunkt) nach hinten verschoben. sie kann aber "endlich" mit gewichtshilfen reiten! sie kann den einen poknochen mehr belasten als den anderen, sie "sitzt".

    nope. denn nimmt sie die schultern wieder vor, also über die knöchel, kann sie keine gewichtshilfen mehr geben. nur dann wäre sie aber im gleichgewicht mit sich selbst, wenn sie ja ihre poknochen zu weit hinten hat. ihr lehrer ruft: "setz dich auf deinen po!" das macht sie, indem sie die schultern zurücknimmt, nicht indem sie die poknochen vorrückt.

    poknochen zu weit hinten wird dann erst als fehlerhaft erkannt, wenn der reiter deutlich sichtbar in den stuhlsitz kommt. vorher nicht.

    es geht nicht um kritik sondern um bewegungsanalysen. das, was also jeder sportler macht. nur reiter irgendwie nicht. du kannst nur per zufall besser werden, wenn du dich wehrst, dich und das was du um dich herum siehst, gezielt und genau zu analysieren.

    niemand schreibt hier "wie scheiße alle sitzen". und nein, ich möchte nicht wie ein heeresreiter des 1. weltkriegs reiten. ich möchte sensibel und fein reiten. ich möchte so reiten, dass ich mit jedem pferd 5 cm höher komme als mein mitstreiter beim wettbewerb. ich möchte, dass jedes pferd jedes meiner schüler 5 jahre länger hält als die der anderen.
    sobald ich lerne, einen gesäßknochen mehr zu belasten bin ich ab diesem zeitpunkt unsensibler reitend als derjenige, der in der kurve mit seinen poknochen besser nach oben und vorne mitgeht. wenn ich schneller oder langsamer werden will, muss ich ab da mehr belasten. wenn ich höher springen will, müsste ich ab da mehr belasten - das will ich aber nicht! deswegen will ich lernen und lehren, wie meine poknochen besser mitgehen können.

    du meinst, dass - wenn du 5 jahre lang du dich täglich zurücklehntest um die hängeschranktür in der küche zu öffnen, damit sie nicht an deine nase stößt, du dann beliebig beginnen kannst, einen schritt weiter hinten zu stehen um dich vorzulehnen, um noch an die tür zu reichen? und du wechselst dann hin und her ab da?

    das geht vielleicht mit hängeschränken, nicht jedoch beim reiten. du kannst nicht 5 jahre drücken, nach 5 jahren es genau andersherum machen und ab dann "gute und schlechte tage haben" und somit gegenteilig agieren. das geht allein deshalb nicht, weil sich dein ferd dir anpasst. es muss sich so bewegen wie du dich bewegst.
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. Jan. 2020
    Wuscheli gefällt das.
  3. Wuscheli

    Wuscheli Korrektur-Schüler

    Das ist wohl so. Aber das schöne ist, dass diese Möglichkeit existiert. :)
     
  4. ManicPreacher

    ManicPreacher Gelebte Chaostheorie

    Nein, stuhlsitz haben andere daraus gemacht.
    Ich würde es als "aktuell gelehrten Sicherheitssitz der Vielseitigkeit" bezeichnen.
    Von daher hinkt der Vergleich zu D'Inzeo da für mich schon ganz gewaltig.
    Da müsste man dann schon zwei Vielseitigkeitsreiter vergleichen, oder zwei Springer.
    Denn... in der Dressur sitzt Ingrid Klimke auch nicht so.
    Von dem Sitz kann man halten was man will.
    Aber offensichtlich funktioniert er ja in der Weise, das weder der Reiter vermehrt stürzt, noch das Pferd schneller verschleisst.


    Gesendet von meinem SM-G960F mit Tapatalk
     
  5. Wuscheli

    Wuscheli Korrektur-Schüler

    Das geht auch nicht an Hängeschränken und nirgends von heute auf morgen oder von jetzt auf gleich.
    Der Körperaufbau, die Statik mit Muskeln, Sehnen, Bändern passt sich der ständig geübten Haltung an. Möchte man plötzlich eine andere Haltung zugrunde legen, muß man die Balance mühsam umschulen. Aber es geht!
     
  6. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    ja, natürlich kann man von dem sitz alten, was man will. denn dafür sind analysen ja da.

    in einem irrst du allerdings: man kann zwischen den disziplinen nicht unterscheiden. manchen reitern geliungt es, zwischen ihren pferden zu unterscheiden, ein amrikaner fällt mir dazu ein. die meisten riten aber pferde immer ähnlich.
    die frau reitet auch immer ähnlich. ihr sitz ist immr gleioch, auch in dne diszuiplinen.

    du kannst diesen sitz gut finden und sie hat ja defintiv erfolge. zwar nicht die allerhöchsten, aber sie mischt mit. du kannst die analyse also dazu vernenden so sitzen zu wolen wie sie es sitzt. du kannst ihren sitz nachahmen, da bist du bei weitenm dannncith die einzige.

    das ist ihr dressursitz mit einem anderen pferd, eine gerade lang gestoppt und den screenshot kopiert in verschiedenen phasen:
    https://www. youtube.com/watch?v=t-0vzDqgeTo

    upload_2020-1-25_8-20-58.png

    upload_2020-1-25_8-21-23.png

    upload_2020-1-25_8-21-58.png

    auch hier sind die poknochen deutlich hinter den knöcheln, auch hier drückt sie vorwärts. seitliche beckenbewegungen sind für mich nicht zu sehen (also im video).
    ich find, sie sitzt und reitet so wie auf dem schimmel.

    wie sollte es auch gehen für einen reiter? das eine pferd vorwärts drücken, das nächste pferd schwebend balanciert begleiten? das kann eigentlich keiner (wie gesagt, einen mann kenne ich). sie macht es nicht. sie hat die poknochen immer hinten. es ist ja auch das, was sie in den lehrvideos zeigt. sie findet es richtig so und ganz viele finden es richtig so. das ist unstrittig, dass sie gute noten von dne richtern bekommt.
    wie in den HDV12 büchlein sieht es nicht aus. die sitzen anders. andererseits war sie auch nicht soldat im 1. weltkrieg.
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. Jan. 2020
  7. RioNegro

    RioNegro Klugscheißer mit Herz Mitarbeiter

    Ulrike, wenn du kein Vögelchen bist und in hohe Lüfte davon schwinden kannst - so ganz ohne Pferd - wirst selbst du nicht nur hochschwingen können.

    Dein hochschwingen in allen Ehren. Aber jedes Hochschwingen braucht die Gegenbewegung. Die Vollendung der Bewegung. Damit du daraus von mir aus wieder neu hochschwingen kannst. Aber die Gegenbewegung ist nun mal ein wieder nach unten kommen.

    Nur und ausschließlich hochschwingen wird selbst bei dir nicht gehen....
     
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  8. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    wenn ich die 3 bilder betrachte, sehe ich kein hochschwingen. ich sehe den po, der das pferd vor sich drückt.
    ein po, dessen poknochen hinter den knöcheln sind kann meines erachtens nicht hochschwingen. er kann lediglich nach vorne schwingen oder nach hinten (und dabei drücken). der po ist ja nun mal immer hinter der mitte, sobald er den sattel berührt.
     
  9. terrorschaf

    terrorschaf Bekanntes Mitglied

    Auch das anheben des Beckens oder das drehen des Beckens ist eine Gewichtshilfe.
    Aber es ist müßig. Du verbindest gewichtshilfe mit drückendem Gewicht. Alle anderen nicht. Du möchtest die übliche Vokabel nicht verwendet, weil sie für dich negativ besetzt ist. Und wenn jemand gewichtshilfe schreibt, ist es für dich automatisch falsch.
    The same procedure as last year.
     
    emmaxx, aquarell, Maybe12 und 2 anderen gefällt das.
  10. ManicPreacher

    ManicPreacher Gelebte Chaostheorie

    Nee, die hat nicht die allerhöchsten Erfolge, stimmt.

    Es hat nur für Olympiagold, Weltmeistertitel usw in der VS gereicht, und aktuell für den Olympiakader in der Dressur mit Franziskus.

    Ich frage mich gerade was die noch erreichen soll, bevor du, wenn du die schon nicht magst, der wenigstens zugestehst das sie sehr Erfolgreich ist in dem was sie tut.

    Gesendet von meinem SM-G960F mit Tapatalk
     
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