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Probleme mit Stallbesitzer, Pferd selbst versorgen?

Diskutiere Probleme mit Stallbesitzer, Pferd selbst versorgen? im Pferdefütterung Forum; Hallo ich habe ein Riesenproblem. Ich habe mir im September mein erstes Pferd gekauft. Einen 5 jährigen Traber, super lieber Kerl. Ich habe...

  1. krueml27

    krueml27 Neues Mitglied

    Hallo
    ich habe ein Riesenproblem.
    Ich habe mir im September mein erstes Pferd gekauft.
    Einen 5 jährigen Traber, super lieber Kerl.
    Ich habe ihn, seit dem ich ihn habe, in einem Offenstall eingestellt von dem ich bis gestern gedacht habe dass es ideal für das Pferd und für mich ist.
    Leider hat sich gestern definitiv herausgestellt, dass es wohl doch nicht das Beste war.

    Es gibt Probleme mit dem Stallbesitzer bezüglich Fütterung.
    Kleine Erklärung:
    Es ist ein Offenstall mit eigentlich Platz für 7 Großpferde, momentan sind dort 4 Pferde einschließlich meinem dauerhaft eingestellt, 1 Pferd ist momentan auswärts in Beritt. Der Offenstall bietet einen Roundpen und einen beleuchteten Reitplatz. Die Lage von mir Zuhause bis zum Stall sind ca. 5 km. Von der Entfernung daher ideal. Kosten fürs Einstellen pro Monat 170 Euro. Fütterung mit Stroh, Heu inklusive. Müsli etc muss ich selbst bezahlen.

    So zu meinem Problem:
    Ich habe mehrere gute Freundinnen, die mir bezüglich Fütterung, Betreuung des Pferdes helfen, da es mein erstes Pferd ist und ich da noch Hilfe brauche.
    Es gab jetzt Probleme bezüglich der Fütterung meines Pferdes. Mein Pferd (5 jähriger Traber, 1,65 m Stockmaß) bekommt jetzt ca. 500-600 gramm Haferfreies Müsli. Bisher haben die Pferde morgens und abends (so die Aussage des Stallbesitzers) Heu bekommen, Müsli nur morgens. Zusätzlich haben Sie noch Stroh (wenn ich auch denke nicht genug für diese Großpferde) zur Verfügung. Meine Freundin hat mir jetzt geraten ich solle dem Pferd doch lieber eine ganze Schaufel Müsli geben lassen (ca. 1 Kilo) da er einfach mehr Futter braucht. Die Stallbesitzer füttern den Pferden allgemein im Winter Heusilage. Ansonsten Heu. Die Problematik trat das erste Mal auf, als ich die Stallbesitzerin per Email gefragt habe (telefonisch ging es damals schlecht), ob Sie meinem Pferd nicht mehr Müsli geben könnten, da ich demnächst anfange mit Ihm Bodenarbeit zu machen, bzw. überhaupt anfange zu Arbeiten. Auch habe ich gefragt wieviel Heu mein Pferd täglich so bekommt. Daraufhin habe ich schon eine etwas pampige Antwort bekommen, wieso ich das Futter erhöhen möchte und ein Vollblut das nicht bräuchte und sie das nicht so sehen würde. Bezüglich der Heumenge hat sie mir keine Auskunft gegeben, da sie nur Rundballen hätten und deshalb die Menge nicht bestimmen könne. Ob ich denn daran zweifeln würde dass er gengu bekommt schließliche machen sie das schon lange genug und kennen sich bezüglich der Pferdefütterung aus. Damals habe ich dann eingelenkt und gemeint "gut dann lassen wir es bei der Menge an Müsli und es war nicht böse gemeint meine Frage nach der Heumenge".

    Vorher habe ich mich bezüglich der Heusilage bei meinem TA erkundigt da Heusilage (auch aus Artikeln im Internet) bei der Pferdefütterung mit Vorsicht zu genießen ist bzw. Pferde wenn sie es nicht vertragen leicht zu Koliken neigen können. lt. TA würde sich eine unverträglichkeit durch Durchfall äußern. Durchfall hat mein Pferd nicht also gehe ich davon aus dass er es schon verträgt. Der TA hat mir aber dazu geraten die Heusilage mit Heu oder Stroh mischen zu lassen damit gleich Rauhfutter mit dabei ist. Diesen Vorschlag habe ich meinen Stallbesitzern noch gar nicht unterbreitet.
    Gestern war meine Freundin mit ihm Stall um mit mir und meinem Pferd zu arbeiten. Nach der Arbeit haben wir und die Futterkammer angesehen und sie hat die aktuelle tägliche Menge an Müsli für mein Pferd gesehen und gesagt dass es auf jeden Fall zu wenig ist und ich soll doch dem Besitzer sagen, dass er zumindest eine ganze Schaufel voll bekommen soll. Wg. Mineralfutter wollten wir uns das eh noch überlegen. Also sind wir zur Stallbesitzerin gegangen um ihr das normal zu sagen wg. Futtererhöhung. Leider hat unser Anliegen nicht gerade positiv geendet. Auf den Vorschlag mit der 1 Schaufel Müsli hat die Besitzerin sofort cholerisch reagiert und gefragt wieso wir das finden, dass es zu wenig wäre. Meine Freundin hat dann gesagt dass sie selber einen Traber hat und diese eben anderes gefüttert werden müssen. Sie gibt ihrem Traber z.b. 1,5 Schaufeln Müsli + Mineralfutter + Heu, Heusilage bekommt ihr Pferd überhaupt nicht da er es nicht verträgt. Auf das Wort Mineralfutter reagierte die Stallbesitzerin dann extrem aggressiv und ging daraufhin meine Freundin verbal an. Was ihr denn einfallen würde mir sowas einzureden wegen dem Futter und ob mein Pferd dünn aussehen würde oder Erde frisst etc. Schließlich haben die Pferde Minerallecksteine zur Verfügung falls sie einen Mangel hätten. Dies steigerte sich soweit dass die Stallbesitzerin immer lauter wurde und sich wohl sehr persönlich angegriffen fühlte auf diese normalen Futterfragen.

    Die Besitzerin wollte uns klar machen dass sie schon sehr lange Erfahrung damit hat und Seminare besucht hat etc. Meine Freundin versuchte die Situation etwas zu entschärfen indem sie betonte, dass es ja kein Angriff auf den Stall etc. war. Schlussendlich habe ich nur noch eingelenkt und gesagt dass es gut wäre wenn er eben 1 Schaufel bekommen würde und wegen Mineralfutter würden wir uns es nochmal überlegen. Ich selbst konnte keine Ton bei dem Gespräch rausbringen weil ich so schockiert war. Wir sind dann wieder zum Stall vorgegangen um abzuschließen. Währenddessen habe ich bemerkt dass die Stallbesitzerin durch eine Ritze in der jalousie uns beobachtete bis wir gefahren sind. Ich bin dann auch gestern zum Nachbarstall gefahren (die Besitzer kenne ich noch von früheren Reitbeteiligungen), es ist ein 4 Sterne LGA Stall für 280 Euro im Monat mit Reithalle, Solarium, Reitplatz, Offenstall etc. leider hat dieser Stall aktuell keinen Platz frei und sie haben mich in die Warteliste (Nr. 3) aufgenommen.
    Meine Freundin und ich haben uns schon vor dem Gespräch bzw. vorgestern immer wieder darüber unterhalten ob es nicht eine Möglichkeit gibt eine Wiese zu pachten und die Pferde selbst zu versorgen dazu müsste sie allerdings umziehen.

    Die Wiese, die wir in Betracht ziehen ist ca. 400 meter von meinem Wohnhaus entfernt. Ich habe mich heute auch mit den ehemaligen Pächtern unterhalten, diese haben mir gesagt dass die Wiese ca. 240-300 euro / Jahr an Pacht kosten würde. Trinkwasser ist durch einen Bach vorhanden, einen Brunnen zu graben wäre kein Problem. Auch haben sie mir Vorschläge bezüglich Zaun und Offenstall gegeben. Die Unterbringen bzw. Errichtung wäre somit durch genügend Hilfsangebote nicht erschwert. Allerdings ist es jetzt so , dass es nicht mehr 100%ig sicher ist ob meine Freundin wirklich umziehen will wenn bei ihr die finanzielle Situation doch so bleibt wie sie ist. Ihr Pferd ist momentan in einem Stall für 220 Euro inkl allem untergebracht und sie wohnt auch quasi bei ihrem Pferd. Problem ist nur für mich wenn ich mein Pferd dort einstellen lasse: die Entfernung für mich sind ca. 30 km.
    Jetzt muss ich euch nach einem Rat fragen weil momentan liegen meine Nerven blank und mein Kopf ist leer ich weiß jetzt nicht mehr was ich machen soll...

    Kann mir jemand einen Rat geben oder hatte jemand eine ähnliche Situation und hat einen guten Ausweg gefunden?
    Ich weiß nicht ob ich es alleine vorerst schaffen würde den Offenstall selbst zu bewirtschaften bzw. wäre ja mein Pferd vorerst alleine ohne Artgenossen außer ich finde einen Beisteller oder kaufe ein zweites Pony oder ähnliches.
    Zum finanziellen muss ich sagen dass ich mir gerade noch eine Stallmiete als Einsteller inkl. allem von 280 Euro leisten könnte wenn mein Pferd in der näheren Umgebung ca. 5 km bleiben würde. Aber ob ich es alleine als Selbstversorger packen würde... ???
    Bitte daher dringend um Rat und Hilfe
    Vielen Dank. :frown:
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 8. Nov. 2008
  2. Schnuffel

    Schnuffel Guest

    Hallo, zuerst einmal- ich hab in deinen Beitrag ein paar Absätze eingefügt, damit es sich einfacher lesen lässt. So, zum Thema:

    Meine frage wäre auch- warum meinst du, dass dein Pferd mehr Futter braucht? Also generell ist es natürlich ein Unding, dass die Stallbesitzerin nicht bereit ist das zu füttern, was du möchtest. Aber generell- wenn dein Pferd zufrieden ist, nicht zu dünn, nicht kraftlos, würde mich ihre Frage dennoch auch interessieren.

    Ob dein Pferd zusätzlich zu den Lecksteinen Mineralfutter benötigt oder nicht, wirst du nur über eine Blutuntersuchung feststellen. Zuviel Mineralfutter ist ebenso ungünstig, wie zu wenig. Bereitest du das Futter für dein Pferd vor und bist täglich dort oder nicht? Ansonsten wäre mein Vorschlag, dass du eben dir 3-4 Eimer anschaffst und das Futter eben vorbereitest- mit DEINEN gewünschten Mengen und Inhalten- und sie es nur füttern muss.

    Zu deiner Offenstallidee:
    Grundsätzlich ist es sicherlich "nett" die Pferde in Eigenregie zu versorgen, ABER stell dir das 1. nicht viel einfacher und 2. nicht günstiger vor. Du brauchst zunächst eine Baugenehmigung für einen Stall auf der Weide. Wenn du einen anständigen Offenstall (ich kürz mit OS ab) haben möchtest, musst du Drainage legen, evtl. betonieren o.ä. im Stall. Du brauchst für die Pferde genug trockene Stellen, denn dauernd im winterlichen Weidematsch zu stehen, ist nicht gesund. Weiterhin brauchst du einen anständigen, haltbaren, sicheren Zaun, der Kosten verursacht. Weidezaungerät, evtl. Licht und Strom? Einen Wasserwagen o.ä., wenn der Bach im Sommer trocken ist. Oder daran, dass es um 16 Uhr im Winter dunkel ist? Du musst dich bei jedem wetter um die Pferde kümmern. Urlaub ist schwierig unterzubringen. Falls du dir ein Beistellpferd kaufen würdest- kosten für 2 Pferde. Sprich Versicherung usw. Kannst du dir das leisten? Könntest du im OS das Futter lagern? Das müsstest du dann entsprechend auch einplanen. Und: Du musst dich darum kümmern, dass Heu und Stroh vorhanden sind. Sprich das alles selbst besorgen. Kaufen sowieso, aber auch hintransportieren. Und unterschätze nicht, wie viel du für 2 Pferde benötigst.

    DAs wären alles die Dinge, die mir spontan einfallen. Vor allem, da du selbst sagst, dass es dein erstes eigenes Pferd ist.
     
  3. Josy

    Josy "Mein Name ist Else. Ich bin Hypochonder." Mitarbeiter

    Schnuffel hat eigentlich schon alles gesagt. Man muss wirklich 1000 Kleinigkeiten beachten, wenn man sein Pferd in Eigenregie hält. Erstes eigenes Pferd + eigene Wiese pachten halte ich für eine sehr ungünstige Kombination.

    Gibt es denn keine anderen Ställe in deiner Umgebung? Setz doch mal ein Inserat in die Zeitung oder in's Internet oder suche mal bei stall-frei.de oder so ähnlich. Vielleicht findest du ja einen netten kleinen Privatstall, wo du dich mit deinem Pferd wohl fühlen könntest.

    Alles Gute
    Eva
     
  4. krueml27

    krueml27 Neues Mitglied

    Hallo
    erstmal danke für die Antworten.
    Bezüglich Wiese pachten und Stall bauen:
    Bei der Gemeinde hab ich schon angerufen, ich darf ein Gebäude bauen (darf halt nicht gemauert sein) bis 75 Kubikmeter Raumvolumen oder 50 m² Fläche.

    Bezüglich dem Bach, der ist nie trocken das war er seitdem ich dort wohne nicht. Der Vorpächter hat auch gesagt dass extra ein Steg gebaut wurde um das Wasser besser aus dem Bach zu bekommen (oder so ähnlich weiß ich jetzt nicht mehr genau) Die Vorpächter haben mir auch gesagt dass sie sogar einen Brunnen gebaut haben und so immer das Wasser hochgepumpt haben.

    Ich habe mich heute auch bereits bezüglich der Möglichkeiten Zaun etc. mit den vorherigen Pächtern unterhalten die dort schon Pferde eingestellt hatten. Es ist auf der rechten Seite der Wiese eine dichte Baum und Gebüschreihe und ein Teil Restzaun des Vorpächters. Als Länge zum Einzäunen schätzen wir ca. 100-200 Meter. Leider ist es ärgerlich dass die Vorpächter den Zaun erst vor 3 Monaten beseitigen haben lassen. Sonst wäre ein Zaun noch vorhanden den man aber ausbessern hätte müssen aber naja diese Kosten kommen halt auf mich zu.

    Bezüglich dem Offenstall bauen hab ich mich bereits mit meinem Vater zusammen gesetzt von daher hätte ich Rückendeckung und Hilfe (auch mein Freund wäre da dabei und noch Verwandte). Also Stall bauen etc. wär nicht das Problem. Auch würde der Offenstall so groß gestaltet sein dass genug Platz für die Lagerung von Heu und Stroh möglich ist sowie Einstreu (je nachdem was man verwenden möchte).

    Zum Bezug von Heu und Stroh ist es so dass ich eigentlich meine Nachbarn fragen könnte (selbst wenns wirklich mal knapp werden sollte) da die eigentlich einen Bauernhof haben mit genug Heu und Stroh. (allerdings ist dort eine Einstellung von meinem Pferd nicht möglich da die Lebensgefährtin (wohlgemerkt nicht Ehefrau) des Nachbarn (welcher mein Großcousin ist) selbst ein Pferd hat um das sie sich nicht kümmert außerdem ist dort die Wiese nicht eingezäunt und das wird auch leider nicht passieren.

    Wg. Weidezaungerät, Licht und Strom hab ich mich auch schon erkundigt. Wäre kein Problem.

    Das ich mich um die Pferde jeden Tag kümmern muss ist klar deshalb ist es auch nicht so schwierig da die Pferde ja nur paar Meter von meinem Haus entfernt sind. Urlaub war für mich sowieso klar dass es das mit einem Pferd nicht mehr gibt bzw. ich dann absolut zuverlässige Personen brauche die sich um die Pferde kümmern.

    Wg. einem Beistellpferd hast du schon recht mit zweiter Versicherung etc., nur wie ist das wenn das Beistellpferd noch jemandem gehört und der es nur bei mir unterstellt? (hab nämlich da eine Anzeige im Internet gefunden die einen Platz für max. 100 Euro / Monat für ein Beistellpferd sucht) Wenn ich ein zweites Pferd kaufe ist es klar dann gehört es mir auch und ich hab quasi doppelte Kosten (was auch für mich jetzt nicht gerade der Optimalste Fall wäre).

    also wegen der Selbstversorgung was Stall bauen und Wiese einzäunen angeht hab ich eigentlich nicht so große bedenken, ich mach mir eher gedanken darum wie du schon anmerkst wg. der Futtermenge die ich benötige und eben den verbundenen Kosten dafür (ein Großpferd braucht ca. 14 Kilo Heu/Tag und naja Stroh also Rauhfutterzusatz). Und eben das allergrößter Problem, mein Pferd soll/darf auf keinen Fall alleine stehen. Also die Offenstallidee ist eigentlich nichts wenn ich das alleine machen muss weil ein zweites Pferd nur damit meins nicht alleine steht kaufen :-( wird nicht funktionieren.



    Bezüglich Fütterung von meinem Pferd, grundsätzlich sollte mein Pferd von anfang an mehr bekommen aber wir haben es mal bei der "üblichen" Stallmenge gelassen. Sogar laut Fütterungsempfehlung des Futterherstellers ist eine größere Menge empfohlen.
    Bezüglich Zustand des Pferdes, mein Pferd hat zwar (wohl durch die Heusilage) einen übermäßig großen Bauch nimmt aber an den Hüften nicht zu d.h. hier sieht er aus wie eine Kuh die Knochen stehen raus.
    @Schnuffel : ich bereite das Müsli nicht vor das machen die Stallbesitzer bzw. es ist eigentlich ihre Aufgabe das Futter aus der Tonne in die entsprechenden "Ausgabebehälter" zu füllen. Zu dem Futter durch mich vorbereiten damit die es nur noch dem Pferd geben müssen muss ich dann wirklich sagen: für was zahl ich dann 170 Euro?
    Eigentlich geht es mir nur zweitrangig um die Futtermenge bei meinem Pferd denn sollte es wirklich sein dann geb ich ihm einfach draußen nochmal Müsli nach. Aber mich macht die Art und Weise einfach die Reaktion der Stallbesitzerin so wütend (vorallem war ich heute im Stall mit meinen Eltern weil sie das neue Familienmitglied sehen wollten und die gute Dame hat mich schnurstraks ignoriert...). Mein Pferd soll bei zuverlässigen Personen stehen denen ich auch vertrauen kann...

    @Josy: deine Befürchtung mit ungünstiger Kombination kann ich gut verstehen deshalb macht mir das ganze ja so Magenschmerzen. Nur ich habs an meiner Freundin gesehen sie ist jetzt mit Ihrem Pferd beim 5.ten Stall und erst jetzt glücklich und das will ich meinem Pferd ersparen erst 4 Fehlschläge durchmachen zu müssen. Wegen anderem Stall hab ich schon geschrieben dass ich mich auf die Warteliste hab setzten lassen für den Nachbarstall (4Sterne LGA Stall, Besitzer kenn ich seit Jahren und da kann ich drauf vertrauen dass die Pferde gut behandelt werden), die anderen Ställe in der Umgebung haben entweder nichts frei oder sind von Erfahrungen von Freundinnen und Arbeitskolleginnen nicht zu empfehlen oder zu weit weg. Wie auch z.b. der Stall in dem meine Freundin aktuell ihr Pferd stehen hat. das wären 220 euro / Monat all inkl., aber dafür 30 km weit weg (und keine Autobahn sondern nur Landstraße). Ich muss leider leider zu meiner großen Schande sagen dass ich in dem Teuren 280 Euro Stall nicht nachgefragt hab als ich ihn mir gekauft hab oder mir ein eigenes Pferd überlegt hab weil eben 280 Euro nicht gerade billig sind. Wenn ich aber das jetzt vergleiche was ich für 170 Euro habe...dann zahl ich doch die 280 Euro und muss mich eben bischen einschränken...

    :mask:
     
     
  5. Josy

    Josy "Mein Name ist Else. Ich bin Hypochonder." Mitarbeiter

    Hm, viel Platz ist da aber nicht. Viel Heu und Stroh kannst du dort nicht lagern, zumal ja auch noch die Pferde da rein müssten, oder hab ich das jetzt falsch verstanden? Und Sattelkammer etc. muss ja auch noch mit rein. Würde schon eng werden. Ein oder zwei Notfallboxen bräuchtest du eigentlich auch, falls ein Pferd mal krank ist und Boxenruhe verordnet bekommt.
     
  6. Schnuffel

    Schnuffel Guest

    Gut, Sattelkammer ist mE nicht unbedingt nötig. Nur wenn es nicht gemauert sein darf, heißt es Unterstand. Und WIE kriegst du den trocken?
     
  7. krueml27

    krueml27 Neues Mitglied

    Sattelkammer etc. wäre u.U. nicht notwendig da ich die ganzen Sachen bei mir Zuhause lagern kann (ich hab das mit meinem damaligen Pflegepferd auch so gemacht welches da gestanden ist dass ich mit ihm zu mir gegangen bin und ihn da reitfertig gemacht habe).

    Wegen der Stallgröße bzw. Flächte...hm das müsste man sich halt eben noch ausmessen wieviel Heu und Stroh da reingehen würde je nachdem wie groß die Menge sein muss die ich lagern muss.
    Welche Maße müsste denn ein normaler Offenstall haben? (hab da schon im Internet gekuckt da kann man sich ja auch so 0812 Offenstallhütten oder Weidehütte kaufen für paar Tausend Euro...)
    Wieviel kg. wiegt ein Heuballen oder Strohballen ungefähr?

    Wegen der Notfallbox hm...da wärs dann eigentlich sinnvoller sowas zu bauen wie meine Freundin schon vorgeschlagen hat in der Art von Paddockboxen. Die man eben (weil sie auch bedenken hatte wegen matschigem Boden) draußen entsprechend präpariert damit die Pferde nicht im Matsch rumlaufen müssen. Da hätte das Pferd dann auch seine eigene Box.

    Grundsätzlich ist es bei dem Wiese pachten so, dass du grundsätzlich alles machen darfst (außer eben mauern) ...Reitplatz etc. du musst es nur wenn du die Pacht wieder abgeben willst (was ich aber eigentlich nicht vorhabe wenn ich mir schon was mit Offenstall überlege) in "Originalzustand" versetzen. (die Wiese wird gehört keinem Privatmann)
     
  8. Josy

    Josy "Mein Name ist Else. Ich bin Hypochonder." Mitarbeiter

    Paddockboxen wären vielleicht nicht schlecht. Klar, du wohnst ja gleich daneben, hab ich kurz vergessen ;) Bleibt - wie Schnuffel schon sagte - das Problem mit der Feuchtigkeit. Kannst dir ja sicherlich denken, dass ein feuchtes Heu- und Strohlager nicht das optimalste ist :1:

    Ich kann dir nur noch raten: überstürze nichts :) Denk wirklich gut drüber nach. Auch der Bau von so einem Stall/einer Scheune ist ja schließlich mehr als nur ein paar Bretter zusammen zu nageln *g*
     
  9. krueml27

    krueml27 Neues Mitglied

    @schnuffel: habs erst jetzt gelesen mit dem Unterstand. Was meinst du mit Trocken bekommen?

    ähm meint ihr jetzt den Unterstand trocken bekommen oder den Schuppen für das Heu und Stroh?

    klar überstürzen soll ich auch nichts das hat mein Vater schon gesagt aber bezüglich Bretter zusammen nageln. Mein Vater hat sich in unserem Garten erst kürzlich eine Holzhütte gemauert (sieht jetzt aber aus wie eine Almhütte)und zusammen gebrettert also ... er hat das schon drauf :) die hütte bau ich nicht alleine da würd sicher was schief werden :) außerdem haben wir auch einen Zimmerer in der Verwandtschaft der kann da einen richtigen Plan zeichnen.

    Wegen dem Unterstand muss ich noch sagen (bitte nicht erschrecken war nur ein Vorschlag von dem Vorpächter), er kennt einen der hat auch mehrere Pferde und hat eine Art Container der vorne offen ist mit ca. 6 Meter länge und 2,50 Höhe oder noch höher. Den hat mir der Vorpächter als Unterstand empfohlen das wäre auch kein Problem den zu der Wiese zu schaffen und würd mich vielleicht insgesamt 50 Euro kosten. Das Ding wäre dann auf jeden Fall Wind und Wetterfest und man kann es mit so ich weiß jetzt nicht wie das genau heißt aber den Plastikstreifen vorne zu machen... also nicht ausflippen war nur ein Vorschlag von meinem Vorpächter dass ich mir da schon mal den Stallbau erleichtern könne (zumindest was die Pferdeunterbringung angeht.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 8. Nov. 2008
  10. Schnuffel

    Schnuffel Guest

    Ich meinte vor allem den Unterstand für die Pferde. Quasi die Frage, was willst du mit dem Boden tun? Ein Unterstand für Holz ist derbe was anderes, als ein Unterstand/Stall für Pferde:wink: Fürs Holz kannste ein paar alte Platten drunterschmeißen. Das klappt aber bei Pferden nicht. Die Feuchtigkeit kommt hoch, das Holz beginnt zu quellen usw.
     
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